Fundraising-Entwicklung in den Pastoralen Räumen

"Fundraising-Entwicklung in Pastoralen Räumen" lautet das zweijährige Modellprojekt, das im September 2017 an den Start geht. Mit Beratung und Qualifizierung werden fünf Initiativen in Pastoralen Räumen kompetent begleitet, um ein eigenes Fundraisingkonzept zu entwickeln und es erfolgreich umzusetzen. Betreut wird das Modellprojekt durch das Fundraisingbüro im Bistum Hildesheim (frb) und das in Aachen ansässige Zentrum für Systemisches Fundraising (ZSF). Die fünf begleiteten Initiativen werden auf diesem Weg zu Lernbeispielen und Multiplikatoren für weitere Projekte in den Pastoralen Räumen. Sie sollen Fundraising-Wissen und -Erfahrung in die Pastoralen Räume bringen, um so wirksam die Arbeit vor Ort zu unterstützen. Betreut wird das Modellprojekt durch die Koordinatorin Uta Bolze.

Ambulanter Hospizdienst

Der Ambulante Hospizdienst des Vereins "Hospizgruppe Demmin - Leben bis zuletzt" begleitet schwerstkranke Frauen und Männer bis zum Tod. Er ist eng an die Kirchengemeinde angebunden, die Teil des Pastoralen Raums Stralsund/Rügen/Demmin ist. Die 25 ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen sollen künftig von einer hauptberuflichen Koordinatorin begleitet werden. Um die Finanzierung zu sichern und weitere Ehrenamtliche zu gewinnen, soll im Modellprojekt ein eigenes Fundraisingkonzept erstellt werden.

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Bahnhofsmission im Berliner Ostbahnhof

Die Bahnhofsmission im Ostbahnhof, betrieben von IN VIA, hilft beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Willkommen ist jeder, der bei einer Tasse Tee ins Gespräch kommen möchte. Das Team hat vor allem für die Nöte der Reisenden „ohne Fahrkarte“ ein Ohr. Ein Butterbrot im rechten Augenblick, die richtige Adresse für den Weg aus der Wohnungslosigkeit sind ebenso gefragt wie die Hilfe am Bahnsteig. Das Fundraisingkonzept soll unter anderem die Gewinnung von Ehrenamtlichen und die Präsenz im Pastoralen Raum Friedrichhain-Lichtenberg in den Blick nehmen.

Reportage: Hilfe für Reisende ohne Fahrkarte

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Tourismuspastoral auf Rügen

Jedes Jahr machen mehr als zwei Millionen Menschen im Pastoralen Raum Stralsund/Rügen/Demmin Urlaub, darunter 30.000 bis 50.000 Katholiken, die sonntags die Messe besuchen. Das kann mit dem regulären Gemeindebetrieb zum Beispiel auf Rügen kaum aufgefangen werden. Angelehnt an die Erfahrungen der Urlauberseelsorge des Bistums Osnabrück, „Seelsorger am Meer“, plant der Pastorale Raum, Urlauberpriester zu gewinnen, um das Angebot an Gottesdienstzeiten und -orten auszuweiten. Das Fundraisingkonzept der Initiative soll auf das Marketing sowie auf das Einwerben finanzieller Mittel zielen.

Tage ethischer Orientierung

Die „Tage ethischer Orientierung“, kurz TEO, bildet ein Angebot des BDKJ für fünfte bis achte Schulklassen und ihre Lehrkräfte in Berlin und Brandenburg. TEO vermittelt auf erlebnispädagogische Weise Werte und ethische Bildung. Das Fundraising soll darauf abzielen, Kontakt zu staatlichen Schulen aufzubauen, und Menschen zu gewinnen, die als Teamer mitwirken. Insbesondere hofft der BDKJ darauf, auch Ehrenamtliche aus den Gemeinden für TEO zu gewinnen und Pastoralen Räumen als Türöffner zu staatlichen Schulen zu dienen.

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Gemeinde- und Begegnungszentrum

„Wir wollen die offene Tür. Sie ist Zeichen für unser offenes Herz.“ Pfarrer Bernhard Töpfner bringt auf den Punkt, wie seine Pfarrei St. Hedwig Buckow-Müncheberg das Leitwort des Pastoralen Prozesses „Wo Glauben Raum gewinnt“ auslegt. Die offene Tür für alle, für gemeindenahe wie für distanzierte Katholiken, für Christen wie für Nichtchristen, diese Vorstellung soll mit einem neuen Gemeinde- und Begegnungszentrum schon bald Wirklichkeit werden. Um dieses zu finanzieren, gehen die Verantwortlichen bereits neue Wege. Durch ein gezieltes Fundraisingkonzept wollen sie sich nun auch in diesem Bereich weiter öffnen.

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Veranstaltungen


Werktag kirchliche Öffentlichkeitsarbeit

Der „Werktag kirchliche Öffentlichkeitsarbeit“ für Pfarrgemeinden und Einrichtungen im Erzbistum Berlin legt seinen Fokus diesmal auf das Thema „Fundraising“. Am Samstag, 22. September, ab 9 Uhr in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB) in Berlin-Karlshorst heißt es „Geld ist nicht alles – doch ohne Geld ist alles nichts“.

Ganz nach Henri Nouwens Worten: „Fundraising ist ein Weg, unsere christliche Vision zu verkünden und Menschen einzuladen an unserem Auftrag teilzuhaben“ stellt sich der Werktag dem oftmals auch kritisch gesehenen Thema. Vorbereitet wurde er durch die Pressestelle des Erzbistums in Kooperation mit dem Projekt Fundraising-Entwicklung der Stabsstelle „Wo Glauben Raum gewinnt“.

Die Workshops zum Thema Fundraising gestalten die Partner der Projektstelle, das Zentrum für Systemisches Fundraising, Susanne Reuter, und das Fundraisingbüro Hildesheim, Klaus Heil. Zu allen Fragen der Fortbildung, Begleitung und Beratung sowie des Entwicklungsstandes in den fünf Modellprojekten von „Fundraising-Entwicklung“ in den Pastoralen Räumen steht die Projektkoordinatorin Uta Bolze, als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Neben Fundraising bieten neun Workshops fundierte Einblicke in Social Media, Fotoschule, Zielgruppenarbeit, Schreibwerkstatt und Pfarrbriefarbeit.

Werktag kirchliche Öffentlichkeitsarbeit
22. September, 9 Uhr, Katholische Hochschule für Sozialwesen (KHSB), Köpenicker Allee 39, 10318 Berlin-Karlshorst.
 
Anmeldungen bis 7. September 2018 unter

 

 

Programmflyer

Uta Bolze
Koordinatorin für Fundraising-Entwicklung in den Pastoralen Räumen
Tel.: (030) 3 26 84-117
Email: Uta.Bolze(ät)erzbistumberlin.de