Internationale Freiwilligendienste

Foto von Kalei de Leon auf Unsplash

Den Horizont erweitern

Ein Freiwilligendienst in einem anderen Land eröffnet neue Horizonte.

Freiwillige tun mit ihrem Dienst nicht nur etwas Gutes, sondern sammeln durch den interkulturellen Austausch Erfahrungen, die oft ein Leben lang prägend sind. Jungen Menschen, die sich nach dem Schulabschluss auf eine solche Reise einlassen möchten, steht eine große Vielfalt an Einsatzländern, Projekten und Trägerorganisationen offen.

Die zahlreichen katholischen Trägerorganisationen verbindet, dass sie internationale Freiwilligendienste mit einer besonderen Haltung und mit einem besonderen Anspruch durchführen. Sie setzen auf langjährige Partnerschaften und legen Wert auf eine fundierte Vor- und Nachbereitung.

Einen Überblick und hilfreiche Informationen zur Planung und Vorbereitung auf einen Freiwilligendienst bietet der Katholische Verbund Internationale Freiwilligendienste: 

welt-weit-freiwillig.de


Finanzielle Förderung

Übrigens: Du kannst finanziell vom Weltkirchenfonds des Erzbistums unterstützt werden!

Häufig sind die Teilnehmenden eines Freiwilligendienstes aufgefordert einen Förderkreis aufzubauen und so einen finanziellen Beitrag zu entstehenden Kosten zu leisten. Junge Menschen aus dem Gebiet des Erzbistums Berlin, die einen internationalen Freiwilligendienst leisten möchten, können hierfür eine finanzielle Förderung durch den Weltkirchenfonds des Erzbistum Berlin beantragen. Üblicherweise wird hier eine pauschale Förderung von 600 € gewährt. Voraussetzungen dafür sind:

Wir freuen uns, wenn wir während oder nach Abschluss des Freiwilligenjahres einen Erfahrungsbericht erhalten.

Den Antrag an den Weltkirchenfonds bitte per E-Mail z.H. Judith Lübker an weltkirche(ät)erzbistumberlin.de einreichen.

Vernetzungstreffen

für zurückgekehrte internationale Freiwillige im Erzbistum Berlin

In den vergangenen Jahren haben viele junge Menschen aus dem Erzbistum Berlin einen internationalen Freiwilligendienst geleistet und dabei vielfältige Erfahrungen in Projekten weltweit gesammelt. Diese Erfahrungen sind wertvoll für euch persönlich, für unsere Gesellschaft und für das weltkirchliche Engagement.

Wir möchten euch herzlich zu einem ersten Austausch- und Vernetzungstreffen für zurückgekehrte internationale Freiwillige einladen.

Termin: Freitag, 12.6.2026 17 bis 20 Uhr

Ort: St. Michael am Engelbecken, Berlin-Mitte (zentrale Lage, schöner Innenhof mit Möglichkeit für geselligen Ausklang)

Worum geht es bei dem Treffen?

  • andere ehemalige Freiwillige kennenlernen und Erfahrungen teilen
  • miteinander ins Gespräch kommen: Was hat euer Freiwilligendienst langfristig verändert?
  • Ideen für weitere Treffen, Engagementmöglichkeiten und Austauschformate entwickeln

Wir möchten den Abend bewusst informell und offen gestalten; im Mittelpunkt steht ihr und euer Engagement. Falls es Interesse gibt, können zukünftige Treffen auch thematische Inputs oder Referent*innen einschließen.

Zur Vorbereitung bitten wir euch um eine kurze Rückmeldung:

Bitte beantwortet uns bis 20. Januar 2026 ein paar Fragen (dauert 2–3 Minuten) unter folgendem Link:

www.erzbistumberlin.de/anmeldung/zurueckgekehrt

Gute Erfahrungen

Freiwillig im Mega-Knast

Eindrücke aus dem Freiwilligendienst in Bolivien

Ich bin Elisabeth, 19 Jahre alt und bin jetzt frisch zurück von meinem 10-monatigen Freiwilligendienst in Bolivien, in Santa Cruz de la Sierra. Santa Cruz de Sierra ist die größte Stadt des Landes und befindet sich im am Rande des Regenwaldes. Daher hatten wir hier tropisches Klima, mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und täglich über 30 Grad. Ich lebte dort im ärmsten Viertel der Stadt, zusammen mit einer weiteren Freiwilligen und vier Schwestern aus Polen, Indonesien und Bolivien der Steyler Missionsschwestern. Vor Ort habe ich in einem Gefängniskindergarten gearbeitet. „Palmasola“ ist das größte Gefängnis Boliviens mit ca. 8000 Insassen. Im Gegensatz zu deutschen Gefängnissen hat hier nicht jeder eine eigene Zelle, sondern alle leben wie in einer kleinen Stadt zusammen. Dazu gibt es auch eine interessante Dokumentation vom ZDF „Die härtesten Orte der Welt: Boliviens berüchtigter Mega-Knast“.

weiterlesen