Unterbrechung

Impuls zur Wochenmitte

Ausgehend vom Tagesevangelium sprechen Christinnen und Christen einen Gedanken mitten in die Woche hinein, der zum Nachdenken, zum Nachlesen anregt oder Wegbegleiter für die restliche Woche sein kann.

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23. April 2018

"…, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." (Joh 6,37)

Ein starkes Wort, das Jesus seinen Hörern zumutet:Eine starke Herausforderung für alle, die sich seinem Wort verpflichtet wissen.Eine starke Hoffnung für diejenigen, die in unserer Welt Ablehnung erfahren. Und ein starker Trost für viele, welche für ihr irdisches Leben keine Perspektive mehr finden und sich doch nach einem Halt sehnen.

Prälat Stefan Dybowski

„Ein Engel des Herrn führte sie heraus…“ (Apg 4,19)

Ganz schön mutig von Petrus, Johannes und den anderen Aposteln. Trotz Verhaftung lassen sie sich nicht zum Schweigen bringen. Die Botschaft von Jesus Christus, der aufweckt wurde und über den Tod hinaus Hoffnung auf Leben verheißt, hat sie frei gemacht.  Sie erfahren es ganz konkret, indem sich ihnen Türen öffnen, wo alles zunächst versperrt war. Für mich eine Ermutigung zur inneren Freiheit:  „Du stellst meine Füße auf weiten Raum!“ (Ps 31,9)

Christopher MaaßProzessbegleiter Stabsstelle „Wo Glauben Raum gewinnt“

Wenn man es genau nimmt …

Petrus und Johannes blickten ihn an, und Petrus sagte: Sieh uns an! (Apg 3,4)

Eigentlich ist das schon viel: Petrus und Johannes suchen den Blickkontakt mit dem Bettler. Die meisten schauen weg, wenn sie einem solchen begegnen. Doch der Bettler ist gelähmt, sitzt oder liegt am Boden. Wenn man es genau nimmt, ist ein Anschauen, also eine Begegnung auf Augenhöhe nicht möglich – es sei denn, dass die beiden Männer sich bücken.

Anscheinend haben die beiden es genau genommen. Der Gelähmte wurde geheilt.

Prälat Stefan Dybowski