Blinde und sehbehinderte Menschen

Blindenverein

Tipp

Hier werden die Lesungen der Sonn- und Feiertage vorgelesen:

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Ein Stadtspaziergang für sehbehinderte und blinde Christinnen und Christen, Nichtchristen und alle Interessierten


"Dietrich Bonhoeffer - Theologe, Spion, Musiker, Revolutionär und voller Gottvertrauen"

Termin: Sonntag, 30. August 2020, 15.30 - 17.00 Uhr
Mit: Frau Anja Winter, M. A.

Treffpunkt: Haupteingang der Zionskirche: Zionskirchplatz, 10119 Berlin-Mitte.
Verkehrsanbindung: U-Bahn 8 bis Rosenthaler Platz oder
mit der U 2 bis Senefelder Platz, mit der Straßenbahn Tram M1 bis Zionskirchplatz oder der Tram M10 bis Wolliner Straße.

Unkostenbeitrag: Die Führung ist kostenfrei.

Anmeldung und Informationen: an Reiner Delgado bis zum 25.08.2020 an unter: r.delgado(ät)yavamos.de oder per Telefon: 0157/ 844 9 66 85

Veranstalter: Pastoral Menschen mit Behinderung und Katholischer Blindenverein für die Erzdiözese Berlin e.V. und Katholisches Blindenwerk Ost e.V.

Aus seinem Elternhaus in Charlottenburg wurde Dietrich Bonhoeffer 1943 verhaftet. Zuvor war er behütetes Kind einer bildungsbürgerlichen Berliner Familie, frommer Theologe, Kirchenreformer und dann einer der sehr wenigen Pfarrer, die offen gegen die Nazis aktiv waren. Als er mit am Sturz der Nazis zu arbeiten begann, wurde er entdeckt und hoffte im Gefängnis auf den Erfolg seiner Mitstreiter. Er verzichtete auf die rettende Ausreise in die USA und die lebensrettende Flucht aus dem berüchtigten GeStaPo-Gefängnis und schrieb im Angesicht des Todes Silvester 1944 an seine Mutter: "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Auf persönlichen Befehl Hitlers wurde er vor 75 Jahren am 9.4.1945 ermordet.

Auf unserem ca. 90-minütigen Rundgang halten wir uns überwiegend an der evangelischen Zionskirche im Prenzlauer Berg auf, wo Dietrich Bonhoeffer von Dezember 1931 bis März 1932 eine Aushilfstätigkeit inne hatte. Wir spüren dem Leben dieses Mannes nach und erleben - auch durch seine Brautbriefe - seine Haftzeit mit.
An der Kirche erkunden wir schließlich das dort zu seinen Ehren  aufgestellte Denkmal, das auch taktil erfahrbar ist. Je nach Witterung begeben wir uns von der Kirche noch zur Oderberger Straße 61, wo Bonhoeffer als Hilfspfarrer ein möbliertes Zimmer bewohnte. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Kirche zu besichtigen, allerdings ohne Führung. Im Anschluss können sich die Teilnehmenden in einem Café über ihre Eindrücke austauschen.

Materialien

Broschüre zum Sehbehindertensonntag 2010
Ideen und Impulse für Projektarbeit mit Gruppen zum Thema "Sehbehinderung"

Bei Bedarf bei Sr. Monika Ballani anfordern.
Tel.: (030) 326 84-528, monika.ballani(ät)erzbistumberlin.de

Kontakt

Katholischer Blindenverein für das Erzbistum Berlin
E-Mail: kathbvberlin(ät)aol.com 
Angela Schmidt-Fuchs
Tel.: (030) 812 98 075