APROPOS SONNTAG

vom 3. März 2019

Darüber lacht der Erzbischof

Heiner Koch über Kirche, Karneval und Humor

 

„Wir gingen zum Düsseldorfer Rosenmontagszug und zum Ellerer. Eller ist mein Heimatort, zum Fedelzug am Sonntag und wir guckten die Fernsehsitzung. Das war alles. Aber die fünf Tage verkleidet zu sein, als Cowboy als Indianer…  das war toll und alle waren verkleidet und alle haben wir gespielt und kein abends nach Hause gehen müssen um zu schlafen war so schlimm wie in den Tagen.“

 

Erzbischof Koch ist Karnevalist. Als Rheinländer hat er es einfach im Blut; ihm liegt die 5. Jahreszeit. Deswegen ist er in dieser Zeit auch ab und an im Rheinland anzutreffen, um z.B. seinen Verpflichtungen als Regimentsbischof und mittlerweile auch Oberleutnant der Kölner Prinzengarde nachzukommen.
Über Kirche, Karneval und Humor hat er mit uns gesprochen und dabei auch den einen oder anderen Witz erzählt. Zu hören am Karnevalssonntag um 08:40 Uhr auf Antenne Brandenburg.

 

„Geht ein Berliner Erzbischof zum lieben Gott und dann sagt der liebe Gott: „Du machst so viel in Berlin Schweres mit, also du hast mal einen Wunsch frei!“ „Ah“, sag ich „ich würde gerne mal nach New York fahren mit dem Auto. Ich wünsche mir eine Brücke, die von Berlin bis nach New York geht; ich setze mich aufs Auto rauf und fahre in einem durch.“ „Was? Von Berlin über die ganzen Meere nach New York? Das ist aber sehr, sehr weit. Hast du nicht noch einen anderen Wunsch?“ „Gut, ich wünsche mir, dass die Berliner mal so richtig Karneval feiern lernen!“ „Oh“, sagt der liebe Gott. „Die Autobahn von Berlin nach New York, soll die zwei oder vierspurig sein?“