Seit Dezember ist Pater Felix Meckl OSA Hochschulseelsorger der Katholischen Studierendengemeinde (KSG) Berlin. Der 42-jährige Augustinerpater kam aus München, kennt die Hauptstadt aber bereits aus früheren Jahren. Im Interview spricht er über seinen Wechsel nach Berlin, die Situation der Kirche in einer säkularen Großstadt, die Herausforderungen der Hochschulseelsorge – und über seinen berühmten Ordensbruder Papst Leo XIV.
Pater Felix, seit Dezember sind Sie Hochschulseelsorger der KSG Berlin. Was hat Sie an dieser Aufgabe gereizt?
Pater Felix: Nach zehn Jahren in München stand für mich persönlich eine Veränderung an. Ich war in einer Suchbewegung, es gab verschiedene Möglichkeiten. Ein Freund aus Berlin schickte mir verschiedene Stellenausschreibungen, darunter auch die für die Hochschulseelsorge. Ich habe das zunächst nicht weiterverfolgt, fand die Ausschreibung aber attraktiv – vor allem, weil es um die Arbeit mit jungen Menschen geht. In der Wallfahrtsseelsorge hatte ich zuletzt eher mit Seniorengruppen zu tun. Ich habe mir gedacht: Jetzt bin ich in einem Alter, in dem ich vielleicht noch einmal bewusst mit jüngeren Menschen arbeiten kann. Das wollte ich nutzen.
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