Weltkirche im Erzbistum Berlin

Einheit in der Vielfalt - Herausforderung und Chance zugleich

Weltbischofssynode
„Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission“

Der in Rom angekündigte Prozess einer Weltbischofssynode wird in Deutschland durch den bereits eingeschlagenen Synodalen Weg ergänzt. In die aktive Beteiligung in der Vorbereitung und Durchführung der römischen Bischofssynode können auch Sie Ihre Erfahrungen des Synodalen Weges mit einbringen.

Hinweise zur Weltbischofssynode und die Möglichkeit der Beteiligung finden Sie hier.


Eine große Anzahl von Katholiken aus vielen Kulturen bereichern mit ihren Erfahrungen und Traditionen das Glaubensleben im Erzbistum Berlin. Von den knapp 400.000 Katholiken haben 35% eine ausländische Staatsangehörigkeit. In 17 muttersprachlichen Gemeinden werden regelmäßig Gottesdienste gefeiert. Es ist also an vielen Orten ein Stück Weltkirche gegenwärtig.

Kirche weiß sich eingebunden in eine weltweite Glaubens-, Gebets- und Solidargemeinschaft. Diese konkretisiert sich im Erzbistum auf unterschiedliche Art und Weise: durch partnerschaftliche Beziehungen in andere Länder und Kontinente, durch Förderung weltkirchlicher Projekte über den Fonds zur Förderung weltkirchlichen Engagements sowie durch die Betreuung und Begleitung von Gästen aus der Weltkirche.

Ziel ist es, Beziehung erlebbar zu gestalten und aus dieser Erfahrung heraus wechselseitiges Lernen zu ermöglichen. Die "Zentrale Servicestelle Weltkirche" nimmt Impulse aus der Weltkirche auf und versucht diese für das Erzbistum nutzbar zu machen. Dies schließt auch Lernerfahrungen ein, die uns helfen, Schritte der Kirchenentwicklung im Erzbistum Berlin weiterzugehen. Zugleich ist es Aufgabe der Zentralstelle, die weltkirchliche Perspektive in das Erzbistum einzubringen, um das Bewusstsein für die weltkirchliche Mitverantwortung zu fördern. Dabei kooperieren wir mit den kirchlichen Hilfswerken in Deutschland und gestalten unsere Arbeit gemäß den Grundelementen weltkirchlicher Partnerschaft: Spiritualität, Kommunikation, Solidarität.

Aufgaben

  • Einladung in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu eigenen Veranstaltungen (Vorträge, Gesprächsrunden etc.) bzw. Organisation dieser
  • Unterstützung der Pfarreien, Verbände und Einrichtungen in ihrem weltkirchlichen Engagement
  • Information über Arbeitshilfen, Literatur, Medien und Materialien zum gesamten Themenspektrum
  • Empfänge, Betreuung und Vermittlung ausländischer Gäste während ihres Aufenthaltes im Erzbistum Berlin
  • Unterstützung von Projekten weltweit durch den Fonds „Weltkirche“ des Erzbistums
  • Kooperation mit anderen weltkirchlichen Akteuren z.B. den kirchlichen Hilfswerken

Projektförderung

Wir unterstützen und fördern Projekte, die der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, der Linderung unmittelbarer Not bzw. der Stärkung des missionarischen Auftrags der Kirche dienen. Hierzu stehen Mittel im Fonds zur Förderung weltkirchlichen Engagements zur Verfügung. Ein Ausschuss entscheidet über die Mittelverwendung.

Veranstaltungen

Wir vermitteln bzw. bieten Veranstaltungen, Vorträge und Materialien zur Unterstützung weltkirchlicher Arbeit an. Hierzu zählen z.B. Einführungsveranstaltungen zu den Jahresaktionen der katholischen Hilfswerke sowie Veranstaltungen in den Regionen und Pfarreien des Erzbistums. Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen passgenaue Formate.

Begleitung

Wir unterstützen und begleiten Pfarreien, Einrichtungen und Verbände bei allen Fragen weltkirchlichen Engagements, vermitteln Gesprächspartner und stärken lokale Initiativen, die sich für Anliegen des weltkirchlichen Lernens und Austausches stark machen.

Kooperation

Wir arbeiten eng mit den kirchlichen Hilfswerken, weltkirchlich Engagierten sowie weiteren Partnern in Kirche und Gesellschaft zusammen. Eine intensive Kooperation besteht mit dem Sachausschuss „Laudato Si“ des Diözesanrates.

im Erzbistum Berlin

Die missio-Diözesanstelle ist angebunden an die "Zentrale Servicestelle Weltkirche" im Erzbistum Berlin. Ihre Aufgabe ist es, die Themen und Anliegen von missio und seinen Partnern aus der Weltkirche im Erzbistum Berlin einzubringen. Gleichzeitig initiiert und unterstützt sie die jeweiligen Aktionen und Kampagnen von missio vor Ort.


Handy spenden


Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern deutschlandweit ruft missio zum Handyspenden auf. Bisher konnten bereits 200.000 alte Handys gesammelt werden. In den recycelten Handys steckten 4 Kilogramm Gold, 30 Kilogramm Silber und 1.500 Kilogramm Kupfer. Mit dem Erlös, aus dem Recycling und der Wiederverwertung, konnten Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt werden. Über 13.000 Frauen, Männer und Kinder profitierten bislang.

Jetzt mitmachen

Schutzengel-Petition

Schützt Kinder vor Online-Missbrauch

Moderne Sklaverei hat viele Gesichter, die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen im Internet ist eine der perfidesten Formen. Vor laufender Kamera müssen Mädchen und Jungen aus armen Familien, zum Beispiel in den Philippinen, die Wünsche der Täter aus Deutschland und anderen westlichen Ländern erfüllen. Experten befürchten, dass in jedem Moment rund 750.000 pädophile Täter im Internet nach Minderjährigen suchen.

Um Täter zu identifizieren und Kinder zu retten, fordern wir von der Bundesregierung eine klare Priorität für den Kindesschutz auf den Internetplattformen. Die drei Forderungen der Petition beinhalten eine Schutzpflicht der Plattformen, eine sinnvolle Datenspeicherung sowie eine Stärkung der Strafverfolgung.

Jede Stimme zählt!

Gewalt im Namen der Religion

Welche Verantwortung trägt der Journalismus?

Die Vereinten Nationen rufen den 22. August zum „Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben“ aus. Dazu veranstaltet missio eine digitale Tagung und betrachtet dabei die Wechselwirkung zwischen journalistischer Berichterstattung und religiös motivierter Gewalt. Die Veranstaltung findet am 19. August 2021 von 11.00 bis 15.30 Uhr statt.

Anmelden können Sie sich hier

Systemrelevant und unsichtbar

Faire Zukunft für Seeleute

Das Internationale Missionswerk missio, die Katholische Seemannsmission „Stella Maris”, die Deutsche Seemannsmission und die Philippinisch-Katholische-Mission im Erzbistum Hamburg laden zu einem digitalen Gespräch zur Situation der Seeleute in der Seeschifffahrt. Gemeinsam mit ihnen und weiteren MdBs wollen wir über die Lebens- und Arbeitsbedingungen an Bord diskutieren. Die Veranstaltung findet digital am 18. August von 18.30 bis 20.30 statt.

Weitere Informationen

Kontakt

Diözesanbeauftragter für weltkirchliche Aufgaben

Andreas Fritsch

Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin

Tel.: (030) 326 84-550
andreas.fritsch(ät)erzbistumberlin.de

missio Berlin-Büro
Leitung

Milan Ivić

Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin

Tel.: (030) 326 84-122

milan.ivic(ät)erzbistumberlin.de