Unterbrechung

Impuls zur Wochenmitte

Ausgehend vom Tagesevangelium sprechen Christinnen und Christen einen Gedanken mitten in die Woche hinein, der zum Nachdenken, zum Nachlesen anregt oder Wegbegleiter für die restliche Woche sein kann.

Zeitraum von:

Zeitraum bis:

24. Jun 2020

Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er seinen Auftrag für Israel erhielt. (Lk 1, 80)

Zu was wir auf Erden bestimmt sind, erschließt sich vielen oft erst spät(er) oder auch nie so ganz. Das kann einen schon zum Verzweifeln bringen. Wenn wir den Alltag oder unsere Mitmenschen nicht verstehen, dann können wir darüber oder mit ihnen reden. Warum also nicht auch mit Gott? Gebet und Gottvertrauen sind Wege, unser Leben besser zu verstehen. Wir dürfen sie jederzeit nutzen.

Carlo Murru
Sekretariat / Sachbearbeitung - Bereich Sendung Pastorl

17. Jun 2020

Hütet Euch, Eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen. (Mt 6,1)

Ein dickes Trinkgeld macht dich in jedem Restaurant beliebt und ein großer Schein in der Kollekte lässt die Banknachbarn aufmerken. Genieße ruhig diesen Moment – denn mehr passiert auch nicht. Gott interessiert das nicht – es macht Dich für ihn nicht zum besseren Menschen. Er ist kein Fan der lauten Töne – im Gegenteil: Wenn Dein Gebet, Deine gute Tat, Deine Spende niemand anderes mitbekommt – dann ist es gut so. Gott sieht es. Er umarmt dich dafür.
Uta Slotosch

10. Jun 2020

Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir. (Psalm 16 1;11)

Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.
Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

Der Herr zeigt mir den Pfad zum Leben – keine breite, gut geteerte, eindeutig markierte und gut beleuchtete Schnellstraße.

Lass mich aufmerksam sein, um den Pfad entdecken zu können. Ich vertraue dir, auch wenn es eng wird, auf dunklen Abschnitten, wenn es scheinbar rückwärtsgeht oder steinig bergauf.  
Vor deinem Angesicht herrscht Wonne. Was für ein Wort. Für mich schwingen darin Freude, Friede, Geborgenheit und Liebe im Überfluss. Behüte mich, Gott, bis ich dein Angesicht schauen werde.
 
Uta Bolze
Referentin für Fundraising-Entwicklung



03. Jun 2020

"Ihr irrt euch sehr." (Mk 12,27b)

Eigentlich wissen wir doch meistens alles ganz genau. Wir wissen Bescheid, genau so ist es. Doch die Allmacht Gottes lässt uns immer wieder aufhorchen. Ja, sie lässt uns staunen, und wir dürfen uns "wunder"n!

Danke, Herr, dass Du anders und oft viel größer bist als wir uns vorstellen können.
Danke, dass Du der uns liebende Gott bist, der uns ein Leben in Fülle schenkt.

Lioba v. Dewitz, Sekretariat Diözesanrat

27. May 2020

Gebt acht auf euch und auf die ganze Herde (Apg 20, 28)

Wer leiten will, blicke erst auf sich - nicht im Sinne von: sich ein schönes Leben machen auf Kosten anderer, sondern um an sich zu arbeiten im Blick auf Gott: mein inneres Wachstum und meine eigene persönliche Heiligung.

Und im Vertrauen auf Gott und seiner Gnade bin ich dann fähig Menschen zu leiten.

Marion von Brechan
Referentin für die Tourismuspastoral

20. May 2020

„Noch vieles habe ich Euch zu sagen, aber Ihr könnt es jetzt nicht ertragen.“ (Joh 16,12)

Die wenigsten Menschen kommen durchs Leben ohne zu leiden - aber möchtest Du vorher wissen, wie es sich anfühlt, wenn es Dir das Herz zerreißt, wenn Albträume wahr werden? Doch wenn es soweit ist und Du Dich nirgendwo sonst hinwenden kannst, ist Jesus bei Dir. Ganz nah. Ihm fällt immer eine Lösung für Dich ein. Und dann kannst Du es ertragen.
 
Uta Slotosch

13. May 2020

„Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.“ (Joh 15,5)

ER will „bleiben“, verweilen, leben – tief in mir! Und ER lädt mich zu Gleichem ein. In dieser Gemeinschaft, diesem „Zusammentun mit Gott“ (s. Apg 15,4) beginnt eine große Vielfalt wohlschmeckender Früchte zu wachsen.

Paula von Loë (Gemeindereferentin u. Geistliche Begleitung)

06. May 2020

"Das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus." (Apg 12,24)

Breitet sich aus? Wer denkt in diesen Wochen nicht sofort an Corona. Die Ausbreitung ist uns in Reproduktions-, Infizierten-, Sterbefallzahlen ständig präsent. In diese Situation gesprochen:

Das Wort Gottes wächst und breitet sich aus.

Ohne Bedingung, ohne Zutun Segen im Überfluss.

Prof. Birgit Hoyer, Bereichsleiterin Bildung

29. Apr 2020

Kommt alle zu mir, die ihr schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir. (Mt 11,28-29)

Das hört sich nach einem wunderbaren Angebot an: jemand, der mir die Lasten abnimmt. Doch kann ich das im Alltag erleben, dass durch Jesus meine Lasten weniger werden. Hat er nicht selbst sogar vom Kreuz gesprochen, das man auf sich nehmen soll?
Was kann ich bei Jesus lernen? Nicht ein Leben ohne Lasten, wohl aber, wie ich sie tragen kann, nämlich aus der Kraft der Liebe.
In der momentanen Situation darf ich erleben, dass viele Menschen dies bei Jesus gelernt haben.

Prälat Stefan Dybowski

15. Apr 2020

„Da wandte sie sich um und sagte zu ihm: Rabbuni – Meister!“ (Joh 20,16)

Maria - die Sehende

Maria trauert vor Jesu Grab.
Dann sieht sie.
Erst unbewusst.

Er ruft sie.
Dann sieht sie.
Nun bewusst.

Was brauche ich, damit ich mich bewusst zu ihm hinwenden kann?
Selbst in einem Moment der Trauer, ist ER da.
Vielleicht bemerke ich es nicht sofort. Aber ich kann darauf vertrauen!

Berenike Maaß