Fastenimpuls

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17. Mar 2018

"Kommt denn der Messias aus Galiläa?" (Joh 7, 40-53)

Das kann doch nicht sein! Der Messias? Einer von hier! Einer von uns!
Ein Zimmermann aus Galiläa? Das passte so überhaupt nicht in die Vorstellungen der Menschen damals.

Und wir heute? Was und wie stellen wir uns Gott vor? Was erwarten wir?
Erkennen wir Ihn wenn er kommt, wenn er da ist - so wie er gesagt hat - mitten unter uns? In jedem der Geringsten, die uns begegnen.

Die Menschen damals waren hin- und hergerissen, ob die Prophezeiung sich erfüllen würde. Wir glauben, sie hat sich erfüllt. Also rechnen wir mit ihm! Halten wir die Augen offen hier und heute.

Christoph Kießig, Referent im Dezernat Seelsorge

16. Mar 2018

„Und doch redet er in aller Öffentlichkeit…“

„Und doch redet er in aller Öffentlichkeit…“

Dieser Jesus scheut keine Furcht, kein Risiko, um von seiner eigenen Gotteserfahrung zu sprechen, von dem, was in ihm brennt.

Vielleicht fehlt uns manchmal der Mut, in „der Öffentlichkeit“  Zeugnis abzugeben. Warum eigentlich? Es braucht keine großen rationalen Gebäude,  aber Erfahrung im Glauben, Gebet und Wille.

Dieses Zeugnis hat notwendig auch seinen Ort im Gottesdienst.  Auch dort braucht es Männer und Frauen und Mut für ein vielfältiges Zeugnis der Hoffnung.  Wie könnten wir schweigen, warum sollten wir?

Gabriele Kraatz, Referentin für Frauenseelsorge und Missionarische Pastoral

15. Mar 2018

"... dass mich der Vater gesandt hat.“

„Die Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis dafür ab, dass mich der Vater gesandt hat.“ (Joh 5,36)

Ich glaube an Gott,
der sich uns zeigen will,
der uns Vater und Mutter ist,
der uns nahe sein will.
Ich glaube an Jesus,
der leidenschaftlich ist,
der uns gezeigt hat,
wie sehr Gott uns liebt.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
der uns innerlich stärkt.

Gabriele Wolters, UAC (St. Christophorus, Religionslehrerin)

14. Mar 2018

Herr, dein Wille geschehe.

„…weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ (Joh 5,39)

„Herr, dein Wille geschehe.“ – Und wo bleibt mein Wille?
Gott liebt uns. Er will, dass unser Leben gelingt.
Wenn ich mir das klar mache, dann kann ich darauf vertrauen, dass sein Wille das Beste für mich ist, auch, wenn ich IHN manchmal - noch - nicht verstehe. Vertrauen wir.

Gabriele Wolters, UAC (St. Christophorus, Religionslehrerin)

13. Mar 2018

„Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.“ (Joh 5,7)

Wie oft haben wir schon etwas vergeblich gemacht? Haben es versucht, um im Rückblick darauf festzustellen, dass alles umsonst war. So wie der Mann, der sich sein ganzes Leben hinunter zum heilenden Teich in Jerusalem schleppt, in der Hoffnung darauf gesund zu werden. Vergeblich!

Bis zu dem Moment, in dem Jesus ihn inmitten all der Kranken mit seiner Beharrlichkeit entdeckt und heilt. Also dranbleiben, nicht aufgeben, egal wie oft wir scheitern, denn Gott trägt mich.

Berenike Maaß, Schülerin

12. Mar 2018

Geh, dein Sohn lebt!

Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte und machte sich auf den Weg. (Joh. 4,50)

Zuhause durfte der Mann im heutigen Evangelium erfahren, dass sein Sohn lebt und gesund geworden ist. Es passierte genau zu der Stunde als Jesus ihm sagt: Geh, dein Sohn lebt!

Echter Glaube, Vertrauen darauf, dass Gott wirkt, wenn ich mich ganzen Herzens an ihn wende, das wünsche ich mir viel mehr.

Wann gab es Situationen oder Ereignisse, über die Sie im Nachgang feststellen: Allein habe ich das nicht geschafft, Gott hat mein Stoßgebet, meine Bitten am Abend oder das Gebet im Gottesdienst erhört. Wann konnte ich spüren: Ich war nicht allein.

Ida Reinecke, PGR-Vorsitzende, St. Antonius Potsdam-Babelsberg

11. Mar 2018

... damit die Welt durch Ihn gerettet wird. (Joh 3,17)

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet wird. (Joh 3,17)

Er ist nicht gekommen zu richten; doch wir maßen uns viel zu oft an, dies zu tun. Machen wir uns bewusst, was unsere Worte und Taten (Nichttaten) anrichten?

Folgen wir seinem Evangelium in Wort und Tat, verändert es uns und damit auch immer mehr ein Stück unseres Lebensumfeldes.

Ida Reinecke, PGR-Vorsitzende, St. Antonius Potsdam-Babelsberg

10. Mar 2018

wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht (Lk 18, 9-14)

Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht. (Lk 18, 9-14)

Wir Menschen neigen ja durchaus zur Selbstgerechtigkeit und zur Selbstüberschätzung der eigenen Person. Da tut es gut zu wissen, dass Gott gerade nicht auf das Ansehen, sondern auf den Menschen selbst schaut. Diese Botschaft wird uns mit dem heutigen Evangelium zugesagt. Gottes Augen sehen den Menschen (Gott sei Dank!) anders, als wir ihn oft sehen. In dieser Vorbereitungszeit auf das Osterfest sind wir eingeladen, uns wieder neu unter den Blick des barmherzigen, liebevollen Gottes zu stellen.

Br. Gregor Wagner OFM, Franziskanerkloster Berlin-Pankow

 

09. Mar 2018

Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es! (Hos 14, 2-10)

Auf dem Weg hin zum Guten zu sein, bedeutet noch nicht, nachzulassen in seinen Bemühungen und Bestrebungen, das Ziel zu erreichen. Immer und immer wieder ermahnen die Propheten das Volk Israel und rufen es zur Umkehr auf. Immer wieder weist Jesus den Menschen den Weg zum Leben. Die Propheten und Jesus weisen auf die von Gott in die Menschen hineingelegte Weisheit. In ihnen ruht zutiefst die Sehnsucht nach Heil. Dieses Heil von Gott wollen wir uns in dieser Zeit wieder schenken lassen.

Br. Gregor Wagner OFM, Franziskanerkloster Berlin-Pankow

08. Mar 2018

hören mit Ohr und Herz

Auch wenn du zu ihnen all diese Worte redest, werden sie nicht auf dich hören. (Jer 7,23-28)

Wer von uns kennt solch eine Situation nicht: Da gebe ich jemandem einen guten Rat, und dieser Rat wird einfach in den Wind geschlagen. Dabei meine ich es doch nur gut… Und dann passiert genau das, wovor ich gewarnt hatte. - Es geschieht etwas Schlimmes mit unliebsamen Konsequenzen. – Eine ähnliche Erfahrung hat Jeremia machen müssen, als er den Israeliten Gottes Wort übermitteln musste. Sie wollten nicht auf die Stimme ihres Gottes hören. Auch uns fällt das oft nicht so leicht, auf Gottes Wort wirklich zu hören. Die österliche Bußzeit lädt uns ein, uns wieder neu Gott und seinem Wort zuzuwenden – zu hören mit Ohr und Herz.

Br. Gregor Wagner OFM, Franziskanerkloster Berlin-Pankow