Verkauf und Vermietung

Verkauf: Objekt in Frankfurt (Oder)

Gebäudeensemble mit historischer Prägung und Entwicklungsspielraum

Der historisch gewachsene Gebäudekomplex, errichtet gegen Ende des 19. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vereint architektonischen Charme mit vielfältigen Entwicklungsperspektiven. Bis zuletzt durch den Caritasverband genutzt, bietet das Ensemble heute eine hervorragende Grundlage für eine nachhaltige Neupositionierung.

Das attraktiv terrassierte Grundstück eröffnet eine klare Gliederung in zwei unterschiedliche Nutzungsebenen: Auf Straßenniveau der Leipziger Straße präsentieren sich zwei markante Hauptgebäude, ergänzt durch funktionales Nebengelass. Diese Struktur ermöglicht eine flexible Kombination aus repräsentativen und wirtschaftlichen Nutzungen.

Im oberen Bereich des Grundstücks befindet sich ein derzeit als Kindertagesstätte genutztes Gebäude. Da hierfür ein Neubau an anderem Standort vorgesehen ist, entsteht hier perspektivisch zusätzliche Entwicklungsfläche in Form eines eingeschossigen Flachbaus – ideal für ergänzende Nutzungs- oder Neubaukonzepte.

Die Bauweise des Ensembles überzeugt durch ihre solide und wertbeständige Konstruktion: Massive Mauerwerkswände bilden die Grundlage, während die Geschossdecken überwiegend als klassische Holzbalkendecken ausgeführt sind und damit den historischen Charakter unterstreichen. Ergänzt wird dies durch eine Stahlsteindecke über dem Kellergeschoss sowie traditionelle, zimmermannsmäßige Dachkonstruktionen.

Der Gebäudekomplex gliedert sich in zwei Hauptbaukörper mit klarer funktionaler Trennung: Das dreigeschossige Haupthaus mit ausgebautem Dachgeschoss und Untergeschoss wurde bislang als Büro- und Beratungsstandort genutzt und bietet großzügige, flexibel strukturierbare Flächen.

Das St.-Josefshaus verfügt über einen eindrucksvollen, großen Saal, der sich hervorragend für Veranstaltungen, Versammlungen oder alternative Nutzungskonzepte eignet, sowie über zusätzliche Büro- und Nebenräume.

Ein weiteres Highlight stellt das zweigeschossige Nebengebäude im Hofbereich dar, das mit Nutzungen wie kleinem Laden, Heizhaus, Werkstatt, Fahrradraum und Kühllager zusätzliche funktionale Vielfalt bietet und die Attraktivität des Gesamtareals weiter erhöht.

Insgesamt handelt es sich um ein vielseitiges Ensemble mit erheblichem Entwicklungspotenzial – ideal für Investoren, Projektentwickler oder institutionelle Nutzer, die den historischen Bestand mit zukunftsorientierten Nutzungskonzepten verbinden möchten.

Informationen auf einen Blick

Lage

Die Immobilie befindet sich in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) im Bundesland Brandenburg, direkt an der deutsch-polnischen Grenze gegenüber von Slubice. Die Stadt ist ein bedeutender Hochschul-, Verwaltungs- und Grenzstandort mit guter Anbindung an die Metropolregion Berlin (ca. 80 km westlich).

  • Immobilientyp: Grundstück, bebaut
  • Größe: 3.000 m²
  • Nutzfläche: ca 1.567 m²
  • Preis: 150.000 € VB
  • Baujahr: ca. 1900
  • Zustand: sanierungsbedürftig
  • Heizungsart: zentral
  • Energieausweis: wird nachgereicht

Kontakt

Andrea Schöllner

Immobilienentwicklung
Bereich Finanzen

Erzbischöfliches Ordinariat
Niederwallstraße 8 - 9, 10117 Berlin
Tel. +49 30 32684-261
andrea.schoellner(ät)erzbistumberlin.de