Zahlen und Fakten

Das Bistum Berlin ist, 1930 errichtet, ein sehr junges Bistum, das in einer langen Tradition steht. Denn es liegt auf dem Gebiet der ehemaligen Bistümer Brandenburg, Havelberg, Kammin und Lebus. Daran erinnern auch die vier Felder im Wappen des Erzbischofs. Heute umfasst das Bistum, das 1994 zum Erzbistum erhoben wurde, Berlin, weite Teile Brandenburgs und Vorpommern.

Das Erzbistum Berlin ist ein Bistum der Kontraste: neben dem Ballungsraum Berlin prägen die Ostseeküste, die Nachbarschaft zu Polen und die weiten Flächen wie in Uckermark und Prignitz das Bild der katholischen Kirche hier. Nicht nur Berlin selbst ist attraktiv für Urlauber, Touristen und Erholung Suchende, aber auch für Zuzüge aus der ganzen Welt.

Bischofskirche

Bischofskirche ist die 1773 geweihte
St. Hedwigs-Kathedrale
in Berlin-Mitte.

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Zahlen und Vergleiche im Bistumsatlas

 

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Kurz vorgestellt

Ein junges Bistum mit langer Tradition

Das Erzbistum in Zahlen

Stand 31.12.2025

Ein kleines großes Erzbistum

Das Erzbistum Berlin ist mit rund 30.000 qkm das zweitgrößte Bistum Deutschlands, was die Fläche angeht. Vor dem zweiten Weltkrieg umfasste es weitere Gebiete, die heute zu Polen gehören. Durch die Lage im äußersten Nordosten Deutschlands ergeben sich viele und gute Kontakte zu den polnischen und ostdeutschen Nachbarbistümern. Mit dem Erzbistum Hamburg ist das Erzbistum Berlin durch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verbunden, gemeinsam mit dem Bistum Görlitz verantwortet es die Seelsorge im Bundesland Brandenburg.

Herzlich willkommen!

Rund 80% der Katholiken leben im Ballungsraum Berlin, der für Zuzüge aus der ganzen Welt attraktiv ist. Auch für viele Heimatlose und Flüchtlinge ist Berlin ein letzter Hoffnungs- und Zufluchtsort. Jeder fünfte Katholik im Erzbistum Berlin ist nicht-deutscher Muttersprache. Wir heißen alle Neu-Zugezogenen herzlich willkommen!

Kirche in der Diaspora

Im früheren "West-Berlin" liegt der Anteil der Katholiken bei rund 11%, in "Ost-Berlin" bei ca. 5% der Gesamtbevölkerung, in Brandenburg und Vorpommern ist er noch weit darunter. Das Erzbistum Berlin ist ein Diaspora-Bistum. 7% Katholiken für das Land Berlin ist allerdings auch nur relativ wenig. Mit knapp 300.000 Katholiken ist Berlin eine der größten katholischen Städte Deutschlands, vermutlich hinter Köln und München.

Größe

Größe 28.962 qkm

Katholiken im Erzbistum

Katholiken im Erzbistum 341.530
davon  
in Berlin
(ca. 7 %)
258.418
Ost (ca. 5 %)  
West (ca. 10 %)  
in Brandenburg 69.350
in Vorpommern 13.638
in Sachsen-Anhalt 124
fremdsprachige Katholiken ca. 85.000

Ein- und Austritte

Eintritte 103
Wiederaufnahmen 157
Austritte 8.359
in Berlin 6.734
in Brandenburg 1.378
in Vorpommern 247

Kirchliches Leben in Zahlen

Gottesdienstteilnehmer 31.219
  9,1%
Taufen 1.649
davon Erwachsene (14+) 240
in Berlin 1.391
in Brandenburg 214
in Vorpommern 44
Erstkommunion 1.894
Firmungen 1.443
Trauungen 220
Bestattungen 1.762

Bildung

Religionsunterricht  
Lernorte 273
Religionslehrkräfte (im Kirchendienst) 172
Schüler:innen 21.839
Katholische Schulen 26
Schüler:innen 7.952

Orte

Pfarreien 43
in Berlin 21
in Brandenburg 19
in Vorpommern 3
Pastorale Räume 3
Katholische Schulen (inkl. Ordensschulen) 26

Menschen

Priester

 

inkardinierte (inkl. 2 Bischöfe) 184
davon aktiv 89
davon im Ruhestand 84
nicht am Ort inkardinierte 54
davon für das Erzbistum tätig 27
Ordenspriester

96

davon aktiv 75
davon im Ruhestand 21
Priester aktiv gesamt 175
Priesteramtskandidaten 22
Ständige Diakone

 46

im Hauptberuf

13

mit Zivilberuf

16

Ruhestand

17

Kandidaten Diakone 4
Mitarbeitende in den Kirchengemeinden

 

Gemeindereferentinnen 37
-referenten 8
  45
Bewerber:innen 10
Pastoralreferentinnen 15
-referenten 25
  40
Bewerber:innen 5
Ordensschwestern 175
   
Gesamtzahl Beschäftigte Erzbistum Berlin 2.757

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Noch mehr Zahlen und Vergleiche im Bistumsatlas

Mit dem Bistumsatlas werden kirchenstatistische Daten auf einer interaktiven Landkarte dargestellt. 

Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen, Bestattungen, Wiederaufnahmen, Eintritte, Austritte sowie die Gottesdienstteilnehmer lassen sich je nach Auswahl, der Häufigkeit entsprechend darstellen. Neben der kartografischen Darstellung findet sich auch eine grafische zur Visualisierung der Daten seit dem Jahr 2000. Mit einem Klick auf „Download der Werte seit 2000“ steht eine CSV-Datei aller Jahressummen zur Verfügung.

Interessiert man sich für eine Diözese, kann diese durch einen Klick auf der Landkarte „aktiviert“ werden. Die grafische Darstellung ändert sich. Zu den diözesanen Daten wird vergleichend der Durchschnitt aller Bistümer ausgewiesen. Als Download stehen nunmehr die Gesamtsummen der ausgewählten Diözesen zur Verfügung.
 

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Weitere statistische Angaben finden Sie auch auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz