3. April 2013, Klaus-Peter Heyduck

Vielen Dank für die "Extra-Mail", die ich, vielleicht glücklich, erst heute gelesen habe.
Ich bin überrascht, dass honore Priester unseres Bistums solch einen Weg gewählt haben, den ich in dieser Form nicht gut heißen kann.
Das Thema "viri probati" müsste irgendwie zwar auch in den Prozess einfließen, aber das kann nach meinem Verständnis nicht ein Hauptpunkt, vielleicht zur Lösung "aller Probleme" sein.
Ich habe unseren Kardinal genau so verstanden, wie er es in seinem Antwortbrief zum Ausdruck bringt.
Sobald dieser "Schriftwechsel" in den Gemeinden bekannter wird (ich gehe davon aus, dass es auch ohne den Versand nach Ostern geschehen wird) kann es dazu führen, dass die Wichtigkeit des Prozesses und seiner Dialogaufforderung möglicherweise stärker als bisher erkannt wird und zu eigenen Aktivitäten in den Gemeinden Anstoß gibt. Das würde ich mir wünschen.
Dazu ist natürlich insbesondere erforderlich, dass nicht - wie gebannt - auf die Zahl 30 in 2020 geschaut wird, sondern erst einmal der Dialog Raum greift, aus dessen Ergebnissen sich die weiteren Handlungsoptionen für die einzelnen pastoralen Räume notwendig ergeben sollten.
Hier erneuere ich meine Bitte, dass in der wöchentlichen Sonntagsmail, wie mit der "Extra-Mail" geschehen, von wichtigen aktuellen Dingen zum pastoralen Prozess berichtet werden sollte.

Mit geschwisterlichen Grüßen, Klaus-Peter Heyduck