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Jugendliche verteilen Nikolausessen für Bedürftige „Tat.Ort.Nikolaus“ – auch Aktion im Landkreis Barnim und Pankower Norden geplant

Bischof Nikolaus ist der Heilige, den fast jeder kennt. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ im Erzbistum Berlin zwei Initiativen, bei denen Christen ganz im Sinne des Heiligen Nikolaus handeln. Pro „Tat.Ort“ wurden Schokonikoläuse für karitative Projekte zur Verfügung gestellt. Zudem konnte ein Sachkostenzuschuss beantragt werden. Der Aktionszeitraum läuft bundesweit vom 28. November bis 11. Dezember 2022.

Die Jugendlichen der Katholischen Kirchgemeinde Heilige Familie in Berlin teilen am Freitag, 2. Dezember, ein besonderes Nikolaus-Essen sowie Schokonikoläuse für Bedürftige in Berlin-Prenzlauer Berg aus. Die Aktion beginnt um 13 Uhr in der Wärmestube „Café Treffpunkt“ an der Kuglerstraße 11 und endet gegen 17.30 Uhr. „Wir möchten mit unserer Aktion dem Vorbild des Heiligen Nikolaus folgen und Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, Zeit, Aufmerksamkeit und ein leckeres Essen schenken und so den Blick auf das Wesentliche lenken: die Nächstenliebe“, sagt Veronika Gaffron, die die Aktion in der Gemeinde organisiert.

In Bernau bei Berlin plant die Pfarrei Heiliger Christophorus eine Nikolausaktion in dem von einer Diaspora-Situation geprägten Landkreis Barnim u. Pankower Norden. „Wir wollen die Charakteristika des Heiligen Nikolaus und die mit ihm verbundene Tradition sichtbar und erfahrbar machen“, sagt Sozialarbeiterin Andrea Baro. Am Dienstag, 6. Dezember, dem Nikolaustag, wird der Nikolaus in Britz in der Schorfheide zum ersten Mal die kommunale Kita und den Hort besuchen. In Wandlitz begegnet der Nikolaus Kindern und Familien beim Einkauf im Rewe-Supermarkt sowie im Ort. In Bernau besucht der Nikolaus unter anderem die 120 Seniorinnen und Senioren im Lobetaler Seniorenwohnpark „Am Kirchberg“. In Karow ist ein Besuch der Einrichtung Vita Domus für 75 wohnungslose Frauen und Kinder vorgesehen. „So wird die Kultur des Heiligen Nikolaus insbesondere an Orten erfahrbar, in denen nur wenige Kinder und Familien in Berührung mit dem christlichen Glauben stehen“, erläutert Andrea Baro.

Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, betont: „Nikolaus ist ein Mann, der sich zu seiner Zeit aus christlichem Glauben gegen Ungerechtigkeiten und für benachteiligte und bedürftige Menschen eingesetzt hat. Damit hat er viel Gutes getan und bis heute im christlichen Brauchtum Spuren gelegt. Er sparte nicht an aufmerksamen Gesten, die wir heute oftmals vermissen. Daher freuen wir uns, dass nun viele Menschen selbst zum 'heiligen Helden' werden und Gutes tun. In ganz Deutschland wird es rund 70 Orte guter Taten geben, an denen Gemeinschaft, Gastfreundschaft, Solidarität sowie die Verbundenheit im Gebet konkret Gestalt annehmen.“

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit Sitz in Paderborn unterstützt mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Initiativen und Projekte, die dem Beispiel des Nikolaus folgen und selbst zum heiligen Helden werden. Kirchliche Gruppen, Vereine, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen und Gemeinden sind eingeladen, selbst Gutes zu tun und Orte guter Taten zu schaffen. Alle „Tat.Orte“ werden anhand einer interaktiven Karte auf der Webseite www.weihnachtsmannfreie-zone.de präsentiert und miteinander vernetzt. Die „Tat.Ort.Nikolaus“-Aktion gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk vor zwanzig Jahren ins Leben gerufen hat, um den Heiligen Nikolaus mit seinen Werten wie Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken. Prominente Unterstützung erfährt die Aktion unter anderem von Sängerin Maite Kelly, der langjährigen Patin der „Weihnachtsmannfreien Zone“.