Erzbischof Dr. Heiner Koch: „Wie schrecklich! Ein so frohes und bewegendes Fest, brutal zu zerstören. Wir sind mit unseren Gebeten bei allen Opfern und ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden und auch bei allen, denen der Hass die Freude genommen hat. Wir halten Fürbitte in unseren Sonntags-Gottesdiensten für alle Betroffenen und für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Der Hass darf nicht gewinnen.“
Der Erzbischöfliche Beauftragte für den Dialog mit dem Islam Prof. Dr. Dr. Felix Körner SJ hebt die Verantwortung der religiösen Bildung hervor: "Ich rate davon ab, jetzt muslimische Bekannte zu fragen, wie sie den CSD-Anschlag »erklären«. Das ist nicht ihre Verantwortung. Aber alle, die wir bei der religiösen Bildung junger Menschen mitwirken, wir sehen unsere Verantwortung: Wir zeigen, wie unsere Religionen uns zu besseren Menschen machen, feinfühlig, solidarisch und wach, auch um zu erkennen, wo eine Tradition – oder ein Ereignis – missbraucht wird zur Spaltung."
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Das Erzbistum Berlin hatte sich der Einladung der EKBO an zu einer Andacht am Sonntag, 26. Juli 2026, 16.30 Uhr in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte angeschlossen: „Alle sind herzlich willkommen, miteinander zu trauern, des verstorbenen Menschen zu gedenken und den Verletzten, Betroffenen und Angehörigen im Gebet beizustehen.“
Für das Erzbistum Berlin beteiligten sich aus dem Vorstand des Diözesanrats Anja Pfeffermann und Maria Elisabeth Grosch am Gottesdienst. Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe Berlin hat ebenfalls an der Ökumenischen Gedenkandacht teilgenommen. Generalvikar Pater Manfred Kollig SSCC feierte die Abendmesse am 26.07.2026 in der Sankt Hedwigs-Kathedrale zum Gedenken.
Solidaritätbekundungen gab es u.a. auch von: