Gedenkkerzen

Papa

Gebet dafür, dass es Papa jetzt gut geht und er ganz nahe bei Jesus ist. Jesus sage Papa dass ich ihm für alles danke, was er für mich getan hat und dass ich ihn sehr vermisse. Papa soll vom Himmel aus auf uns aufpassen.

Tochter

11:06 Uhr, 07.06.2021

Pfr.Bertram Matin Tippelt

* 10.11.1958   ✝︎ 15.05.2021

" Mögen Engel Dich begleiten auf dem Weg zum Paradies...."und der liebende Gtt Dich mit offenen Armen erwarten !

Christiane BRB - St. Elisabeth

23:05 Uhr, 26.05.2021

Bertram Martin Tippelt

* 10.11.1958   ✝︎ 15.05.2021

Als ich im Sommer 2007 als Neupriester zu Dir nach Dominicus kam, hattest Du Dir den Ruf eines „Kaplansschrecks“ erworben…zumindest bedauerten mich andere Kapläne und Pfarrer, dass ich zu Dir geschickt wurde…

Ich selbst habe Dich anders wahrgenommen…

Fordernd aber auch freimütig und gebend.

Du hast mich machen lassen und mir vieles beigebracht, dass ich bei vielen Priestern heutzutage vermisse.

Sicher waren wir nicht in allem einer Meinung aber ein offenes Ohr hattest Du immer.

Vielleicht wäre es für Dich manchmal besser gewesen, Du hättest einen Gang runter geschaltet, aber andererseits wärst das dann nicht Du gewesen.

 

Ich habe Dir viel zu verdanken und so danke Dir heute für alles, für Zuwendung und Gespräche, für Lob, Kritik, gemeinsames Gebet und das ein oder andere Bierchen, das wir gemeinsam getrunken haben.

 

Besonders dankbar bin ich Dir für einen Satz, beim adventlichen Dekanatsbeichttag in St. Clara im Dezember 2012.

Ich erzählte Dir von meiner Beziehung und dass ich vorhabe aus dem Dienst als Priester auszuscheiden. Am Ende dieses seelsorglichen Gesprächs bat ich Dich um den Segen…

Du schautest mich an und sagtest in Deiner unnachahmlichen Art: „Ich gebe dir nicht den Segen, sondern die Absolution, du Sack!“

 

Nun bin ich mir sicher, dass Du mit dem gleichen Engagement und Enthusiasmus, den Du an den Orten Deines Wirkens an den Tag gelegt hast, auch den Himmel „aufmischen und auffrischen“ wirst. Mit Küchenneubau, Hortbetreuung und RKW‘s…

Darüber hinaus glaube ich ganz fest daran, dass wir uns eines Tages wiedersehen…

Und bis dahin habe ich und viele andere Menschen, deren Lebensweg Du maßgeblich geprägt hast einen Fürsprecher bei Gott…

Machs gut Bertram!

 

Claudius

21:05 Uhr, 17.05.2021

Pfarrer Betram Tippelt

* 10.11.1958   ✝︎ 15.05.2021

Lieber Betram,

schade, dass du gehen musstest. Auch wenn wir nicht immer auf dem gleichen Weg waren und vieles anders sahen und auch stritten. Ich bin froh, dass wir vor einigen Jahren einen Weg zur Versöhnung fanden. Ich werde immer wieder an dich denken. Danke für deine Inspirationen und auch für deine Standpunkte. Es macht mich traurig, dass du so früh gehst, aber vielleicht hast du auch einfach zu viel von dir gegeben... immer Power und immer machen! Machs gut, wir sehen uns dann irgendwann

Pia Kavka

16:05 Uhr, 17.05.2021

P. Hubertus Tommek SJ

* 04.11.1940   ✝︎ 16.04.2021

Der Herr allen Lebens hat heute, am Freitag, 16. April 2021, um 7.45 Uhr, P. Hubertus Tommek SJ, geboren am 4. November 1940, eingetreten am 26. April 1960, geweiht am 11. Juli 1971, in Berlin zu sich gerufen.

P. Hubertus Tommek SJ wurde am 1940 als einer von zwei Brüdern im schlesischen Marienwallfahrtsort Albendorf (Wambierzyce/Kreis Glatz) geboren. Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Stadthagen trat er 1960 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu auf dem Jakobsberg ein. Nach der ordensüblichen Ausbildung in Pullach (Philosophie), Berlin (Lehrerbildung an der pädagogischen Hochschule) und Theologie (Lyon-Fourvière) wurde er 1971 zum Priester geweiht und unterrichtete von 1974 bis 1988 Latein und Religion am Berliner Canisius-Kolleg. Schon 1972 begann sein Engagement in der charismatischen Erneuerung mit Gebetskreisen und Exerzitien. Er komponierte geistliche Lieder und gab Liederbücher („Preist unseren Gott“) heraus.

1988 bis 1997 leitete er das Exerzitienwerk Berlin, ab 1997 in Kooperation mit der Kath. Glaubensinformation die „Christliche Glaubens- und Lebensschule St. Ignatius“. Seine Parkinsonerkrankung schwächte ihn in den folgenden Jahren zusehends, so dass er 2012 die Leitungsaufgaben in andere Hände legen musste. Seit 2010 lebte er in der von ihm gegründeten Gemeinschaft „Monte Crucis“, die letzten Jahre dort liebevoll und aufmerksam gepflegt und betreut.

P. Benno Kuppler SJ

12:04 Uhr, 16.04.2021

P. Hugo Stoll SJ

* 22.08.1935   ✝︎ 10.04.2021

P. Hugo Stoll SJ ist 1935 als ältestes von sieben Kindern in Waldshut geboren und besuchte das Kolleg St. Blasien, wo die Jesuiten einen bleibenden Eindruck auf ihn machten. Nach den Abiturexerzitien bei P. Oskar Simmel SJ entschied er sich, ins Noviziat der Gesellschaft Jesu in Neuhausen einzutreten. Nach dem Juniorat in Tisis/Feldkirch und der Philosophie in Pullach musste er an der Lunge operiert werden und war anschließend Präfekt in St. Blasien. Nach der Theologie in Innsbruck wurde er

1966 in München zum Priester geweiht. Er war zunächst Socius des Novizenmeisters und dann in der Jugendseelsorge (KSJ) und in der Hochschulgemeinde in Karlsruhe tätig.

1981 wurde die Bildungsarbeit seine Hauptaufgabe, für kirchliche Hilfswerke in Brüssel sowie in Heiligkreuztal, ab 1988 im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg. Nach erneuter schwerer Krankheit wechselte er 1998 in die Seniorenseelsorge nach Stuttgart. 2004 zog ins Franz-Xaver-Haus nach Mannheim, wo er bis 2017 in der Alten- und Krankenseelsorge arbeitete. 2017 lebte P. Stoll in der Seniorenkommunität in Unterhaching.

P. Benno Kuppler SJ

11:04 Uhr, 11.04.2021

P. Alois Parg SJ

* 21.08.1932

Der Herr allen Lebens hat gestern, am Montag, 15. März 2021, gegen 3 Uhr, P. Alois Parg SJ, geboren am 21. August 1932, eingetreten am 14. September 1953, geweiht am 31. Juli 1965, im Peter-Faber-Haus in Berlin- Kladow zu sich gerufen.

P. Alois Parg SJ ist im ostsudetischen Groß-Kunzendorf (Velké Kunětice) im heutigen Tschechien geboren. Nach der Vertreibung 1946 fand die Familie in Donauwörth eine neue Heimat. 1953 trat er in den Orden ein und absolvierte seine Ausbildung in Neuhausen, Tisis/Vorarlberg, Pullach, Feldkirch und Innsbruck. Am 31.07.1965 wurde er in München, St. Michael, zum Priester geweiht.

Alfred Delps Wort über den Dienst der Kirche als „Nachgehen und Nachwandern auch in die äußersten Verlorenheiten und Verstiegenheiten des Menschen“ war für ihn leitend:

„Das Wandern habe ich gelernt“, schrieb er im Freundeheft, „so wird mir, hoffe ich, mit Gottes Hilfe auch das Nachwandern gelingen“.

Von 1966 bis 1973 arbeitete P. Parg in der Jugendarbeit in Nürnberg, als Mentor der Religionspädagogen und Laientheologen in Eichstätt (1974–1982) sowie als Kaplan in Hof und Socius des Novizenmeisters. Seit 1985 widmete er sich ganz der Exerzitienbegleitung. Von Nürnberg und Regensburg gab er Exerzitienkurse u.a. für Priester, Ordensleute und jesuitische in Kasachstan, Russland, Tadschikistan und Litauen.

In Nürnberg war er für die Seelsorge für russlanddeutsche Aussiedler beauftragt.

2009 zog er ins sibirische Novosibirsk, um dort als Seelsorger für Karmelitinnen zu arbeiten und beim Aufbau eines Exerzitienhauses zu helfen.

2012 gehörte er der Kommunität des Peter-Faber-Hauses in Berlin- Kladow an, gab aber weiter Exerzitien in Russland. Der Abschied von dieser Herzenssaufgabe fiel ihm schwer. Er entdeckte die Ikonenmalerei, um seinem Glauben Ausdruck zu geben und für andere sichtbar zu machen.

Am 15. März 2021 ist seine unermüdliche Wanderschaft zu Ende gegangen, und Alois ist in seine ewige Heimat zurückgekehrt.

Wir empfehlen ihn dem Gebet aller Mitbrüder.

Der Termin für die Beerdigung auf unserem Ordensfriedhof in Pullach wird noch festgelegt. Das

Requiem feiert die Kommunität des Peter-Faber-Hauses im kleinen Kreis.

P. Benno Kuppler SJ

10:03 Uhr, 16.03.2021

P. Franz Jálics SJ

* 16.11.1927

Der Herr allen Lebens hat heute, am Samstag, 13. Februar 2021, gegen 3 Uhr, P. Franz Jálics SJ (HUN), geboren am 16. November 1927 eingetreten am 14. August 1947 geweiht am 12. Dezember 1959 im Altenheim Farkas Edith Szeretetotthon in Budapest zu sich gerufen.

P. Franz Jalics SJ wurde 1927 in Budapest geboren und verbrachte seine Kindheit auf dem Landgut seiner Eltern. Ende 1944 kam er als 17-jähriger Offiziersanwärter mit seiner Einheit nach Deutschland. Während der Bombardierung Nürnbergs machte er eine tiefe religiöse Erfahrung, die seinen weiteren Glaubensweg entscheidend prägte.

Nach seiner Rückkehr nach Ungarn holte er das Abitur nach und trat 1947 ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Unter dem Druck der kommunistischen Regierung musste er Ungarn verlassen und absolvierte seine philosophischen Studien in Pullach und Löwen/Belgien. Nach weiteren Studien in Chile und dem Theologiestudium in Buenos Aires dozierte er dort Fundamentaltheologie und Dogmatik und begleitete als Spiritual die Scholastiker.

1974 zog er in ein Elendsviertel von Buenos Aires, um das Leben mit den Armen zu teilen. Er wurde von den argentinischen Militärs verfolgt und war fast ein halbes Jahr lang in einer Zelle mit verbundenen Augen eingesperrt.

Seit 1978 lebte Jalics in Deutschland und gab Exerzitien in dem von ihm aus der Erfahrung seines Lebens geprägten kontemplativen Stil. 1984 gründete er das Exerzitienhaus Gries in Wilhelmsthal, das er bis 2004 leitete. 2017 kehrte er nach Ungarn und lebte in einem Altenheim in Budapest. Wegen einer Corona-Erkrankung musste er im Krankenhaus behandelt werden, konnte aber am Donnerstag wieder in das Altenheim zurückkehren. Sein Provinzial P. Vízi Elemér SJ spendete ihm am Freitag die Krankensalbung.

P. Benno Kuppler SJ

15:02 Uhr, 13.02.2021

Pfarrer Menzinger geb. 17,9.1946

Ruhe in Frieden

Frau Andrea Barth

19:02 Uhr, 02.02.2021

Wolfgang geb. Wolfgang

* 18.01.1948   ✝︎ 19.01.2015

Lieber Wofgang bitte hilf deinen Kindern, du sihst wie sehr sie deine hilfe brauchen. Hilf Stefanie dass sie ihren Weg meistert, einen lieben Lebensparnter und Arbeit findet. Hilf K und S, dass sie ihren Lebensweg in Liebe und harmonie gehen ohne Streit, hilf S dass er nicht immer so agresiv und laut wird. schenk ihnen mehr Liebe. Bitte Wolfgang hilf dass wir alle wieder harmonisch zusammen leben. Ich fühl mich so einsam ohne dich. Gib uns ein zeichen bitte danke

Ehefrau

06:01 Uhr, 31.01.2021

P. Wolf Huwe SJ

* 03.08.1939

Der Herr allen Lebens hat am Donnerstag, 28. Januar 2021, P. Wolf Huwe SJ, geboren am 3. August 1939, eingetreten am 12. September 1958, geweiht am 29. Juni 1969, im Berliner Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe zu sich gerufen.

P. Wolf Huwe SJ wurde im heutigen Slawsk (früher Heinrichswalde/Ostpreußen) geboren. Nach seinem Noviziat auf dem Jakobsberg und der Philosophie in Pullach studierte er Theologie in Heythrop und Salisbury. Nach seiner Priesterweihe 1969 in Berlin wurde er 1970 als Missionar in die Sinoia-Mission gesendet, der heutigen Diözese Chinhoyi in Simbabwe. Er arbeitete zunächst in der Sacred Heart Jesuit Mission in Banket, später als Kaplan an der Kathedrale in Harare und in Norton. Zuletzt war er Pfarrer von St. Peter-Claver in Harare. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte er 2005 in seine Heimat nach Deutschland zurück und wurde der Deutschen Provinz transkribiert. Er lebte im Peter- Faber-Haus in Berlin-Kladow.

P. Benno Kuppler SJ

17:01 Uhr, 29.01.2021

Pater Alain Florent Gandoulou

* 11.08.1963   ✝︎ 22.02.2018

Très cher Père Alain,

Ma famille et moi vous souhaitons un doux repos auprès de Dieu. Vous nous manquez beaucoup en ces temps de Noël que nous avions si souvent passé ensemble. Vous serez toujours dans nos pensées.

Léon Chabuel Oback

13:12 Uhr, 28.12.2020

Manuela

Heute am Heiligabend vermissen wir dich und unsere lieben ganz besonders.Du hast immer einen Platz in unseren Herzen..Wir haben dich lieb.

Roswitha und Sylvia

23:12 Uhr, 24.12.2020

Manfred

Der Baum ist geschmückt , Nur du fehlst.Wir vermissen dich jeden Tag.

Ein lieber Freund sagte mal, der Tod ist nicht das Ende.

Wir lieben dich sehr.

Sylvia und Roswitha.

23:12 Uhr, 24.12.2020

P. Franz Scharfenberger SJ

  ✝︎ 18.06.2020

Im Alter von 95 Jahren ist P. Franz Scharfenberger SJ in Köln verstorben. Am 25.10.1925 in Berlin-Lichterfelde geboren, wurde er als 17-jähriger zum Wehrdienst eingezogen und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft. 1946 trat P. Scharfenberger in den Jesuitenorden ein. Seine Studienzeit absolvierte er in England und in Frankfurt. Von 1952 bis 1956 bereitete er sich in Japan auf einen späteren Einsatz dort vor, musste aber aus gesundheitlichen zurückkehren. Am 29.06.1959 wurde er vom damaligen Bischof Julius Döpfner in Berlin St. Clemens zum Priester geweiht.

Linguistische Spezialstudien schlossen sich an – in Georgetown University Washington, DC und Phonetik (Groningen/Niederlande). Von 1961 bis 1980 unterrichtete er als Englischlehrer am Canisius-Kolleg in Berlin. Zwei Herzinfarkte setzten seiner Unterrichtstätigkeit ein Ende. Von 1981 bis 1986 arbeitete er als Sekretär des Apostolischen Nuntius in Bonn-Bad Godesberg. Danach wechselte er nach Wien und war bis 2000 Mitarbeiter des Ständigen Vertreters des Heiligen Stuhles bei den Internationalen Organisationen.

Seit 2003 lebte P. Scharfenberger in einer Seniorenkommunität seines Ordens in einem Altenheim in Köln-Mülheim.

P. Benno Kuppler SJ

16:12 Uhr, 23.12.2020

Pater Anton Rauscher SJ

* 08.08.1928   ✝︎ 21.12.2020

Pater Professor Dr. Dr. h.c. mult. Anton Rauscher SJ, eine der großen Persönlichkeiten der katholischen Soziallehre in Deutschland, ist heute in Augsburg-Göggingen im Alter von 92 Jahren gestorben. In der vergangenen Woche hatte er eigentlich eine COVID-19-Erkrankung überstanden und war in ein Pflegeheim zurückgekehrt, war aber doch deutlich geschwächt.

„Mit Professor Anton Rauscher verliert die Kirche weit über die Grenzen des Bistums Augsburg und den Jesuitenorden hinaus eine wichtige Säule der Brücke zwischen Staat und Kirche“, würdigte der Augsburger Bischof Bertram Meier das Wirken des Verstorbenen.

Am 8. August 1928 in München geboren, studierte er zunächst Philosophie, Theologie und Christliche Gesellschaftslehre in Freising und Rom und wurde am 10. Oktober 1953 in Rom zum Priester geweiht. Nach seiner Promotion trat er 1956 in die Gesellschaft Jesu ein. Von 1957 bis 1960 dozierte er zunächst an der Sophia-Universität in Tokyo Sozialethik, studierte dann bis 1964 Wirtschaftswissenschaften in Münster und wurde 1968 für das Fach Christliche Sozialwissenschaften habilitiert.

Bereits vor seiner Habilitation war er seit 1963 in Mönchengladbach Direktor der im Jahr 1962/63 gegründeten „Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle“ (KSZ) der Deutschen Bischofskonferenz. Diese Aufgabe hatte er bis 2010 inne. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 war er außerdem Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der damals neu gegründeten Universität Augsburg.

Bis 2010 war er Berater der Kommission VI für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied der Kommission für Zeitgeschichte. Seit 1998 wirkte er als Gastprofessor in Seoul (Korea). P. Rauscher ist Herausgeber mehrerer wissenschaftlicher Reihen sowie des „Handbuchs der Katholischen Soziallehre“ (2008). Er veröffentlichte maßgebliche Werke zur Sozialethik und initiierte zahlreiche wissenschaftliche Tagungen in Deutschland sowie in den USA und in Südkorea. 1989 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz und 1993 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen.

P. Benno Kuppler SJ

15:12 Uhr, 21.12.2020

Vater

* 28.02.1908

Lieber Vater, ich hoffe, dass es es dort wo du bist gutgeht.

Es grüßt dich deine Tochter

Tochter

13:11 Uhr, 19.11.2020

Pater Werner Herbeck SJ

* 29.02.1932   ✝︎ 29.10.2020

Du warst mir über 50 Jahre ein sehr wichtiger Lebensbegleiter. Dafür danke ich dir von Herzen! Ruhe in Frieden bei unserem Herrn.

Gisela Rosemann

15:11 Uhr, 09.11.2020

Schürhoff, Erna geb. geb. Köchling

* 06.10.1918   ✝︎ 19.01.1981

Herr, dein Wille geschehe.

Himmelsbach, Ute

11:11 Uhr, 04.11.2020

Schürhoff, Heinrich

* 15.06.1890   ✝︎ 29.08.1965

Herr, gib der armen Seele die ewige Ruhe.

Himmelsbach, Ute

11:11 Uhr, 04.11.2020

P. Fritz Korte SJ

  ✝︎ 02.11.2020

Sein Leben lang hat sich Fritz Korte für Menschen engagiert, die wegen körperlicher Krankheit oder Behinderung am gesellschaftlichen Leben nicht teilhaben können. Gestern Abend, am 2. November 2020, ist er nach langer Krankheit in Frankfurt im Alter von 82 Jahren gestorben.

Fritz Korte wurde am 16. Mai 1938 in Bielefeld geboren, 1948 zog die Familie nach Dortmund. Im Gymnasium lernte er den Bund Neudeutschland kennen, der seine Treffen im Garten der Jesuitenresidenz abhielt. Nach dem Abitur begann er zunächst ein Mathematik- und Physikstudium in Münster, um Gymnasiallehrer zu werden, trat aber dann 1959 in den Jesuitenorden ein. Nach der ordensüblichen Ausbildung wurde er 1969 im Frankfurter Dom zum Priester geweiht. Danach machte er ein längeres Pastoralpraktikum in einer Priestergemeinschaft in Rüsselsheim. Von 1972 bis 1976 war er als Kaplan in St. Ignatius Frankfurt tätig.

Nach der letzten Ausbildungsphase, dem Tertiat, arbeitete er als Seelsorger für Menschen mit Behinderungen und Langzeiterkrankungen. Er war zunächst durch die Bistümer Limburg und Mainz als Seelsorger der Fraternität im Großraum Frankfurt beauftragt, einer Gemeinschaft von Körperbehinderten, Langzeitkranken und nicht behinderten Menschen, die 1972 von der Deutschen Bischofskonferenz als Laienbewegung anerkannt worden war. 1976 wurde er zum Nationalseelsorger der Fraternität gewählt (bis 1988) und arbeitete im Kontakt- und Freizeitzentrum für Behinderte in Offenbach mit. Er organisierte bundesweit für Menschen mit Behinderung Gebetskreise, Besinnungstage und Ferienfreizeiten, wie z.B. die Feier der Weihnachts-, Kar- und Ostertage in Altötting. Die Menschen mit Behinderungen schätzten besonders seine Geduld und seine Fähigkeit zuzuhören und dass sie bei ihm zu Wort kommen konnten.

P. Benno Kuppler SJ

18:11 Uhr, 03.11.2020

P. Werner Herbeck SJ

Heute Morgen ist P. Werner Herbeck SJ im Altenheim der Jesuiten in Berlin verstorben. Bis zuletzt war sein Leben und Wirken geprägt von einem wachen Interesse an neuen Fragestellungen und Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie vom tatkräftigen Engagement in sozialen und politischen Fragen. Konzentration auf den Binnenraum von Kirche lag ihm nicht, sein Anliegen war es, an die „Hecken und Zäune" zu gehen. Persönlich wirkte P. Herbeck auf den ersten Blick sperrig, nüchtern, knapp und kurz angebunden; doch wer ihm zuhörte, entdeckte einen zupackenden und hilfreichen, gemütvollen und sensiblen Menschen.

P. Werner Herbeck SJ wurde am 29. Februar 1932 in Berlin geboren. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg trat er 1951 in den Jesuitenorden ein. Nach den ordensüblichen Studien in Pullach und Frankfurt/St.Georgen wurde er 1962 in Berlin von Erzbischof Alfred Bengsch zum Priester geweiht. Für den Abschluss seiner Ordensausbildung ging er in die USA und lernte dort die Grundkenntnisse der Gesprächstherapie kennen, was ihm bei seinen weiteren seelsorglichen Tätigkeiten mit Studenten, Ratsuchenden und Randgruppen zugute kam.

Von 1962 bis 1965 war er Studentenseelsorger an der Freien Universität (FU) Berlin, danach von 1967 bis 1977 Studentenpfarrer in Darmstadt. Hier machte er eine ihn nachhaltig beeindruckende Bekanntschaft mit Eugen Kogon, einem christlich geprägten Gegner des Nationalsozialismus. Mit großem Engagement widmete er sich in diesen turbulenten Jahren dem Gespräch und der Begleitung Studierender und scheute dabei nicht den innerkirchlichen Konflikt. Anschließend arbeitete er, ebenfalls in Darmstadt, in der Telefonseelsorge, bis er 1980 nach Berlin zurückging und zwanzig Jahre lang die „Offene Tür Berlin” (OTB) leitete, die Unterstützung und Begleitung in seelischen Schwierigkeiten, Konflikten und psychologischen Problemsituationen bietet. Von 1984 bis 1991 war er auch Oberer des Ignatiushauses in Berlin. Mit seiner ganzen Person, aber auch durch die spezifische Arbeit der „Offenen Tür“ setzte sich P. Herbeck dafür ein, dass die Kirche in Berlin tatsächlich eine offene Tür für die Fragen und Nöte der Menschen hatte.

Nach seinem Ausscheiden wurde er Nofallseelsorger und zog er 1999 in das Berliner Canisius-Kolleg, wo er sich neben weiteren seelsorglichen Aufgaben der Betreuung der Wohltäter, Freunde und Ehemaligen des Kollegs widmete. Von 2001 bis 2007 war er Geistlicher Leiter der Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen (KMF) im Bund Neudeutschland (ND). 2014 zog er aus gesundheitlichen Gründen in das Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow.

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

13:10 Uhr, 29.10.2020

Vater

* 28.02.1908

Vater, ich denke oft an dich.

 

Tochter

07:10 Uhr, 27.10.2020

P. Karl Steffens SJ

* 01.04.1936

Der Herr allen Lebens hat heute Nacht, Donnerstag, 22. Oktober 2020, im Richartz House in Harare/Simbabwe P. Karl Steffens SJ nach langer Krankheit zu sich gerufen.

P. Steffens wurde am 1. April 1936 in Saarburg geboren. Vor seinem Eintritt in die Gesellschaft Jesu am 19. April 1955 war er ein begnadeter Mittelstreckenläufer. Bereits sein älterer Bruder Josef Steffens (*29.10.1930 - † 15.02.2000) war Jesuit. Nach der Priesterweihe am 28. August 1965 schickte ihn der Orden 1966 als Missionar nach Simbabwe. Er hat zunächst in Harare Shona gelernt und arbeitete dann in verschiedenen Missionstationen, erst in Magonde, dann in Chitsungo. Später war er Gefängnisseelsorger in Harare. Während des Befreiungskrieges war er in der Marymount Mission tätig. Später war er lange Superior und Pfarrer in der St. Paul's Mission, Harare, zuletzt in der Sacred Heart Mission in Banket.

2018 kam er nach Berlin, wo ihm ein Bein amputiert werden musste, und lebte bis September 2019 in der Kommunität in Berlin-Kladow.

Requiescat in pace!

P. Benno Kuppler SJ

11:10 Uhr, 22.10.2020

Pater Karl Treser SJ

Im Peter Faber Haus der Berliner Jesuiten war er mit fast 97 Jahren der Älteste – am Samstag ist Pater Karl Treser SJ verstorben.

Geboren ist er am 18. Dezember 1923 im Trierer Ortsteil Oberkirch (Zewen). Als 17-jähriger wurde er zur Wehrmacht eingezogen und gelangte für zwei Jahre in französische Kriegsgefangenschaft. Seine Schulzeit schloss er 1951 in Büren im Internat ab, das damals von den Jesuiten geführt wurde. Darauf trat er ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Nach den ordensüblichen Studien in Pullach und Frankfurt-Sankt Georgen wurde er 1959 zum Priester geweiht.

In seiner Geburtsstadt Trier war er von 1961 bis 1965 in der vom Jesuitenorden im Mergener Hof und in der MJC geprägten Jugendarbeit tätig. Danach wechselte er nach Lübeck und koordinierte in ganz Schleswig-Holstein die Jugendarbeit, später war die Erwachsenenseelsorge sein Arbeitsschwerpunkt. 1977 zog er nach Hamburg in die Jesuitenresidenz am Schlump. Er war mehr als 15 Jahre lang Präses der Katholischen Arbeitnehmerschaft und Seelsorger bei Schwestern. Der Bischof von Osnabrück beauftragte ihn 1978 mit der Gemeindekatechese in Hamburg und Schleswig-Holstein. Von 1981 an übernahm er verschiedene Aufgaben in der Jesuitenkommunität an der Hamburger Sankt-Ansgar-Schule. Auch als die Jesuiten die Schule 1993 abgaben, blieb P. Treser dort in der Bürgerweide wohnen. 2003 zog er wieder in die Residenz beim Schlump und 2006 mit der Jesuitenkommunität an den Kleinen Michel und übernahm in dieser Zeit seelsorgliche Aufgaben in verschiedenen Hamburger Gemeinden.

Aus gesundheitlichen Gründen wechselte er 2017 in das Altenheim der Jesuiten nach Berlin-Kladow. Dort konnte er im letzten Jahr am Ignatiusfest noch sein 60. Priesterjubiläum feiern. Anfang Oktober musste er nach einem Sturz für einige Tage ins Krankenhaus. Danach kehrte er wieder in seine Kommunität zurück. Am Samstagnachmittag ist er ruhig hinübergegangen. Ein lieber und humorvoller Mensch weniger unter uns, ein lieber und humorvoller Mensch mehr unter den himmlischen Freunden.

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

13:10 Uhr, 19.10.2020

P. Franz-Josef Steinmetz SJ

* 08.09.1931   ✝︎ 14.10.2020

Frankfurt – Der Jesuitenpater Franz-Josef Steinmetz SJ ist tot. Im Beisein seiner Schwester ist Franz-Josef Steinmetz am frühen Morgen des 14. Oktober verstorben.

P. Steinmetz ist am 8. September 1931 in Krefeld am Niederrhein geboren, er hatte drei jüngere Geschwister: einen Bruder (Karl-Heinz + 2008) und zwei Schwestern (Beate + 2020 und Hildegard). Sein Vater wurde schon 1945 kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges in Krefeld tödlich verwundet. Seine Mutter hat ihre Kinder, wie er selber einmal schrieb, in bewundernswerter Weise als Witwe durch die Nachkriegsjahre geführt. Sie starb erst 1998 im hohen Alter von 91 Jahren.

Nach dem Abitur 1952 zog er direkt nach Rom, um dort als „Germaniker“ für das Bistum Aachen an der Päpstlichen Universität Gregoriana Theologie und Philosophie zu studieren. Dort war der Jesuitenpater Wilhelm Klein SJ zu seiner Zeit Spiritual, der sein theologisches und spirituelles Denken zeitlebens beeinflusst hat. Nach sechs Jahren Studium folgte in Rom die Priesterweihe während der Sedisvakanz, da Papst Pius XII. gerade erst verstorben war. Nach Kaplansjahren in der Diözese Aachen trat er 1964 in die Gesellschaft Jesu ein.

Es folgte die Promotion in Trier über die Eschatologie im Epheser- und Kolosserbrief. Im Anschluss an seine Promotion wurde er Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift „Geist und Leben“ in München. Nebenher gab er Vorlesungen für Ordensfrauen in Einführung ins Neue Testament, gab Exerzitienkurse oder geistliche Begleitung. 1973 wurde er Spiritual im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt. Er selber beschrieb die Zeit als eine „Zeit des dynamischen, nachkonziliaren Übergangs hin zu stabileren Rahmenordnungen und Studienplänen, neue Arbeitsfelder und Berufsbilder“. 35 Jahre nach seinem Studienbeginn kehrte er nach Rom zurück, diesmal nicht als Student sondern als Spiritual der Studenten im Germanicum.

In all den Jahren arbeitete er weiterhin als Redaktionsmitglied von „Geist und Leben“ mit, bis er 1993 Chefredakteur der Zeitschrift wurde. 1926 als „Zeitschrift für Askese und Mystik gegründet“. Ihr heutiger Name entstand 1947, um angesichts des damals spürbaren geistlichen Aufbruchs einen breiteren Leserkreis ansprechen zu können. In den letzten Jahren seines Lebens blieb er stets mit der Zeitschrift verbunden und war für seine Nachfolger ein vertrauensvoller Begleiter.

Bis zu seinem Tod gab er immer wieder Exerzitien und war als geistlicher Begleiter tätig. Bis auf das letzte Jahr verbrachte P. Franz-Josef Steinmetz SJ seinen Lebensabend bei seinen Mitbrüdern in St. Georgen. Im vergangenen Jahr musste er aufgrund seines Alters in ein Altenheim umziehen.

P. Benno Kuppler SJ

09:10 Uhr, 18.10.2020

P. Bernd Dangelmayer SDS

* 10.04.1950   ✝︎ 15.10.2020

Wir trauern als Erzbistum um P. Dangelmayer, der als engagierter Seelsorger seit Oktober 2014 die Pfarrei St. Karl Borromäus in Berlin-Grunewald leitete und heute in den frühen Morgenstunden von seinem Leiden erlöst wurde. Wir wissen ihn in Gottes Händen.

Bereich Personal Sendung - Peter Kloss-Nelson

14:10 Uhr, 15.10.2020

Pater Helmut Engel SJ

  ✝︎ 31.08.2020

Am 31. August ist Pater Helmut Engel SJ in den frühen Morgenstunden in der Mannheimer Jesuiten-Kommunität verstorben. Prof. P. Dr. Helmut Engel ist am 13. Mai 1940 in Wesel am Niederrhein geboren. In diesem Jahr 2020 sollte er im Mai in Sankt Georgen seinen 80. Geburtstag feiern. Die geplante Feier musste allerdings wegen der Pandemie-Situation auf das Ehemaligentreffen Ende Oktober verschoben werden.

1959 ist Helmut Engel in den Jesuitenorden eingetreten. Seine Studienjahre verbrachte er in Pullach bei München (Philosophie), an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt (Theologie) und am Bibelinstitut in Rom. Dort schloss er mit dem Lizenziat und einer Promotion in Bibelwissenschaften zu den „Vorfahren Israels in Ägypten“ ab. 1977 übernahm er in Sankt Georgen das Fach „Einleitung in die Heilige Schrift“ und wurde 1985 nach seiner Habilitation über die Susanna-Erzählung zum Professor berufen. In der Exegese lag ein Hauptakzent seiner wissenschaftlichen Arbeit auf den deuterokanonischen Schriften des Alten Testaments: Tobit, Judit, die Makkabäerbücher und das Buch der Weisheit Salomos, zu dem in der Reihe „Neuer Stuttgarter Kommentar“ auch ein konzis-umfassender Kommentar erschien.

In Sankt Georgen hatte Helmut Engel, zuerst im Priesterseminar dann aber auch bald darüber hinaus, die Aufgabe des Studienmoderators inne. Generationen von Studierenden sind dem von ihm entwickelten „Engel-Plan“ gefolgt, der mit seinem Namen zu einem terminus technicus an der Hochschule wurde. Auch durch seine 16-jährige Aufgabe als Beauftragter für das Studierendensekretariat und das Prüfungsamt war er mit den verschiedenen Studienordnungen und organisatorischen Umstellungen bestens vertraut, so dass er auch Studierenden, die aus dem Engel-Plan herausfielen, schnell und gern mit Alternativlösungen beisprang.

Sechs Jahre lang war P. Engel Prorektor, und ebenfalls sechs Jahre von 2000 bis 2006 Rektor der Hochschule. In seiner Zeit als Rektor wurde das jetzige Hochschulgebäude geplant, errichtet und 2004 eingeweiht.

2006 wurde P. Engel von seinen Verpflichtungen an der Hochschule beurlaubt und zog nach Rom um, wo er – wie schon 32 Jahre früher während seiner eigenen Studien am Bibelinstitut – die Aufgabe als Studienpräfekt am Priesterseminar des Collegium Germanicum et Hungaricum übernahm. 2008 wurde er dann als Professor der Hochschule Sankt Georgen emeritiert. Nach seiner Rückkehr aus Rom hat Helmut Engel in der Jesuiten-Kommunität in Mannheim gelebt.

Geschätzt war Helmut Engel auch bis in die jüngste Zeit als geistlicher Begleiter und Seelsorger. Viele Studierende hat P. Engel lange über ihre Studienzeit hinaus begleitet. Ein wichtiges Anliegen war ihm dabei die Ehrlichkeit mit sich selbst und mit Anderen. So mancher kernige Satz von ihm hat vielleicht zuerst getroffen, aber dann doch geholfen, sich mit der eigenen Wirklichkeit und ihren Möglichkeiten anzufreunden.

P. Engel hatte neben seiner Arbeit in der Verwaltung der Hochschule einen festen Platz in der zweiten Violine im Orchester und beim Kellnern und Grillen am Sommerfest. Helmut Engel war auch ein homo ludens: Skat, Doppelkopf hat er regelmäßig gespielt und passioniert auch Bridge. Spielerisch war auch sein Umgang mit Bildern und Wendungen. Viele davon sind seinen ehemaligen Studierenden in Erinnerung geblieben, z. B. „das walte Hugo!“, mit dem er heiter klare Grenzen aufzeigen konnte. Zum Spielen brachte Helmut Engel den Ernst mit, der notwendig ist, damit es zum Vergnügen werden kann. Die heiter-ernste Haltung, die es zum Spielen braucht, hat ihn auch sonst ausgezeichnet, und so manches Strenge abgefedert.

Geistlich war Helmut Engel vor allem für nüchterne Klarheit zu haben, spirituellen Höhenflügen gegenüber war er skeptisch. Bei P. Engel war stets ein Grundton von Achtung und Wohlwollen spürbar. Dieses Wohlwollen machte seine ehrliche Menschlichkeit aus. In Dankbarkeit gedenkt die Deutsche Provinz der Jesuiten ihrem Mitbruder Helmut Engel. Möge Gott ihm jetzt Leben in Fülle schenken.

Pater Ansgar Wucherpfennig SJ

P. Benno Kuppler SJ

21:08 Uhr, 31.08.2020

Klaus

  ✝︎ 26.08.2015

Mögest du behütet und beschützt sein. Man vergebe dir bzw. uns.

In ewiger Liebe

deine Tina

Tina

09:08 Uhr, 29.08.2020

Pater Alfons Höfer SJ

* 27.07.1935   ✝︎ 24.08.2020

Der frühere Jesuitenprovinzial Alfons Höfer SJ ist heute Morgen (24. August 2020) in Köln verstorben. Geboren wurde er am 27.07.1937 als Jüngster von fünf Geschwistern in Hönningen/Sieg. Er trat 1958 nach dem Abitur in die Gesellschaft Jesu in Burg Eringerfeld ein und wurde 1968 in Frankfurt/Main von Bischof Schröffer zum Priester geweiht. Nach Abschluss der Studien kam er als Mitarbeiter von P. Josef Jäger nach Köln und arbeitete dort viele Jahre als Männerseelsorger, inspiriert durch Themen und Inhalte vom II. Vatikanum. In seiner Aufgabe setzte er sich stark für die Erneuerung in der Kirche ein. Dies führte bei ihm auch zu der geistigen Auseinandersetzung mit namhaften Philosophen und Sozialwissenschaftlern. Es war auch die Zeit, in der er von 1971 bis 1989 stellvertretender Leiter der Akademie für Erwachsenenbildung war. Von P. General Kolvenbach wurde er 1986 zum Provinzial der Norddeutschen Provinz der Jesuiten ernannt. Bis 1992 hatte er dieses Amt inne. Die Erfahrungen in dieser Aufgabe waren für sein Ordensleben äußerst wichtig. Am meisten belastete ihn wohl der Ordensaustritt junger Mitbrüder.

Ab 1992 leitete er bis zum Jahre 2007 die Karl-Rahner-Akademie in Köln. Diese Jahre waren getragen von seinem ausgeprägten Gespür für aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Fragen und seiner Leidenschaft für akademische Freiheit, was in vielen Veranstaltungen und Vorträgen deutlich wurde. „Katholische Bildungsarbeit ohne akademische Freiheit war für Pater Höfer nicht denkbar. Ihm verdanken wir, dass die Karl Rahner Akademie weiterhin ein Ort des offenen Dialogs ist“ sagt der aktuelle Akademieleiter Norbert Bauer. Es war für ihn auch die spannungsgeladene Zeit zwischen dem damaligen Kardinal Meisner und der Karl-Rahner-Akademie, was für ihn keine leichte Zeit war. Einen Namen machte er sich in diesen Jahren auch durch seine Predigten in St. Peter in Köln. Auch nach seiner Verabschiedung blieb er der Akademie verbunden: als Mitglied im Trägerverein, im Programmbeirat und im Kuratorium der Stiftung.

Nachdem Höfer die Leitung der Karl Rahner Akademie in Köln 2007 abgegeben hatte, gehörte Alfons Höfer seit 2008 zum Aloisiuskolleg. Hier hat er bei den Gottesdiensten für die Schülerinnen und Schüler sowie den Beichten mitgeholfen und war manchem Mitarbeiter ein Seelsorger und Ansprechpartner. In den umliegenden Gemeinden von Bad Godesberg hat er viele Gottesdienste gefeiert und einen Bibelgesprächskreis begleitet. Auch für das theologische Gespräch in den Gemeinden und ihren Geistlichen konnte P. Höfer in diesen Jahren viele Anregungen geben. So hat er seine Erfahrungen aus der Erwachsenenbildung auch hier fruchtbar werden lassen.

Im Frühjahr 2019 brachte eine Krebserkrankung eine schmerzhafte Perspektive in sein Leben und beendete abrupt sein seelsorgliches Leben und sein Engagement sowie seinen bisherigen Alltag. Seit Mai 2019 lebte er in der Seniorenkommunität der Jesuiten im Caritas-Altenzentrum in Köln-Mülheim und fand in der Gemeinschaft der Mitbrüder eine neue Heimat. Gerade in den letzten Monaten und Wochen ertrug er in Geduld den fortschreitenden Prozess der Krebserkrankung und den damit verbundenen gesundheitlichen Folgen.

P. Benno Kuppler SJ

15:08 Uhr, 25.08.2020

Winfried Ratzmer geb. Ratzmer

* 11.08.1963   ✝︎ 18.10.2016

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach. "Komm Heim."

 

Niemand fragt, ob es recht ist, Abschied zu nehmen

Entschieden hat, was größer ist als wir

Die Gedanken und Erinnerungen kann uns niemand nehmen

Und das was war, ist im Herzen bei uns.

 

Wir vermissen dich und denken an dich, deine Eltern und

deine Schwester mit Familie

Veronika Termühlen

18:08 Uhr, 22.08.2020

Dr. Sigrid Gerlach geb. Gerlach

* 06.03.1959   ✝︎ 07.09.2014

Der Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.

( Sprüche Salomo 16,9)

Liebe Sigrid,

du hattest noch so viel vor.

Plötzlich musstest du gehen.

Wir vergessen dich nicht.

 

Wir erinnern uns an dich,

deine Schwiegereltern und

deine Schwägerin mit Familie

Veronika Termühlen

18:08 Uhr, 22.08.2020

P. BERND KNÜFER SJ

  ✝︎ 24.07.2020

München – Jesuitenpater Bernd Knüfer SJ ist nach kurzer schwerer Krankheit heute Nacht in einer Münchner Klinik verstorben. Er hat sich lange Jahre in Leipzig für den Dialog mit Religionslosen, ein "absichtsloses gemeinsames Leben von Spiritualität", sowie für Geflüchtete eingesetzt.

Geboren am 7. Dezember 1938 in Neumarkt und aufgewachsen in Berching in der Oberpfalz, ging er als 10-jähriger ab 1949 ins Internat der Benediktiner nach Scheyern, wo schon sein älterer Bruder war und der jüngere später noch folgte. Nach dem Abitur trat er 1958 ins Noviziat in Neuhausen bei Stuttgart ein. Es folgten die Philosophie in Pullach, ein Praktium in der Jugendarbeit in München und die Theologie in St. Georgen/Frankfurt. 1969 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete bis 1985 als Jugendseelsorger in München und Nürnberg. 1985 ging er als Studentenseelsorger nach Würzburg. Als 1989 die Mauer fiel, gründete er mit Mitbrüdern in Leipzig eine neue Kommunität und wirkte dort zunächst auch in der Studentenseelsorge. Mit Unterstützung des Bistums entschied er zusammen mit seinen Mitbrüdern, sich den 85% Religionslosen zuzuwenden. So gründete er mit Unterstützung der Missionarinnen Christi die "Orientierung", eine Kontaktstelle der katholischen Kirche Leipzigs – zunächst in einem Hinterhof und in Kooperation mit der Volkshochschule, aber auch mit anderen Trägern. Nach drei Jahren kam dann ein Raum der Stille mit Kontaktladen in der Innenstadt dazu.

2006 gab P. Bernd Knüfer SJ die Leitung der "Orientierung" an P. Hermann Kügler SJ ab, arbeitete aber noch weiter als freier Mitarbeiter mit – vor allem im Bereich Meditation, dann auch Bildungsarbeit und Gespräche. Zugleich war er zwei Jahre auch Krankenhausseelsorger in Leipzig. Als 2019 die Niederlassung der Jesuiten in Leipzig aufgelöst wurde, zog er nach München in die Kommunität des Berchmanskollegs.

P. Benno Kuppler SJ

22:07 Uhr, 24.07.2020

Manuela Schnabel geb. Manuela Schnabel

* 17.07.1962   ✝︎ 17.07.2015

Liebe Manuela,

ich denke sehr oft an dich, du bist leider zu früh auf die andere Seite gegangen. Ich hoffe, dort geht es dir gut. Klaus treffe ich ab und zu bei dir, wenn er dir und euren Eltern das Grab schön bereitet und ich dir ein Licht bringe - so wie auch heute... Wir "sehen" uns dann nachher. Sei ganz lieb gegrüßt, Conny

Conny

11:07 Uhr, 17.07.2020

P. Provinzial Johannes Siebner SJ

* 24.08.1961   ✝︎ 16.07.2020

Wir trauern um Johannes Siebner. Er verstarb heute Morgen in Berlin-Kladow im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Ende Januar wurde er plötzlich und unerwartet auf Grund einer Gehirntumor-Erkrankung aus seiner Amtsführung als Provinzial der deutschen Jesuiten herausgerissen, das nun letzte und höchste von vielen Ämtern, die er alle mit großer Hingabe und Freude wahrnahm. Wir trauern um unseren verstorbenen Mitbruder, und wir trauern zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern.

Johannes Siebner wurde am 24. August 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg in Berlin studierte er zunächst Politikwissenschaft und Katholische Religion. Besonders inspiriert durch sein Engagement in der Jugendarbeit (KSJ) und durch einen längeren Aufenthalt in einem Kibbuz in Israel trat er 1983 in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Philosophiestudium in München, einem zweijährigen Dienst beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Malaysia, nach Theologiestudien in Frankfurt Sankt-Georgen, Priesterweihe 1992 in Köln sowie Zusatzstudien und pastoraler Tätigkeit in Erfurt trat er 1993 seine erste Stelle als geistlicher Leiter der KSJ und Religionslehrer an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg an. 2001 wurde er zum Kollegsdirektor am internationalen Kolleg St. Blasien im Schwarzwald ernannt. 2011 wechselte er in das Amt des Rektors des Aloisius-Kollegs in Bonn-Bad Godesberg. Zweimal wählte seine Provinz ihn als Delegierten zu Versammlungen des weltweiten Ordens. Während der 36. Generalkongregationen ernannte ihn P. General Arturo Sosa zum neuen Provinzial, auch mit dem Auftrag, zusammen mit der österreichischen, litauisch-lettischen und schweizerischen Provinz eine neue zentraleuropäische Provinz zu gründen. Sein Amt als Provinzial trat er am 1. Juni 2017 an.

Johannes Siebners Wirken war geprägt vom seelsorglichen Anliegen des Ordens: „Den Seelen helfen“. Als Jugendseelsorger in Hamburg erneuerte und profilierte er die Konzeption von verbandlicher Jugendarbeit, auch über den Raum von Hamburg hinaus. Die pädagogische Kultur und auch die Führungskultur an den Kollegien in St. Blasien und Bad Godesberg prägte er mit einem durchdachten und innerlich angeeigneten Verständnis der spirituellen Tradition des Ordens. Seine Freude an und auch seine Fähigkeit zu öffentlichem Diskurs machten ihn weit über die Grenzen des Ordens hinaus bekannt und zu einem kompetenten und gesuchten Gesprächspartner, Seelsorger, Ratgeber und Referenten. Er wirkte mit an der Gründung des „Zentrums für Ignatianische Pädagogik“ (Ludwigshafen), deren Grundlagen er durch Publikationen legte („Schule ist für Schüler da – warum Eltern keine Kunden und Lehrer keine Eltern sind“, Freiburg 2011). In seinen vielfältigen Tätigkeiten blieb er immer zugleich ein überaus menschenfreundlicher, humorvoller, analytisch klarer und zugleich einfühlsamer Seelsorger.

Die Aufdeckung von Missbrauch an Jesuitenkollegien und im Jesuitenorden erschütterte Johannes Siebner. Er übernahm Verantwortung für die Institutionen gegenüber den Betroffenen. In zahllosen Gesprächen mit Betroffenen, aber auch mit sekundär betroffenen Familien, Jahrgängen von ehemaligen Schülern, mit Mitarbeite-rinnen und Mitarbeitern ermöglichte er individuelle und institutionelle Aufarbeitung. Mutig intervenierte er, wenn Schutzbefohlene und Schutzsuchende sich an ihn wandten. In äußerst komplexen Entscheidungssituationen hielt er Anfeindungen aus unterschiedlichsten Richtungen aus, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, nämlich Gerechtigkeit für die Opfer, Schutz für Schülerinnen und Schüler sowie für alle, die sich in der Seelsorge an-vertrauen. Mit dieser Haltung prägte er als Provinzial seelsorgliche Standards und lebte sie selbst vor.

Der frühe Tod von Johannes Siebner hinterlässt eine klaffende Lücke und erfüllt uns mit großem Schmerz. Jesus, der Johannes Siebner rief: „Weide meine Lämmer, weide meine Schafe“ (Joh 21,15), möge ihn nun bei sich aufnehmen.

P. Benno Kuppler SJ

14:07 Uhr, 16.07.2020

Rainer Salomo

  ✝︎ 06.02.2014

Lieber Rainer,

du fehlst mir.

Deine Verena

Verena Salomo

18:05 Uhr, 25.05.2020

Pater Ludwig Kathke

* 22.05.1930   ✝︎ 27.04.2020

Einen letzten Gruß von deinem Cousin Ludwig aus Osnabrück.

Ludwig Flatau

22:05 Uhr, 19.05.2020

P. Johannes Beck SJ

* 01.11.1922

München – Im Alter von 97 Jahren ist der älteste Jesuit der Deutschen Provinz gestern in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. P. Johannes Beck SJ ist nunmehr der sechste Jesuit, der in den vergangenen vier Wochen in Unterhaching an COVID-19 verstorben ist.

Pater Beck wurde am 1. November 1922 geboren und ist 1948 in den Orden eingetreten. Am 31. Juli 1956 wurde er in der Jesuitenkirche St. Michael zum Priester geweiht. Seit Ende der 50er Jahre war er in München für die Arbeiter- und Betriebsseelsorge verantwortlich und setzte sich für ein menschenwürdiges, sozial gerechtes und solidarisches Arbeiten und Leben ein. Er war viele Jahrzehnte Geistlicher Beirat der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und von 1979 bis 1991 Direktor des "Sozialen Seminars" des Münchner Bildungswerks.

1997 zog er in das Berchmanskolleg in die Kaulbachstr., hielt aber weiterhin Vorträge im Rahmen des Münchner Bildungswerkes. 2012 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

P. Benno Kuppler SJ

13:05 Uhr, 10.05.2020

Pater Guido Reiner SJ

* 16.08.1925   ✝︎ 07.04.2020

décédé à Vanves, le 7 avril 2020. Il est né à Dresde (Allemagne) le 16 août 1925, entré dans la Compagnie le 5 novembre 1945, et a été ordonné prêtre le 30 juillet 1958.

Guido, auteur d’une thèse sur l’écrivain Ernst Wiechert, fut longtemps professeur d’allemand à Paris-IV Sorbonne et maître de conférences à Polytechnique, rattaché aux communautés de Paris-Raynouard et de Versailles. Il exercera aussi des ministères en aumôneries et en paroisses, tout en animant des groupes bibliques. Ayant longtemps habité seul, Guido accepte, sa santé se dégradant, de rejoindre la communauté de Vanves et l’EHPAD Soins et Repos en 2017. Il y apportera la pertinence vigoureuse de sa parole et l’acuité de son sens du bien commun.

P. Benno Kuppler SJ

22:04 Uhr, 30.04.2020

Pater Ludwig Kathke SJ

* 22.05.1930   ✝︎ 27.04.2020

München – Im Alter von 89 Jahren ist Pater Ludwig Kathke SJ heute Morgen in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Ludwig Kathke wurde am 22. Mai 1930, in Schneidemühl (heute Piła nahe Posen) geboren. Die Familie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Heimat vertrieben und kam zunächst in ein Lager nach Wuppertal. Mit seinem Bruder zog Ludwig Kathke zu Verwandten nach Trier, um dort die Schule zu besuchen.

Geprägt durch den Kontakt zu Jesuiten und der Marianischen Kongregation trat er am 20. April 1950 ins Noviziat der Gesellschaft Jesu auf Burg Eringerfeld ein. Es folgte die damals übliche Ordensausbildung: Juniorat auf der Rottmannshöhe, Philosophie in Pullach, Interstiz in Hamburg und Büren, Theologie in Sankt Georgen und Tertiat in Münster. 1961 wurde er in Frankfurt zum Priester geweiht.

Eigentlich sollte er Volksmissionar werden, musste aber kurzfristig den Socius im Noviziat ersetzen. Anschließend arbeitete er in der Männerseelsorge in Köln und Frankfurt. 1973 wurde er Socius von P. Provinzial Johannes Günter Gerhartz. Als Krankenseelsorger ging er 1978 nach Gießen und 1985 für 14 Jahre nach Göttingen. 1999 wurde er Oberer im Altenheim Berlin-Kladow. 2005 übernahm er die Seelsorge bei Schwestern in Neumarkt/Opf.. 2014 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

Pater Kathke ist inzwischen der fünfte Jesuit, der in den vergangenen drei Wochen in Unterhaching an COVID-19 verstorben ist.

P. Benno Kuppler SJ

16:04 Uhr, 28.04.2020

Pater Ludwig Wiedenmann SJ

* 27.07.2020   ✝︎ 25.04.2020

München – Im Alter von 91 Jahren ist Pater Ludwig Wiedenmann SJ am Samstagnachmittag in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Ludwig Wiedenmann, der am 27. Juli 1928 in Regensburg geboren wurde und die letzten Kriegsjahre als Luftwaffenhelfer in Regensburg und Nürnberg erlebte, machte 1948 sein Abitur im Kolleg St. Blasien und trat danach in das Noviziat in Pullach ein. Nach seinen Studien wurde er 1956 in St. Michael in München zum Priester geweiht. Nach einem Aufbaustudium in Missionswissenschaft wurde er 1962 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom promoviert.

Seit 1961 arbeitete er bei der Zeitschrift ,,Katholische Missionen" in Bonn mit, von 1969 bis 1998 als Chefredakteur. Er war von 1971 bis 1975 Mitglied der Gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer und Vorsitzender der Sachkommission Mission und Ökumene, außerdem war er Mitglied in vielen missionswissenschaftlichen Gremien und Fachberater für die 3. völlig neu bearbeitete Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche (Hrsg. Walter Kasper). Von 1979 bis 1988 war Pater Wiedenmann Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts MISSIO in Aachen.

Seit 1998 arbeitete er – in der für ihn so typischen Bescheidenheit, Freundlichkeit und Ausdauer – in der Jesuitenmission in Nürnberg und der Redaktion der Zeitschrift weltweit. 2016 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

Pater Wiedenmann ist inzwischen der vierte Jesuit, der in den vergangenen drei Wochen in Unterhaching an COVID-19 verstorben ist.

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

14:04 Uhr, 26.04.2020

Pater Siegfried Feige SJ

* 27.11.1932   ✝︎ 21.04.2020

München – Im Alter von 87 Jahren ist Pater Siegfried Feige SJ gestern in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Siegfried Feige wurde am 27. November 1932 in Mittelsteine (Kreis Glatz/Schlesien) geboren und wurde mit der Familie aus seiner Heimat 1947 vertrieben. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg Berlin trat er 1955 in die Gesellschaft Jesu ein. Nach Studien in Deutschland und England wurde er 1963 in Berlin zum Priester geweiht. Er war zunächst Kaplan in Gießen und hat in Marburg und Hannover in der Studentenseelsorge gearbeitet. Er leitete von 1980 bis 1983 die Offene Tür in Mannheim und von 1983 bis 1984 in Hamburg. Seitdem bot er als Theologe und Therapeut im „Haus am Schlump“ der Jesuiten eine Psychologische Beratung an. „Angesichts der leidvollen und bedrängenden Widersprüche in dieser Welt, suchen Menschen nach einer Lösung aus den Fesseln der Angst. Ihrem Anliegen, den Irrungen und Wirrungen des Lebens auf die Spur zu kommen, versuche ich mit einer Sprache zu begegnen, die sie in ihrer Suche unmittelbar erreicht und keiner klärenden Erläuterung bedarf“, umschrieb er die Idee seiner „Lebensberatung“.

Im März 2019 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

Pater Benno Kuppler SJ

15:04 Uhr, 23.04.2020

Pater Hans Grotz SJ

  ✝︎ 17.04.2020

München – Im Alter von 97 Jahren ist Pater Hans Grotz SJ heute Nacht in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Pater Grotz wurde am 13. März 1923 in Schwabegg (jetzt Schwabmünchen) in Bayr. Schwaben geboren. Nach dem Abitur 1942 wurde er zu den Gebirgsjägern eingezogen und war in Russland und in Italien im Kriegseinsatz. Er erlitt Verwundungen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Zwei Brüder starben in Russland, eine Schwester starb bei der Pflege von KZ-Häftlingen.

Tief geprägt von diesen Erlebnissen trat er 1946 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Nach seinen Studien in Pullach und Innsbruck wurde er 1956 in München zum Priester geweiht. Es folgte ein Aufbaustudium in Kirchengeschichte an der Gregoriana in Rom, das er mit einer Promotion über Ostkirchenkunde 1964 abschloss. Von 1961 bis 1967 war er Studienpräfekt in Innsbruck, wurde dort 1967 habilitiert und war als Dozent für Patrologie und alte Kirchengeschichte tätig. Von 1973 bis 1975 arbeitete er als Krankenseelsorger und Vizedirektor im Missionsärztlichen Institut in Würzburg. 1975 wurde er zum Professor für mittelalterliche Kirchengeschichte an die Pontificia Universita Gregoriana berufen. Nach seiner Emeritierung ging er 1994 in die Seelsorge nach Ravensburg. Ab 1996 war er Krankenseelsorger in München, bis er 2013 aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching umzog. R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

14:04 Uhr, 17.04.2020

Dieter Ellinghaus

Verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes Dunkel ist erhellt. Wir schauen auf zu Jesus Christ, zu ihm, der unsre Hoffnung ist. Halleluja!

Karolien-Maria Reske

13:04 Uhr, 17.04.2020

Irene Parkura geb. unbekannt

  ✝︎ 01.04.2018

Du fehlst uns. Dein Senioren-Kaffeekränzchen

Maria Schumski

11:04 Uhr, 14.04.2020

Monika Skora

* 19.05.1936   ✝︎ 09.11.2019

Wir denken immer an dich und vermissen dich. Du bist uns vorraus. Ruhe in Frieden Oma ♡

Delia

16:04 Uhr, 07.04.2020

Christel Ringkampf Döker geb. Ringkamp

* 09.12.1953   ✝︎ 31.12.2018

Ich vermisse Dich Christel unsere schöne gemeinsame Zeit und deinen Humor.

Renate

19:03 Uhr, 30.03.2020

Dieter Sunderkötter

* 15.03.1948   ✝︎ 19.06.2009

Weil du in meinem Herzen bist

R.Sunderkötter

19:03 Uhr, 30.03.2020

Günter

Möge Gott Dich gut bei sich aufnehmen, obwohl, Du kein Christ wärst. Lange hast Du Deine Krankheit ertragen. Deine Frau Heidi war all die Jahre treusorgend für Dich da. Jetzt muss sie alleine mit alldem fertig werden - auch mit den Schwierigkeiten der Beerdigung jetzt zu den Corona Zeiten.

Barbara

23:03 Uhr, 26.03.2020

Traudel

Für Traudel, die tapfer ihre schwere Krankheit aushielt und uns trotzdem mit ihrem herzhaften Lachen so erfreut hat. Sie hat vielen Menschen sehr viel Gutes getan.

Barbara

23:03 Uhr, 26.03.2020

Hans geb. Schilling

* 30.05.1943   ✝︎ 16.02.2020

Wir werden dich alle sehr vermissen du wirst in unsern Herzen immer weiter leben werden dich nie vergessen vermiesen tut dich Heike Jens Kai Michel Marcel

Heike

13:03 Uhr, 24.03.2020

Manuel Ahrens

* 03.07.1974   ✝︎ 13.03.2017

Es vergingen nun 3 Jahre ...ohne Dich

Doch du bist so lebendig in unser aller Gedanken u.Herzen ...

Familie Ahrens

09:03 Uhr, 13.03.2020

Gertraud Sandhop

  ✝︎ 06.02.2020

Wir denken dankbar zurück an die Zeit, in der Frau Sandhop als Sekretärin im Dezernat Seelsorge tätig war.

Wir hoffen und vertrauen darauf, dass Frau Sandhop nun das erfährt, an das sie geglaubt hat: ewiges Leben in der untrennbaren Nähe Gottes.

Uta Raabe

11:02 Uhr, 10.02.2020