Gelehrte im Gespräch: Im Anfang war das Wort – B’reschit beziehungsweise Im Anfang

Online Veranstaltung

Die ökumenisch verantwortete Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ regt im Festjahr 100 Jahre jüdisches Leben in Deutschland dazu an, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auf Plakaten, die in Schaukästen von Kirchengemeinden ebenso wie an den schwarzen Brettern von Schulen oder Bildungseinrichtungen und im digitalen Raum veröffentlicht werden, werden jüdische und christliche Feste miteinander in Beziehung gesetzt. Da die Betonung der Nähe ist nur unter Wahrung der Würde der Differenz möglich ist, halten wir es für unverzichtbar, die Bezugnahmen auf das Judentum in christlichen Kontexten auch kritisch zu hinterfragen, Vereinnahmungstendenzen zu erkennen und zu vermeiden. Neben der begleitenden Homepage, die weitere Informationen zu den Monatsthemen bietet (www.jüdisch-beziehungsweise-christlich.de), will die begleitende digitale Dialogreihe „Gelehrte im Gespräch“ eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema des jeweiligen Monatsplakates ermöglichen. Der jüdische Aspekt wird dabei nochmal ausführlich dargestellt und erläutert, ein*e christliche*r Referent*in stellt dar, wie der christliche Aspekt im Angesicht des Judentums gelebt werden kann.


Die Reihe der Dialoge eröffnen zum Thema „Im Anfang war das Wort – B’reschit beziehungsweise Im Anfang“ die katholische Theologin Dr. Katrin Brockmöller und der liberale Rabbiner Dr. Gábor Lengyel.


Referentinnen

Dr. Katrin Brockmöller, Katholisches Bibelwerk

Rabbiner Dr. Gabor Lengyel, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Ev. Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz, Prof. Dr. Ursula Rudnick, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers


Anmeldung:


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Termin
19.01.2021, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr