Am Sonnabend, 26. September 2026, wurden in einem feierlichen Gottesdienst unter der Leitung von Erzbischof Dr. Heiner Koch in der Kirche St. Dominicus, Berlin-Neukölln, Dunja Apikian und Sr. Melanie Kluth sa als Gemeindereferentinnen sowie Burkard Lang, Nicole Oster, Marius Retka, Felix Röskenbleck, Lukas Schibowski und Luka Sibenik als Pastoralreferentin bzw. Pastoralreferenten im Erzbistum Berlin beauftragt.
Der Gottesdienst begann mit der Erneuerung des Taufversprechens. Auf dem Sakrament der Taufe fußt der Pastorale Dienst als Seelsorgerin und Seelsorger. In der Predigt würdigte der Erzbischof, dass sie in dieser Zeit gesellschaftlicher Unsicherheiten und Krisen in den pastoralen Dienst gehen. Er wünschte den neuen Kolleginnen und Kollegen, dass sie aus der Kraft Christi heraus und auf seine Zusage hin, Licht der Welt sind. Er dankte für die Bereitschaft, Glaubenszeugnis zu geben. „Seid mit Gott mutig!“
Nach der Predigt bekundeten die Frauen und Männer im Glaubensbekenntnis ihren Glauben und ihre Bereitschaft, den Dienst gemäß der Botschaft des Evangeliums und dem Glauben der Kirche auszuüben.
Nach dem Gottesdienst wurde die Feier an dem sonnigen Spätsommertag mit einem Empfang für die Neubeauftragten fortgesetzt.
Gemeindereferent:innen arbeiten auf Grundlage eines religionspädagogischen Studiums, Pastoralreferent:innen auf Grundlage eines theologischen Studiums in den Pfarreien und in der Sonderseelsorge (beispielsweise in der Krankenhaus-, Gefängnis-, Studierendenseelsorge) mit an der Sendung der Kirche. Sie verkündigen die frohe Botschaft, wirken als Seelsorgerinnen und Seelsorger, unterstützen, vernetzen und begleiten ehrenamtlich Engagierte, erschließen in Religionsunterricht und Katechese den Glauben, gestalten und leiten gottesdienstliche Feiern und tragen, jede und jeder an ihrem bzw. seinem Ort, dazu bei, dass in unserer Gesellschaft etwas mehr von der Liebe Gottes spürbar wird.
Wir wünschen allen neuen Gemeinde- und Pastoralreferent:innen für ihren pastoralen Dienst im Erzbistum Berlin viel Freude im Tun, offene Ohren für die Nöte und Sorgen der Menschen und Gottes reichen Segen.