4. April 2013, r.zell

Ich bin über den Brief der Priester Pulsfort und Höhle wirklich sehr erstaunt. Der Kardinal hat doch wegen eines breiten Dialogs auf ganzer Bistumsebene alle Gruppen gefragt und versucht mit einzubinden!?
Warum dieser Extra-Brief, der schon fast wie ein Aufruf daher kommt?
Und warum diese Ängstlichkeit, bei einer Fusion mit anderen Milieu-Gruppen zusammen zu kommen?
Ich denke, wir sollten uns ein Beispiel an Papst Benedikt nehmen, der, obwohl Jesuit, Kardinal und nun sogar Papst, keinerlei Berührungsängste gegenüber Armen, Gefängnisinsassen, Behinderten und weiteren Mitgliedern ganz anderer Milieus hat.
Ist Jesus nicht auch auf solche Personen zugegangen?
Ich denke, es geht bei allen Veränderungen nicht um Besitzstandswahrung und Verteidigung eines Status quo , sondern um die Frage, wie man Menschen (neu) mit dem Glauben bekannt macht. Und das ist nicht nur die Sorge der Priester, sondern
die von uns allen. Da sollte also unser Hauptaugenmerk liegen!- Ebenso zeigt die Frage nach dem letzten (!) Priester des Erzbistums, der dann zugleich der Bischof sein müsse, erstaunlich wenig Zuversicht und wiederum eine erstaunliche Ängstlichkeit.
Hat nicht Jesus gesagt: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt! ?
Ich denke, wir können ohne Angst konstruktiv am Pastoralplan unseres Erzbistums mitarbeiten und dadurch schließlich viele gute Gedanken auf den Weg bringen.

Eine segensreiche Osterzeit
R. Zell