Weltmissionsmonat im Erzbistum Berlin

Mädchen aus Myanmar

Foto: Hartmut Schwarzbach / missio

„Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“ lautete das Leitwort zur missio-Aktion 2025. Wenn Menschen füreinander sorgen und aktiv werden, wird Hoffnung spürbar.

In Myanmar bestimmen Gewalt und Unterdrückung das Leben vieler Menschen. Trotzdem halten sie zusammen, teilen das, was sie haben, und schenken sich gegenseitig Mut. Die Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Kirche in Myanmar schenken den Menschen vor Ort neben Mut vor allem Hoffnung, da sie bei den Menschen bleiben und ihnen zur Seite stehen. Myanmar hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten viele Katastrophen und Konflikte erlebt. Neben Umweltkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdbeben, herrscht in dem Land seit 2021 ein Bürgerkrieg. Die Militärjunta hat die Macht an sich gerissen und seitdem bombardiert sie die Zivilbevölkerung regelmäßig aus der Luft.

Im Erzbistum Berlin berichtete ein missio-Gast aus Myanmar von seiner Arbeit und seinen Erfahrungen in Myanmar. Neben einem Vortrag in der katholischen Marienschule in Potsdam konnte er bei weiteren Treffen und Veranstaltungen von seiner Arbeit berichten. Insbesondere der Abend mit den Jesuiten und dem JRS (Jesuiten-Flüchtlingsdienst / Jesuit Refugee Service) in den Gemeinderäumen der Kirche St. Canisius bleibt in Erinnerung, da hier auch ein enger Austausch mit den Gemeindemitgliedern stattfand und die Teilnehmenden viel über Myanmar erfahren und von der Arbeit katholischer Akteure in verschiedenen Ländern hören konnten. 

Auch über den WMS hinweg bleibt es weiterhin ein Ziel von missio auf die Lage in Myanmar hinzuweisen. Neben den diversen Konflikten und Katastrophen in der Welt, dürfen wir die Menschen sowie die Schwestern und Brüder in Myanmar nicht vergessen. Sie zählen auf unsere Solidarität.