Kirchlicher Werktag Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

in Gemeinden und Einrichtungen

Herzliche Einladung

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising gewinnen in unseren Gemeinden, Pfarreien und Orten kirchlichen Lebens zunehmend an Bedeutung. Es gilt, unseren christlichen Glauben zu verkünden und wichtige karitative und gemeindliche Projekte umzusetzen.

Für die Kommunikation der Themen und Botschaften stehen eine Vielzahl an Kanälen und Wegen zur Verfügung: Homepage, Newsletter, Social Media-Kanäle, Anschreiben, Gemeindebrief, Aushänge, Flyer u.v.m.

Um Sie in Ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen, laden wir Sie herzlich zu unserem ökumenischen Werktag „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising 2019“ ein. Der Tag richtet sich an alle, die mit kirchlicher Internet-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben oder sich dafür interessieren sowie an alle, die nachhaltig Unterstützung für ihre Projekte gewinnen, also „fundraisen“ möchten.

Damit Sie aus dem Werktag möglichst viel mitnehmen können, haben wir Ihre Anregung aus dem Vorjahr aufgenommen und bieten einige Workshops zweimal an – jeweils vor- und nachmittags. So können Sie verschiedene Themen kombinieren oder vertiefen.

Wir freuen uns auf Sie und darauf, mit Ihnen gemeinsam diese Themen intensiv zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Termin:

Samstag, 14. September 2019, 9:30 bis ca. 17:00 Uhr

Ort:
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)
Köpenicker Allee 39, 10318 Berlin-Karlshorst

Anmeldeschluss: Montag, 2. September 2018

Kostenbeitrag für das Essen: 5,- Euro vor Ort


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Workshops

Einige Workshops beginnen am Vormittag und werden am Nachmittag fortgesetzt, damit genug Zeit ist, konkret in ein Thema einzusteigen und einige Fragen zu beantworten, andere Workshops werden zweimal angeboten, damit die Teilnehmer/innen die Möglichkeit haben, mehrer Themen kennenzulernen.

Workshops ganztägig

  • ABC des Fundraisings
    Eine Einführung und Annäherung an das Fundraising. Die Anfangsfragen des Fundraisings „Wen frage ich wofür? (und warum?) auf welche Weise? (und wie finden das unsere eigenen Leute?)“ werden praxisorientiert beantwortet. Hinweise zu strategischen Fragen, zur internen Überzeugungsarbeit und zur Finanzplanung im Fundraising runden den Workshop ab. In den Workshop haben die Teilnehmer/-innen Gelegenheit, eigene Fragestellungen einzubringen.
    Klaus Heil, Leiter Fundraisingbüro Bistum Hildesheim
  • Fundraising konkret für Kirchbau und Orgel
    Wie geht man das Spendensammeln für eine Sanierung oder ein Orgelprojekt an? Wie wird das Fundraising effektiv geplant? Welche kreativen Ideen gibt es, um ein Projekt zu bewerben? Wie wird der Umgang mit Spenderinnen und Spendern gestaltet? Wie berücksichtigt man die vorhandenen Ressourcen der ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden? Neben der Projektplanung soll im Workshop ausreichend Zeit für Beispielprojekte und Austausch sein.
    Marcus Dohm, Referent für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Fundraising beim Ev. FundraisingService der Landeskirche Hannovers
  • „Im Gespräch überzeugen“ – Gesprächstraining für authentische und wertschätzende Überzeugungsarbeit

    „Ein Nein ist ein Vielleicht“ – diese altbekannte Weisheit der Verkaufstrainer ist keine gute Basis für eine nachhaltige Beziehung zu Spenderinnen und Spendern, potenziellen Unterstützern oder Auftraggebern. Wir werden nach einem kurzen Eingangsimpuls mit intensiven Trainings in Dreiergruppen den Schlüssel für erfolgreiche Gespräche vermitteln und an der Eigenwahrnehmung
    sowie der Wahrnehmung des Gegenübers arbeiten. Dazu wird es ein übersichtliches Instrumentarium geben, das sofort umgesetzt werden kann.
    Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 Personen beschränkt.
    Susanne Reuter, geschäftsführende Gesellschafterin Zentrum für Systemisches Fundraising GmbH

  • "Wunder Gottes: Auto im Kirchendach“ – Bilder im Kopf erzeugen: Schreibwerkstatt
    Wie schaffe ich esTexte interessanter zu schreiben? Wie erzeuge ich Neugier auch auf „trockene“ Themen? Was ist für meine „Zielgruppe“ interessant? In der Schreibwerkstatt werden wir uns mit den fünf Fragen über die verschiedenen journalistischen Textarten bis hin zum Storytelling beschäftigen. Am Ende soll jede/r eine kleinen ansprechenden Text zum eigenen Thema erstellen.
    Jörg Farys, DIE.PROJEKTOREN, AGENTUR FÜR GESTALTUNG
  • Filmen mit dem Smartphone
    In dem Workshop werden in zwei Teilen Grundlagen der Arbeit mit dem Smartphone erarbeitet. Im ersten Teil werden die Fragen behandelt, welche Bildeinstellungen genutzt werden können, um ein Statement aufzunehmen oder Impressionen von einem Event einzufangen, was mit dem Smartphone möglich ist und wo die Grenzen liegen und wie ein gutes Bild und ein guter Ton sichergestellt werden können. Darüber hinaus werden Tipps gegeben, wie man beim Dreh vorgehen kann und wie gute Fragen vor der Kamera gelingen können. Im zweiten Teil wird das Ganze praktisch umgesetzt.
    Matthias Kindler, Diplom-Theologe und Filmemacher

Workshops halbtägig

(werden zweimal angeboten)

  • Pfarrbrief als Magazin: vielseitig und informativ

    Der Workshop bietet anhand von 15 Tipps für den Pfarrbrief kompakte Impulse, Menschen mit Lebens- und Glaubensthemen zu erreichen. Gleichzeitig vermittelt er Einblick in die moderne Magazingestaltung und gibt Möglichkeit zum Austausch untereinander. Bitte 20 Exemplare des eigenen Gemeindebriefes dazu mitbringen.
    Johannes Simon, Leiter Pfarrbriefervice.de

  • From #hateSpeech to #hopeSpeech: Hass im Netz aus christlicher Perspektive
    Mitarbeitende in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen können in ihrer Lebenswelt und beruflich mit Hass im Netz konfrontiert werden. Wie macht man sich dafür fit? Und welche Gegenstrategien gibt es? Im Workshop lernen wir eine offline anwendbare Methode kennen, mit der verschiedene Kulturtechniken der digitalen Kommunikation wie Memes oder Gifs abgebildet und zugleich in Frage gestellt werden. Das bereitgestellte Material gibt Impulse, was ein spezifisch christlicher Beitrag in diesem neuen Feld digitaler Zivilgesellschaft sein kann.
    Timo Versemann, Leiter des Projektes „NetzTeufel“ der Evangelischen Akademie zu Berlin, netzteufel.eaberlin.de
  • Newsletter gestalten und organisieren
    Alle reden über WhatsApp & Co. Dabei gehören E-Mails noch immer zu den wichtigsten Informationsquellen. Regelmäßig verschickte E-Mails können eine gute Option sein, über eigene Inhalte und Services zu informieren. Wie man Newsletter richtig aufbaut, nutzt und mit wenigen Ressourcen bedient, darum wird es im Workshop gehen. Auch Bildauswahl, Sprache und ein datenschutzkonformer Verteiler sind Thema. Beispiele sind willkommen: Wer eigene Newsletter mitbringt, hat die Chance, in der Blattkritik praktische Tipps mitzunehmen.
    Mirjam Stegherr, freie Journalistin und Beraterin
  • Unsere digitale Nachbarschaft – Exkursion in die Online-Zivilgesellschaft
    Bei Social Media für die Gemeinde denken viele zuerst an die eigene Facebook-Seite. Lohnt sich die Arbeit? Werden damit wirklich neue Menschen erreicht? Online ist es wie im Dorf und im Kiez: Im Gemeindesaal trifft man immer die Gleichen, das pralle Leben tobt auf der Straße und auf den Plätzen. Nur: Wo ist unsere Nachbarschaft im Digitalen? Im Workshop schauen wir uns an, wie wir Teil der Online-Zivilgesellschaft werden: In Facebook-Gruppen, mit Google My Business und auf Google Maps, mit Geotags bei Instagram und anderen Diensten.
    Felix Neumann, katholisch.de
  • Social Media für kirchliche Akteurinnen und Akteure – besonders für Einsteiger
    Die Facebook-Seite ist eingerichtet, die ersten Follower erreicht und nach der ersten Euphorie stellt sich langsam der Alltag ein. Nicht immer liegt das perfekte Foto gleich bereit, nicht jede Woche gibt es spannende Neuigkeiten aus der Gemeinde und wenn doch: Eigentlich fehlt immer auch die Zeit. Dieser Workshop richtet sich an alle Menschen mit ersten Erfahrungen im Bereich Social Media, die für eine Gemeinde oder andere kirchliche Einrichtung eine Facebook-Seite gestalten oder gestalten wollen. Es gibt Handfestes, Verkündigendes und Praktisches. Immer im Blick: Das Zeitmanagement und die eigenen Ziele mit der Seite.
    Stefanie Hoffmann, Pfarrerin „Kirche im digitalen Raum“, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • Sonntagskollekte – mehr als Absammeln im Klingelbeutel
    Sonntag für Sonntag wird in Gottesdiensten der Kirchen zur Kollekte aufgerufen. Mal für weltweite Projekte oder überregionale Anliegen, dann wieder für die eigene Gemeinde. Die gute alte Kollekte ist und bleibt ein bewährtes Instrument – sie kann zu einer zentralen Stütze bei der Finanzierung von Gemeindeprojekten werden. Wie sie im Werkzeugkasten des Fundraisings sinnvoll zu integrieren und mit anderen Maßnahmen zu vernetzen ist – und damit auch die Menschen kommunikativ mitnimmt in der Gestaltung und Entwicklung von Gemeinde – das möchten wir mit
    Ihnen im Rahmen des Seminars diskutieren. Wir stellen Ihnen die Materialien vor, die Sie bei der Kommunikation zu den Kollektenzwecken ganz praktisch unterstützen können.
    Uta Bolze, Fundraising und Martina Richter, Öffentlichkeitsarbeit im Erzbistum Berlin

Ablauf

  • 9.00 Uhr
    Ankommen: Kaffee und Co.
  • 9.30 Uhr
    Begrüßung und Vortrag im Plenum
    „Lust auf Leistung und Ehre – Vom Glück des Engagements“
    Prof. Gerhard Wegner, ehemaliger Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD
  • 11.30 Uhr
    Workshops
  • 13.00 Uhr
    Mittagspause (Imbiss)
  • 14.00 Uhr
    Workshops
  • 15.30 Uhr
    Begegnung und Gespräch
    bei einer Tasse Kaffee und Gebäck
  • 16.00 Uhr
    Berichte aus den Workshops
    Abschlussimpuls "Kirchlicher Datenschutz mit Qualität"
    Felix Neumann, katholisch.de
  • 17.00 Uhr
    Ende

 

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Eingangsstatement:

„Lust auf Leistung und Ehre – Vom Glück des Engagements“

Leistung zu erbringen und dafür Anerkennung zu erhalten, lässt uns aufblühen. Und wenn sich das mit ehrenamtlichem Engagement verbindet, macht es uns glücklich. Es stärkt unsere Resilienz und verändert die Gesellschaft. Diese Erfahrungen gilt es zu teilen.

Prof. Dr. theol. Gerhard Wegner
Institutsdirektor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD (emer.)

 

Abschlussimpuls:

„Bei uns sind Ihre Daten sicher! Kirchlicher Datenschutz mit Qualität.“

Theoretisch hat Datenschutz viele Fans. Wer will schon, dass die eigene Handynummer in falsche Hände gerät, dass Apps den Standort ausspähen und alle wissen, warum und wo man gerade beim Arzt war? Praktisch macht Datenschutz aber viel Arbeit: Wie soll eine Gemeinde, wie soll ein Verband die damit verbundene Bürokratie meistern? Dabei muss Datenschutz gar nicht so aufwendig sein: Ein paar Grundsätze beachten, und vieles gelingt fast automatisch. Und das lohnt sich: „Bei uns sind Ihre Daten sicher, wir achten Ihre Privatsphäre“ – es sollte ein Qualitätsversprechen der Kirche sein.

Felix Neumann, katholisch.de

Kontakt

Pressestelle Erzbistum Berlin
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin
Tel.: (030) 326 84-136
E-Mail: presse(ät)erzbistumberlin.de

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Öffentlichkeitsarbeit
Georgenkirchstraße 69
10249 Berlin
Tel.: (030) 243 44-121
info(ät)ekbo.de