Fastenimpuls

Zeitraum von:

Zeitraum bis:

07. Mar 2018

Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen (Mt 5,17)

Jesus lebt aus der Verbundenheit mit dem Vater und aus der Treue Gottes zu seinem Volk. In ihm wird die Liebe Gottes sichtbar und be-greifbar. Jesu Wort und Leben sind eine Weiterführung und Weit-Führung dieser Liebe des Vaters.

Sr. Teresia Benedicta Weiner OCD, Karmel Regina Martyrum Berlin

06. Mar 2018

Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal (Mt 18,22)

Siebenmal dem Bruder/der Schwester zu vergeben, ist schon viel – siebenundsiebzigmal übersteigt jedes Maß. Jesu Vergebung übersteigt alle Grenzen.

Fangen wir an, ganz klein: jedes Mal, wenn wir einander vergeben, leuchtet Gottes Reich unter uns auf.

Sr. Teresia Benedicta Weiner OCD, Karmel Regina Martyrum Berlin

05. Mar 2018

Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt (Lk 4,24)

Erst staunen die Leute in der Synagoge über Jesus, dann wollen sie ihn voller Wut umbringen. Die Geradlinigkeit Jesu, seine Wahrhaftigkeit, seine Treue können uns Ermutigung und Stärkung sein.

Sr. Teresia Benedicta Weiner OCD, Karmel Regina Martyrum Berlin

04. Mar 2018

Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. (Joh 2,17)

Wofür verzehre ich mich? Welcher Eifer treibt mich an? Welche Sehnsucht trage ich in mir? Wofür brenne ich?

Bitten wir den Herrn, das Feuer seines Geistes neu in uns zu entfachen!

Sr. Teresia Benedicta Weiner OCD, Karmel Regina Martyrum Berlin

03. Mar 2018

"Mein Kind, du bist immer bei mir" (Lk 15,31)

„Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.“ (Lk 15,31)

Zwei Brüder – der eine bringt sein Erbe durch und kehrt reumütig zurück, der andere sieht sich als gerecht und vom Vater als missachtet an. In beiden Fällen geht der Vater auf seine Söhne zu. Der eine Sohn ist glücklich über die Vergebung. Der andere Sohn hadert mit sich, dem Bruder und dem Vater.

Wie wird er sich entscheiden? Zieht er die Freude und Gemeinschaft vor oder wählt er Verbittert-Sein und Allein-Sein? Der Vater will seine unterschiedlichen Söhne um sich haben, weil er sie liebt – so wie sie sind. Gott will auch mit uns Gemeinschaft haben – so wie wir sind, so liebt er uns.

Marion von Brechan, Gemeindereferentin

02. Mar 2018

"Er ist zum Eckstein geworden.“ (Mt 21,42)

„der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden.“ (Mt 21,42/Ps 118,22)

Die Winzer im Weinberg töten die Diener und schließlich auch den Sohn des Weinbergbesitzers als es um die Ernte geht. Ganz anders noch die ersten Worte des Textes: Sie ließen den  Anfang eines Liedes bei Jesaja anklingen: „Ich will singen das Lied von meinem Freund, das Lied meines Liebsten von seinem Weinberg.“ (Jes 5,1).

Jesus weitet die Perspektive: Er ist der, um den es geht: Leiden, Tod und: Auferstehung. Dieser Gott will das Leben - das ist Grund meiner Hoffnung und leitet mich, selbst für das Leben, für Schalom einzustehen.

Christopher Maaß, Prozessbegleiter Stabsstelle „Wo Glauben Raum gewinnt“

01. Mar 2018

„Lazarus aber hat nur Schlechtes erhalten. Jetzt wird er dafür getröstet“ (Lk 16,25)

Viele von uns kennen in ihrem Umfeld bestimmt einen Lazarus - ich auch! Er macht mich betroffen und umso mehr, weil er wegen seiner Lebenslage auch den Glauben kategorisch ablehnt. Mein Lazarus hat praktisch gar nichts ...

Das Evangelium gefällt mir hier besonders gut, weil es sagt, dass auch meiner irgendwann ein Gewinner sein wird: Er wird Gott finden, er wird Trost finden. Und wenn es dann so weit ist, möchte ich das Gesicht mal sehen. - Darauf freue ich mich schon jetzt!

Carlo Murru, EBO

28. Feb 2018

Wer von Euch groß sein will, soll Euer Diener sein. (Mt 20. 26)

Wollen wir nicht alle irgendwo erfolgreich sein und wichtig, uns hochkämpfen und bewundert werden? Das alles zählt für Jesus überhaupt nicht, er fragt uns anderes: Hast Du geliebt und Dich um andere gekümmert? Hast Du Ausschau gehalten nach Bedürftigen, Dich auf die Seite von Schwachen gestellt? Hast Du vergeben und andere ermutigt?

Vielleicht sollte ich gleich heute anfangen und von meinem Thron heruntersteigen …

Uta Slotosch, Gottesdienstbeauftragte in der Pfarrei Vom Guten Hirten, Berlin-Marienfelde

27. Feb 2018

Lernt, Gutes zu tun! (Jes 1,17)

Gott benutzt drastische Worte, um uns zur Umkehr zu bewegen … da lockt er uns sogar mit einer weißen Weste, droht aber auch mit dem Schwert und Vernichtung. Atemlos trifft mich die traurige Aussicht, ihm als kleine Sünderin nicht zu genügen. Dann der Satz: Lernt, Gutes zu tun! Lernen sollte doch machbar sein!

Wenn ich also heute lerne, freundlich zum grimmigen Nachbarn zu sein, kann ich morgen vielleicht schon einen Streit verzeihen. Ich fange jetzt an mit meinem Lernprogramm – mal sehen, welche Gelegenheit sich als erstes anbietet.

Uta Slotosch, Gottesdienstbeauftragte in der Pfarrei Vom Guten Hirten, Berlin-Marienfelde

26. Feb 2018

Vergebt, dann wird auch Euch vergeben. (Lk 6,37)

Von Kindheitsverletzungen über Beleidigungen bis Ehebruch - Vergebung könnte unser Tagesgeschäft sein! Wenn ich dem anderen nicht vergebe, leide ich selbst an Verbitterung und fessle mich an die Tat des anderen.

Es ist meine Wahl, ob ich heilen möchte, oder dem anderen weiter Macht über mein Innerstes gebe. Es hilft mir beim Vergeben, den anderen als Gottes geliebtes Kind zu sehen – mit Fehlern und Schwächen – so wie ich selbst. 

Uta Slotosch, Gottesdienstbeauftragte in der Pfarrei Vom Guten Hirten, Berlin-Marienfelde