Inklusion - Miteinander unterwegs


Am Bistumsstand des Erzbistums Berlin "UnBehindert Leben und Glauben teilen - Inklusion in Kirchengemeinden" auf dem 99. Katholikentag in Regensburg sind verschiedene Gebete in Gebärdensprache entstanden. Schauen Sie rein!

Inklusion in Kirche und Gemeinden

INKLUSIV: Alle sind eingeladen.

Menschen mit und ohne Behinderung gehören selbstverständlich zu Kirche und Gemeinde.

BARRIEREFREI: Alle sind dabei:

Hindernisse werden überwunden. Ohne Hindernisse können alle kommen.

TEILHABE & TEILGABE: Alle gestalten mit:

Jeder Mensch hat besondere Gaben und Ideen.

BEWUSSTSEINSBILDUNG: Vieles muss sich ändern.

Wenn wir miteinander leben, erfahren wir wie kostbar wir sind und was wir brauchen.

GRUNDRECHT: Alle sind gemeint.

Die UN-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderungen zeigt, was wichtig ist.

ZUSAGE GOTTES: Jeder Mensch ist geliebt.

Wir feiern in einer inklusiven Kirche Gottes Liebe in unserer Einzigartigkeit und Vielfalt.

Kess erziehen®

Ein Kurs für Mütter und / oder Väter von Kindern mit Handikap

Kinder, die besondere Bedürfnisse haben, fordern Mutter und Vater im liebevollen Miteinander auf ganz eigene Weise heraus. Mit Blick auf diese Situation unterstützt der sechsteilige Kurs Eltern in einem freundlichen, festen Erziehungsstil, gibt Anregungen für ein entspanntes, bereicherndes Miteinander und stärkt sie im Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Mit Hilfe von Impulsen, Übungen und im Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern
und Vätern können Sie Ihre Fertigkeiten vertiefen und erweitern.

  • Die Grundbedürfnisse des Kindes achten - Edelsteinmomente entdecken
  • Die Signale des Kindes sehen – seine Verhaltensweisen verstehen
  • Angemessen reagieren – ermutigend bleiben

Erster Termin:

Donnerstag, den 10.11.2016, 9:30 Uhr - ca. 11:45 Uhr

Leitung:

Simone Marienfeld und Sabine Schäfer, Kess-erziehen-Referentinnen

weitere Termine und Anmeldung

Veranstaltungsort

Erziehungs- und Familienberatung Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Große Hamburger Straße 18 10115 Berlin

 

"unBehindert Leben und Glauben teilen"

Wort der deutschen Bischöfe zur Situation der Menschen mit Behinderungen

Die deutschen Bischöfe begrüßen das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003. Mit dem Wort "unBehindert Leben und Glauben teilen" wollen sie einige wichtige Fragen und Anliegen behinderter Menschen erneut der breiten Öffentlichkeit – allen Gläubigen und Menschen guten Willens – ins Bewusstsein bringen. Zugleich ist es als Ermutigung an die Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen gerichtet.

Bischof Dr. Joachim Wanke, Vorsitzender der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, unterstreicht: „Bei aller Betrachtung der besonderen Bedürfnisse und Unterstützungshilfen für Menschen mit Behinderungen sieht die katholische Kirche die Situation der behinderten und nichtbehinderten Menschen aus dem Glauben an Jesus Christus. Sie haben denselben Ausgangspunkt, denselben Weg und dasselbe Ziel. Die Botschaft Jesu Christi setzt eine Kraft frei, die verändern und motivieren kann, unBehindert Leben und Glauben zu teilen. Dringlich ist vor allem eine gezielte Förderung der ethischen Kompetenz im Zusammenleben der Menschen“.

Kultur der Achtsamkeit

Weihbischof Dr. Franz Dietl, Beauftragter für den Bereich „Pastoral für Menschen mit Behinderung“ der Deutschen Bischofskonferenz, verdeutlicht: „Gerade in der Bibel erschließt sich den Christen die Option für eine Kultur der Achtsamkeit. Sie ist offen für den Schmerz und das Leid anderer Menschen. Sie ist zugleich aufmerksam für die Eigenkräfte und das Gelingen, das im Leben der behinderten Menschen offenkundig wird. Sie öffnet den Blick für den Reichtum jeden Lebens, der leicht in einer einseitigen Haltung im Mitleid verborgen bleibt“. Weihbischof Otto Georgens, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Diakonische Pastoral“ der Deutschen Bischofskonferenz, betont: „Leben und Glauben mit behinderten Menschen und ihren Angehörigen zu teilen ruft nach einer lebensfördernden Pastoral. Sie wird rücksichtsvoll wie erfinderisch sein in den Formen der Integration“.

Die deutschen Bischöfe bitten alle in Kirche und Gesellschaft, die abwendbaren Erschwernisse, denen Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind, abzubauen und neue Diskriminierungen zu verhindern. Die Kirchengemeinden, christliche Gemeinschaften, Verbände, Räte, Organisationen und Initiativen wie auch karitative Werke, Dienste und Einrichtungen sind aufgerufen, im alltäglichen Zusammenleben Orte eines "unBehinderten" Miteinanders zu sein und so die christliche Hoffnungsbotschaft glaubhaft zu verkörpern und erfahrbar zu machen.



Kontakt

Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
Dez. II - Seelsorge
Sr. Monika Ballani
Niederwallstr. 8-9
10117 Berlin
Tel.: (030) 326 84-528
Fax: (030) 326 84-75 28
Mail: monika.ballani(ät)erzbistumberlin.de

Sr. Monika Ballani, MMS

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