Zum 1. September 2018 ist Pastoralreferent Frank-Peter Bitter katholischer Polizeiseelsorger. In „Polizei aktuell“ wird er wie folgt vorgestellt:
Herr Bitter ist seit fast 30 Jahren im kirchlichen Dienst und war u. a. zehn Jahre Militärseelsorger bei der Bundeswehr. „In erster Linie geht es mir nicht darum, die Welt zu retten, sondern da zu sein“, so Herr Bitter an seinem ersten Arbeitstag. Dabei ist es ihm sehr wichtig, Ansprechpartner für alle zu sein, unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung.
In den nächsten Wochen wird er sich in möglichst vielen Dienststellen persönlich vorstellen. Er plant, auch im Funkwageneinsatzdienst zu hospitieren und an Unterrichtsstunden an der PA (Personalakademie) teilzunehmen. Herr Bitter möchte schnell lernen, wie unsere Behörde tickt und was die Kolleginnen und Kollegen bewegt. So ist er auch beim Tag der Offenen Tür am 23. September dabei; eine gute Gelegenheit ihm persönlich „Hallo“ zu sagen.
Und was macht ein Seelsorger genau?
Herr Bitter berät bei persönlichen Notlagen, beruflichen Problemen und hilft, posttraumatische Ereignisse besser zu verarbeiten. Dabei geht es um ganz unterschiedliche Belastungssituationen. Manche müssen Unfallszenen verarbeiten, andere wurden im Dienst verletzt oder haben selbst Waffengewalt ausgeübt. Wenn möglich, wird Herr Bitter auch bei schwierigen Einsatzlagen direkt vor Ort sein, um zu helfen. Der Seelsorger hört zu und bietet einen geschützten Raum für vertrauliche Gespräche. Es gibt keine Aktenvermerke und Diskretion ist selbstverständlich. Als systemischer Berater und Familientherapeut kann Herr Bitter bei vielen Fragen auch ganz praktische Lebenshilfe leisten.
Wir sagen herzlich willkommen und wünschen ihm einen guten Start!
Frank-Peter Bitter
Büro: Dir 3 K, Zimmer 313
Invalidenstraße 57, 10557 Berlin
030 4664-991 991
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