Citypastoral

"Jünger werden" - Theaterprojekt im öffentlichen Raum

"Jünger werden" - Theaterprojekt im öffentlichen Raum

Before I Die - Internationales Kunstprojekt in den Hackeschen Höfen

Before I Die - Internationales Kunstprojekt in den Hackeschen Höfen

Adventsaktion auf dem Nostalgischen Weihnachtsmarkt am Opernpalais

Foto: Gritt Ockert

Was macht Kirche noch aus, außer die hl. Messe am Sonntagmorgen? Es ist überrraschend, wo und wie Kirche überall ist, auch ohne Kreuz, Altar oder Gesangbuch. Wenn es im Ostseeurlaub seelsorgliche Angebote am Strand gibt, wenn man daran erinnert wird, dass Nikolaus ein Bischof war und die Laternen am Martinsfest nicht ohne Grund leuchten oder wenn am Gründonnerstag auf einem öffentlichen Platz das Abendmahl nachgespielt wird, dann geht Kirche raus aus den Gebäuden und zeigt sich auch an ungewöhnlichen Orten.

"Wo Glauben Raum gewinnt" heißt ein Prozess, der das Erzbistum Berlin seit 2012 begleitet. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unabhängig von Pfarreigrenzen GlaubensRäume zu suchen, zu finden und sichtbar zu machen. Wir sind selbst noch auf der Suche und möchten Sie treffen! Sie, die eine Kirchenpause eingelegt haben, Sie, die fest im Glauben stehen, Sie, die noch nie etwas mit Gott zu tun hatten - um gemeinsam neue Räume zu entdecken und zu gestalten, örtlich oder inhaltlich.

Wir laden Sie zu verschiedenen Aktionen ein und freuen uns über Ihre Ideen.

Kieztouren mit Herz

Termine 2019

Auf Kieztour soziale Themen entdecken - die Kieztouren mit Herz sind zweieinhalb bis dreistündige Stadtspaziergänge, die soziales Engagement in der Hauptstadt beleuchten.

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Lux² - eine Installation für alle Sinne

24. Mai bis 21. Juni 2019

Aus den mehr als 2.000 Plexiglasquadraten, die symbolisch für die Flammenzungen der Pfingsterzählung und für die Vielfältigkeit der Menschen stehen, ist ein reflektierendes Kunstwerk in Form eines riesigen Mobilés St. Bonifatius entstanden.

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Gott kommt. Mitten ins Leben. Aber wo genau ist das?

Eine Spurensuche

Im vergangenen Jahr haben wir etwas Neues ausprobiert und ein eigenes weihnachtliches Geschenkpapier herausgegeben. Dazu gab es tausend schöne Ideen, was man damit alles machen könnte. Da reichte der Advent fast gar nicht aus, um alles umzusetzen. Und doch gab es an den unterschiedlichsten Orten im Erzbistum Aktionen, mit denen wir eine Spur gelegt haben, Gott da zu entdecken, wo er sich am liebsten rumtreibt: mitten im Leben!

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Schwere Unwetter in Kreuzberg!

Meteorologen machen Hoch(fest) „Pfingsten“ für Regen, Sturm und (Geistes-)Blitze verantwortlich

Ein Blick in die (biblische) Wettervorhersage (Apg 2,1-14) hatte es bereits Tage vorher erahnen lassen: Das Hoch(fest) „Pfingsten“ würde mal wieder mit heftigen Wetterkapriolen samt Sturmesbrausen und (Geistes-)Blitzen einhergehen. St. Bonifatius beteiligte sich 2017 wieder mit pfingstlichen Geistesblitzen am „Karneval der Kulturen“.

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Die Quadratur des Kreises: 4000 Jahre in zwei Wochen

Wandern auf dem palästinensischen Abrahamspfad – ein Experiment

Soll das ein Scherz sein? Der Local Guide biegt unvermittelt von dem kleinen, staubigen Wüstenweg ab und steuert geradewegs auf ein mächtiges Geröll- und Gesteinsmassiv zu. Ungläubige Blicke bohren sich in seinen Rücken. Was ihn nicht anficht, denn er beginnt ungerührt, einer Bergziege gleich und nur mit leichten Stoffschuhen bestückt, zwischen den Felsen entlang zu hüpfen. Verunsichert nehmen wir die Verfolgung auf. Kein Zweifel. Der Local Guide muss den Verstand verloren haben. Zumindest aber die Orientierung. Doch als unsere latente Vermutung sich gerade zur Gewissheit mausern will, leuchtet es uns von einem der Gesteinsblöcke entgegen: das Logo vom Abrahamspfad. Kein Scherz!

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Jünger werden - Ein Straßentheaterprojekt

Das letzte Abendmahl einmal anders: Wer am Gründonnerstag in Berlin unterwegs war, konnte Zeuge eines besonderen Schauspiels werden. Eine kleine Gruppe von 13 Laiendarstellern aus dem Erzbistum Berlin stellte zwischen 14-17 Uhr auf verschiedenen öffentlichen Plätzen das berühmte Gemälde "Das Abendmahl" von Leonardo da Vinci nach. Mit dieser Aktion sollte auf die Bedeutung von Ostern aufmerksam gemacht werden. Und so sah das aus:


"Before I die"

Globales Kunstprojekt im öffentlichen Raum,

das die Menschen einlädt, ihr Leben zu reflektieren und ihre persönlichen Wünsche auszudrücken. Dabei kann man den Satzanfang „Bevor ich sterbe möchte ich …“ auf öffentlichen Tafelwänden im Vorübergehen vervollständigen und seine Sehnsüchte so mit anderen Passanten teilen. Die Kunstaktion wurde von der Künstlerin Candy Chang auf einem verlassenen Haus in New Orleans begonnen, nachdem sie jemanden, den sie liebte, verloren hat.

In vielen anderen Städten und Ländern haben seitdem Menschen dieses Projekt realisiert. Insgesamt sind es bisher über 500 Tafelwände in mehr als 70 Ländern in 35 verschiedenen Sprachen. 

An diesem internationalen Kunstprojekt haben wir uns in der Fastenzeit ebenfalls zwei Wochen lang beteiligt und zwar in den Hackeschen Höfen, Hof 4, um den Springbrunnen herum.

Impressionen der Aktion

Kontakt

Carla Böhnstedt
Citypastoral
Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin

Tel.: (030) 20 64 39 81
Dienstl. Handynummer: 01 51/40 09 24 39
Carla.Boehnstedt(ät)erzbistumberlin.de