85 Jahre Krankenhaus Hedwigshöhe: „Einander Engel sein“ Ein traditionsreicher Gesundheitsstandort blickt in die Zukunft

Mitarbeitende und Gäste formten anlässlich des 85-jährigen Jubiläums des Alexianer Krankenhauses Hedwigshöhe gemeinsam die Zahl 85. Foto: Alexianer / Sohn

Mit einem Festgottesdienst, einem Festakt und einem abwechslungsreichen Jubiläumsprogramm hat das Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe am Freitag sein 85-jähriges Bestehen gefeiert. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Kirche und Gesundheitswesen sowie zahlreichen Mitarbeitenden blickte das Krankenhaus auf seine bewegte Geschichte und seine heutige und zukünftige Bedeutung für die Gesundheitsversorgung im Berliner Südosten.

Den Auftakt des Jubiläumstages bildete ein ökumenischer Festgottesdienst mit Erzbischof Dr. Heiner Koch und Landesbischof Dr. Christian Stäblein. Beim anschließenden Festakt sprachen Stefan Evers, Bürgermeister von Berlin und Senator für Finanzen, Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der BARMER, sowie Dr. Christian von Klitzing, Sprecher der Hauptgeschäftsführung der Alexianer GmbH. Evers würdigte dabei die Bedeutung des Krankenhauses über Treptow-Köpenick hinaus für die Gesundheitsversorgung Berlins: „Seit 85 Jahren steht hier der Mensch und das Miteinander im Mittelpunkt.“

Zu den besonderen Momenten des Jubiläumstages gehörten die Enthüllung eines Mitarbeiterbildes am Turmgebäude und eine gemeinsame Drohnenaufnahme: Mitarbeitende und Gäste formten dafür auf dem Gelände die Jubiläumszahl „85“. Ein Krankenhaus-Erlebnisparcours lud anschließend dazu ein, Hedwigshöhe aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Licht und Musik in der Kapelle, Improvisationstheater, Ausstellungen sowie Angebote zu Bewegung und Achtsamkeit verbanden Geschichte, Kultur und das heutige Leben im Krankenhaus. Den Abschluss des Jubiläumstages bildete ein großes Fest für die Mitarbeitenden.

Von 1941 bis heute
Als Gründungsdatum des Krankenhauses gilt der 21. August 1941. Unter maßgeblicher Mitwirkung der Schwestern der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus wurde in Hedwigshöhe zunächst ein Lazarett eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich daraus ein Krankenhaus für die zivile Bevölkerung. Die christlichen Werte und die Haltung der Ordensschwestern prägen das Selbstverständnis des Hauses bis heute. Daran knüpft auch das von den Mitarbeitenden gewählte Jubiläumsmotto „Einander Engel sein“ an.

Heute verfügt das Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe über 490 Betten und Plätze sowie neun Fachbereiche. Rund 1.280 Mitarbeitende versorgen jährlich mehr als 61.000 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant. Als psychiatrischer Pflichtversorger für Treptow-Köpenick übernimmt das Krankenhaus darüber hinaus eine besondere Verantwortung für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen im Bezirk.

„85 Jahre Hedwigshöhe stehen für Tradition und Verantwortung für die Zukunft. Wir wollen auch künftig eine verlässliche medizinische Versorgung für die Menschen im Berliner Südosten sicherstellen und unseren Standort kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei bleibt die persönliche und zugewandte Betreuung unserer Patientinnen und Patienten der Kern unseres christlichen Auftrages und somit unseres Handelns“, sagt Alexander Grafe, Regionalgeschäftsführer der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin.