Drei neue Pastorale Räume sind entschieden. Neun Pfarreien haben damit ihren Weg in die Zukunft gefunden.
„St. Antonius“ und „St. Mauritius“ in Berlin-Friedrichshain und Berlin-Lichtenberg bilden künftig einen gemeinsamen Pastoralen Raum mit rund 12.000 Katholiken und fünf Gottesdienstorten. Die Leitung in der Entwicklungsphase übernimmt Pfarrer Msgr. Winfried Onizazuk.
Im Osten Berlins haben sich vier Pfarreien zu einem Pastoralen Raum zusammengefunden. „Zum Guten Hirten“, „Maria, Königin des Friedens“, „St. Martin“ und „Von der Verklärung des Herrn“ in Friedrichsfelde, Biesdorf, Kaulsdorf und Marzahn machen sich gemeinsam auf den Weg zu einer neuen Pfarrei.
Mit „Zu den heiligen Zwölf Aposteln“, „Herz Jesu“ und „Heilige Familie“ entsteht auch im äußersten Südwesten Berlins in Schlachtensee, Zehlendorf und Lichtenrade ein neuer Pastoraler Raum. In den drei Pfarreien im Bezirk Steglitz-Zehlendorf sind mehr als 18.000 katholische Christen beheimatet. Die Entwicklungsphase beginnt für die drei neuen Räume im kommenden Jahr.
Zwei Eröffnungsgottesdienste im Dezember
Noch in diesem Jahr feiert der Pastorale Raum Usedom/Anklam/Greifswald – 14. Dezember, 19:15 Uhr, Salvator in Anklam – gemeinsam mit Erzbischof Heiner Koch seinen Eröffnungsgottesdienst. Am 1. Januar entsteht die erste neue Pfarrei. Dann wird aus dem Pastoralverbund Reinickendorf-Nord die Pfarrei St. Franziskus.
Weitere Pfarreien haben bereits ihr Votum für einen Pastoralen Raum abgegeben und warten nun auf die Entscheidung des Erzbischofs. So votierten die Gremien von Mariä Himmelfahrt in Hoppenwalde und St. Otto in Pasewalk für einen gemeinsamen Pastoralen Raum. Und auch Herz-Jesu in Neuruppin und St. Hedwig in Fürstenberg stimmten für eine gemeinsame Zukunft.
Insgesamt sind damit 19 Pastorale Räume – 61 Pfarreien – entschieden. Zwei weitere – 4 Pfarreien – stehen kurz vor der Entscheidung. Für die übrigen 40 Pfarreien endet die Findungsphase Mitte 2017. Bis dahin sollten sämtliche Voten vorliegen.