Unterbrechung

Impuls zur Wochenmitte

Ausgehend vom Tagesevangelium sprechen Christinnen und Christen einen Gedanken mitten in die Woche hinein, der zum Nachdenken, zum Nachlesen anregt oder Wegbegleiter für die restliche Woche sein kann.

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Zeitraum bis:

17. Oct 2018

„Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir diesem Geist auch folgen.“ (Gal 5,25)

Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut -
genießen wir doch mal diese Einladung, in diesem Geist zu leben.

Wie sähe (m)eine Welt aus, die in diesem Geist handelt?
Beginne ich doch einfach mit der täglichen Einladung des Hl. Geistes in meinen Alltag!

Ida Reinecke, PGR-Vorsitzende, St. Antonius Potsdam-Babelsberg

10. Oct 2018

Herr, lehre uns beten! (Lk 11,1-4)

Trotz guter, moderner Kommunikationsmöglichkeiten produzieren wir oft viele Worte, ohne wirklich etwas zu sagen. Die Szene der heutigen Bibelstelle fasziniert mich u.a. daher, weil alles Wichtige in nur wenigen, einfachen Sätzen gefasst ist. Kein Wunder, dass Christus uns lehren soll, denn sein Wort hat Wert durch seine Klarheit. Wer weiß: Wenn wir weniger, aber dafür treffendere Worte machten, und den Anderen öfter zuhörten, verstünden auch wir (uns) wieder mehr.

Carlo Murru, Seminarmanagement, Dezernat II - Seelsorge

03. Oct 2018

"Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!" (Lk 9,60)

Geistliche Sensibilität kann nach traumatischen oder glücklichen Erfahrungen wachsen; aber vor allem dann, wenn wir als Jünger Christi aufhören, uns auf unsere Art und Weise zu konzentrieren, das Gute zu tun. Bereiten wir uns darauf vor, von Gott benutzt zu werden, um andere zu erreichen!

Sr. Cornelia Helfrich M.Id.

26. Sep 2018

Und er sandte sie aus

„Und er sandte sie aus mit dem Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden und zu heilen. (…) Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.“ (Lk 9, 2+5)

Für die eigene Psychohygiene bestimmt eine super Strategie. Aber mal ehrlich: Wenn uns die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann haben nicht „die Leute“ ein Problem, sondern wir: Weil wir womöglich deren Sprache nicht sprechen, deren Bedürfnisse nicht ausreichend kennen, um erfahrbar zu machen, dass der Glaube für ihr Leben relevant sein kann.

Vermutlich geht es weniger um eine generelle Ablehnung Gottes, als vielmehr um die Ablehnung einer bestimmten Vorstellung von Gott. Vielleicht müssen wir einfach die richtigen Fragen parat haben und nicht die richtigen Antworten?

Carla Böhnstedt, Pastoralreferentin in der Citypastoral

19. Sep 2018

"Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen." (zu Lk 7,31-35)

Heilend zieht Jesus durch die Zeit.
Heil-los kreist blinder Aktionismus um sich selbst.
Jesus, Heiland für Alle.

12. Sep 2018

„Selig, ihr Armen – weh Euch, ihr Reichen!“ (Lk 6,20+24)

Begegnen uns die Seligpreisungen, sind es hier bei Lukas nur vier davon und vier „Wehrufe“. Jesus spricht damit den ganzen Menschen an, auch in seiner Unzulänglichkeit. Der Mensch in Armut soll sich freuen, da er dadurch fähig wird, die Gabe Gottes zu empfangen. Armut und Reichtum bedeuten aber nicht nur Geld und Land, sondern beziehen sich für mich auf unser ganzes Leben. Eine große Herausforderung an uns - wie gehen wir mit unserer Armut um?

Wolfgang Klose, Pastoraler Raum Neukölln-Süd

05. Sep 2018

... denn dazu bin ich gesandt worden. (Lk 4,38-44)

Die Menschen suchten ihn, und als sie ihn fanden, wollten sie ihn daran hindern wegzugehen. Er sagte zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden. (Lk 4,38-44)

Eigentlich doch ganz schön: Die Bewohner von Kafarnaum wollten Jesus festhalten. Dann haben wir keine Krankheiten, keine Dämonen mehr. Doch Jesus will sich nicht festhalten lassen – jedenfalls so nicht.
Wenn ich Jesus nicht verlieren will, muss ich mir wohl etwas anderes überlegen: mit ihm mitgehen.

Prälat Stefan Dybowski

29. Aug 2018

„Er wusste, dass Johannes ein gerechter und heiliger Mann war.“ (Mk 6, 20)

Intrige und Ränkespiel am Hof, grausam die Szene: Der Kopf von Johannes dem Täufer auf dem Silbertablett. Der, der sich von ihm in seiner Lebensweise in Frage stellen ließ, der Johannes als gerecht und heilig anerkennt, lässt ihn töten. Wofür Johannes stand, ist klar und gilt auch heute: Gott ist der Welt nahe, weitet euren Blick, raus aus der Engstirnigkeit des Habenwollens und der Machtspiele! - Wovon lasse ich mich in meinem Handeln leiten?

Christopher Maaß, Prozessbegleiter Stabsstelle „Wo Glauben Raum gewinnt“

21. Aug 2018

„Oder bist Du neidisch, dass ich zu anderen gütig bin.“ ( Mt 20, 16)

Mit dem Zentimetermaß die Schokolade geteilt, damit es gerecht ist. Die Großherzigkeit unserer Eltern dachte anders. Und manchmal heißt „gleich“ nicht „gerecht“. Jesus empfiehlt uns einen anderen Blick:  Er zeigt uns die Güte Gottes. Heute will ich mich bei allen Begegnungen davon leiten lassen!

Christopher Maaß
Prozessbegleiter Stabsstelle „Wo Glauben Raum gewinnt“

15. Aug 2018

"Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig." (Lk 1,49)

Maria, heute feiern wir dich - du Ausgewählte, Auserwählte vom Allerhöchsten, um unter deinem Herzen den in die Welt zu tragen, der dieser Welt neuen Lebensatem einhaucht, neue Perspektive gibt.

Maria, sei du mir Vorbild, dass dein vertrauendes "Ja" auch in mir wachse und durch mich wenigstens ein Funke von Jesu Geist in diese Welt hinein geboren wird.

Paula von Loë, Gemeindereferentin