Fragen und Anregungen zu den Prozessstrukturen

Häufige Fragen/Anregungen:

  1. Welche Rahmenvorgaben für die Überlegungen sind schon bekannt bzgl. Personal, Ausstattung, Meilensteine?
  2. Gibt es eine Handreichung, wie man anfangen kann und ankurbeln kann?
  3. Wer motiviert die beteiligten Menschen?
  4. Wie fest sind bestehende Grenzen (Kommunal, Pfarrei, Dekanat, Ländergrenze)?
    Die Grenzen sollten in den Überlegungen eine Rolle spielen, sie sind aber keine Grenzen für die Pastoralen Räume, d.h. es können dekanatsübergreifende Räume entstehen, es können ggf. auch bestehende Fusionen neu sortiert werden.
  5. Wie werden Ängste vor Ort aufgenommen und wer antwortet?
  6. Können sich "Teams" auf einen Pastoralen Raum bewerben?
  7. Wer trifft Entscheidungen über neuen Pastoralen Raum?
    Es gibt einen Entscheiderkreis (Kardinal, Generalvikar, Weihbischof), der die Entscheidung über den Raum trifft. Das Votum dazu kommt aus den Pastoralen Räumen, der Leiter des Raum wird eingebunden.
  8. Wie erfahre ich Zwischenstände von beginnenden Prozessen im Erzbistum?
  9. Werden die Kirchliche Ordnungen überprüft, inwieweit Veränderungen auch rechtlich praktizierbar sind?
    Ja.
  10. Welche Unterstützung gibt es in der Findungsphase?
    Dazu gibt es ein eigenes Papier, das auf der Homepage heruntergeladen werden kann.
  11. Sollten die erste Gespräche in den Räumen der Stabsstelle mitgeteilt werden?
    Es gibt keine Verpflichtung der Stabsstelle erste Gespräche mitzuteilen. Es ist aber den Prozess hilfreich, da so ggf. Verbindungen verschiedener Gruppen gezogen werden können. Für die Stabsstelle ist es wichtig, beginnende Prozesse frühzeitig zu erfahren, um Hilfen anbieten zu können.
  12. Gibt es einen Botschafter/eine Botschafterin für den Prozess aus der Gemeinde, um die Voten zu vertreten und durchzusetzen?
  13. Bei Konflikten: Ist an so etwas wie einen Ombudsmann oder eine Schiedsstelle gedacht?


Weitere Fragen/Anregungen:

  1. Welche Kriterien gibt es für die "Partnersuche"?
  2. Werden Gemeinde-übergreifende Veranstaltungen angeboten?
    Ja, für die Pfarrgemeinderäte, außerdem werden Regionaltreffen offen für alle Interessierten angeboten. Die Termine sind auf der Homepage nachzulesen.
  3. Wird eine ähnliche Auftakt-Veranstaltung mit den PGR-Vorsitzende veranstaltet?
    Ja, für die PGR-Vorstände in Berlin und Brandenburg und für die Pfarrgemeinderäte in Vorpommern.
  4. Gibt es  eine Auftaktveranstaltung, die die geistlichen Gemeinschaften und die Ordensfrauen anspricht?
    Ein Treffen mit der AG "Ordensfrauen" hat bereits stattgefunden. Es wird aber auch ein Treffen mit den männlichen Ordensgemeinschaften stattfinden und ebenso mit den geistlichen Gemeinschaften.
  5. Muss der Raum immer geographisch gedacht werden? Es gibt auch soziale Räume, die nicht kongruent sind. Was passiert denn dann?
  6. Zahl 30: bei derzeit 17 Dekanaten! Wird eine Pfarrei ein halbes Dekanat sein?
  7. Wie ist die Zahl 30 zustande gekommen?  Neue Verwaltungseinheit?
  8. Ist die die Zahl  "30" festgelegt? (Können es auch 28 oder 32 sein?)
  9. 30 Gemeinden? 15 : 15 ? Wie viel Stadt, wie viel Land? Welche Quadratkilometer sind zumutbar?
  10. Werden positive Beispiele aus anderen Diözesen hier eingespeist?
  11. Muss "Pfarrei" sich aus Benachbartem zusammenfinden?
    Es muss ein geschlossener territorialer Raum sein.
  12. Was ist der Mehrwert?
  13. Wie ordnet sich das Modellprojekt Reinickendorf-Nord ein?
    Aus dem Projekt Reinickendorf-Nord werden die Erfahrungen in den Prozess "Wo Glauben Raum gewinnt" integriert. Schwächen und Stärken werden berücksichtigt werden.
  14. Was erwartet man von der Vernetzung/ Zusammenarbeit (Territorium/ Kategorie)?
  15. Was wird aus den bereits bestehenden Pastoralen Räumen?
  16. "Wie viel" Priester pro Gläubige (pro Gottesdienstbesucher/in)?
  17. Wie flexibel ist der zeitliche Rahmen? Ist das Jahr 2020 endgültig?
  18. Wer leitet was? - Geschäftsführer/in  selbstständige Leitung der Gemeinden?
  19. Wird die Personalstatistik veröffentlicht?
  20. Gibt es Alternativen zur Großraumpfarrei?
  21. Wie teilen sich die Räume auf Stadt/ Land?
  22. Gibt es weniger pastorale "Fläche"?
  23. Werden wir Orte aufgeben müssen? Gibt es neue Investitionen?
  24. Wie finden sich die Moderatoren und Moderatorinnen?
    Die Moderatoren und Moderatorinnen werden aus unterschiedlichen Bereichen des Erzbistums kommen, Ordinariat, Pfarreien, Caritas, Schule. Sie erhalten eine Fortbildung und müssen einen Teil ihrer jetzigen Tätigkeiten verringern, um Freiraum für die Aufgabe zu haben.
  25. Wie geschieht die Beteiligung?- Einzelpersonen, Gremienvertreter/innen, Teams aus Pfarreien,  Dekanaten...?
  26. Wer spricht mit wem? (wenn Strukturen aufgelöst werden?)
  27. Wer ist am Prozess wie beteiligt? - Steuerung- Beratung- Entscheidung?
  28. Wer werden die Ansprechpartner/innen für die Grundsicherung sein?
  29. Wann werden die Leiter/ Innen bestimmt?
    Mit dem Votum für einen Pastoralen Raum nach der Findungsphase und der Entscheidung des Entscheiderkreises wird der Leiter für die Entwicklungsphase vom Entscheiderkreis bestimmt.
  30. Ist Leiter in der Entwicklungsphase später Pfarrer?
    Das kann der Fall sein, ist aber nicht zwingend vorgegeben.
  31. Sind alle später zur Teamarbeit "verdonnert"?
    Schon jetzt ist es gut im Team zu arbeiten. Durch die größeren Räume sind inhaltliche wie organisatorische Absprachen zwingend notwendig. Nur so ist es gewährleistet, dass Vernetzungen möglich sind, doppelte Arbeit vermindert wird und Schwerpunkte gesetzt werden können.
    Insofern ist die Antwort: Ja, jeder ist zur Teamarbeit verpflichtet.
  32. Eine Sozialraumanalyse ist notwendig - wird diese erstellt?
    Für die Sozialraumanalyse kann die Gemeindeberatung angefragt werden.
  33. Wie sieht das Gemeindebild aus: Wer gehört dazu?
  34. Wer macht Mut und Vertrauen?
  35. Wird bei der Bildung von Pastoralen Räumen personenunabhängig gedacht?
    Ja, Personen spielen natürlich eine Rolle, aber Räume werden nicht um Personen herum gebildet.
  36. Lehnen wir uns an Hamburg an?
    Ja, allerdings wird das Hamburger Modell nicht eins zu eins übernommen.
  37. Wer ist die externe Begleitung?
    Pater Thomas Griesbach und Frau Dr. Mechthild König
  38. Woher gibt es weitere Ressourcen für den Prozess?
  39. Wie kann eine Pastoral der Gastfreundschaft gelingen?
  40. Wie werden die unterschiedlichen pastoralen Konzepte Eingang in den Prozess finden?
  41. Wie heißt das missionarische Ziel des Prozesses?
  42. Werden die staatliche Eckpfeiler neben den theologischen Eckpfeilern berücksichtigt?
  43. Wer ist im Steuerkreis?
    Sie finden auf unserer Homepage „Wo Glauben Raum gewinnt“ auch die Prozessstruktur mit den Namen aller beteiligten im Steuerkreis.
  44. Ist es wirklich ein Geistlicher Prozess oder nur ein versteckter Strukturprozess?
    Es ist ein Geistlicher Prozess, der aber auch strukturelle Auswirkungen hat. Der Geistliche Prozess muss und kann nur Vor Ort stattfinden.
  45. Die Jugendseelsorgekonferenz will 10 Regionen unabhängig von den pastoralen Räumen gestalten? Ist es sinnvoll in eigenen Zirkeln zu denken oder muss dies angekoppelt werden an die pastorale Planung?
  46. Welcher Rahmen und welche Meilensteine sind festlegt?
  47. Wie wird der Prozess evaluiert?
  48. Wie geht man mit Räumen um, die zusammenpassen und sehr groß sind?
  49. Gibt es Doppelstrukturen - Dekanat - Pfarrei?
  50. Wie wird Dekanatsjugendseelsorge in neue Strukturen eingebaut?
  51. Gibt es Prozessbegleiter/innen schon in der Findungsphase?
    In der Findungsphase sind keine Prozessbegleiter/innen vorgesehen. Sowohl die Stabsstelle als auch die Gemeindeberatung wird den Prozess begleiten.
  52. Kann es sein, dass ein "zahlenschwacher" Ort ein besonders guter Ort der Verkündigung ist?
  53. Wie können geistliche Wege gegangen werden? Werden Methoden aufgezeigt?
  54. Was verstehen wir unter Pastoralen Konzepten?
  55. Gibt es eine Initialzündung - Startschuss - wie machen wir das?
  56. Wie gehen wir mit pastoralen Schwerpunkten um? Z.B. Tourismusseelsorge auf Rügen von März bis Oktober.
  57. Wie groß ist die Entscheidungsfreiheit der Gemeinden?
  58. Es gibt in manchen Pfarrgemeinden schon pastorale Konzepte. Was passiert mit diesen?
  59. Wie werden die Unterschiedlichen Ausgangslagen der Pfarreien berücksichtigt?
  60. Wie sortiert man Voten verschiedener Gruppen in einem Raum?
  61. Ab wann gibt es Freistellungen von Hauptamtlichen der Institutionen?
  62. Was passiert, wenn auf dem Weg plötzlich eine "Sackgasse" entsteht?
  63. Wie viel Mitbestimmungsrecht bekommen Laien (Gemeindemitglieder) in diesem Prozess?
  64. Schwammiges Konzept - welche Entscheidungskriterien gibt es in diesem Prozess?
  65. Gibt es Impulse durch die Stabsstelle, wer sich wann treffen sollte?
  66. Wozu Diskussionen und Findungsphase, wenn durch Personalentscheidungen schon Fakten geschaffen werden?
  67. Gibt es einen Seelsorger für "verletzte Gemeinden"?
  68. Hat letztlich der Kardinal bei allen Entscheidungen das letzte Wort?
  69. Städtebauliche Planungen mit in das Starterkit nehmen

Stand: 16. Juli 2013