Gedenkkerzen

P. Peter Knauer SJ

  ✝︎ 21.07.2024

Der Herr allen Lebens hat heute, am 21. Juli 2024, um 3 Uhr morgens, P. Peter Knauer SJ, geboren 5. Februar 1935, eingetreten 14. April 1953 geweiht 6. August 1964, im Krankenhaus Havelhöhe in Berlin

zu sich gerufen.

Pater Peter Knauer wurde in Berlin geboren und wuchs dort mit seinem Bruder Herbert auf. Sein Vater war Landgerichtsrat, seine Mutter kümmerte sich um den Haushalt der Familie.

1953 absolvierte er das Abitur am Canisius-Kolleg (CK) in Berlin und trat noch im selben Jahr in das Noviziat der Gesellschaft Jesu auf dem Jakobsberg ein.

Nach dem Juniorat in Tisis/Feldkirch studierte er von 1956 bis 1959 am Berchmanskolleg in Pullach und schloss mit dem Lizenziat in Philosophie ab.

Nach dem Magisterium am CK in Berlin folgte von 1961 bis 1965 ein weiteres Lizenziatsstudium an der Theologischen Fakultät in Leuven (Belgien).

1966 bis 1969 promovierte er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster und wurde im Anschluss Lehrbeauftragter für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

1977 habilitierte er im Fach Dogmatische Theologie mit der Arbeit „Der Glaube kommt vom Hören – Ökumenische Fundamentaltheologie“ (Graz, 1978), wurde 1978 außerordentlicher Professor für Dogmatik und ab 1980 Inhaber des Lehrstuhls für Fundamentaltheologie.

Von 1993 bis 1997 war er zudem Prorektor der Hochschule.

Nach seiner Emeritierung 2003 engagierte er sich bis 2018 als Mitarbeiter im Foyer Catholique Européen und im Office Catholique d'Information et d'Initiative pour l'Europe (OCIPE) in Brüssel.

Pater Knauer leistete darüber hinaus einen herausragenden Beitrag für die Rezeption der Eigentexte der Gesellschaft Jesu, die er aus den Originalsprachen neu übersetzte und herausgab.

Seit 2018 lebte er in Berlin-Kladow in der Seniorenkommunität Peter-Faber-Haus der Jesuiten.

Im Krankenhaus Havelhöhe legte er nun nach kurzem Leiden sein Leben zurück in die Hände seines Schöpfers.

P. Benno Kuppler SJ

19:07 Uhr, 21.07.2024

P. Robert Miribung SJ

* 03.06.2024   ✝︎ 12.07.2024

Der Herr allen Lebens hat am 12. Juli 2024, um 16.30 Uhr P. Robert Miribung SJ, geboren 3. Juni 1930, eingetreten 21. Oktober 1952, geweiht 25. Juli 1963, im Heim St. Vinzenz in Innsbruck zu sich gerufen.

Robert Miribung wurde am 3. Juni 1930 in Wengen/Südtirol geboren. Er besuchte das Humanistische Gymnasium Vinzentinum in Brixen.

Am 21. Oktober 1952 trat er in St. Andrä/Kärnten in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Es folgten die Studien der Philosophie in Pullach bei München und sowie das Theologiestudium in Innsbruck. Am 25. Juli 1963 wurde er in Innsbruck von Bischof Dr. Paulus Rusch zum Priester geweiht. Das Tertiat absolvierte er 1964/65 in Florenz. Die Letzten Gelübde legte er am 22. August 1976 in Bad Schönbrunn/Schweiz ab.

Sieben Jahre war P. Miribung Präfekt im Kollegium Kalksburg/Wien. Von 1969 – 1980 war er im Collegium Canisianum in Innsbruck tätig, davon 10 Jahre als Regens. Von 1980 bis 2007, d.h. 27 Jahre lang, war er Missionsprokurator der österreichischen Jesuitenprovinz. In dieser Zeit hat P. Miribung in zahlreichen Ländern der Erde wichtige Sozial- und Pastoralprojekte gefördert. Besonders die Hilfe für die christlichen Gemeinden in China ist ihm ein wichtiges Anliegen gewesen.

Ab 2007 war P. Miribung als Krankenhaus-Seelsorger im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Zams tätig – für weitere acht Jahre. Seit 2016 lebte er im Jesuitenkolleg Innsbruck. Den fremdsprachigen Jesuiten war er ein sehr guter Deutschlehrer. Von Innsbruck aus pflegte er weiter seine zahlreichen Kontakte. Die Verbindung zu seiner Familie und Freunden nach Südtirol ist ihm bis zuletzt wichtig gewesen.

Seit April 2023 durfte er die große Fürsorge im Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern an der Kettenbrücke erfahren, dort ist er am 12. Juli friedlich eingeschlafen.

P. Benno Kuppler SJ

10:07 Uhr, 13.07.2024

P. Lorenz von Walter SJ

* 11.08.1930   ✝︎ 01.07.2024

Der Herr allen Lebens hat heute, am 1. Juli 2024, kurz nach 9 Uhr P. Lorenz von Walter SJ, geboren 11. August 1930, eingetreten 14. April 1953, geweiht 25. Juli 1963, im Richartz House in Mt Pleasant/Harare, Simbabwe, zu sich gerufen.

Lorenz von Walter wurde in Köln geboren, wo er in den Kriegsjahren aufwuchs. Er erlebte das Elend und die Armut in der zerbombten Stadt.

Junge Jesuiten holten die Kinder von der Straße und unterrichteten sie kostenlos, auch ihn. Das beeindruckte ihn und weckte seine Berufung.

Nach dem Abitur am Aloisiuskolleg trat er in das Noviziat der Ostprovinz auf dem Jakobsberg ein.

Während der Philosophie eröffnete sich die Chance, im damaligen Rhodesien (Simbabwe) eine Mission zu eröffnen, und er gehörte zur ersten Gruppe, die 1958 dort ankam.

Neben dem Sprachstudium sammelte er erste Erfahrungen im Schuldienst. Theologie studierte Lorenz von Walter in Innsbruck, wo er auch geweiht wurde.

Nach dem Tertiat in Irland kehrte er 1965 nach Rhodesien zurück. Der erste Einsatzort für P. von Walter war die St. Albert’s Mission. Nach neun Jahren wechselte er in die Pfarreiarbeit nach Karoi. Am 5. November 1978 wurde er der damaligen Sinoia-Mission transkribiert.

Es folgten Einsätze in der Stadt Chinhoyi und den verschiedenen Missionsstationen. 1999 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm in unserem Haus in Saarlouis Verantwortung, bis ihn 2007 der neu ernannte Bischof Dieter B. Scholz SJ zur Mitarbeit ins Generalvikariat zurück nach Chinhoyi rief.

Mit nachlassender Gesundheit zog er vor drei Jahren ins Richartz House in Harare um.

Heute Nacht um 1 Uhr fiel er vor der Kapelle und verletzte sich am Kopf.

Die Mitbrüder der Kommunität beteten nach der Frühmesse an seinem Bett und sangen das Salve Regina, als P. von Walter um kurz nach 9 Uhr friedlich entschlief und sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurückgab.

P. Benno Kuppler SJ

21:07 Uhr, 01.07.2024

Jorge Gregorio Linarez Zambrano geb. Jorge Gregorio Linarez Zambrano

* 30.05.2024   ✝︎ 30.05.2024

Requiem aeternam dona eis, Domine,

et lux perpetua luceat eis.

Jesus

22:05 Uhr, 30.05.2024

P. Otto Muck S

Der Herr allen Lebens hat heute, am 17. Mai 2024, um 17:13 Uhr P. Otto Muck SJ, geboren 26. Dezember 1928, eingetreten 7. September 1951; geweiht 26. Juli 1958, im Jesuitenkolleg in Innsbruckzu sich gerufen.

Pater Otto Muck wurde in Wien geboren und wuchs dort gemeinsam mit zwei Geschwistern auf. 15jährig wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen, kam in Kriegsgefangenschaft und konnte nach den Kriegswirren 1946 nach seiner Rückkehr nach Wien maturieren.

Er studierte zunächst Chemie, dann Mathematik und Philosophie, 1951 folgte die Promotion.

Im selben Jahr trat er ins Noviziat der Jesuiten in Sankt Andrä ein.

Es folgten die ordensüblichen Studien in Pullach und Innsbruck.

Nach der Weihe begann er mit ersten Lehrtätigkeiten in Innsbruck und betreute den Ordensnachwuchs. Von 1962 an war er als Universitätsdozent tätig und habilitierte sich für Christliche Philosophie.

1966 wurde er als außerordentlicher Professor für Christliche Philosophie an die Theologische Fakultät der Universität Innsbruck berufen,

1971 dann als ordentlicher Professor bis zu seiner Emeritierung

1997. Begleitet wurden diese Tätigkeit von Gastprofessuren in New York, Dublin und Mexiko City. Von 1969 bis 1970 war er Dekan der Theologischen Fakultät, von 1975 bis 1977 Rektor der Universität. Von 1966 bis 1969 und von 1970 bis 1979 leitete er als Rektor das Internationale Priesterseminar Canisianum, von 1969 bis 1973 als Rektor das Jesuitenkolleg Innsbruck.

Nach der Emeritierung verbrachte er noch viele Jahre in „seinem“ Kolleg, verfolgte und begleitete mit bleibendem Interesse die Entwiclungen der akademischen Welt und der Gesellschaft Jesu

und legte nun hochbetagt sein langes Leben zurück in die Hände seines Schöpfers.

P. Benno Kuppler SJ

10:05 Uhr, 18.05.2024

Christopher Chileshe

* 06.04.1966

Mit deinem herzhaften Lachenkönnen und dem Zigarettenmief in deinen Klamotten werde ich dich nicht vergessen, guter Freund.

Möge der Auferstandene dich mit offenen Armen in Empfang nehmen.

R. Weber

17:04 Uhr, 21.04.2024

P. Franz-Anton Neyer SJ

* 01.09.1928   ✝︎ 19.04.2024

Der Herr allen Lebens hat heute, am 19. April 2024 frühmorgens P. Franz-Anton Neyer SJ, geboren 1. September 1928 ,eingetreten 7. September 1950, geweiht 30. Juli 1960, in der Seniorenkommunität Friedrich-Spee in Köln zu sich gerufen.

Pater Franz-Anton Neyer wurde in Sterkrade (heute Oberhausen) im Ruhrgebiet geboren. Seine Schulzeit absolvierte er mit Kriegsunterbrechungen in Köln, wohin die Familie 1934 gezogen war.

Nach dem Abitur 1948 studierte er zunächst vier Semester Jura, bis er ins Noviziat in Eringerfeld eintrat.

Es folgten die Studien in Pullach und Frankfurt Sankt Georgen, wo während der Theologie die langersehnte Entscheidung fiel, 1961 nach Japan gehen zu dürfen.

Nach dem Studium der japanischen Sprache und Kultur und einer Pfarreitätigkeit dozierte er ab 1965 Deutsch als Fremdsprache an der Sophia-Universität in Tokio.

Es folgten weitere Studienjahre in Georgetown (Washington), die er mit einem Master in Linguistik abschloss, um dann über Deutschland nach Japan zurückzukehren.

1969 wurde er Professor für Linguistik an der Sophia-Universität und begann seine Arbeit an einem deutsch-japanischen Wörterbuch, welches Ende der 80er Jahre publiziert wurde.

Darüber hinaus betreute er in diesen Jahren auch die deutschsprachigen Gemeinden in Shanghai und Peking.

Als die Emeritierung näherkam, entschloss sich P. Neyer nach Deutschland zurückzukehren.

1990 wurde er Kaplan in Sankt Michael in Göttingen, ein Jahr später Superior der Kommunität. Nach sechs Jahren verlagerte er seine Tätigkeit in die Priesterseelsorge des Bistums und wurde geistlicher Beirat des kath. Männerverbandes VKM.

2005 folgten zwei Jahre in Köln, dann die letzten aktiven Jahre als Hausgeistlicher der Niederbronner Schwestern in Neumarkt in der Oberpfalz.

2022 kehrte er aus gesundheitlichen Gründen nach Köln zurück, wo er nun sein Leben zurück in die Hände seines Schöpfers legte.

P. Benno Kuppler SJ

16:04 Uhr, 19.04.2024

P. Wolfgang Thamm SJ

Der Herr allen Lebens hat heute, am 30. März 2024, um 4 Uhr P. Wolfgang Thamm SJ, geboren 17. Januar 1933, eingetreten 13. September 1952, geweiht 27. August 1963, im Richartz House in Mount Pleasant, Simbabwe, zu sich gerufen.

Pater Wolfgang Thamm wurde in Neiße geboren. Er wuchs dort und – nach der Flucht der Familie – in Regensburg auf.

Nach Abschluss der Schulausbildung trat er 1952 auf dem Jakobsberg in Bingen in die Gesellschaft Jesu ein.

Philosophie studierte er am Berchmanskolleg, dann folgten 1958 bis 1960 ein Magisterium in der St. Michael's Mission in Mhondoro in Rhodesien und die theologischen Studien im Heythrop College in London.

Nach der Weihe absolvierte er in Strawberry Hill, London, ein Lehrerexamen, bevor er 1965 nach Rhodesien zurückkehrte.

Seine erste Anstellung fand er in der St. Albert's Mission, wo er von 1966 bis 1971 unterrichtete.

Mit der Verschärfung des Krieges wechselte er 1972 in die Seelsorge nach Karoi und blieb dort vierzehn Jahre lang.

1986 wechselte er in die Pfarrei Banket, bevor er 1992 nach St. Albert's zurückkehrte, diesmal als Gemeindepfarrer.

1995 bis 2008 war er auch Provinzkonsultor.

Im Jahr 1999 kehrte er nach Banket in die Pfarrei zurück und blieb dort bis 2012, als er die Altersteilzeitstelle als Kaplan in Monte Cassino übernahm.

Sein sich verschlechternder Gesundheitszustand und seine mangelnde Mobilität führten schließlich 2017 zu seinem vollständigen Ruhestand im Richartz House, obwohl er weiterhin schwimmen ging und sonntags die Eucharistie im Dandaro Home für gebrechliche und ältere Menschen feierte.

Musikalisch begabt, leitete er den Gesang im Richartz House während der Liturgie.

Gegen Ende forderten seine eingeschränkte Sehkraft und Beweglichkeit ihren Tribut, so dass er vor drei Tagen sehr schwach wurde und nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurückgab.

P. Benno Kuppler SJ

15:03 Uhr, 30.03.2024

P. Wolfgang Seibel SJ

Der Herr allen Lebens hat heute, am 17. März 2024, um 4 Uhr morgens P. Wolfgang Seibel SJ, geboren 3. Mai 1928, eingetreten 14. September 1955, geweiht 10. Oktober 1953, im Isar-Amper-Klinikum in Haar bei München zu sich gerufen.

Pater Wolfgang Seibel wurde in Hauenstein (Pfalz) geboren, wo sein Vater Schuhfabrikant, später Bürgermeister, Landtagsabgeordneter und Mitbegründer der CDU Pfalz war. Er hatte fünf Geschwister.

1938 kam er ans Kolleg St. Blasien, nach dessen kriegsbedingten Schließung an Schulen in Speyer und Landau.

Von 1944 bis 1945 als Luftwaffenhelfer eingezogen, kehrte er 1946 nach St. Blasien zurück, wo er 1947 das Abitur absolvierte.

Als Priesteramtskandidat des Bistums Speyer studierte er an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt und ab 1948 an der Gregoriana in Rom, wo er 1953 geweiht und 1955 in Theologie promoviert wurde.

1955 trat er in Neuhausen ins Noviziat ein und wurde bereits im zweiten Noviziatsjahr in die Redaktion der „Stimmen der Zeit“ destiniert, wo er praktisch sein ganzes weiteres Ordensleben lang tätig blieb. Von

1966 bis 1998 war er Chefredakteur, von 1967 bis 1973 hatte er zudem das Amt des Studienpräfekten der Oberdeutschen Provinz inne und war von 1977 bis 1985 und von 1991 bis 1997 Oberer seiner Kommunität.

1968 wurde er von der Deutschen Bischofskonferenz mit der Gründung des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) beauftragt, dessen erster Leiter er bis 1997 blieb.

2003 zog er ins Berchmanskolleg. Eine Makula-Degeneration schränkte 2009 seinen Radius zunehmend ein. 2022 zog er in die neue Kommunität in der Blumenstraße, im März 2024 in das Alten- und Pflegeheim St. Michael, von wo er vor einigen Tagen in das Isar-Amper-Klinikum verlegt wurde.

Dort legte er nun sein langes Leben in die Hände seines Schöpfers zurück.

P. Benno Kuppler SJ

13:03 Uhr, 20.03.2024

Weihbischof geb. Wolfgang Weider

* 29.10.1932   ✝︎ 14.02.2024

Gern denken wir an die vielen schönen Begegnungen als Weihbischof, aber auch an die Vertretungen in unserer Gemeinde St.Marien Brieselang, an die Einfachheit,Bescheidenheit u.Aufgeschlossenheit für unsere Diasporasitation.

In grosser Dankbarkeit.

RIP

Rainer u.Dorothea Ahrens

Rainer u.Dorothea Ahrens/ Brieselang

Familie Ahrens

09:03 Uhr, 13.03.2024

Manuel Ahrens geb. Ahrens

* 03.07.1974   ✝︎ 13.03.2017

Der Nachhall deiner großen Liebe zur Musik,besonders zur Kirchenmusik klingt noch immer sehr aktuell nach..

Die Angehörigen der Familie mit den Freunden

09:03 Uhr, 13.03.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Ruhe in Frieden.

D. Barenbrügge und J. Pankau (Caritas Altenhilfe)

09:02 Uhr, 22.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

  ✝︎ 14.02.2024

"Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe". ( Aurelius Augustinus)

Eva Maria Linksfeiler GR.i.R.

19:02 Uhr, 20.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

* 29.10.1932   ✝︎ 14.02.2024

Der Auferstandene ist ihm entgegengekommen, Auf Wiedersehen!

Pfarrer Ullrich Hampel

18:02 Uhr, 20.02.2024

Weihbischof Wiolfgang Weider

* 29.10.1932   ✝︎ 14.02.2024

Der Auferstandene ist ihm entgegengekommen, Auf Wiedersehen!

Pfarrer Ullrich Hampel

18:02 Uhr, 20.02.2024

Weihbischof Wiolfgang Weider

* 29.10.1932   ✝︎ 14.02.2024

Der Auferstandene ist ihm entgegengekommen. Auf Wiedersehen

Pfarrer Ullrich Hampel

18:02 Uhr, 20.02.2024

Weihbischof Weider

Der Herr schenke Seinem Diener den ewigen Frieden. Amen.

Stefan Meyer

13:02 Uhr, 20.02.2024

wolfgang weider

  ✝︎ 14.02.2024

ruhe in Frieden

norbert Fassbender

10:02 Uhr, 20.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

" Christus möge dich ruhen lassen im Lande der Lebenden und die Pforte des Paradieses dir öffnen. Er möge dich zum Bürger Seines Reiches machen und dir vergeben, was immer du im Leben gesündigt hast,du Christusliebender!"

(3. Tropar aus den Seligpreisungen)

Vielen Dank für die konstante Begleitung auf meinem christlichen Leben!

Auf ein Wiedersehen im Paradies!

Werner-Raymund Reißner Mitglied im Patriarchalischen Orden vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem

03:02 Uhr, 20.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

" Christus möge dich ruhen lassen im Lande der Lebenden und die Pforte des Paradieses dir öffnen. Er möge dich zum Bürger Seines Reiches machen und dir vergeben, was immer du im Leben gesündigt hast,du Christusliebender!"

(3. Tropar aus den Seligpreisungen)

Vielen Dank für die konstante Begleitung auf meinem christlichen Leben!

Auf ein Wiedersehen im Paradies!

Werner-Raymund Reißner Mitglied im Patriarchalischen Orden vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem

03:02 Uhr, 20.02.2024

Jaworski

  ✝︎ 17.02.2024

Aus LIEBE betreten wir diese Welt,

aus Ihr sind und Leben wir ...

Was bleibt ist der Dank ein Stück des Weges gemeinsam gegangen zu sein

 

Danke

Ihr Nachbar

Thomas Odenthal

18:02 Uhr, 19.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Am 1. Mai 1999, vor 25 Jahren, wurde Br. Gregor und ich in St. Ludwig in Wilmersdorf vom Weihbischof zum Priester geweiht. Dafür danke ich ihm noch heute. Lege dort, wo du jetzt bist, ein gutes Wort für uns ein. mit dem hl. Franziskus, pace e bene, Frieden und Gutes, Br. Gabriel, franziskanisch-unTerwegs

Br. Gabriel Zörnig ofm

09:02 Uhr, 19.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Am 1. Mai 1999, vor 25 Jahren, wurde Br. Gregor und ich in St. Ludwig in Wilmersdorf vom Weihbischof zum Priester geweiht. Dafür danke ich ihm noch heute. Lege dort, wo du jetzt bist, ein gutes Wort für uns ein. mit dem hl. Franziskus, pace e bene, Frieden und Gutes, Br. Gabriel, franziskanisch-unTerwegs

Br. Gabriel Zörnig ofm

09:02 Uhr, 19.02.2024

Weihbischof em. Wolfgang Weider

* 29.10.1932   ✝︎ 14.02.2024

In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

(Psalm 31,6)

 

Möge S.E. ihn Frieden ruhen und ins Himmelreich aufsteigen. R.I.P.

 

Oberministrant Sandro

Sandro Hübner

21:02 Uhr, 18.02.2024

Weihbischof Weider

* 29.10.2032   ✝︎ 17.02.2024

In liebesvoller Erinnerung.

 

Herr lass in leben in deiner Herrlichkeit, Amen

 

Gabriele Rehbein

14:02 Uhr, 17.02.2024

Wolfgang Weider

  ✝︎ 14.02.2024

Mögest du Ruhen in Frieden-in der himmlischen Wohnung,nach der du dich sehntest.

Von Herzen danken wir Dir für ALLES Gute und deine Liebe zu uns!

In unseren Herzen wirst du weiterleben….

Deine 12 Lehmanns

Familie Lehmann

10:02 Uhr, 17.02.2024

em. Weihbischof Wolfgang Weider geb. Wolfgang

Der Emeritierter Wolfgang Weider war über 15 Jahre mein geistlicher Begleiter und ist ein wahrer Freund geworden. Er war ein echter Diener Gottes und der Menschen und hatte immer ein offenes Herz für Menschen, die Rat suchen. Ich werde ihn als Fürsprecher einsetzen in der Gewissheit, dass er im Königreich des Vaters angekommen ist. Lieber Wolfgang, danke für alles was Du uns geschenkt hast! Mögest du ruhen in Frieden!

David Rodriguez

20:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof Weider

Danke für Ihre herzliche Art.

RIP

Gerd und Regina Zwolenski

19:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof -Wolfgang Weider

  ✝︎ 14.02.2024

Weinbischof Weider war ein Prister nach dem Herzen Gotte, bescheiden und demütig, aber auch voll Freudedas Evangelium den Menschen nahe zu bringen. ein menschenfreubdlicher Hirte.

Der Herr vergelte sein Wirken im Bistum Berlin und darüber hinaus. R.i.p.

Schwester M. ingetraud Pullwitt, Osnabrück

15:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof -Wolfgang Weider

  ✝︎ 14.02.2024

Weinbischof Weider war ein Prister nach dem Herzen Gotte, bescheiden und demütig, aber auch voll Freudedas Evangelium den Menschen nahe zu bringen. ein menschenfreubdlicher Hirte.

Schwester M. ingetraud Pullwitt, Osnabrück

15:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof -Wolfgang Weider

  ✝︎ 14.02.2024

Weinbischof Weider war ein Prister nach dem Herzen Gotte, bescheiden und demütig, aber auch voll Freudedas Evangelium den Menschen nahe zu bringen. ein menschenfreubdlicher Hirte.

Schwester M. ingetraud Pullwitt, Osnabrück

15:02 Uhr, 16.02.2024

Weider geb. Wolfgang

  ✝︎ 14.02.2024

Danke für das Wirken von Weihbischof Weider in Berlin! Es war schön ihn kennenzulernen und seine Worte zu hören!

 

Herr gebe Ihm die wohlverdiente Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm.

G. Dutkowski

13:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Danke für Ihre Worte!

Karolina Lewandowska

12:02 Uhr, 16.02.2024

Wolfgang Weider geb. Weider

Danke für ein segensreiches Wirken! Durch seine Bescheidenheit und seine Zugewandtheit war er bei den Gläubigen sehr geschätzt und beliebt. Uns verbindet besonders die Firmung unserer Kinder und eine sehr gute und freundliche Nachbarschaft mit ihm.

Eva-Maria und Ferdinand Glombitza

10:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

* 19.10.1932   ✝︎ 15.02.2024

wir danken für viele gute, aufmunternde und Mut machende Worte von Weihbischof Weider und behalten ihn in positiver Erinnerung

Herr gebe ihm den wohlverdienten Frieden und das ewige Licht leuchte ihm.

Familie Brath

09:02 Uhr, 16.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Guter Gott erbarme dich seiner und nimm' ihn bitte in dein Reich auf. Für die Angehörigen bitten wir um Trost und Kraft.

 

Mathew

08:02 Uhr, 16.02.2024

Pfr. i.R. Alfred Gesikiewicz

* 17.04.1934   ✝︎ 11.02.2024

Herr schenke ihm die Ewige Ruhe . Das Ewige Licht Leuchte ihm . Herr , lass ihn ruhen in Frieden .

Jan Burmeister

22:02 Uhr, 15.02.2024

Weider geb. Wolfgang

  ✝︎ 14.02.2024

Herr gebe Ihm die ewige Ruhe und danke dafür, dass wir Ihn als Menschen kennen und schätzen lernen durften!

Fam. S. Dutkowski

22:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischhof Wolfgang Weider

Herr, gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm.

A.Gontermann

20:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Er möge ruhen in Frieden. Der Herr vergelte ihm alles Mühen im jahrzehntelangen seelsorglichen Dienst und schenke ihm den ewigen Lohn in der Herrlichkeit des Himmels.

Matthias Hamann

18:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof em. Wolfgang Weider geb. Weider

* 29.10.1932   ✝︎ 14.02.2024

Herr, lohne ihm alles Gute, das er getan hat und lass ihn ruhen in Frieden.

Cornelia Weckert

16:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Möge er in Frieden ruhen und Gott ihm alles Gute, das er getan hat, vergelten.

Angelika Plümpe

15:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Herr, lass ihn ruhen in deinem Frieden!

Tanja-M.Scheffler

14:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfang Weider

Dank für sein Wirken - entsprechend seines Wahlspruchs - in unserem Bistum.

Dank für persönliche Begegnungen.

Nun darf er in die Herrlichkeit Gottes eintreten, IHN loben und preisen.

Er ist angekommen und kann nun noch intensiver für uns und unsere Kirche in Deutschland vor unserem Himmlischen Vater eintreten.

Christine Gampe

13:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Möge Weihbischof Weider in Frieden ruhen. Er war ein Vorbild als Mensch und Weihbischof: Bescheiden und den Menschen zugewandt.

Sabina Bach

12:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfgang Weider

Um Frieden, Barmherzigkeit und die Freude der Erfahrung der Geborgenheit in der liebenden Unendlichkeit des dreieinen Gottes.

ein Frohnauer

12:02 Uhr, 15.02.2024

Weihbischof Wolfang Weider

Vielen Dank für all das Gute, das Sie gewirkt haben. Vergelt's Gott.

Ein Banksitzplatz in Heilige Familie wird nun noch leerer erscheinen und bleiben.

Patrick Stein

11:02 Uhr, 15.02.2024

RENATA LECKI

* 24.03.1955   ✝︎ 02.01.2024

EIN GANZ LIEBER, GUTER UND AUFRICHTIGER MENSCH IST VÖLLIG ÜBERRASCHEND UND VIEL ZU FRÜH VON UNS GEGANGEN UND HAT UNS SPRACHLOS, HILFLOS, ZWEIFELND; UNGLÄUBIG UND TRAURIG ZURÜCKGELASSEN. MÖGEST DU IM HIMMEL FINDEN, LIEBE RENATA, WAS DIR AUF ERDEN VERSAGT GEBLIEBEN IST! RUHE IN FRIEDEN!

DR. MICHAEL FUCHS

14:02 Uhr, 14.02.2024

Bodo Starck

* 19.11.1941   ✝︎ 13.02.2024

Du fehlst schon jetzt. Rest easy!

Dani & Familie

15:02 Uhr, 13.02.2024

Menschen in Gaza geb. Söhne & Töchter Gottes

Ich traue unendlich und die Ohnmacht überwältigt mich. 27.000 Tote zahlen wir bis heute, und die katholische Kirche in Berlin schweigt."

 

Salomé Calle

23:02 Uhr, 02.02.2024

P. Karl Edmund Prier SJ

* 18.09.1937

Der Herr allen Lebens hat am 21. Januar 2024 frühmorgens P. Karl Edmund Prier SJ, geboren 18. September 1937, eingetreten 26. April 1957, geweiht 18. Dezember 1969, im Panti Rapih Hospital in Yogyakarta zu sich gerufen.

Pater Karl Edmund Prier SJ wurde in Weinheim an der Bergstraße geboren. Sein frühes Interesse an der Musik, am Glauben und an den Kulturen der Welt prägten ihn Zeit seines Lebens.

1957 trat er in die Gesellschaft Jesu ein, 1959-1962 folgten philosophische Studien in Pullach, wo auch die Berufung zum Missionar reifte.

1964 kam er erstmals nach Indonesien. Nach Sprach- und theologischen Studien in Yogyakarta wurde in der Folge des Zweiten Vatikanums die Erneuerung der Liturgie und liturgischen Musik das zentrale Thema seines Lebens.

1971 gründete er gemeinsam mit dem indonesischen Komponisten Paul Widyawan in Yogyakarta das „Pusat Musik Liturgi“, das liturgische Musikzentrum, das Dreh- und Angelpunkt seines Schaffens wurde.

Er bekam u.a. den Auftrag für ein Gebets- und Gesangbuch für ganz Indonesien, das 1980 veröffentlicht wurde und bis heute im Gebrauch ist.

Daneben gründete er einen Chor, der u.a. auch in Deutschland Konzerte gab, war Vorsitzender der Abteilung für Liturgische Musik der Liturgischen Kommission der Bischöfe Indonesiens und unterrichtete Kirchenmusik am Priesterseminar St. Paul in Kentungan.

2018 wurde er während einer Messe schwer verletzt durch den Messerangriff eines Islamisten, dem er später verzieh.

2023 wurde er für sein Lebenswerk mit der Ehrendoktorwürde des Indonesian Institute of the Arts in Yogyakarta ausgezeichnet.

Vor einigen Tagen verschlechterte sich sein Gesundheitszustand so abrupt, dass er am Wochenende ins Krankenhaus gebracht werden musste, wo er nun sein Leben zurück in die Hände seines Schöpfers legte.

P. Benno Kuppler SJ

16:01 Uhr, 22.01.2024

P. Josef A. Pilz SJ

* 18.04.1932

Der Herr allen Lebens hat am 14. Januar 2024, um 16:15 Uhr P. Josef A. Pilz SJ, geboren 18. April 1932, eingetreten 6. September 1952, geweiht 25. Juli 1963, im Alten- und Pflegeheim „Rudigier“ in Linz zu sich gerufen.

Pater Josef Adolf Pilz wurde als Sohn eines Bauunternehmers in Königswiesen in Oberösterreich in eine siebenköpfige Familie hineingeboren und wuchs dort behütet auf.

Er maturierte im Humanistischen Gymnasium in Freistadt und trat dann ins Noviziat in Sankt Andrä ein.

Die ordensüblichen Studien absolvierte er in Pullach und Innsbruck, unterbrochen von einem Interstiz in der Studenten-MK in Innsbruck.

Nach Abschluss der Studien wurde 1965 die Marianische Kongregation erneut sein pastorales Wirkungsfeld, dieses Mal in Klagenfurt, wo er die kommenden 15 Jahre tätig blieb.

Neben der Verantwortung für die KSJ und seiner Arbeit in der Exerzitien- begleitung wurde er 1968 auch Präses der BMV-Kongregation der Diözese

und begann seine schriftstellerische Tätigkeit mit dem vielbeachteten ersten Lyrikband.

„Dort wo ich bin – da möcht ich du sagen“, in dessen Folge er Mitglied im Kärntner Schiftstellerverband und im Pen-Club wurde.

1971 wurde er zudem Superior und Präses des Gebetsapostolats.

Als sich 1977 die Jesuiten aus der KSJ in Klagenfurt zurückzogen, arbeitete er noch drei weitere Jahre in der Telefonseelsorge und wechselte dann 1980 als Superior und Kirchenrektor nach Linz.

1991 wurde er Ökonom und Kirchenrektor in Innsbruck, 1993 Superior und kirchlicher Assistent der GCL in Wien und von 1996-2005 erneut Kirchenrektor in Linz.

Es folgten 13 Jahre Mitarbeit an der Marienkirche in Steyr, von wo er nach der Auflösung der Statio erneut nach Linz übersiedelte

und dort nun im Alten- und Pflegeheim der Kreuzschwestern „Rudigier“ sein bewegtes Leben zurück in die Hände seines Schöpfers legte

P. Benno Kuppler SJ

17:01 Uhr, 16.01.2024

P. Josef Kazda SJ

* 12.09.1944

Der Herr allen Lebens hat am 30. Dezember 2023 um 23:44 Uhr P. Josef Kazda SJ, geboren 12. September 1944, eingetreten 7. September 1964, geweiht 22. März 1980, im Jauregg Spital in Linz zu sich gerufen.

Pater Josef Kazda wurde in Asten bei St. Florian in Oberösterreich geboren und wuchs gemeinsam mit vier Geschwistern an verschiedenen Orten auf. Die Familie übersiedelte 1946 nach Schwanenstadt und 1958 nach Marchtrenk.

Von 1958-63 maturierte er an der bischöflichen Lehrerbildungsanstalt in Linz, absolvierte die Ausbildung zum Volksschullehrer und arbeitete ein Jahr in diesem Beruf, bis er ins Noviziat in St. Andrä eintrat.

Es folgten philosophische Studien in Pullach und ein Pädagogikstudium an der LMU München, welches er mit einem Doktorat beendete.

Als Magister der Theologie schloss er seine Studien in Innsbruck ab.

Von 1980 bis 1987 arbeitete er an der Katholischen Sozialakademie in Wien, von 1985 bis 1991 wirkte er als Socius des Provinzials und stieg in die Exerzitienarbeit ein.

1991 kehrte er für einige Jahre nach Linz zurück, zunächst als Kirchenrektor an der Ignatiuskirche, dann als Superior, Ökonom, geistlicher Begleiter und Exerzitienmeister im Ignatiushaus.

1998 wechselte er nach St. Andrä als Superior und Leiter des Exerzitienhauses „Haus der Einkehr“ sowie als Vorsitzender der Kommission für Spiritualität der Diözese Gurk, bis er 2012 nach Linz zurückkehrte, wo er noch viele Jahre geistliche Begleitungen und Exerzitien an unterschiedlichen Orten gab.

2022 ließen seine Kräfte merklich nach, so dass er in das Alten- und Pflegeheim Rudigier der Kreuz- schwestern, im September 2023 dann in das Seniorenheim der Franziskus- schwestern zog. Während eines Aufenthalts im Jauregg Spital gab er nun sein Leben zurück in die Hände seines Schöpfers.

P. Benno Kuppler SJ

16:12 Uhr, 31.12.2023

P. Heinrich Jokiel SJ

* 26.06.2023

Der Herr allen Lebens hat am 26. Dezember 2023 um 20:30 Uhr Ortszeit (Japan) P. Heinrich Jokiel SJ, geboren 26. Juni 1925, eingetreten 17. September 1945, geweiht 24. März 1957, in der Seniorenresidenz Loyola-House in Tokyo zu sich gerufen.

Pater Heinrich (Heinz) Jokiel wurde in Neisse in Oberschlesien (heute Nysa/Polen) geboren. Unmittelbar nach dem Abitur in Ratibor wurde er in die Wehrmacht eingezogen und geriet am Ende des Krieges in Gefangenschaft, wo er Jesuiten als Lagerseelsorger kennenlernte, deren Zeugnis seine Berufung weckte.

Er trat in das Noviziat auf der Rottmanshöhe ein und obwohl er sich zunächst für den Wiederaufbau in Deutschland einsetzen wollte, bewarb er sich nach den philosophischen Studien in Pullach für die Mission in Japan.

Als er sich 1950 auf den Weg in das für ihn völlig fremde Land machte, sei er „wie ein unbeschriebenes Blatt“ gewesen.

Nach der Sprachschule in Kamakura, einem Interstiz an verschiedenen Orten Japans und den theologischen Studien in Tokyo begann er in verschiedenen Werken der japanischen Provinz zu wirken: zunächst in Tokyo, dann von 1967-2001 in Yamaguchi und Ōita, bis 2005 in Nagasaki und dann wieder in Tokyo bis zum Ende seiner aktiven Zeit in der Seelsorge. Er arbeitete als Seelsorger und Lehrer an Kindergärten, Grund- und Hauptschulen sowie Gymnasien, als Dozent an der Sophia Universität in den 1980er Jahren und in der Studentenseelsorge, aber auch im Kontext der Pfarrei-, Exerzitien- und Sozialarbeit.

Im Sommer 2022 wurden seine Kräfte merklich schwächer, so dass er sich auf die Pflegestation des Loyola House in Tokyo zurückzog, wo er zuletzt aufgrund eines Gehirntumors besondere Fürsorge erhielt.

Dort legte er nun 98jährig sein Leben zurück in die Hände seines Schöpfers.

P. Benno Kuppler SJ

10:12 Uhr, 29.12.2023

Schürhoff geb. Köchling

* 06.10.1918   ✝︎ 19.01.1981

Ruhe in Frieden meine geliebte Mutter

Himmelsbach

11:11 Uhr, 23.11.2023

Schürhoff geb. Schürhoff

* 16.06.1890   ✝︎ 29.08.1965

Mein lieber Vater ruhe in Frieden

Himmelsbach

11:11 Uhr, 23.11.2023

Roswitha Klebes

  ✝︎ 01.11.2023

Geh ein in die Freude Deines Herrn!

Thomas Reske

11:11 Uhr, 20.11.2023

P. Wolfgang Bock Kastowo SJ

  ✝︎ 16.11.2023

Der Herr allen Lebens hat am 16.11.2023 um 2:50 Uhr Ortszeit P. Wolfgang Bock Kastowo SJ, geboren 14. Januar 1935, eingetreten 14. September 1960, geweiht 18. Dezember 1969, im Wisma Emmaus House in Girisonta/Indonesien zu sich gerufen.

Pater Wolfgang Bock wurde in Berlin geboren und zog nach dem Tod seines Vaters 1944 mit seiner Mutter und seinem Bruder in dessen Heimat nach Weinsberg im Kreis Heilbronn,

wo er nach der Volksschule zunächst eine Lehre als Flaschner absolvierte und drei Jahre in diesem Beruf arbeitete.

Die Berufung zum Priester und Missionar verspürend, besuchte er das Seminar für Spätberufene in Wolfratshausen-Waldram und maturierte dort 1960.

Noch im selben Jahr trat er in das Noviziat in Neuhausen a.d.F. ein. Es folgten philosophische Studien in Pullach und von dort die Sendung nach Indonesien, wo er sich zunächst nach Girisonta in Zentraljava zu Sprachstudien begab.

Von 1966 bis 1970 studierte er Theologie in Yogyakarta, wurde dort zum Priester geweiht und war dann viele Jahre in verschiedenen Pfarreien Indonesiens als Pfarrvikar und Pfarrer tätig.

Während einer Sabbatzeit absolvierte er ein Aufbaustudium am Institut for Spiritual Leadership in Chicago/USA.

Zurück in Indonesien, übernahm er für 10 Jahre die Leitung eines Exerzitienhauses auf der Insel Java.

Danach arbeitete er mit Papuas, übernahm die Pfarrei in Nabire und wirkte als Studentenseelsorger und Leiter eines Studentenwohnheims in Abepura/Javapura.

2007 kehrte er für einige Jahre nach Deutschland zurück und arbeitete als Krankenhausseelsorger in Frankfurt a.M., bevor er 2013 erneut zu seiner letzten Tätigkeit als Mitarbeiter im Panti Semedi Retreat House in Klaten auf Java nach Indonesien aufbrach. Als die Kräfte in den letzten Monaten nachließen, zog er in die Wisma Emmaus Seniorenresidenz nach Girisonta, wo er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

 

P. Benno Kuppler SJ

19:11 Uhr, 16.11.2023

P. Hans Waldenfels SJ

  ✝︎ 12.11.2023

Der Herr allen Lebens hat am 12.11.2023 zu nächtlicher Stunde P. Hans Waldenfels SJ, geboren 20. Oktober 1931, eingetreten 5. April 1951, geweiht 18. März 1963, im Philippusstift in Essen/Borbeck zu sich gerufen.

Pater Hans Waldenfels wurde in Essen geboren und wuchs dort mit seinem Bruder Bernhard, eine kriegsbedingte Unterbrechung in Marienloh bei Paderborn ausgenommen, auf.

Unmittelbar nach dem Abitur 1951 trat er in das Noviziat in Ehringerfeld ein.

Während seiner Studien in Pullach zeigten sich seine herausragenden intellektuellen Begabungen, so dass er 1956 dem Aufruf Pedro Arrupes – damals noch Vizeprovinzial in Japan – zur Mission in jenes Land folgte.

Es folgten Sprach- und theologische Studien in Hiroshima, Tokyo und Kyoto sowie die Priesterweihe in Tokyo.

Nach einem Promotionsstudium an der Gregoriana in Rom und in Münster kehrte er nicht nach Japan zurück, sondern begann eine wissenschaftliche Karriere in seiner Heimat, blieb aber seiner fernöstlichen „zweiten Heimat“ Zeit seines Lebens verbunden.

Nach der Habilitation in Würzburg folgte er 1977 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie, Theologie der Religionen und Religionsphilosophie an der Universität Bonn, den er bis zu seiner Emeritierung 1997 innehatte.

In zahlreichen Gremien, Kollegien und durch Gastprofessuren war er ein international vernetzter und preisgekrönter Gelehrter seines Fachs.

Auch pastoral engagierte sich P. Waldenfels bis ins hohe Alter, u.a. als Pfarrverweser an St. Remigius in Düsseldorf-Wittlaer von 1991 bis 2006.

Nachdem in letzter Zeit seine Kräfte deutlich nachließen, begab er sich in das Philippusstift in Essen-Borbeck, wo er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

16:11 Uhr, 12.11.2023

P. Hans Wilhelm Gutermuth SJ

* 30.06.2023   ✝︎ 10.11.2023

Der Herr allen Lebens hat am 10.11.2023 um 4 Uhr P. Hans Wilhelm Gutermuth SJ, geboren 30. Juni 1930, eingetreten 20. April 1950, geweiht 31. Juli 1961, im Caritas Altenheim in Köln zu sich gerufen.

Pater Hans Wilhelm Gutermuth wurde in Darmstadt in eine Familie mit zwei Schwestern und zwei Brüdern hineingeboren. Sein Vater war Oberregierungsrat, 1935 wechselte die Familie nach Groß-Gerau, 1940 nach Münster, 1942 nach Liegnitz/Schlesien und 1945 nach Sendenhorst bei Münster, wo er jeweils die höheren Schulen besuchte.

Unmittelbar nach dem Abitur 1950 in Münster trat er in das Noviziat in Eringerfeld ein, sein Grundstudium absolvierte er in Pullach und Frankfurt/M. Sankt Georgen, dazwischen das Magisterium als Präfekt an der Sankt Ansgar Schule in Hamburg.

Nach der Priesterweihe und dem Tertiat in Münster wurde er zunächst Socius Magistri in Eringerfeld und Ascheberg, dann Subregens und bereits nach einem Jahr Spiritual im Priesterseminar in Frankfurt/M. Sankt Georgen.

Seine besondere Begabung für die geistliche Begleitung von (angehenden) Seelsorgern wurde schon früh erkannt und bestimmte sein ganzes weiteres Leben.

Fast vierzig Jahre, von 1967 bis 2005, war er Spiritual im Priesterseminar in Osnabrück, wo er auch für die Theologiestudenten des Bistums Münster zuständig war.

Unzählige Priester, Ordenschristen und Laien schätzten ihn als geistlichen Begleiter, Exerzitienmeister und Beichtvater.

2002 wechselte er nach Hamburg, zunächst in die Kommunität beim Schlump.

Nach dem Ende seiner Tätigkeit als Spiritual wirkte er von 2005 bis 2017 als Hausgeistlicher der Schwestern von der heiligen Elisabeth in Reinbek.

Seine letzten Jahre verbrachte er in der Seniorenkommunität Friedrich-Spee in Köln, wo er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

19:11 Uhr, 10.11.2023

Thomas geb. Schubert

  ✝︎ 09.08.2021

Ich bin zutiefst schockiert. Jetzt wo ich dich endlich gefunden hab musste ich erfahren dass du zum Herrn gegangen bist. Ich werde dich nie vergessen.

Verena Madersbacher

12:10 Uhr, 24.10.2023

P. Konrad Pohlmann SJ

  ✝︎ 29.09.2023

Der Herr allen Lebens hat heute Morgen, am 29. September 2023, P. Konrad Pohlmann SJ, geboren 12. Februar 1926, eingetreten 15. Oktober 1949, geweiht 31. Juli 1958, in der Seniorenkommunität Friedrich Spee in Köln zu sich gerufen.

Pater Konrad Pohlmann stammte aus Warendorf im Münsterland, wo er mit seinen drei Geschwistern in ländlicher Umgebung aufwuchs.

Nach den Kriegswirren und dem Abitur 1947 absolvierte er zunächst eine Elektrikerlehre mit dem Ziel, Elektromaschinenbau zu studieren.

In einer ND-Studentengruppe kam er in Kontakt mit den Jesuiten in Büren, nach Abschluss seiner Gesellenprüfung trat er ins Noviziat in Eringerfeld ein.

Am Ende der ordensüblichen Ausbildung wurde er in Frankfurt zum Priester geweiht, sein Tertiat absolvierte er in St. Andrä im Lavanttal.

Pater Pohlmanns Liebe galt der Seelsorge, doch seine Fähigkeiten in Technik und Verwaltung wurden im Orden gleichfalls geschätzt.

Er begann als Socius Magistri im Noviziat und war Beichtvater für Schwestern. Bald danach wurde er zum Minister in Frankfurt / St. Georgen berufen.

Nach fünf Jahren wechselte er nach Köln in die Männerseelsorge und wirkte an der bischöflichen Akademie und im Kolpingwerk Köln.

1972 kam er ans Aloisiuskolleg nach Bonn-Bad Godesberg, wo er seine längste Lebenszeit verbrachte. Als Minister reformierte er die Verwaltung und führte die EDV-Buchhaltung ein.

Von 1991 bis 1996 widmete er sich wieder der Seelsorge in Köln, bei Hörgeschädigten und Blinden, was ihm große Freude bereitete.

Im Anschluss daran versah er erneut das Ministeramt in Erfurt und in Trier, bis er schließlich 2009 ins Seniorenheim nach Köln-Mülheim umzog.

Still, bescheiden und hintergründig, wie er immer war, lebte er dort seine letzten Jahre, die mehr und mehr von einem fortschreitenden Bewusstseinsverlust geprägt waren.

P. Benno Kuppler SJ

20:09 Uhr, 29.09.2023

Bruder Dietmar Bauer SJ

  ✝︎ 25.08.2023

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 25. August 2023, spätabends Br. Dietmar Bauer SJ geboren 8. Januar 1963 eingetreten 12. September 1982 geweiht 19. November 2005 in der Kommunität Rupert Mayer in München zu sich gerufen.

Bruder Dietmar Bauer SJ, geboren in Aschaffenburg, wuchs gemeinsam mit seinen beiden Brüdern in Friedberg/Bayern auf. Nach dem Abitur trat er 1982 in das Noviziat in Nürnberg ein, studierte Philosophie in München und, nach einem Magisterium am CPH in Nürnberg, Theologie in Frankfurt Sankt Georgen, wo er 1992 das Diplom erwarb.

Es folgten pastorale Tätigkeiten in Hof und ein Aufbaustudium in Kirchengeschichte, erneut in Sankt Georgen.

Von 1998 bis 2005 assistierte er P. Klaus Schatz bei der Erarbeitung der mehrbändigen „Geschichte der deutschen Jesuiten“.

2002 wechselte Dietmar Bauer in den Bruderstatus, 2005 wurde er im Dom zu Limburg durch Bischof Kamphaus zum Ständigen Diakon geweiht.

Für ein knappes Jahr absolvierte er ein Pastoralpraktikum in der Pfarrei- u. Krankenhausseelsorge in Göttingen, um dann 2006 für ein Promotionsstudium in Kirchengeschichte ins Berchmanskolleg nach München umzuziehen, welches er aber aufgrund seelischer Belastungen nicht fortführen konnte.

2007 erhielt er eine neue Destination für pastorale Tätigkeiten im Josephinum und in Unterhaching, ab 2010 dann eine Gestellung in der Seelsorge im Caritas-Altenheim Gröbenzell, wo er bis zum heutigen Tag mit Freude tätig war.

Nach dem Tertiat in München und Berlin legte er 2011 die letzten Gelübde ab.

Neben seiner seelsorgerlichen Tätigkeit unterstützte Bruder Bauer ausländische Scholastiker beim Erlernen der deutschen Sprache und fertigte zahlreiche Übersetzungen für interne und externe Publikationen an.

Im Juni 2022 zog er innerhalb Münchens in die neu gegründete Kommunität Rupert Mayer, wo er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

19:08 Uhr, 26.08.2023

P. Eugen Hillengass SJ

* 14.08.1930   ✝︎ 15.08.2023

Der Jesuit und Ökonom Pater Eugen Hillengass SJ ist tot. Einen Tag nach seinem 93. Geburtstag starb der Gründungsgeschäftsführer von „Renovabis“ und langjährige Generalökonom des weltweiten Jesuitenordens in der Nacht zum 15. August in einem Münchner Altenheim.

Pater Hillengass wurde am 14. August 1930 als Sohn einer Hoteliersfamilie in Frankfurt am Main geboren. Seine Schulausbildung schloss er im Kolleg St. Blasien ab, wo er mit Hilfe von Jesuiten Latein und Griechisch lernte, denn er wollte Priester werden. Am 18. September 1950 trat Eugen Hillengass in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Pullach bei München und in Innsbruck sowie Betriebswirtschaftslehre in München, Mannheim und in den Vereinigten Staaten. Am 31. Juli 1962 wurde er in St. Michael in München zum Priester geweiht. Von 1968 bis 1971 war Pater Hillengass Socius des Provinzials der Süddeutschen Jesuitenprovinz in München.

1971 wurde P. Hillengass in die Ordenszentrale nach Rom gesandt. Der damalige Generalobere Pedro Arrupe ernannte ihn zum Generalökonom der Gesellschaft Jesu, wo er als dessen engster Mitarbeiter 22 Jahre lang unter anderem für die Sicherstellung der wirtschaftlichen Grundlagen der Päpstlichen Universität Gregoriana und die anderen akademischen Institute des Ordens in Rom zuständig war.

1993 beriefen die deutschen Bischöfe den Jesuitenpater zum ersten Gründungsgeschäftsführer von „Renovabis“, dem katholischen Osteuropa-Hilfswerk. Als Priester und Finanzexperte baute er von 1993 bis 2002 die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa auf und beriet mit großem Realitätssinn und auf Augenhöhe seine Gesprächspartner, darunter nicht wenige im Bischofs- und Kardinalsrang, die mit Anträgen für Hilfsprojekte in der Freisinger Geschäftsstelle anklopften. Von 2002 bis 2009 war er „Leiter Projektförderung“ der Deutschen Provinz der Jesuiten in München und warb als Fundraiser um Unterstützung für die Schulen und andere Einrichtungen seines Ordens.

„Mit nüchternem Verstand, enormer Tatkraft, strategischem Weitblick und großem Gottvertrauen hat er in seinem langen Leben für den Orden sehr viel bewegt“, würdigte Provinzial Bernhard Bürgler SJ den Verstorbenen. „Fundraising heißt immer Friendraising, davon war Pater Hillengass überzeugt. Wie unser Ordensgründer, der heilige Ignatius, verstand er es, Menschen zusammenzuführen, um gemeinsam Gutes zu tun.“ Er sei immer der richtige Mensch zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, blickte Pater Hillengass selbst auf seine verschiedenen Tätigkeiten zurück und fasste sein Leben im Orden so zusammen: „Jesuit sein bedeutet verfügbar sein; für andere da sein und Gott in den Menschen finden.“

Mit enorm viel Disziplin hat der rührige Ordensmann sich geistig und körperlich fit gehalten und war bis ins hohe Alter ein gesuchter Seelsorger und Berater in Finanzangelegenheiten. Seinen Lebensabend verbrachte er seit 2019 im Alten- und Pflegeheim St. Michael der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul im Münchner Stadtteil Berg am Laim, wo er am 15. August 2023 sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

17:08 Uhr, 15.08.2023

Christa Krahl geb. geb. Gasse

* 14.12.1941   ✝︎ 24.09.2003

Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben

Franz von Assisi

 

Deine Tochter Ela und Dein Schwiegersohn Stefan

Manuela Krahl-Röhnisch

13:08 Uhr, 08.08.2023

Joachim Bernhard Krahl

* 29.05.1939   ✝︎ 21.07.2023

In Liebe nehme ich Abschied von Dir und weiß Dich in seinen Händen sicher geborgen.

Deine Tochter Ela

Dein Schwiegersohn Stefan

Manuela Krahl-Röhnisch

13:08 Uhr, 08.08.2023

P. Péter Mustó SJ

  ✝︎ 06.08.2023

P. Péter Mustó SJ in Hildesheim verstorben

Péter Mustó SJ, Mitglied der Jesuitenkommunität von Dobogókő, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Der in Ungarn und Deutschland beliebte ehemalige Südamerika-Missionar, Sozialapostel, Seelsorger und geistliche Schriftsteller starb am frühen Nachmittag des 6. August in Hildesheim, Niedersachsen.

Péter Mustó wurde am 25. Januar 1935 in Derecce in der Region Hajdú-Bihar im Osten Ungarns geboren. Seine Familie floh 1944 vor der Front in den Westen, sodass er das Gymnasium in Deutschland besuchte. Nach dem Abitur trat er 1953 in die ungarische Provinz der Gesellschaft Jesu ein. Er studierte in Frankreich und Deutschland und wurde 1963 zum Priester geweiht.

Von 1965 bis 1977 war er als Jugendpfarrer in München tätig. In den 1960er Jahren wandte er sich im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils den Andersgläubigen, den Marginalisierten und Benachteiligten der Wohlfahrtsgesellschaft zu.

„Ob wir Gott sehen, ob wir Gott erkennen, hängt von dem Herzen und der inneren Aufmerksamkeit ab, mit der wir unsere Mitmenschen betrachten.“

Von 1977 bis 1978 reiste er mit dem Rucksack durch Südamerika, von Mexiko bis Bolivien, um die Sozialprojekte der lateinamerikanischen Kirche und Ordensgemeinschaften zur Unterstützung der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen kennenzulernen. 1978 und 1979 war er Arbeiterpriester in Berlin und arbeitete als Geschirrspüler in Restaurants. „Was dir Sicherheit gibt, zum Beispiel materielle Ressourcen, Beziehungen, kann dich auch binden, kann dich einengen. Wenn man sie aufgibt, erfährt man nicht nur Verwundbarkeit, sondern auch Freiheit“, schrieb er später.

Von 1979 bis 1991 arbeitete er in der kolumbianischen Mission, als Missionar und Sozialarbeiter mit den Armen, Mittellosen und Ausgegrenzten. Er arbeitete zunächst mit den Salesianern und teilte dann sein Leben mit Straßenkindern in einem kleinen Haus aus einfachen Fertigelementen in einer familiären Atmosphäre.

„Für mich war es immer wichtig, dort präsent zu sein, wo ich bin. In meinem ganzen Leben war das immer wichtiger als alles, was ich je gedacht oder getan habe.“

Später zog er in ein Armenviertel in Bogotá. Nach einer Weile wurde ihm klar, dass die Wurzel des Problems viel tiefer lag: zu verhindern, dass Kinder auf der Straße landen. Also gründete er eine Kindertagesstätte namens Casa Estudio. Er hat mehrere Bücher über seine Erfahrungen in Südamerika geschrieben (Zwischen Hoffnung und Verzweiflung auf den Straßen von Bogotá; Briefe aus Südamerika).

Nach dem Regimewechsel kehrte er nach Ungarn zurück, zunächst nach Szeged, dann nach Dobogókő, wo er lebte und als weithin bekannter geistlicher Begleiter und Exerzitienmeister tätig war. Er sagte: „Es sind nicht meine Vorträge, die für die Seelsorger wirklich nützlich sind, die mir im Nachhinein Befriedigung verschaffen. Es sind die, die den Teilnehmern klar machen, dass ich auf dem Weg bin, dass ich nicht mehr bin als sie, dass ich nicht alles gut ausdrücken kann.“

Er hat regelmäßig Schweigeexerzitien in Tahiti und Deutschland geleitet und veröffentlichte Bücher über Spiritualität (z. B. Das Leben wird in der Stille geboren). Im Jahr 2013 wurde er zusammen mit Ferenc Jálics SJ mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens für die Schaffung einer Kultur der spirituellen Meditation und die Entwicklung einer einzigartigen Methode im Bereich des spirituellen Heilens ausgezeichnet.

Auf die Frage, was es bedeutet, ein Jesuit zu sein, antwortete er:

„Der Jesuitenorden hat mir die Möglichkeit gegeben, im Geiste des Evangeliums und mit der Spiritualität des heiligen Ignatius eine Arbeit zu tun, die für die Menschen immer nützlich ist. Man hat mir die Ausbildung und die Freiheit gegeben, meine Aufgaben zu erfüllen. Als Ordensmann und Priester hatten die Menschen Vertrauen zu mir, noch bevor sie sicher sein konnten, dass sie mir wirklich vertrauen konnten. Ich war dafür verantwortlich, dass sie von dem Mann Gottes, als den sie mich sahen, nicht enttäuscht wurden. Es war eine Freude zu sehen, dass sie durch mich in ihrem Leben und in ihrem christlichen Glauben im Allgemeinen gestärkt wurden.“

P. Benno Kuppler SJ

18:08 Uhr, 07.08.2023

P. Peter Fresmann SJ

* 27.09.1931   ✝︎ 20.07.2023

Der Herr allen Lebens hat heute, am 20. Juli 2023, um 5.30 Uhr morgens, P. Peter Fresmann SJ, geboren 27. September 1931, eingetreten 28. April 1951, geweiht 4. September 1962, im Peter-Faber-Haus in Berlin zu sich gerufen.

Peter Fresmann wuchs in Bremen auf, der Vater war Schmied und Schlosser. Während der Kindheit verbrachte er viel Zeit bei den Großeltern in Münster und bei Verwandten in Harsewinkel, weshalb er sich selbst als westfälisch geprägt bezeichnete.

Die Kriegsjahre verbrachte er in einem Lager der Kinderlandverschickung in der Nähe von Marburg an der Lahn.

In den Wirren des Krieges wurde er Kleinknecht auf einem hessischen Bauernhof, bis der Vater ihn zurückholte.

Kurz vor dem Abitur 1951 in Bremen kam er mit einem Jesuitenpater in Kontakt und interessierte sich für die naturwissenschaftlichen Arbeiten der Jesuiten. Nach Abschluss der Schule trat er 1951 in das Noviziat in Eringerfeld ein.

Es folgten die ordensüblichen Studien und die Priesterweihe 1962.

Anschließend ging P. Fresmann nach Schweden und arbeitete von 1965-72 als Kaplan in der Gemeinde S:ta Eugenia, Stockholm, folgend als Pfarrer der neu gegründeten Pfarrei in Uppsala.

Er kümmerte sich um den Bau des neuen Pfarrzentrums, das zusammen mit der Kirche 1985 eingeweiht wurde.

1986 folgte ein Sabbatjahr in Chile, Mexiko und New York.

1987 kehrte er nach Schweden zurück und baute in Jakobsberg ein Pfarrzentrum auf. 1993 wurde er JRS-Koordinator in Schweden.

Aufgrund seines nachlassenden Hörvermögens wechselte er 2001 in die Internet- Seelsorge des Bistums und war Hausgeistlicher in „Marielund“.

2020 folgte der Umzug ins Peter-Faber-Haus in Berlin, wo er sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

15:07 Uhr, 20.07.2023

P. Otto Winkes SJ

* 01.07.2023   ✝︎ 06.07.2023

Der Herr allen Lebens hat heute, am 06. Juli 2023, gegen 9.00 Uhr P. Otto Winkes SJ, geboren 01. Juli 1929, eingetreten 13. April 1948, geweiht 30. Juli 1960, im Peter-Faber-Haus in Berlin zu sich gerufen.

In Emmerich am Niederrhein geboren, wuchs Otto Winkes zusammen mit zwei Brüdern und einer Schwester im Elternhaus auf. Sein Vater war Studienrat, die Mutter Lehrerin.

Mit der Ministrantengruppe besuchte er als Kind öfters das Jesuitennoviziat auf dem Eltenberg.

1938 zog die Famlie nach Bad Godesberg um, zehn Jahre später legte Otto Winkes die Abiturprüfung am Aloisiuskolleg ab.

Im selben Jahr trat er in Burg Eringerfeld nahe Paderborn ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Nach den ordensüblichen Studien begann er in Frankfurt ein Aufbaustudium in Romanistik und Geschichte und wurde 1964 Sekretär der Theologischen Fakultät in Sankt Georgen sowie Redaktionsassistent der Vierteljahresschrift „Theologie und Philosophie“ (vormals „Scholastik“).

Während dieser Zeit erstellte er einen Registerband zu 4o Bänden der Vierteljahresschrift, hrsg. vom Herder-Verlag mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Anfang der 70er Jahre arbeitete sich Pater Winkes in die praktische Seelsorge ein. Es folgten mehrere Stationen als Kaplan und Pfarrer, u.a. in Niederösterreich, Bremen und Neumünster.

Von 1987 bis 2004 war er Krankenhausseelsorger in Daun in der Eifel. Während seiner Zeit als Seelsorger schrieb er mehrere Bücher zu Predigt, Gebet und Krankenpastoral sowie Aufsätze und Artikel als Mitarbeiter der Zeitschrift „Die Botschaft heute“.

Die Texte entstanden oft aus genauer Beobachtung alltäglicher Begebenheiten.

Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit siedelte er 2004 in das Ignatiushaus in Trier um und half dort 14 Jahre in der Beichtseelsorge mit.

2018 folgte der Umzug ins Peter-Faber-Haus Berlin, wo er sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

18:07 Uhr, 06.07.2023

P. Hubert Hänggi SJ

  ✝︎ 24.06.2023

Der Herr allen Lebens hat heute, am 24. Juni 2023 um 8:50 Uhr P. Hubert Hänggi SJ, geboren 5. Oktober 1934, eingetreten 9. Juni 1954, geweiht 25. März 1965, im Pflegeheim St. Franziskus in Menzingen (ZG) zu sich gerufen.

In Egerkingen (SO) geboren, wuchs Hubert Hänggi als zweitjüngstes von fünf Geschwistern auf. Seine Mutter stammte aus Neuwiller im Elsass, sein Vater aus Grindel (SO) und war von Beruf Polizist.

Nach den Schulen in Olten und Basel trat er 1954 in Rue (FR) ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein.

Es folgte die Philosophie in Pullach, dann eine Präfektur am Kollegium Stella Matutina in Feldkirch.

Ab 1962 studierte er Theologie am De Nobili College in Pune (Indien). Die Priesterweihe empfing er in der Kirche von Margao (Goa).

Von 1966 bis 1971 dissertierte er an der Pariser Sorbonne über den Hinduismus.

Es folgte das Tertiat in Hazaribag (Bihar), die letzten Gelübde legte er 1974 ab.

Im selben Jahr übernahm er die Aufgabe des Missionsprokurators, welche ihn zunächst zu den Schweizer Jesuiten in Indien, Indonesien und Pakistan, später in fast jede Weltgegend führte.

Er war langjähriger Redaktor der Zeitschrift JHS und Mitglied in zahlreichen Kommissionen im Bereich Mission und Entwicklung.

Von 1983 bis 2009 hielt er an der Hochschule für Philosophie in München, von 1985 bis 2004 auch in Innsbruck Vorlesungen zum Hinduismus.

Von 1992 bis 2007 war er Provinzökonom und von 2000 bis 2005 Socius des Provinzials.

Von 2005 bis 2013 war er Superior in Bad Schönbrunn, seit Herbst 2015 Spiritual bei den Ursulinen in Brig.

Aufgrund einer Speisröhrenkrebs-Erkrankung musste er im März dieses Jahres ins Pflegeheim St. Franziskus der Menzinger Schwestern ziehen, wo er sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurücklegte.

P. Benno Kuppler SJ

14:06 Uhr, 24.06.2023

Weihbischof Peter Henrici SJ

  ✝︎ 06.06.2023

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 6. Juni 2023, gegen 23 Uhr Bischof Peter Henrici SJ, geboren 31. März 1928, eingetreten 15. September 1947, geweiht 23. Juli 1958, Bischofsweihe 31. Mai 1993, im Kloster St. Ursula in Brig VS zu sich gerufen.

In Zürich geboren, trat Peter Henrici nach ersten Studien der Altphilologie und der Indogermanistik mit 19 Jahren in das Noviziat der Jesuiten in Rue FR ein.

Von 1949 bis 1952 studierte er Philosophie im Berchmanskolleg in Pullach.

Danach war er Repetitor im Germanicum.

Von 1955 bis 1959 studierte er Theologie in Eegenhoven- Löwen (BEL) und wurde 1958 in Zug (CH) zum Priester geweiht.

Das Tertiat in St. Martin d’Ablois (F) folgte unmittelbar auf das Studium.

Die Letzten Gelübde legte er am 2. Februar 1965 in Rom ab. Von 1960 bis 1993 war er Professor für neuere Philosophiegeschichte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, von 1974 bis 1982 auch Dekan der dortigen philosophischen Fakultät.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1993 sehr überraschend zum Weihbischof in Chur und Titularbischof von Absorus.

Im selben Jahr trat er das Amt als Generalvikar für die Kantone Zürich, Glarus und Schwyz an

und wurde Gastprofessor an der Theologischen Hochschule Chur.

Als Mitinitiator des Ökumenebriefs von 1997 dokumentierte er, dass ihm die Partnerschaft mit der reformierten Schwesterkirche immer wichtiger wurde.

Im Februar 2007 nahm der Papst die Demission als Weihbischof an.

Er wohnte bis Ende 2014 in der Jesuitenkommunität Bad Schönbrunn und übersiedelte im Januar 2015 ins Kloster St. Ursula nach Brig, wo er seinen Lebensabend verbrachte und nun nach kurzer schwerer Krankheit starb.

P. Benno Kuppler SJ

14:06 Uhr, 07.06.2023

P. Wolfgang Bauer SJ

* 22.06.2023   ✝︎ 04.06.2023

Der Herr allen Lebens hat heute, am 4. Juni 2023, in den Morgenstunden P. Wolfgang Bauer SJ, geboren 22. Juni 1943, eingetreten 14. September 1963, geweiht 6. Juli 1974, in der Jesuitenkommunität in Sankt Blasien zu sich gerufen.

Pater Wolfgang Bauer wurde als Sohn des Arztes Heinrich Bauer und seiner Frau Gabriele in Bad Peterstal geboren, wo er zusammen mit seiner Schwester aufwuchs.

Nach der Volksschule wechselte er ans Kolleg Sankt Blasien und absolvierte dort 1963 das Abitur.

Engagiert in der Marianischen Kongregation, entdeckte er seine Ordensberufung und trat nach dem Abitur ins Noviziat in Neuhausen a.d.F. ein.

Es folgte die ordensübliche philosophische und theologische Ausbildung in Pullach und Frankfurt Sankt Georgen.

Schon während des Magisteriums im Seminar St. Paul in Nürnberg begeisterte ihn die Arbeit mit jungen Menschen. Entsprechend schloss sich nach der Priesterweihe ein berufsbegleitendes Studium der Pädagogik an der PH Nürnberg an, während er als Direktor und Religionslehrer im Seminar St. Paul zu arbeiten begann.

1983 wechselte er als Internatsleiter ans Kolleg Sankt Blasien.

Ab 1991 wandte er sich anderen pastoralen Feldern zu, zunächst als Leiter der Studen- tengemeinde in Würzburg, dann ab 1995 als Leiter der „Glaubensorientierung“ in St. Michael, München, ab 2002 auch als Präses der Marianischen Männerkongrega- tion im Bürgersaal.

2000 wurde er zusätzlich Superior der Kommunität.

Von 2004 bis 2012 übernahm er das neugeschaffene Amt des Seniorendelegaten des Provinzials, wechselte 2005 ins Ignatiushaus und wurde dort Minister und Ökonom.

2013 kehrte er als Superior, Minister und Ökonom nach Sankt Blasien zurück und half bis heute als beliebter Seelsorger in der Seelsorgeeinheit mit.

Dort legte er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurück.

P. Benno Kupple SJ

20:06 Uhr, 04.06.2023

P. Hans Grünewald SJ

* 26.11.1923

Der Herr allen Lebens hat am 19. Mai 2023, um 4:15 Uhr P. Hans Grünewald SJ, geboren 26. November 1923, eingetreten 30. Oktober 1948, geweiht 28. Juli 1957, in der Kommunität Pedro Arrupe in Unterhaching zu sich gerufen.

Hans Grünewald wurde als zweiter Sohn des Kaufmanns Heinrich Grünewald und seiner Frau Katharina in Weinheim an der Bergstraße geboren. Zur Schule ging er in Frankfurt, wo er 1942 das Abitur ablegte.

Unmittelbar danach wurde er in die Wehrmacht eingezogen. Nach Stationen in Stalingrad und der Normandie arbeitete er drei Jahre als Gefangener in den Kohleminen Nordfrankreichs, bis er 1948 nach Weinheim zurückkehrte.

Die Kriegsnot der Menschen ließ ihn den Ruf verspüren, als Seelsorger den geplagten Menschen beizustehen.

1948 trat er in Pullach ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein und folgte der ordensüblichen Ausbildung. Nach Abschluss seiner theologischen Studien in Frankfurt Sankt Georgen, der Priesterweihe und dem Tertiat in St. Andrä im Lavanttal, legte er 1960 seine Letzten Gelübde ab.

Er begann sein seelsorgerliches Wirken als Jugendseelsorger, zunächst als Präses der Schüler-MC in München, dann als Spiritual der Schüler im Kolleg St. Blasien sowie als Krankenhausseelsorger.

Von dort wechselte er 1962 wieder nach München, dieses Mal in die Studenten- und Akademiker-Kongregation unter der Leitung von P. Mariaux.

Ab 1963 war er dann fünf Jahre Sekretär des Provinzials und ab 1965 auch zuständig für das neue Provinzarchiv, dessen Archivar er für knapp drei Jahrzehnte blieb.

Fast zeitgleich war er Seelsorger im Behindertenheim Aschau und kümmerte sich um die Menschen dort, die ihm sehr ans Herz gewachsen waren.

Anfang 1999 zog er in die Kommunität Pedro Arrupe nach Unterhaching und blieb dort seelsorglich in der Betreuung von Schwestern, Senioren und Mitbrüdern tätig.

Er war „eine Seele von Mensch“, wie ein Mitbruder es ausdrückte.

Im 100. Lebensjahr legte er sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurück.

P. Benno Kuppler SJ

15:05 Uhr, 20.05.2023

P. Clemens Maaß SJ

* 04.04.1963

Der Herr allen Lebens hat am 20. Februar 2023 gegen 22 Uhr P. Clemens Maaß SJ; geboren 4. April 1963, eingetreten 16. September 1991, geweiht 5. April 1997 in der Jesuitenkommunität Rupert Mayer in München zu sich gerufen.

Pater Clemens Maaß stammt aus Viernheim in Südhessen und wuchs dort mit zwei Schwestern und drei Brüdern auf, seine Eltern waren Lehrer. Nach dem Abitur 1982 trat ins Mainzer Priesterseminar ein und studierte Theologie bis 1988. Von 1988 bis 1991 absolvierte er den Pastoralkurs im Bistum Mainz

und trat dann in das Noviziat der Norddeutschen Provinz im „Haus Sentmaring“ in Münster ein.

Nach dem Noviziat studierte er zunächst in Bonn Deutsch und Philosophie auf Lehramt und wechselte 1998 nach Nürnberg. Dort amtierte er als Socius des Novizenmeisters und als Kaplan in der Pfarrei St. Elisabeth.

Das Tertiat führte ihn von 2000/2001 nach Berlin (Kladow).

Anschließend wurde er erneut Socius, diesmal Socius des Provinzials der Norddeutschen Provinz in Köln.

Nach der Zusammenlegung der beiden deutschen Provinzen 2004 ging er für einige Monate nach Wien (Kardinal-König-Haus), kehrte aber schon Anfang 2005 zurück, um in Dresden als Geistlicher Rektor an der Akademie des Bistums zu arbeiten.

Ab 2007 bis 2016 gestaltete er als Direktor der Akademie in Dresden maßgebend das Programm.

Von 2007 bis 2014 war er auch Superior der Kommunität in Dresden.

2016 wechselte er nach Leipzig, wurde dort Superior und leitete die „Kontaktstelle Orientierung“.

Nach der Auflösung der Kommunität 2019 kam er nach Göttingen, um dort auch die im selben Jahr diagnostizierte Krebserkrankung behandeln zu lassen.

Im Sommer 2022 zog er in die neugegründete Jesuitenkommunität Rupert Mayer in München. Hier setzte er die palliative Chemotherapie fort und arbeitete bis zuletzt in St. Michael und der Bürgersaal-Kirche sowie in der Provinzverwaltung mit.

P. Benno Kuppler SJ

17:02 Uhr, 21.02.2023

P. Wolfgang Müller SJ

* 23.09.1936

Der Herr allen Lebens hat heute, am 16. Februar 2023, gegen 14:30 Uhr P. Wolfgang Müller SJ, geboren 23. September 1936, eingetreten 26. April 1958, geweiht 31. Juli 1967, im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow zu sich gerufen.

Pater Wolfgang Müller wurde in Freiburg i. Br. geboren und wuchs dort in einer, wie er selbst sagte, frommen Familie mit fünf Geschwistern auf. Nach dem Abitur am Bertoldgymnasium trat er zunächst ins Freiburger Priesterseminar ein, nach drei Jahren dann in die Gesellschaft Jesu.

Nach Abschluss der ordensüblichen Studien war er zunächst als Religionslehrer tätig, von 1969 bis 1971 in Ravensburg und von 1971 bis 1974 im Kolleg St. Blasien.

Schon 1967 kam er in Kontakt mit der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL), für die er sich begeisterte und in der er die längste Zeit seines Lebens aktiv bleiben sollte,

von 1974 bis 1985 und von 1990 bis 2007, jeweils von Augsburg aus, zeitweise auch als kirchlicher Assistent.

Bei einem USA-Aufenthalt entdeckte er das Enneagramm, unter dessen Einfluss seine zahlreichen Exerzitienkurse und geistlichen Begleitungen eine besondere Note erhielten.

Dazwischen war er für ein knappes Jahr als Sozius des Provinzials der Oberdeutschen Provinz in München und von 1986 bis 1990 als Regionalsekretär der Zentraleuropäischen Assistenz in Rom tätig.

2007 wechselte er als Seelsorger nach Bühl zu den Niederbronner Schwestern, 2011 nach Göttingen, wo er in diversen Pfarrgemeinden aushilfsweise und als Klinikseelsorger aktiv blieb.

2018 zog er nach einem Sturz und schweren Schlüsselbeinbruch ins Peter-Faber-Haus nach Berlin-Kladow. Dort legte er nun sein Leben zurück in Gottes Hände.

P. Benno Kuppler SJ

23:02 Uhr, 16.02.2023

P. Rupert Lay SJ

* 14.06.2023

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 9. Februar 2023, um 23 Uhr P. Rupert Lay SJ, geboren 14. Juni 1929, eingetreten 24. April 1952, geweiht 30. Juli 1960, im Franziska-Schervier- Seniorenzentrum in Frankfurt zu sich gerufen.

In Drolshagen geboren und in Olpe aufgewachsen, trat Rupert Lay gleich nach dem Abitur 1952 in den Jesuitenorden ein. Nach den ordensüblichen Studien der Philosophie und der Theologie wurde er am 30. Juli 1960 zum Priester geweiht.

Dann bildete er sich weiter in der theoretischen Physik, der Psychologie und der Betriebswirtschaftslehre.

1959 erschien sein erstes Buch „Unsere Welt“; bis 2020 werden es über 50 Bücher sein, etliche davon Bestseller und Longseller.

Nach seiner Habilitation wurde er 1967 Professor für Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

1968 eröffnete er dort auch eine psychotherapeutische Praxis und führte zahlreiche Trainings für Manager und Unternehmer durch, ab 1971 auch Coachings. Tausende Führungskräfte suchten seinen Rat.

1996 endete sein Wirken in Sankt Georgen, nachdem es zu Auseinandersetzungen um sein Buch „Das nachkirchliche Christentum“ gekommen war.

Zur selben Zeit wurde öffentlich bekannt, dass er der leibliche Vater eines 1983 geborenen Sohnes war. Er bezog eine Wohnung zunächst in Walldürn, später in einer Wohnanlage in Frankfurt.

Ordensrechtlich gehörte er zur Kommunität des Frankfurter Ignatiushauses.

So sehr Rupert Lays Weg ein in unserem Orden sehr unüblicher war und blieb, war es ihm bis zum Ende seines Lebens wichtig, Jesuit und Priester in unserer Kirche zu sein und zu bleiben.

Als – altersbedingt – seine Kräfte nachließen, wechselte er in ein kirchliches Alten- und Pflegeheim, wo er nun sein Leben in Gottes Hände zurückgab.

P. Benno Kuppler SJ

15:02 Uhr, 11.02.2023

Bruder Joachim Wehner SJ

Der Herr allen Lebens hat am 20. Dezember 2022 um 7 Uhr Br. Joachim Wehner SJ, geboren 22. März 1941, eingetreten 27. November 1960, Letzte Gelübde 22. April 1974, im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow zu sich gerufen.

Bruder Joachim Wehner wurde 1941 in Breslau geboren. Vertreibung und Flucht führten ihn nach Aufkirch/Oberbayern, wo er am 4. Juni 1948 getauft wurde.

1953 empfing er in St. Peter in München die Firmung.

Er besuchte die Grundschule und anschließend drei Jahre lang eine Fachschule, lernte das Maurerhandwerk und wechselte später zum Postdienst.

Durch den Vortrag eines Jesuiten, der in Simbabwe tätig war, wurde er auf den Orden aufmerksam.

Nach Gesprächen mit dem Scholastiker Siegfried Feige, der ebenfalls aus Schlesien kam, fand er 1960 ins Noviziat der Ostprovinz, zunächst auf dem Jakobsberg bei Bingen, von wo er mit dem ganzen Noviziat nach Berlin Kladow umzog.

Kladow wurde von da an seine Heimat.

Viele Jahre war er in der Wäscherei und in der Küche tätig. 1972 absolvierte er hier mit den Brüdern das Tertiat unter der Leitung von P. Karl Fank.

Mit seiner Freundlichkeit und seiner Aufmerksamkeit für Mitbrüder und Gäste blieb er Zeit seines Lebens der „Willkommensgruß“ des Hauses.

Eine lange Zeit pflegte er mit großer Achtsamkeit und Wertschätzung P. Gerrit König, der in den letzten Jahren seines Lebens das Augenlicht verlor. Regelmäßig las er ihm aus Büchern und Texten vor und führte ihn im Rollstuhl durch den Garten.

Bruder Joachim Wehner lebte „das Apostolat der kleinen Dienste“, auch dann noch, als er selbst nur noch eingeschränkt tätig sein konnte. Er starb friedlich in seinem Zimmer im Peter-Faber-Haus.

P. Benno Kuppler SJ

13:12 Uhr, 22.12.2022

Ingrid Schulz geb. Stange

* 04.08.1940   ✝︎ 26.03.2022

Liebe Mutti,

Du fehlst jeden Tag

Kerstin Gruschke

19:12 Uhr, 09.12.2022

Schürhoff Erna geb. Köchling

* 06.10.1918

Herr, gib meiner Mutter die ewige Ruhe.

Himmelsbach Ute

10:11 Uhr, 04.11.2022

Schürhoff Heinrich geb. Schürhoff

Herr, gib meinen Vater die ewige Ruhe.

Himmelsbach Ute

10:11 Uhr, 04.11.2022

Ruth Käseberg

  ✝︎ 19.10.2022

Sie haben aus dem Glauben und der Liebe für den Nächsten gelebt. Selbstlos geholfen, die Welt ein wenig besser zu machen. Es war immer ein Geschenk, jede Begegnung mit Ihnen, Sie haben viel gegeben, andere WERDEN lassen. Gott vergelt´s.

"Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewusst, dass der Mensch überhaupt unendlich viel mehr empfängt, als er gibt, und das Dankbarkeit das Leben erst reich macht.

Man überschätzt wohl leicht das eigene Wirken und Tun in seiner Wichtigkeit gegenüber dem, was man nur durch Andere geworden ist."

Dietrich Bonhoeffer

Barbara

18:11 Uhr, 01.11.2022

Matthias Trost

* 03.06.1966   ✝︎ 31.10.2022

Manchmal hab ich immer noch das Gefühl,
dass du jeden Augenblick
wieder kommen müsstest,
weil hier auf diesem Zettel
thront noch immer deine Handschrift,
und da auf dem Tisch liegt noch
dein aufgeschlagenes Buch
und an deinem Pulli
hängt noch immer dein Geruch

Ich hoffe, du bist längst,
wo es schön für dich ist,
und dass du an mich denkst,
denn ich denke an dich.

Und auf dem alten Plattenspieler
dreht sich dein Vinyl.
Ich höre deine Stimme noch
und darin dein Gefühl.
Sehe deine Gesten vor mir,
manchmal glaub ich, du hörst zu.
Die Tür steht immer offen,
denn sie hofft auf deinen Besuch.
Es scheint mir noch ein bisschen so,
als ob du bald zurück bist.
Alles, was du wissen sollst, ist,
wie sehr ich dich vermisse.

Mit jedem Atemzug
und auch mit jedem Schritt,
gehst und lebst du immer
noch ein bisschen mit mir und den Kindern mit

Was bleibt ist deine Liebe.
Sind deine Jahre voller Leben,
und das Leuchten in den Augen aller,
die von dir erzählen
Überall sind Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer ab dich erinnern

Petra

19:10 Uhr, 31.10.2022

Mechthild Büdenbender geb. Kleineidam

* 26.10.1937   ✝︎ 06.10.2017

Ich hätte so gerne noch über vieles mit dir gesprochen .....

Marie Büdenbender

20:10 Uhr, 21.10.2022

P. Peter Ehlen SJ

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 16. Oktober 2022, kurz vor Mitternacht P. Peter Ehlen SJ, geboren 16. Mai 1934, eingetreten 13. September 1952, geweiht 27. August 1963, im Rotkreuzkrankenhaus in München zu sich gerufen.

Pater Peter Ehlen kam 1934 in Berlin zur Welt. Nach einer kriegsbedingt turbulenten Kindheit und Jugend zwischen Berlin und Stationen in Schlesien absolvierte er 1952 in Berlin das Abitur und trat noch im selben Jahr in das Noviziat auf dem Jakobsberg ein.

Nach dem Juniorat in Tisis und dem philosophischen Grundstudium in Pullach wirkte er von 1958 bis 1960 als Erzieher am Canisius-Kolleg in Berlin.

Es schlossen sich die theologischen Studien in Frankfurt Sankt Georgen an, 1963 wurde er in Berlin zum Priester geweiht.

Von 1965 bis 1971 studierte er an der FU Berlin Philosophie, osteuropäische Geschichte und russische Literatur und wurde 1971 mit einer Arbeit über die philosophische Ethik in der Sowjetunion promoviert.

Von 1971 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2002 lehrte er an der Hochschule für Philosophie in München, seit 1975 als ordentlicher Professor für Geschichte der Philosophie.

Von 1971 bis 1988 wirkte er darüber hinaus als Leiter der Landesstelle Bayern der Ostakademie Königstein, von 1979 bis 1986 auch als Direktor der Akademie.

In den Jahren 1988 bis 1994 war er Rektor der Hochschule.

Seine Leidenschaft galt der russischen Religionsphilosophie, besonders den Schriften von Simon L. Frank, dessen Werke er in deutscher Sprache mitherausbrachte.

Neben seinem akademischen Wirken war Peter Ehlen auch als geistlicher Begleiter und Admonitor der vier letzten Rektoren des Berchmanskollegs sehr gefragt.

Schon in den letzten Jahren hatte er mit gesundheitlichen Krisen zu kämpfen.

Nun legte er in Folge einer Covid-Infektion sein Leben zurück in die Hände seines Schöpfers.

P. Benno Kuppler SJ

13:10 Uhr, 17.10.2022

P. Lothar Jenders SJ

  ✝︎ 28.09.2022

Der Herr allen Lebens hat heute, am 28. September 2022, in den frühen Morgenstunden P. Lothar Jenders SJ, geboren 10. Januar 1936, eingetreten 14. September 1956, geweiht 31. Juli 1967, in der Kommunität Pedro Arrupe in Unterhaching zu sich gerufen.

Pater Lothar Jenders wurde 1936 in Rokittnitz in Oberschlesien geboren. Mit Kriegsende zog die Familie zunächst nach Redenfelden/Kreis Rosenheim und ließ sich 1952 in München nieder, wo er 1956 Abitur machte.

Noch im selben Jahr trat er in das Noviziat in Neuhausen/F. ein. Philosophie studierte er in Pullach von 1958-61. Danach erlebten ihn junge Leute im Magisterium in der Studenten-MC in München, bevor er zum Theologiestudium nach Frankfurt St. Georgen destiniert wurde.

Sein Tertiat absolvierte er 1972/73 bei P. Leo Zodrow in Berlin. Als Socius des Provinzials war er dann bis 1985 tätig.

Im Anschluss wirkte er als Seelsorger und Superior in St. Michael, bevor er für weitere fünf Jahre in die Studentenseelsorge in die KHG Nürnberg wechselte.

Kurz war das Intermezzo als Geistlicher Mentor für Pastoralassisteninnen in München, bevor er 1997 Vice- Superior der neu gegründeten Kommunität Pedro Arrupe in Unterhaching wurde. Zusätzlich war er Geistlicher Beirat im Säkularinstitut Ancillae Sanctae Ecclesiae und half ab 1999 in St. Georg/Taufkirchen mit. Er wurde 2001 Priesterlicher Leiter dieser Pfarre, dann 2004 für die Pfarrei St. Michael in Arget und 2006 für die Pfarrei St. Stephan in Putzbrunn. Von 2008-2016 half er noch in der Seelsorge in Taufkirchen aus, bevor die zunehmende Sehschwäche seine Mobilität immer mehr einschränkte und seinen Lebenskreis auf die Kommunität in Unterhaching begrenzte.

 

P. Benno Kuppler SJ

20:09 Uhr, 28.09.2022

P. Hans Wirtz SJ

* 19.11.1932   ✝︎ 12.09.2022

Der Herr allen Lebens hat heute, am 12.09.2022, um 8.30 Uhr P. Hans Wirtz SJ, geboren 19. November 1932, eingetreten 7. September 1953, geweiht 28. August 1964, in unserer Seniorenkommunität Friedrich-Spee in Köln-Mülheim zu sich gerufen.

P. Hans Wirtz wurde am 19.11.1932 in Köln-Rondorf geboren. Am 07.09.1953 trat er in Eringerfeld ins Noviziat ein.

Es folgten das Juniorat in Feldkirch-Tisis (1955/1956) und die Philosophie in Pullach (1956-1959) sowie nach einem Interstiz als Präfekt in Bad Godesberg (1959-1961) die Theologie in Frankfurt-St. Georgen (1961-1965).

Am 28.08.1964 wurde er zum Priester geweiht.

Nach dem Tertiat in Münster legte er am 08.09.1967 seine Letzten Gelübde ab.

Er war von 1966-1978 Jugend- und Studentenseelsorger in Bremen und von 1978 bis 1979 Kaplan in Gießen.

Danach war er in der Bildungsarbeit in Aachen tätig.

Von 1982 bis 1992 sorgte er als Minister in Münster für den guten baulichen Zustand von Haus Sentmaring.

Von 1992-1996 arbeitete er in der Seelsorge in Trier.

Von 1996 bis 2006 leitete er das Exerzitienhaus in Hochelten, das er ebenfalls umfangreich renovierte.

2006 zog er in die Kommunität nach Hamburg.

Von 2009 bis 2012 war er Krankenhausseelsorger bei den Niederbronner Schwestern in Ebersteinburg.

2013 kehrte er in seine Heimat zurück und zog in die Seniorenkommunität nach Köln-Mülheim.

P. Benno Kuppler SJ

15:09 Uhr, 12.09.2022

P. Leonhard Dillitz SJ

  ✝︎ 13.08.2022

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 13. August 2022, gegen 22:30 Uhr P. Leonhard Dillitz SJ, geboren 18. Oktober 1927, eingetreten 14. September 1950, geweiht 4. August 1960, im Alten- und Pflegeheim Sankt Michael in München zu sich gerufen.

Pater Leonhard Dillitz wurde 1927 in Sittenbach als Sohn des Landwirts Anton Dillitz und seiner Frau Barbara geboren. Er hatte sechs Geschwister. Seine Schulzeit absolvierte er – von Kriegswirren unterbrochen – im Knabenseminar in Freising.

Ab 1943 diente er als Flakhelfer zunächst in München, dann ab 1945 an der Ostfront, bis er mit Kriegsende zwei Jahre in Kriegsgefangenschaft geriet, zuletzt in Soswa und Alapajewsk im Ural, wo er auch Russisch lernte.

Von dieser Zeit an hegte er ein stetes Interesse an Russland.

1949 trat er zunächst in das Priesterseminar in Freising ein, dann 1950 in das Noviziat der Jesuiten in Pullach. Es folgten das einjährige Juniorat auf der Rottmannshöhe, weitere drei Jahre in Pullach für die philosophischen Studien und ein Jahr als Erzieher in der Stella Matutina in Feldkirch.

Von 1957 bis 1961 studierte er Theologie in Innsbruck. 1960 empfing er die Priesterweihe in St. Michael in München, 1963 legte er die letzten Gelübde ab.

Von 1962 bis 1971 arbeitete er als Kaplan in St. Konrad in Hof und wechselte dann nach München, in die Stadt, in der er Zeit seines verbleibenden Lebens wirken sollte.

Von 1972 bis 1998 war Leonhard Dillitz als Seelsorger in St. Michael tätig, wo er unter anderem ein gefragter Beichtvater war.

1998 zog er in das Berchmanskolleg, blieb jedoch weiterhin vor allem im Beichtstuhl in St. Michael aktiv.

Seit Ende 2020 lebte er im Alten- u. Pflegeheim Sankt Michael in München.

P, Benno Kuppler SJ

21:08 Uhr, 14.08.2022

P. Albert Ziegler SJ

* 11.07.2022   ✝︎ 04.08.2022

Der Herr allen Lebens hat heute, am 4. August 2022, gegen 18.00 Uhr P. Albert Ziegler SJ,geboren 11. Juli 1927, eingetreten 11. November 1948, geweiht 28. Juli 1959, im Pflegeheim St. Franziskus in Menzingen zu sich gerufen.

Pater Albert Ziegler wurde am 11. Juli 1927 in Zürich geboren. Nach der Matura am Benediktinergymnasium in Disentis in Graubünden und einer kurzen Studienzeit in Fribourg trat er am 11. November 1948 in das Noviziat in Rue FR ein.

Von 1950-1953 studierte er Philosophie im Berchmanskolleg in Pullach.

Es folgte das Magisterium im Noviziat in Rue, von wo aus er zugleich in Fribourg am Internationalen Institut für Sozialwissenschaft und Politik promovierte.

Von 1956 bis 1960 studierte er Theologie in Löwen. 1959 wurde er in Zug zum Priester geweiht. Das Tertiat in St. Andrä im Lavanttal folgte unmittelbar auf das Studium. Die letzten Gelübde legte er am 2. Februar 1966 in Zürich ab.

Ab 1961 bildete Zürich sein Lebensmittelpunkt.

Bis 1989 wirkte er als Studenten- und Akademikerseelsorger im katholischen Akademikerhaus aki.

Ab 1979 verantwortete er als Rektor den sogenannten „Theologischen Kurs für Laien“.

Er hat den Zürcher Katholizismus bei dessen Übergang von der vorkonziliaren in die nachkonziliare Zeit entscheidend mit seinen Predigten, Zeitungsartikeln und Vorträgen geprägt.

In Deutschland und der Schweiz hat er Unternehmen beraten, Rhetorik unterrichtet, Studierende klettern gelehrt und u.a. als Mitglied der Ethischen Kommission der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften in umstrittenen medizinethischen Fragen Orientierung gegeben.

Ab Mai diesen Jahres verbrachte er aufgrund einer schweren Erkrankung seine letzten Lebenstage im Pflegeheim St. Franziskus der Schwestern vom Heiligen Kreuz in Menzingen.

P. Benno Kuppler SJ

14:08 Uhr, 05.08.2022

P. Albert Longchamp SJ

* 31.08.1941   ✝︎ 04.08.2022

Der Herr allen Lebens hat heute, am 4. August 2022, in den Morgenstunden P. Albert Longchamp SJ, geboren 31. August 1941, eingetreten 15. September 1962, geweiht 30. Juni 1973, im Pflegeheim La Terrassière in Genf zu sich gerufen.

Pater Albert Longchamp wurde am 31. August 1941 in Echallens im Kanton Vaud geboren. Nach der Matura an der Stiftsschule der Benediktiner in Engelberg trat er 1962 ins Noviziat der Jesuiten in Fribourg ein.

Von 1965 bis 1968 absolvierte er Studien der Philosophie in Pullach, von 1970 bis 1974 dann die der Theologie in Lyon und Paris.

1973 wurde er zum Priester geweiht. Von 1976 bis 1977 war er in Québec (Kanada) tätig, ein Land, das er immer wieder aufsuchte.

Im Jahr 1978 legte er die letzten Gelübde ab.

P. Longchamp war auf verschiedenen Ebenen journalistisch tätig, unter anderem für die Zeitschriften „Témoignage Chrétien“, „La Suisse“, „Echo illustré“, „Choisir“ und

„Echo Magazine“. Bei den beiden letzteren war er auch Chefredakteur.

1994 wurde P. Longchamp Superior der Jesuiten-Kommunität in Genf.

Außerdem war er eine Zeit lang Präsident der internationalen Vereinigung katholischer Journalisten. Im Jahre 2000 wurde er Präsident der Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz und Dozent für Medienethik an der Universität Fribourg.

Von 2005-2009 war P. Longchamp Provinzial der Schweizer Jesuitenprovinz.

2010 folgten weitere drei Jahre als Chefredakteur von „Choisir“, bis er sich 2013 gesundheitsbedingt in den Ruhestand zurückzog.

Seine letzten drei Jahre verbrachte er im Pflegeheim La Terrassière in Genf.

P. Benno Kuppler SJ

14:08 Uhr, 05.08.2022

Gerhard Kirsten geb. Kirsten

* 23.07.1939   ✝︎ 02.02.2022

Du fehlst mir so

Tino

15:07 Uhr, 26.07.2022

P. Karl Hermann SJ

* 11.11.1956   ✝︎ 22.07.2022

Der Herr allen Lebens hat am Freitag, 22. Juli 2022, in den frühen Morgenstunden, P. Karl Hermann SJ

geboren 11. November 1956 - eingetreten 13 .September 1987 - geweiht 4. Oktober 1997

im St Paul's Musami Mision Hospital, Mrehwa, Simbabwe zu sich gerufen.

P. Karl Herrmann SJ wurde 1956 in Pfahldorf (Markt Kipfenberg/Landkreis Eichstätt) geboren. Er studierte Fahrzeugtechnik und Philosophie in München und arbeitete nebenher als Taxifahrer.

Nach dem Studium ging er nach Indien für einen sechsmonatigen Einsatz in einer jesuitischen Hilfsorganisation.

Durch diese Erfahrung wuchs in ihm die Idee, in die Mission zu gehen und als Missionar zu wirken.

1987 trat er in Nürnberg ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. 1991 wurde er als Missionar nach Simbabwe gesandt und studierte Theologie in Nairobi.

1997 wurde er in München zum Priester geweiht. Seine letzten Gelübde legte er 2006 ab.

Er hat viele Jahre in Simbabwe gearbeitet.

Seit 2004 leitete er die 1964 gegründete Missionsstation St. Rupert Mayer in Magondi im Bistum Chinhoyi, zu der neben der Pfarrei mit ihren 20 Außenstationen auch mehrere Schulen und ein Krankenhaus gehören.

2015 übernahm er die Aufgabe des Oberen in der Sacred-Heart-Mission in Banket, Diözese Chinhoyi, einer zentralen Pfarrei mit 18 Außenstationen und rund 1.600 Schülerinnen und Schülern verschiedener Schularten.

Seine letzte Station als

Seelsorger war in der St. Paul's Musami Mission, etwa 80 km östlich von Harare.

Seine letzte Ruhestätte findet er auf dem Friedhof der Chishawasha-Mission außerhalb Harares

P. Benno Kuppler SJ

18:07 Uhr, 24.07.2022

P. Heinz Schulte SJ

  ✝︎ 22.07.2022

Der Herr allen Lebens hat am Freitag, 22. Juli 2022, kurz vor Mitternacht, P. Heinz Schulte SJ,

geboren 23. März 1931 - eingetreten 14.September 1951 - geweiht 31. Juli 1961

in der Münchener Klinik Harlaching zu sich gerufen.

P. Heinz Schulte SJ ist 1931 in Karlsruhe geboren, hat dort 1950 sein Abitur abgelegt und dann in Freiburg sein Theologiestudium begonnen.

Bald fühlte er sich zum Leben in der Gesellschaft Jesu berufen und trat 1951 in den Orden ein.

Nach dem Noviziat in Pullach und Neuhausen studierte er Philosophie in Pullach und nach dem Interstiz in St. Blasien Theologie in Innsbruck.

Am 31. Juli 1961 wurde er in München zum Priester geweiht.

Danach studierte er in Innsbruck weiter Theologie, dann Philosophie. Das Tertiat machte er 1963/64 bei Antoine Delchard in Saint-Martin- d’Ablois.

An der Hochschule für Philosophie in Pullach und später in München hatte er von 1964–2001 Lehraufträge für Philosophiegeschichte, klassische Logik und Metaphysik.

Außerdem war er Gruppenpater im damaligen Berchmanskolleg und führte Studierende ins wissenschaftliche Arbeiten ein.

Seit Ende der 60-er Jahre feierte er die Sonntagsgottesdienste im Josefinum sowie in vielen Gemeinden der Region München.

Außerdem gab er viele Exerzitienkurse in verschiedenen Milieus; zunächst für Jugendliche, Abiturienten, Studenten, dann aber auch für Seminaristen und Ordensleute.

Von 1984 bis 2000 war er Spiritual am Herzoglichen Georgianum in München und geistlicher Begleiter ganzer Priestergenerationen.

2000 zog er ins Berchmanskolleg in der Kaulbachstraße und wirkte weiter als Aushilfsseelsorger, Geistlicher Begleiter und Beichtvater.

Seit 2018 lebte er in einem Seniorenheim der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul im Münchner Stadtteil Berg am Laim.

P. Benno Kuppler SJ

18:07 Uhr, 24.07.2022

P. Horst Wernet SJ

* 06.06.1929   ✝︎ 13.07.2022

Der Herr allen Lebens hat am Mittwoch, 13. Juli 2022, zwischen 11 Uhr und 11.45 Uhr P. Horst Wernet SJ, geboren 6. Juni 1929, eingetreten 18. September 1950, geweiht 31. Juli 1962, in der Kommunität „Pedro Arrupe“ in Unterhaching zu sich gerufen.

Pater Horst Wernet SJ ist 1929 in Ay/Bannholz (Landkreis Waldshut) als uneheliches Kind geboren. Seine leibliche Mutter brachte ihn in ein von Schwestern geleitetes Kinderheim in Rickenbach bei Bad Säckingen.

Dort kam er dann später zu seinen Adoptiveltern; der Vater war Rechtsanwalt. Er lernte die Gesellschaft Jesu während seiner Schulzeit am Kolleg St. Blasien kennen.

Nach dem Abitur trat er 1950 ins Noviziat ein, das 1952 nach Neuhausen/Fildern umzog.

Nach dem Philosophiestudium in Irland wurde er 1957 als Missionar nach Indonesien gesandt, wo er nach dem Theologiestudium 1962 zum Priester geweiht wurde.

Er war von 1964 bis 1985 zunächst als Präfekt, Lehrer und Spiritual an einem Internat in Mertoyudan/ Magelang tätig, von 1985 bis 1997 als Dozent und Spiritual am Priesterseminar in Yogyakarta.

Danach war er in der in einer Pfarrei St. Antonius in Muntilan tätig.

Im Jahre 2000 kehrte er nach Deutschland zurück und war in der Seelsorge in Bad Säckingen und in der Seelsorgeeinheit St. Blasien tätig.

Seit 2020 lebte er in der Seniorenkommunität in Unterhaching.

P. Benno Kuppler SJ

18:07 Uhr, 14.07.2022

Bruder Ernst Heurich SJ

* 24.06.2022   ✝︎ 11.07.2022

Der Herr allen Lebens hat in der Nacht zu Montag, am 11. Juli 2022, Br. Ernst Heurich SJ, geboren 24. Juni 1938, eingetreten 15. März 1959, Letzte Gelübde 5. November 1977, im Peter-Faber-Haus in Berlin­ Kladow zu sich gerufen.

Bruder Ernst Heurich SJ ist in Neiße geboren und in Finstetwalde aufgewachsen. Sein Vater war Landarbeiter, seine Mutter Bäuerin.

1959 trat er in Erfurt-Hochheim ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Als Gärtner hat er im Noviziat in Erfurt-Hochheim (1961-65) sowie in verschiedenen Häusern der Jesuiten gearbeitet: in Berlin-Biesdorf (1970-73), Dresden-HohenEichen (1973-98), im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow (1998-2011) und im Exerzitienhaus Gries (2011-13).

Seit 2013 lebte und arbeitete er wieder im Peter-Faber-Haus in Berlin-­Kladow.

 

P. Benno Kuppler SJ

17:07 Uhr, 12.07.2022

P. Franz-Josef Holin SJ

  ✝︎ 04.07.2022

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 4. Juli 2022, um 8:37 Uhr P. Franz-Josef Holin SJ, geboren 13. März 1935, eingetreten 16. April 1958, geweiht 27. August 1966, im Caritas Altenheim in Köln zu sich gerufen.

P. Franz-Josef Holin wurde als ältester von vier Brüdern in Balve/Sauerland geboren. Nach dem Abitur studierte er in Aachen und Bonn Jura und trat am 16. April 1958 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu in Ehringerfeld ein.

Es folgten die Studien in Philosophie in Pullach und von 1963-1967 in Theologie in Frankfurt Sankt Georgen. Am 27. August 1966 wurde er in Frankfurt zum Priester geweiht.

1967 wurde er nach Schweden destiniert.

In Uppsala begann er ein Aufbaustudium in Kultur- und Philosophiegeschichte, welches ihm half, tiefer in die schwedische Kultur und Gesellschaft hineinzufinden.

In den folgenden Jahren arbeitete er in der Gemeinde in Uppsala mit, unter anderem als Studentenseelsorger. Am 12. Dezember 1977 wurde er schwedischer Staatsbürger.

Von 2006-2010 war er Pfarrer von S:t Lars in Uppsala. Seine wichtigste apostolische Aufgabe war jedoch die Kulturzeitschrift „Signum“ – vormals „Credo“ –, die er 1974 zusammen mit P. Hermann Seiler neu gründete und die er bis 2003 als Chefredakteur leitete.

Für P. Holin war diese Zeitschrift eine Plattform der interkulturellen Begegnung und des Dialogs mit der schwedischen Gesellschaft.

Nach fast 50 Jahren in Schweden kehrte er 2012 nach Deutschland zurück und zog in die Seniorenkommunität in Köln-Mülheim.

In den vergangenen Monaten ließen seine Kräfte mehr und mehr nach.

P. Benno Kuppler SJ

20:07 Uhr, 05.07.2022

Doris Ladenthin

  ✝︎ 23.06.2022

Gestern starb unsere ehemalige und langjährige Mitarbeiterin in der Jugendseelsorge. In Gedanken und Gebeten sind wir bei ihrer Familie. In der Hoffnung und im Vertrauen, dass mit dem Tod das Leben in der liebenden Nähe Gottes beginnt, denken wir an Doris Ladenthin und ihre Familie. Gott wird sie mit offenen Armen empfangen.

Uta Raabe

Bereichsleiterin Pastoral

Uta Raabe

20:06 Uhr, 24.06.2022

P. Ludger van Bergen SJ

* 28.04.1938   ✝︎ 05.06.2022

Der Herr allen Lebens hat am 5. Juni 2022 in den frühen Morgenstunden, P. Ludger van Bergen SJ, geboren 28. April 1938, eingetreten 29. September 1958, geweiht 10. Juni 1967, in der Seniorenresidenz Aqua Viva in Nijmegen zu sich gerufen.

Pater Ludger van Bergen wurde am 28. April 1938 in Nijmegen geboren. Er trat am 29. September 1958 in Mariëndaal ein, studierte Philosophie am Berchmanianum in seiner Heimatstadt und Theologie am Canisianum in Maastricht. Dort wurde er im Jahr 1967 in St. Servaas zum Priester geweiht.

Wieder in Nijmegen wurde er 1975 in Missiologie promoviert und legte im selben Jahr die letzten Gelübde ab.

Nach zwei Jahren als Theologiedozent in Indonesien ging er 1977 nach Bonn und wurde Mitarbeiter der Zeitschrift „Die Katholischen Missionen“.

Von 1979 bis 1984 war er Lehrbeauftragter für Spirituelle Theologie an der PTH Sankt Georgen, Frankfurt am Main, und wirkte als Hausgeistlicher im Kinderheim Maria im Waldein, sowie als Krankenhausseelsorger im St. Elisabeth-Krankenhaus in Bonn.

Im Jahr 1989 zog er nach Trier und wurde dort für viele Jahre Spiritual am Priesterseminar und Lehrbeauftragter in Spiritueller Theologie und Religionswissenschaft.

Als die Jesuitenkommunität 2019 geschlossen wurde, blieb Pater van Bergen in Trier.

Trotz nachlassender Gesundheit setzte er sich u.a. für die Seligsprechung von P. Wilhelm Eberschweiler SJ ein.

Anfang Mai 2022 zog er in die Seniorenresidenz der unabhängigen Region der Europäischen Niederlande (ELC) „Aqua Viva“ um.

P. Benno Kuppler SJ

19:06 Uhr, 08.06.2022

Anja Eva Maja Besier geb. Besier

* 31.08.1965   ✝︎ 16.04.2022

Du fehlst mir und vielen anderen jeden einzelnen Tag.

Lass ein Licht deine weitere Reise erhellen, so wie du

unsere Leben mit deiner Leichtfertigkeit erhellt hast.

Volkmar Stolley

23:05 Uhr, 25.05.2022

P. Klaus Riesenhuber SJ

* 29.07.1938

Der Herr allen Lebens hat heute, am 31. März 2022, um 11:25 Uhr (Ortszeit) P. Klaus Riesenhuber SJ, geboren 29. Juli 1938, eingetreten 16. April 1958, geweiht 13. März 1971, in Tokyo zu sich gerufen.

P. Klaus Riesenhuber SJ wurde in Frankfurt/M. geboren und wuchs während des Zweiten Weltkriegs teilweise in Gmund am Tegernsee auf.

Nach dem Abitur studierte er Theologie in Sankt Georgen, um Diözesanpriester zu werden, trat jedoch 1958 in Eringerfeld ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein.

Nach der Promotion in Philosophie in Pullach („Metaphysik des Willens bei Thomas von Aquin“) meldete sich P. Riesenhuber 1967 für die japanische Mission.

Den theologischen Doktorgrad erwarb er 1989. 40 Jahre lang war er zunächst Dozent, später Professor für Philosophie und Theologie und Direktor des Instituts für mittelalterliches Denken an der Sophia-Universität in Tokyo.

Darüber hinaus lehrte er an weiteren Universitäten in Tokio und Sendai sowie an der renommierten Kyūshū-Universität in Fukuoka.

P. Riesenhuber hat zahlreiche Publikationen zur mittelalterlichen Philosophie verfasst und herausgegeben und einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung der in Japan wenig bekannten abendländischen Philosophie und Theologie und eines denkerisch verantworteten Christentums geleistet.

Zu seinen Hauptwerken zählen „Hören auf den Anruf – zur transzendental konstitutiven Funktion des Wortes“ (1984) und „Theology and the Question of God in Heidegger“ (1990).

Durch P. Hugo M. Enomiya-Lassalle, dem er freundschaftlich verbunden war und dessen Nachlass er verwaltete, kam er zur Praxis von Zen-Sesshins.

Seit 2019 lebte er im Alten- und Pflegeheim Loyola-Haus in Tokyo. Er litt unter mehreren schweren Krankheiten, darunter Alzheimer und Parkinson.

Vor etwa einer Woche sich sein Zustand aufgrund einer Lungenentzündung rapide. Am 31. März ist er um 11:25 Uhr friedlich verstorben.

P. Benno Kuppler SJ

16:04 Uhr, 01.04.2022

Kurt Colliet

* 25.05.1938   ✝︎ 07.11.2011

Papa,du bist nun 10 Jahre fort. Nicht weggegangen, uns nur voraus. Nun ist Mutti dir gefolgt,paß gut auf sie auf.

Ruhet in Frieden und das ewige Licht möge euch immer leuchten.

Ich vertraue darauf daß ihr in Gottes Geborgenheit euren Frieden gefunden habt und empfehle euch in Gottes Hand.

Eure Tochter Sylvia.

Sylvia

22:03 Uhr, 18.03.2022

P. Robert Gelberg SJ

Der Herr allen Lebens hat gestern, am 16. März 2022, um 16:21 Uhr P. Robert Gelberg SJ, geboren 18. Februar 1929, eingetreten 11. April 1956, geweiht 28. August 1964, im Evangelischen Krankenhaus Köln-Kalk zu sich gerufen.

Pater Robert Gelberg SJ wurde 1929 in Plettenberg/Westfalen geboren und hat vor dem Eintritt ins Noviziat Eringerfeld acht Semester Philologie studiert.

Nach den ordensüblichen Studien in Pullach und Frankfurt Sankt Georgen folgte das Tertiat in Frankreich, bevor er 1967 das Referendariat in Paderborn abschloss und an das Aloisiuskolleg nach Bonn-Bad Godesberg gesandt wurde.

Schon früh übernahm er dort Verantwortung, u.a. von 1969 bis 1985 als Direktor.

Von 1967 bis 1972 war er auch Provinzkonsultor.

Von Bad Godesberg wechselte Pater Gelberg 1985 ans Canisius-Kolleg nach Berlin, wo er bis 1993 ebenfalls Direktor war.

Nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst arbeitete er von 1993 bis 2004 im Referat „Akademikerseelsorge“ im Generalvikariat des Bistums Trier.

Für einige Jahre übernahm er die Aufgabe des Vizepostulators in der Causa Wilhelm Eberschweiler.

Mit der Auflösung des Ignatiushauses in Trier erfolgte Ende 2018 der Umzug in die Seniorenkommunität Friedrich-Spee nach Köln.

In den vergangenen Wochen ließ die Kraft spürbar nach, erst vor einer Woche wurde er auf die Pflegestation verlegt.

P. Benno Kuppler SJ

19:03 Uhr, 17.03.2022

P. Christian Herwartz SJ

* 16.04.1943

Der Herr allen Lebens hat heute, am 20. Februar 2022, P. Christian Herwartz SJ, geboren 16. April 1943, eingetreten 7. Februar 1969, geweiht 24. Mai 1976, im Krankenhaus Havelhöhe in Berlin Kladow zu sich gerufen.

P. Christian Herwartz SJ wurde am 16. April 1943 in Stralsund geboren. Die Familie wechselte öfters den Wohnort – sein Vater war Kapitän bei der Marine – und Christian begann sein Berufsleben zunächst mit einem Maschinenbaupraktikum auf einer Werft in Kiel.

Dort wechselte er in die Bundeswehr und machte die Ausbildung zum Reserveoffizier.

1969 holte er das Abitur im Collegium Marianum in Neuss nach und trat in die Gesellschaft Jesu ein.

Nach dem Noviziat studierte er Philosophie in Pullach und München, dann bis 1975 Theologie in Frankfurt Sankt Georgen.

Es folgte eine Ausbildung in der Metallverarbeitung in Frankreich, mit Tätigkeiten in Toulouse, Straßburg und Paris, wo er die Ideen der Arbeiterpriesterbewegung zu verwirklichen suchte.

1976 wurde er zum Priester geweiht. 1978 begann er als Arbeiterpriester, Dreher und Lagerarbeiter in Berlin, wohnte zunächst mit Michael Walzer SJ (+) in einem Arbeiterwohnheim und einer Ausländerunterkunft,

ab Mai 1979 in einer eigenen Wohnung in der Naunynstraße in Kreuzberg, wo er bis 2016 einer Wohngemeinschaft von Jesuiten und Menschen in verschiedenen Notlagen, die dort für kurze oder längere Zeit Aufnahme fanden, vorstand.

Ab 2000 war er „arbeitslos“ und widmete sich vermehrt den von ihm entwickelten „Exerzitien auf der Straße“ und diversen Tätigkeiten im Sozialapostolat.

Im April 2016 verabschiedete er sich für eine Sabbatzeit aus Kreuzberg und zog ins Canisius-Kolleg, von wo er weiter Exerzitien begleitete.

Ab März 2020 zog er aufgrund der Corona-Pandemie – er trug durch seine Parkinsonerkrankung ein hohes Gefährdungsrisiko – zunächst vorübergehend nach Berlin-Kladow und wurde im März 2021 dorthin destiniert.

Nach einer zunächst gut verlaufenen Darmoperation erlag er heute deren Folgen im Krankenhaus Havelhöhe in Berlin-Kladow.

P. Benno Kuppler SJ

20:02 Uhr, 20.02.2022

P. Wim Schellekens SJ

* 15.09.1921

Der Herr allen Lebens hat am 16. Februar 2022 P. Wim Schellekens SJ, geboren 15. September 1921, eingetreten 7. September 1940, geweiht 24. August 1952, im Theodor-Fliedner-Haus in Altenkirchen zu sich gerufen.

P. Wim Schellekens SJ wurde am 15. September 1921 in Den Haag geboren und trat am 7. September 1940 in die Gesellschaft Jesu ein. Er war zunächst Mitglied der Niederländischen Provinz (NER) und dann, ab 2017, der Unabhängigen Region der Europäischen Niederlande (ELC).

Er studierte Philosophie am Berchmanianum in Eijsden und Nijmegen und Theologie in Leuven. In Leuven wurde er 1952 von Msgr. Kujur aus Ranchi zum Priester geweiht.

Nach seinem Studium war er von 1955 bis 1958 in der Krijtberg-Kirche in Amsterdam tätig, dann arbeitete er von 1959 bis 1965 in den Kirchengemeinden Molenstraat und St. Jozefkerk in Nijmegen.

1965 ging er nach Deutschland, wo er 50 Jahre lang als Seelsorger in Saarlouis, in Dudweiler-Herrensohr, in Luisenthal und an anderen Orten tätig war.

Seit 1988 war er bis vor wenigen Jahren Seelsorger in Michelbach und Altenkirchen.

Im Jahr 2015 zog er in das Theodor-Fliedner-Haus in Altenkirchen und war der Seniorenkommunität Friedrich-Spee in Köln-Mühlheim zugeschrieben.

In den Niederlanden wird der Abschiedsgottesdienst am Mittwoch, den 23. Februar, um 13 Uhr in der Canisiuskerk, Molenstraat 37, in Nimwegen gefeiert. Die Beerdigung findet um 15:30 Uhr auf dem Friedhof von Jonkerbos statt

P. Benno Kuppler SJ

20:02 Uhr, 20.02.2022

Für Manuela und ihre Mutter

Wir beten für Manuela M., die in Kürze eine schwere OP zu überstehen hat.

Lieber Gott, schenke ihr die Kraft und Stärke, die sie benötigt, um wieder gesund zu werden. Und schenke auch der lieben Mutter, die pflegebedürftig ist und für einige Zeit daher in ein Pflegeheim muss, die nötige Liebe und Stärke, die sie braucht, bis ihr Kind wieder gesund ist. Oh, Hergott, der du uns alle als deine Kinder liebst, behüte und beschütze diese zwei Menschenkinder in nächster Zeit ganz besonders.

Danke lieerb Gott für deine Fürsorge.

F. und E. Schleisser

 

Edith Schleisser

09:01 Uhr, 04.01.2022

Manfred

Eine Stimme,die uns so vertraut war,schweigt.

Eine Mensch der immer für uns da war,

lebt nicht mehr.

Erinnerung ist das Einzige,was uns bleibt.

Nichts bringt dich zurück,doch in unseren Herzen bist du immer bei uns.

Wir haben dich lieb.

Roswitha und Sylvia

12:12 Uhr, 24.12.2021

P. Franz-Rudolf Collet SJ

Der Herr allen Lebens hat heute, am 9. Dezember 2021, kurz nach Mitternacht P. Franz-Rudolf Collet SJ, geboren 15. Februar 1926, eingetreten 24. April 1952, geweiht 30. Juli 1960, im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow zu sich gerufen.

P. Franz-Rudolf Collet SJ wurde 1926 in einem belgischen Wöchnerinnenheim geboren, als Geburtsstadt wurde allerdings tags darauf Trier eingetragen, wo er auch aufwuchs.

Nach zwei Semestern Rechtsstudien trat er 1952 in Eringerfeld ins Noviziat der Niederdeutschen Provinz ein. Nach der Philosophie in Pullach und der Theologie in Frankfurt-Sankt Georgen wurde er 1960 zum Priester geweiht und absolvierte bereits von 1961-62 sein Tertiat in Münster/W..

Es folgten zunächst sehr kurze Einsätze: nach den Letzten Gelübden 1963 als Religionslehrer am Aloisius-Kolleg, von September bis November 1964 als Studentenseelsorger in Aachen, dann für drei Monate als Socius Magistri im Noviziat in Ascheberg.

Im Januar 1965 wechselte er als Beichtvater nach Koblenz.

Ab 1966 widmete er sich dem Studium der französischen Sprache in Paris und wirkte erst als Studentenseelsorger und ab 1968 als Kaplan in einer Pfarrei.

Ab 1975 arbeitete er als Deutsch- und Mathematiklehrer an einer staatlichen Schule in Paris, blieb aber den deutschen Provinzen und zuletzt der Zentraleuropäischen Provinz zugeordnet.

Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt in Paris bat er darum, nach Deutschland zurückkehren zu dürfen und lebte seit drei Wochen im Peter-Faber-Haus, unserer Seniorenkommunität in Berlin-Kladow, wo er heute früh friedlich entschlief.

P. Benno Kuppler SJ

14:12 Uhr, 09.12.2021

P. Heribert Skirde SJ

* 05.06.2021

Der Herr allen Lebens hat heute, am 4. Dezember 2021, gegen 5 Uhr P. Heribert Skirde SJ, geboren 5. Juni 1932, eingetreten 14. April 1953, geweiht 28. August 1964, im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow zu sich gerufen.

P. Heribert Skirde SJ ist 1932 in Berlin-Tempelhof geboren.

1953 trat er auf dem Jakobsberg in Bingen ins Noviziat ein. Nach den Humaniora in Feldkirch-Tisis, der Philosophie in Pullach und der Theologie in Frankfurt-Sankt Georgen wurde er 1964 zum Priester geweiht.

Er war Präfekt im Albertus-Magnus-Kolleg und Religions- und Griechischlehrer an der Bischof-Neumannschule in Königstein sowie im Canisius-Kolleg in Berlin tätig.

Nach der Ablegung seiner Letzten Gelübden (15. August 1967) war er von 1968 bis 1981 Kaplan in unserer Pfarrei St. Canisius in Berlin, später auch Minister des dortigen Ignatiushauses.

Von 1982 hat er bis zur Auflösung der Residenz in Marburg 1992 in der Exerzitien- und Altenseelsorge gearbeitet. Von 1992 bis 2003 war er Diözesan-Seniorenseelsorger der Erzdiözese Berlin.

Seit 2015 lebte er im Peter-Faber- Haus, unserer Seniorenkommunität in Berlin-Kladow.

P. Benno Kuppler SJ

12:12 Uhr, 04.12.2021

P. Heinrich Pfeiffer SJ

  ✝︎ 26.11.2021

Der Herr allen Lebens hat heute, Nacht am 26. November 2021, P. Heinrich Pfeiffer SJ, geboren 22. Februar 1939, eingetreten 22. April 1963, geweiht 13. Juli 1969 im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow zu sich gerufen.

P. Heinrich Pfeiffer SJ wurde 1939 in Tübingen geboren. Nach dem Abitur 1958 studierte er in Tübingen und Berlin zunächst Kunstgeschichte und trat 1963 in die Gesellschaft Jesu ein.

Nach Studien der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Romanistik, Philosophie und Theologie in Tübingen, London, Florenz, Berlin, München, Rom und Basel wurde er 1969 von Bischof Hans L. Martensen in Berlin zum Priester geweiht.

1970 promovierte Heinrich Pfeiffer an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zum Lic. theol. und 1973 an der Universität Basel zum Dr. phil. im Fach Kunstgeschichte.

Von 1973 bis zu seiner Emeritierung 2009 war er Professor für Kunstgeschichte und christliche Ikonographie an der Kirchengeschichtlichen Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana.

Von 2014 bis 2017 lehrte er an der Theologischen Fakultät in Palermo.

Er war von 1999 bis 2004 Berater der Päpstlichen Kommission für die Kulturgüter der Kirche.

Heinrich Pfeiffer hat sich durch Publikationen zu Raffael, der Sixtinischen Kapelle und der christlichen Ikonographie einen Namen gemacht.

Er beschäftigte sich intensiv mit dem Turiner Grabtuch, dem Veronikabild und dem Schleier von Manoppello.

Seit 2019 lebte er im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow.

P. Benno Kuppler SJ

17:11 Uhr, 26.11.2021

P. Friedo Ricken SJ

  ✝︎ 18.11.2021

Der Herr allen Lebens hat heute Nacht, am 18. November 2021, P. Friedo Ricken SJ, geboren 9. Oktober 1934, eingetreten 29. April 1957, geweiht 27. August 1966,

im Alten- und Pflegeheim Waldsanatorium Planegg in Krailling zu sich gerufen.

Mit P. Friedo Ricken verliert der Jesuitenorden einen bedeutenden Philosophen und Lehrer, der weit über die nationalen Grenzen hinaus wirkte.

Geboren wurde Friedo Ricken 1934 in Rheine/Westfalen. Nach seinem Abitur in Frankfurt 1955 studierte er dort und in Tübingen klassische Philologie, bevor er sich

1957 zum Eintritt in den Jesuitenorden entschloss. Er absolvierte die üblichen Studien der Philosophie und Theologie in Pullach und in Frankfurt.

1966 wurde er zum Priester geweiht. Danach studierte er in Heidelberg klassische Philologie und Philosophie. Bei Ernst Tugendhat wurde er 1973 in Philosophie mit einer Arbeit über die Nikomachische Ethik des Aristoteles promoviert.

Danach nahm er die Lehrtätigkeit in den Fächern „Antike Philosophie“ und „Allgemeine Ethik“ an der Hochschule für Philosophie in München auf.

Er war ein engagierter Schulmeister, der Generationen von Studierenden die Inhalte philosophischer Texte mit großem didaktischem Geschick erschloss.

1979 promovierte er sich bei Walter Kern in Innsbruck in Theologie mit einer Arbeit über den Einfluss der griechischen Philosophie auf das frühe Christentum.

Das Grenzgebiet zwischen Theologie und Philosophie wurde ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit.

Er erhielt Einladungen zu Forschungsaufenthalten in Oxford und Harvard, war Gastprofessor in St. Louis, Washington, Tokio und Jerusalem. Seine zahlreichen Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt.

Bis ins hohe Alter hinein war Pater Ricken körperlich und geistig aktiv, hielt Vorträge und veröffentlichte Artikel. Heute Nacht beendete er sein langes und ertragreiches irdisches Leben.

P. Benno Kuppler SJ

13:11 Uhr, 20.11.2021

P. Peter Leutenstorfer SJ

  ✝︎ 07.11.2021

Der Herr allen Lebens hat am Sonntag, 7. November 2021, gegen 15 Uhr P. Peter Leutenstorfer SJ, geboren 11. März 1928, eingetreten 15. September 1947, geweiht 31. Juli 1958, in unserer Seniorenkommunität Pedro Arrupe in Unterhaching zu sich gerufen.

P. Leutenstorfer wurde 1928 in Gauting als fünftes von 13 Kindern geboren. Der Vater war Landwirt und Mesner der Pfarrei. Früh verlor er seine Mutter.

Mit 16 Jahren wurde er als Flakhelfer eingezogen. Nach Krieg und Gefangenschaft konnte er zunächst in Pasing aufs Gymnasium gehen, dann in St. Blasien 1947 das Abitur machen, da er Jesuit werden wollte.

Nach dem Noviziat und der Philosophie in Pullach führte ihn der Weg wieder ins Kolleg, wo er vor der Theologie in Innsbruck drei Jahre als Lehrer in den Fächern Deutsch und Latein in der Unterstufe unterrichtete.

Schon während des Theologiestudiums schrieb er sich an der Universität Innsbruck für die Fächer Deutsch, Latein und Griechisch ein und schloss 1967 in München seine Studien mit dem Staatsexamen ab.

Nach einem Jahr als Studienassessor am staatlichen Gymnasium in Freiburg kam er 1968 das dritte Mal, nun als Lehrer, ans Kolleg.

Mit seiner Pensionierung im Kolleg 1991 endete aber seine Lehrertätigkeit nicht, er fand sich sofort bereit, im St. Benno-Gymnasium in Dresden für fünf Jahre auszuhelfen, auch als Vertretung einer Lehrkraft im Canisius-Kolleg in Berlin.

Im neugegründeten Jesuitengymnasium im Kosovo führte er wiederholt Lehrkräfte in die Kunst des Unterrichtens ein.

1996 ans Kolleg zurückgekehrt entfaltete er eine reiche Tätigkeit als Unterrichtsvertreter, Bibliothekar, gab Schülern Einzelunterricht, um sie auf den Stand der Klasse zu bringen, war als Bratschist bis zuletzt wertvolle Stütze des Kollegsorchesters.

Jung im Herzen und wach im Geist blieb P. Leutenstorfer in St. Blasien, bis im November 2020 seine Kräfte durch eine massive Herzschwäche so nachließen, dass er Ende April in die Seniorenkommunität nach Unterhaching umziehen musste.

P. Benno Kuppler SJ

10:11 Uhr, 08.11.2021

Schürhoff Erna geb. Köchling

* 06.10.1918   ✝︎ 19.01.1981

Ruhe in Frieden

Himmelsbach

11:10 Uhr, 26.10.2021

Schürhoff Heinrich geb. Schürhoff

* 16.06.1890   ✝︎ 29.08.1965

Mein lieber Vater Ruhe in Frieden.

Himmelsbach

11:10 Uhr, 26.10.2021

Martha Möller geb. Dziemba

* 09.07.1929   ✝︎ 14.07.1988

Sie fehlt - immer!

Jutta Niedersaetz

22:10 Uhr, 22.10.2021

Jörg Wegener

* 07.06.1951   ✝︎ 04.09.2013

Zum Gedenken an meinen Ehemann

Marita Wegener

13:10 Uhr, 22.10.2021

Eveline Rischewski geb. Knappe

* 04.11.1936   ✝︎ 29.07.2020

Meiner lieben Mutsch zum Gedenken

Marita Wegener

13:10 Uhr, 22.10.2021

Pater Manfred Richter SJ

Der Herr allen Lebens hat gestern Abend, am 13. Oktober 2021, gegen 20 Uhr Manfred Richter SJ, geboren am 3. März 1932, eingetr. am 14. September 1950, geweiht am 24. Juli 1960, im Peter-Faber-Haus in Berlin- Kladow zu sich gerufen.

Pater Manfred Richter SJ ist 1932 in Berlin-Karlshorst geboren und 1950 in den Jesuitenorden eingetreten. 1960 wurde er zum Priester geweiht und hat zunächst im Bildungsbereich des Heinrich-Pesch-Haus in Mannheim mitgearbeitet.

Er war viele Jahre Geistlicher Beirat des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) und des Cartell Rupert Mayer (CRM).

Am 2. Februar 1968 legte er seine Letzten Gelübde ab.

Von 1988 bis 2006 hat er in der Katholischen Glaubensinformation im Erzbistum Berlin mitgearbeitet, zehn lange Jahre lang als deren Leiter.

Er war mehrmals Superior des Ignatiushauses in Berlin-Charlottenburg und des Peter-Faber-Hauses in Berlin-Kladow.

Seit 2007 lebte er wieder im Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow.

 

Das Requiem wird am Mittwoch, 27. Oktober 2021, um 11 Uhr in St. Canisius, Witzlebenstr. 30, 14057 Berlin gefeiert;

die Beerdigung ist anschl. gegen 13 Uhr auf dem Domfriedhof St. Hedwig, Ollenhauerstraße 24-28, in Berlin-Reinickendorf.

P. Benno Kuppler SJ

16:10 Uhr, 14.10.2021

P. Herbert Günther SJ

* 14.06.2021   ✝︎ 25.09.2021

Der Herr allen Lebens hat heute Nacht, am 25. September 2021, um 0.38 Uhr P. Herbert Günther SJ, geboren am 14. Juni 1925, eingetreten am 26. April 1949, geweiht am 31. Juli 1958, auf der Intensivstation der München Klinik Neuperlach zu sich gerufen.

Pater Herbert Günther SJ ist 1949 in den Orden eingetreten und wurde 1958 zum Priester geweiht. Am 2. Februar 1961 legte er seine Letzten Gelübde ab.

Er war zunächst Kaplan in St. Canisius in Berlin und bis 1975 Freier Mitarbeiter am Sender Freies Berlin. Dort produzierte er Fernsehbeiträge für die Abendschau und für den Kirchenfunk viele Fernsehproduktionen.

Von 1971 bis 1975 war er Leiter des Katholischen Besucher-Büros Berlin-West, danach leitete er von 1975 bis 1980 die „Offene Tür Berlin“.

Von 1981 bis 1996 arbeitete er in München mit im Institut für Kommunikation und Medien (IKM).

Zum 500. Geburtstag des Hl. Ignatius produzierte er zusammen mit Günter Friedrich die Fernsehdokumentation „So viele Fesseln gibt es nicht“ (1990).

Seit 2015 lebte er in der Seniorenkommmunität in Unterhaching.

P. Benno Kuppler SJ

19:09 Uhr, 25.09.2021

P. Medard Kehl SJ

* 09.11.1942   ✝︎ 23.09.2021

Der Herr allen Lebens hat gestern Abend, am 23. September 2021, gegen 22.10 Uhr P. Medard Kehl SJ, geboren am 9. November 1942, eingetreten am 9. Oktober 1961, geweiht am 26. Juli 1969, in unserer Seniorenkommunität Peter- Faber-Haus in Berlin-Kladow zu sich gerufen.

Pater Medard Kehl SJ wurde 1942 in Berlin geboren und wuchs mit vier Geschwistern in Bonn auf. Über den Bund Neudeutschland, die heutige KSJ, kam er zu den Jesuiten.

Er trat 1961 in den Orden ein, verbrachte sein Noviziat in Eringerfeld und Philosophiestudium in Pullach bei München, studierte Theologie an der ordenseigenen Hochschule in Frankfurt/Main und promovierte in Tübingen beim damaligen Professor und späteren Kardinal Walter Kasper.

Von 1975 bis 2012 lehrte er Dogmatik und Fundamentaltheologie zunächst als Dozent, später Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und war Berater der Deutschen Bischofskonferenz.

Von 2000-2004 und 2006-2008 war er Prorektor der Hochschule.

Als Seelsorger war er unter anderem in einem Kinderheim in Offenbach am Main und in einem christlichen Behindertenwohnheim (Arche) bei Basel tätig.

Von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2012 war er zudem Pfarrer der Gemeinde in Frankfurt-Oberrad.

Außerdem betreute er von 1977 bis 2005 die Kirchengemeinde in Ebersbach im Spessart seelsorglich mit.

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: „Die Kirche. Eine katholische Ekklesiologie“ (1994) und „Eschatologie“ (1996).

Seit April 2021 lebte Pater Kehl in unserer Seniorenkommunität Peter-Faber-Haus Berlin-Kladow.

P. Benno Kuppler SJ

11:09 Uhr, 24.09.2021

Pfarrer D. Schmidt

Allmächtiger und barmherziger Gott, Herr des Lebens, auf die mütterliche Fürsprache Mariens, gib ihm die ewige Ruhe. Vergilt ihm all das Gute das er in seinem priesterlichen Wirken getan hat und nimm ihn auf in die ewige Herrlichkeit.

Mario Gr.

11:09 Uhr, 24.09.2021

Mein Papa Gerhard

* 18.08.1937   ✝︎ 15.12.2020

Liebe Papa, ich hoffe du schaust von oben zu und es geht dir gut, deine Seele ist frei, und du bist im Licht der Zufriedenheit.

Wir vermissen dich sehr, aber in Gedanken und im Herzen bist du immer bei uns.

Wir sehen uns irgendwann wieder......

Die Tochter Mariola

21:09 Uhr, 18.09.2021

Ursula Anna Wewers Geels geb. Ursula Anna Wewers

  ✝︎ 09.08.2021

Meine Mutter, Ursula Anna Wewers Geels, starb am Mittwoch, 8. September, 2021. Ich bin ihr einzige Sohn und einziges Kind. Meine Mutter war einmal Krankenschwester und auch Künstlerin. Sie hatte sich auch viel für Musik interessiert. Leider hatte sie eine lange Krankheit, die ihre Lebensqualität beeinträchtigte. Ich habe ihr ein feierliches Versprechen gegeben, die beste Person zu sein, die ich sein kann, um ihr Andenken zu ehren.

Bernd Geels

16:09 Uhr, 17.09.2021

Bruder Otto Wihan SJ

  ✝︎ 15.09.2021

Der Herr allen Lebens hat gestern Abend, am 15. September 2021, um 20.20 Uhr Br. Otto Wihan SJ, geboren am 12. Mai 1935, eingetr. am 26. Oktober 1957, im Peter-Faber-Haus in Berlin- Kladow zu sich gerufen.

Bruder Otto Wihan SJ wurde am 12. Mai 1935 in Nieder Wölsdorf (Sudetenland) in einer kinderreichen Familie geboren. Im Oktober 1945 erlebte er die Vertreibung nach Ribnitz, Mecklenburg.

Von 1951 bis 1954 machte er in Ribnitz eine Lehre als Goldschmied und arbeitete von 1956 bis 1957 in Dresden im VEB Edelschmuck.

1957 trat er in den Jesuitenorden ein und machte das Noviziat auf dem Jakobsberg. Er war Sakristan und Hausmeister in verschiedenen Jesuiten-Häusern, darunter auf dem Jakobsberg, im Peter-Faber-Kolleg in Berlin-Kladow und sechs Jahre in Rom (Germanicum).

1969 legte er seine Letzten Gelübde ab. Von 1974 bis 1991 wirkte er in der Pfarrei St. Albertus, Gießen, und leitete die Bauaufsicht der Kirche Maria Frieden in Heuchelheim.

Als Minister war er in Göttingen, Münster, Köln und Koblenz für die vielen praktischen Dinge der Kommunitäten zuständig.

Seit 2004 lebte und arbeitete er wieder in Berlin-Kladow. Einige Unfälle machten ihm schwer zu schaffen und in den letzten Jahren der Krebs.

B. Benno Kuppler SJ

17:09 Uhr, 16.09.2021

P. Piet van Breemen SJ

* 23.06.2021   ✝︎ 31.08.2021

Antwerpen - Pater Piet van Breemen SJ ist tot. Der gefragte Exerzitienbegleiter und Buchautor starb am Dienstagnachmittag im Alter von 94 Jahren in einem Altenheim der Jesuiten in Nijmegen, wie die zuständige Region European Low Countries der Jesuiten heute mitteilte.

Piet van Breemen wurde am 23. Juni 1927 im niederländischen Bussum geboren. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg trat er 1945 in den Jesuitenorden ein.

Er studierte Philosophie in Nijmegen und Theologie in Maastricht, wo er 1956 die Priesterweihe empfing, außerdem Physik in Amsterdam und Wales. Nach kurzer Zeit als Physiklehrer wurde er 1964 Novizenmeister, von 1975 bis 1978 leitete er das gemeinsame Noviziat der niederländischen und flämischen Provinzen in Brüssel. Von 1985 bis 1993 war er in Berlin-Kladow zuständig für die letzte Phase der Jesuitenausbildung, das sogenannte Tertiat. Danach lebte er zwölf Jahre lang in der damaligen Jesuitenkommunität in Aachen. Weltweit hat er Ignatianische Exerzitien gegeben und Seminare für Geistliche Begleiter zur Spiritualität des Hl. Ignatius und über das Ordensleben in der Gesellschaft Jesu angeboten.

Viele seiner Bücher erschienen zuerst auf Deutsch und wurden in bis zu 20 Sprachen übersetzt.

"Das Sterben kann ohne Zweifel ganz schwer sein, aber der Tod ist für mich der Übergang vom Schatten ins volle Licht", antwortete Piet van Breemen SJ 2012 in einem Interview auf die Frage, ob er sich auf seinen Tod freue. "Die Liebe Gottes, an die wir im Leben glauben, werden wir dann erfahren ohne Hülle oder Trennung. Das wird eine unvorstellbar tiefe Glückserfahrung sein. Allerdings wird uns in dieser erfahrenen Seligkeit auch klar werden, wie sehr wir in unserem Leben diese Liebe Gottes unterschätzt haben und wie schäbig wir manchmal mit ihr umgegangen sind."

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

11:09 Uhr, 03.09.2021

Thomas Schubert

* 23.03.1959   ✝︎ 09.08.2021

Gute Reise mein lieber Thomas!

Kathi

21:08 Uhr, 17.08.2021

P. Albert Giesener SJ

* 29.04.1936   ✝︎ 06.08.2021

Der Herr allen Lebens hat heute Nacht, am 6. August 2021 um 1.30 Uhr P. Albert Giesener SJ, geboren am 29. April 1936, eingetr. am 24. September 1955, geweiht am 28. August 1965, in unserer Seniorenkommunität Friedrich Spee im Caritas- Altenzentrum St. Josef- Elisabeth in Köln-Mülheim zu sich gerufen.

Pater Albert Giesener SJ wurde 1936 in Essen geboren, wo er Mitglied im Bund Neudeutschland und Messdiener in der Pfarrei St. Ignatius war. Nach dem Abitur am Burggymnasium machte er zunächst ein Praktikum für ein Maschinenbaustudium, trat aber dann 1955 ins Noviziat der Gesellschaft Jesu in Eringerfeld ein. Nach den Studien in Pullach und Frankfurt und einem Magisterium im Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg wurde er 1965 in Frankfurt zum Priester geweiht.

Er war zunächst am St. Ansgar-Kolleg in Hamburg tätig als Religionslehrer und von 1972 bis 1977 als Rektor, wo er den Neubau von Klassenräumen, Jesuitenwohnungen sowie einer Turnhalle mit Spielfeld betreute. Von 1977 bis 1988 war er als Minister und Verwaltungsleiter der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen maßgeblich für den Neubau von Bibliothek, Küche und Mensa verantwortlich. Von 1989 bis 1998 war er Kollegsrektor und Geschäftsführer des Aloisiuskollegs, wo er ebenfalls umfangreiche Sanierungsarbeiten durchführte.

1998 wurde er Pfarrer der 1995 abgebrannten Kirche von St. Canisius Berlin, deren Neubau er plante und 2002 einweihen konnte.

Von 2007 bis 2015 war er Superior der Seniorenkommunität Friedrich Spee in Köln.

P. Benno Kuppler SJ

18:08 Uhr, 06.08.2021

P. Bernhard Kriegbaum SJ

* 01.09.1944   ✝︎ 03.08.2021

Der Herr allen Lebens hat am 3. August 2021 um 18.35 Uhr P. Bernhard Kriegbaum SJ, geboren am 1. September 1944, eingetreten am 24. April 1963, geweiht am 27. April 1972, im Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck zu sich gerufen.

Bernhard Dieter Franz Kriegbaum wurde 1944 in Berlin geboren. Die Mutter, katholisch, stammte aus Freising, der Vater, evangelisch, war Berliner; er starb, als Bernhard Kriegbaum 17 Jahre alt war. Nach dem Abitur am Canisiuskolleg trat er 1963 in Berlin- Kladow ins Noviziat ein. Von 1965 bis 1968 studierte er Philosophie in Pullach. Nach dem Magisterium am Canisiuskolleg wurde er 1969 zum Theologiestudium nach Innsbruck gesandt. Am 27. April 1972 empfing er in Berlin die Priesterweihe. Das Doktoratsstudium in Alter Kirchengeschichte, Patrologie und Christlicher Archäologie absolvierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München; 1984 wurde er dort promoviert. Von 1980 bis 1994 unterrichtete er als Professor für Kirchengeschichte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. 1988/89 absolvierte er sein Tertiat in Wernersville, Maryland, USA. Am 22. Juni 1990 legte er in Rom seine Letzten Gelübde ab.

Als Universitätsprofessor lehrte er von 1994 bis 2012 Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Daneben war P. Kriegbaum immer pastoral tätig, u. a. im Bürgersaal in München, in Gramais, in Tessenberg/Osttirol und seit 2012 als Vikar in der Pfarre St. Nikolaus in Reith bei Seefeld.

Ab 2020 folgten aufgrund einer Krebserkrankung zahlreiche Behandlungen und Krankenhaus-Aufenthalte in Innsbruck und Hall. Für die fürsorgliche Pflege im Klara- Heim und im Hospiz-Haus in Hall sowie zuletzt im Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck war er sehr dankbar.

P. Benno Kuppler SJ

17:08 Uhr, 04.08.2021

Pater Bernd Hagenkord SJ geb. Bernd Hagenkord

* 04.10.1968   ✝︎ 26.07.2021

In ewiger Erinnerung an dich und unseren gemeinsamen Weg durch die Zeit, der mit dieser Station beginnt und nicht endet.

Roswitha Steffens

12:08 Uhr, 02.08.2021

P. Bernd Hagenkord SJ

  ✝︎ 26.07.2021

Der Herr allen Lebens hat heute, am 26. Juli 2021, um 8.15 Uhr P. Bernd Hagenkord SJ, geboren am 4. Oktober 1968, eingetr. am 14. September 1992, geweiht am 7. September 2002, in der Münchener Klinik Neuperlach zu sich gerufen.

Pater Bernd Hagenkord SJ wurde 1968 in Hammgeboren und ist 1992 in den Jesuitenorden eingetreten. Er hat in Gießen und Hamburg Geschichtswissenschaften und Journalistik studiert und in München seinen Abschluss gemacht. Philosophie und Theologie studierte er in München und London. 2002 wurde er zum Priester geweiht. Von 1997 bis 1999 war er Jugendseelsorger in Berlin und 2002 bis 2008 für die Katholische Studierende Jugend in Hamburg, danach hospitierte er beim Domradio in Köln. Nach seinem Tertiat in Chile leitete er von 2009 bis 2017 die deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan und übernahm im Zuge der Reform der Vatikanmedien ab 2017 die neu geschaffene Position des Leitenden Redakteurs von Vatican News.

Im September 2019 kam er zurück nach Deutschland, um dort Superior der Kommunität des Berchmanskollegs und Koordinator des Campus Kaulbachstraße in München zu werden. Zusammen mit Maria Boxberg von der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) wurde er Geistlicher Begleiter des Synodalen Weges. Erst im April 2021 war er als Einzelpersönlichkeit in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gewählt worden.

P. Benno Kuppler SJ

13:07 Uhr, 26.07.2021

P. Johannes Seidel SJ

  ✝︎ 29.06.2021

Der Herr allen Lebens hat P. Johannes Seidel SJ, geboren am 25. März 1953, eingetreten am 12. September 1972, geweiht am 27. September 1980, zu sich gerufen. Er wurde heute, am 29. Juni 2021, tot in seiner Wohnung in Paderborn aufgefunden.

P. Johannes Seidel SJ ist 1953 in Göttingen geboren und wuchs in Diensthop (Dörverden/Niedersachsen) auf. Nach dem Abitur am Domgymnasium in Verden trat er 1972 in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte von 1974 bis 1976 Philosophie in München und nach dem Magisterium in Berlin von 1977 bis 1980 Theologie in Rom.

1980 wurde er von Kardinal Carlo Martini in Frankfurt zum Priester geweiht und arbeitete in Hannover in der Studentenseelsorge. 1981 begann er in Göttingen ein Aufbaustudium in Biologie und Biochemie, das er als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg fortsetzte. Dort schloss er 1994 eine Promotion zum Dr. rer. nat. ab.

Seit 1995 war er Lehrbeauftragter, ab 1997 Dozent für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München sowie in Frankfurt, Sankt Georgen.

Nach der Promotion zum Dr. theol. an der LMU München (2007) wurde er 2016 an der Universität Paderborn habilitiert. Dort lehrte er zuletzt am Institut für Katholische Theologie als Privatdozent Biblische Theologie (Neues Testament).

P. Benno Kuppler SJ

13:06 Uhr, 29.06.2021

P. Fridolin Pflüger SJ

  ✝︎ 19.06.2021

Der Herr allen Lebens hat am Samstag, 19. Juni 2021, gegen 23:30 Uhr (Ortszeit), P. Fridolin Pflüger SJ, geboren am 18. Februar 1947 eingetreten am 13. Juni 1966, geweiht am 2. Oktober 1976, im Krankenhaus in Kampala/Uganda zu sich gerufen.

P. Frido Pflüger SJ ist am 18. Februar 1947 in Albbruck im Landkreis Waldshut geboren trat nach dem Abitur am 13. Juni 1966 in den Jesuitenorden ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Pullach, Innsbruck und Tübingen.

Von 1971 bis 1973 war er Erzieher und Mathematiklehrer am Kolleg St. Blasien im Schwarzwald. Am 2. Oktober 1976 wurde er in München zum Priester geweiht. Von 1975 bis 1981 absolvierte er in Tübingen ein Zweitstudium der Mathematik und Physik und war anschließend Lehrer für Mathematik, Physik und Astronomie am Jesuitenkolleg in St. Blasien. Während des Tertiats auf den Philippinen 1986/87 arbeite er zum ersten Mal für drei Monate mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service - JRS). Im Lager Bataan, wo damals vietnamesische Boat People untergebracht waren, lernte er, was es heißt, Menschen zu begleiten. Von 1988 an war er stellvertretender Schulleiter am Kolleg St. Blasien.

Ab August 1992 half er beim Wiederaufbau des katholischen St. Benno-Gymnasiums in Dresden, dessen Schulleiter er 1994 wurde und bis 2003 blieb.

Von 2003 bis 2006 ging er für den JRS nach Adjumani, Norduganda, wo damals 100.000 Flüchtlinge aus dem Südsudan gestrandet waren. Von

2006 bis 2008 war er Delegat des deutschen Provinzials für ignatianische Pädagogik. Danach ging er nach Nairobi/Kenia und leitete von 2008 bis 2012 als Regionaldirektor den JRS Ostafrika.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er von 2012 bis 2018 Leiter des JRS Deutschland in Berlin.

2018 ging er wieder zurück nach Afrika und arbeitete als Country Director für den JRS in Uganda. Vor allem die letzten anderthalb Jahre während der Corona-Pandemie waren für ihn eine besondere Herausforderung. Seine Rückkehr nach Deutschland war geplant, für den 18. Juli hatte er einen Flug nach Berlin gebucht. Wegen einer COVID-19-Infektion musste er seit dem 15. Juni im Krankenhaus in Kampala behandelt werden. Nun hat ihn der Herr am heutigen Weltflüchtlingstag in die ewige Heimat gerufen. Requiescat in pace!

P. Benno Kuppler SJ

10:06 Uhr, 20.06.2021

Papa

Gebet dafür, dass es Papa jetzt gut geht und er ganz nahe bei Jesus ist. Jesus sage Papa dass ich ihm für alles danke, was er für mich getan hat und dass ich ihn sehr vermisse. Papa soll vom Himmel aus auf uns aufpassen.

Tochter

11:06 Uhr, 07.06.2021

Pfr.Bertram Matin Tippelt

* 10.11.1958   ✝︎ 15.05.2021

" Mögen Engel Dich begleiten auf dem Weg zum Paradies...."und der liebende Gtt Dich mit offenen Armen erwarten !

Christiane BRB - St. Elisabeth

23:05 Uhr, 26.05.2021

Bertram Martin Tippelt

* 10.11.1958   ✝︎ 15.05.2021

Als ich im Sommer 2007 als Neupriester zu Dir nach Dominicus kam, hattest Du Dir den Ruf eines „Kaplansschrecks“ erworben…zumindest bedauerten mich andere Kapläne und Pfarrer, dass ich zu Dir geschickt wurde…

Ich selbst habe Dich anders wahrgenommen…

Fordernd aber auch freimütig und gebend.

Du hast mich machen lassen und mir vieles beigebracht, dass ich bei vielen Priestern heutzutage vermisse.

Sicher waren wir nicht in allem einer Meinung aber ein offenes Ohr hattest Du immer.

Vielleicht wäre es für Dich manchmal besser gewesen, Du hättest einen Gang runter geschaltet, aber andererseits wärst das dann nicht Du gewesen.

 

Ich habe Dir viel zu verdanken und so danke Dir heute für alles, für Zuwendung und Gespräche, für Lob, Kritik, gemeinsames Gebet und das ein oder andere Bierchen, das wir gemeinsam getrunken haben.

 

Besonders dankbar bin ich Dir für einen Satz, beim adventlichen Dekanatsbeichttag in St. Clara im Dezember 2012.

Ich erzählte Dir von meiner Beziehung und dass ich vorhabe aus dem Dienst als Priester auszuscheiden. Am Ende dieses seelsorglichen Gesprächs bat ich Dich um den Segen…

Du schautest mich an und sagtest in Deiner unnachahmlichen Art: „Ich gebe dir nicht den Segen, sondern die Absolution, du Sack!“

 

Nun bin ich mir sicher, dass Du mit dem gleichen Engagement und Enthusiasmus, den Du an den Orten Deines Wirkens an den Tag gelegt hast, auch den Himmel „aufmischen und auffrischen“ wirst. Mit Küchenneubau, Hortbetreuung und RKW‘s…

Darüber hinaus glaube ich ganz fest daran, dass wir uns eines Tages wiedersehen…

Und bis dahin habe ich und viele andere Menschen, deren Lebensweg Du maßgeblich geprägt hast einen Fürsprecher bei Gott…

Machs gut Bertram!

 

Claudius

21:05 Uhr, 17.05.2021

Pfarrer Betram Tippelt

* 10.11.1958   ✝︎ 15.05.2021

Lieber Betram,

schade, dass du gehen musstest. Auch wenn wir nicht immer auf dem gleichen Weg waren und vieles anders sahen und auch stritten. Ich bin froh, dass wir vor einigen Jahren einen Weg zur Versöhnung fanden. Ich werde immer wieder an dich denken. Danke für deine Inspirationen und auch für deine Standpunkte. Es macht mich traurig, dass du so früh gehst, aber vielleicht hast du auch einfach zu viel von dir gegeben... immer Power und immer machen! Machs gut, wir sehen uns dann irgendwann

Pia Kavka

16:05 Uhr, 17.05.2021

P. Hubertus Tommek SJ

* 04.11.1940   ✝︎ 16.04.2021

Der Herr allen Lebens hat heute, am Freitag, 16. April 2021, um 7.45 Uhr, P. Hubertus Tommek SJ, geboren am 4. November 1940, eingetreten am 26. April 1960, geweiht am 11. Juli 1971, in Berlin zu sich gerufen.

P. Hubertus Tommek SJ wurde am 1940 als einer von zwei Brüdern im schlesischen Marienwallfahrtsort Albendorf (Wambierzyce/Kreis Glatz) geboren. Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Stadthagen trat er 1960 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu auf dem Jakobsberg ein. Nach der ordensüblichen Ausbildung in Pullach (Philosophie), Berlin (Lehrerbildung an der pädagogischen Hochschule) und Theologie (Lyon-Fourvière) wurde er 1971 zum Priester geweiht und unterrichtete von 1974 bis 1988 Latein und Religion am Berliner Canisius-Kolleg. Schon 1972 begann sein Engagement in der charismatischen Erneuerung mit Gebetskreisen und Exerzitien. Er komponierte geistliche Lieder und gab Liederbücher („Preist unseren Gott“) heraus.

1988 bis 1997 leitete er das Exerzitienwerk Berlin, ab 1997 in Kooperation mit der Kath. Glaubensinformation die „Christliche Glaubens- und Lebensschule St. Ignatius“. Seine Parkinsonerkrankung schwächte ihn in den folgenden Jahren zusehends, so dass er 2012 die Leitungsaufgaben in andere Hände legen musste. Seit 2010 lebte er in der von ihm gegründeten Gemeinschaft „Monte Crucis“, die letzten Jahre dort liebevoll und aufmerksam gepflegt und betreut.

P. Benno Kuppler SJ

12:04 Uhr, 16.04.2021

P. Hugo Stoll SJ

* 22.08.1935   ✝︎ 10.04.2021

P. Hugo Stoll SJ ist 1935 als ältestes von sieben Kindern in Waldshut geboren und besuchte das Kolleg St. Blasien, wo die Jesuiten einen bleibenden Eindruck auf ihn machten. Nach den Abiturexerzitien bei P. Oskar Simmel SJ entschied er sich, ins Noviziat der Gesellschaft Jesu in Neuhausen einzutreten. Nach dem Juniorat in Tisis/Feldkirch und der Philosophie in Pullach musste er an der Lunge operiert werden und war anschließend Präfekt in St. Blasien. Nach der Theologie in Innsbruck wurde er

1966 in München zum Priester geweiht. Er war zunächst Socius des Novizenmeisters und dann in der Jugendseelsorge (KSJ) und in der Hochschulgemeinde in Karlsruhe tätig.

1981 wurde die Bildungsarbeit seine Hauptaufgabe, für kirchliche Hilfswerke in Brüssel sowie in Heiligkreuztal, ab 1988 im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg. Nach erneuter schwerer Krankheit wechselte er 1998 in die Seniorenseelsorge nach Stuttgart. 2004 zog ins Franz-Xaver-Haus nach Mannheim, wo er bis 2017 in der Alten- und Krankenseelsorge arbeitete. 2017 lebte P. Stoll in der Seniorenkommunität in Unterhaching.

P. Benno Kuppler SJ

11:04 Uhr, 11.04.2021

P. Alois Parg SJ

* 21.08.1932

Der Herr allen Lebens hat gestern, am Montag, 15. März 2021, gegen 3 Uhr, P. Alois Parg SJ, geboren am 21. August 1932, eingetreten am 14. September 1953, geweiht am 31. Juli 1965, im Peter-Faber-Haus in Berlin- Kladow zu sich gerufen.

P. Alois Parg SJ ist im ostsudetischen Groß-Kunzendorf (Velké Kunětice) im heutigen Tschechien geboren. Nach der Vertreibung 1946 fand die Familie in Donauwörth eine neue Heimat. 1953 trat er in den Orden ein und absolvierte seine Ausbildung in Neuhausen, Tisis/Vorarlberg, Pullach, Feldkirch und Innsbruck. Am 31.07.1965 wurde er in München, St. Michael, zum Priester geweiht.

Alfred Delps Wort über den Dienst der Kirche als „Nachgehen und Nachwandern auch in die äußersten Verlorenheiten und Verstiegenheiten des Menschen“ war für ihn leitend:

„Das Wandern habe ich gelernt“, schrieb er im Freundeheft, „so wird mir, hoffe ich, mit Gottes Hilfe auch das Nachwandern gelingen“.

Von 1966 bis 1973 arbeitete P. Parg in der Jugendarbeit in Nürnberg, als Mentor der Religionspädagogen und Laientheologen in Eichstätt (1974–1982) sowie als Kaplan in Hof und Socius des Novizenmeisters. Seit 1985 widmete er sich ganz der Exerzitienbegleitung. Von Nürnberg und Regensburg gab er Exerzitienkurse u.a. für Priester, Ordensleute und jesuitische in Kasachstan, Russland, Tadschikistan und Litauen.

In Nürnberg war er für die Seelsorge für russlanddeutsche Aussiedler beauftragt.

2009 zog er ins sibirische Novosibirsk, um dort als Seelsorger für Karmelitinnen zu arbeiten und beim Aufbau eines Exerzitienhauses zu helfen.

2012 gehörte er der Kommunität des Peter-Faber-Hauses in Berlin- Kladow an, gab aber weiter Exerzitien in Russland. Der Abschied von dieser Herzenssaufgabe fiel ihm schwer. Er entdeckte die Ikonenmalerei, um seinem Glauben Ausdruck zu geben und für andere sichtbar zu machen.

Am 15. März 2021 ist seine unermüdliche Wanderschaft zu Ende gegangen, und Alois ist in seine ewige Heimat zurückgekehrt.

Wir empfehlen ihn dem Gebet aller Mitbrüder.

Der Termin für die Beerdigung auf unserem Ordensfriedhof in Pullach wird noch festgelegt. Das

Requiem feiert die Kommunität des Peter-Faber-Hauses im kleinen Kreis.

P. Benno Kuppler SJ

10:03 Uhr, 16.03.2021

P. Franz Jálics SJ

* 16.11.1927

Der Herr allen Lebens hat heute, am Samstag, 13. Februar 2021, gegen 3 Uhr, P. Franz Jálics SJ (HUN), geboren am 16. November 1927 eingetreten am 14. August 1947 geweiht am 12. Dezember 1959 im Altenheim Farkas Edith Szeretetotthon in Budapest zu sich gerufen.

P. Franz Jalics SJ wurde 1927 in Budapest geboren und verbrachte seine Kindheit auf dem Landgut seiner Eltern. Ende 1944 kam er als 17-jähriger Offiziersanwärter mit seiner Einheit nach Deutschland. Während der Bombardierung Nürnbergs machte er eine tiefe religiöse Erfahrung, die seinen weiteren Glaubensweg entscheidend prägte.

Nach seiner Rückkehr nach Ungarn holte er das Abitur nach und trat 1947 ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Unter dem Druck der kommunistischen Regierung musste er Ungarn verlassen und absolvierte seine philosophischen Studien in Pullach und Löwen/Belgien. Nach weiteren Studien in Chile und dem Theologiestudium in Buenos Aires dozierte er dort Fundamentaltheologie und Dogmatik und begleitete als Spiritual die Scholastiker.

1974 zog er in ein Elendsviertel von Buenos Aires, um das Leben mit den Armen zu teilen. Er wurde von den argentinischen Militärs verfolgt und war fast ein halbes Jahr lang in einer Zelle mit verbundenen Augen eingesperrt.

Seit 1978 lebte Jalics in Deutschland und gab Exerzitien in dem von ihm aus der Erfahrung seines Lebens geprägten kontemplativen Stil. 1984 gründete er das Exerzitienhaus Gries in Wilhelmsthal, das er bis 2004 leitete. 2017 kehrte er nach Ungarn und lebte in einem Altenheim in Budapest. Wegen einer Corona-Erkrankung musste er im Krankenhaus behandelt werden, konnte aber am Donnerstag wieder in das Altenheim zurückkehren. Sein Provinzial P. Vízi Elemér SJ spendete ihm am Freitag die Krankensalbung.

P. Benno Kuppler SJ

15:02 Uhr, 13.02.2021

Pfarrer Menzinger geb. 17,9.1946

Ruhe in Frieden

Frau Andrea Barth

19:02 Uhr, 02.02.2021

Wolfgang geb. Wolfgang

* 18.01.1948   ✝︎ 19.01.2015

Lieber Wofgang bitte hilf deinen Kindern, du sihst wie sehr sie deine hilfe brauchen. Hilf Stefanie dass sie ihren Weg meistert, einen lieben Lebensparnter und Arbeit findet. Hilf K und S, dass sie ihren Lebensweg in Liebe und harmonie gehen ohne Streit, hilf S dass er nicht immer so agresiv und laut wird. schenk ihnen mehr Liebe. Bitte Wolfgang hilf dass wir alle wieder harmonisch zusammen leben. Ich fühl mich so einsam ohne dich. Gib uns ein zeichen bitte danke

Ehefrau

06:01 Uhr, 31.01.2021

P. Wolf Huwe SJ

* 03.08.1939

Der Herr allen Lebens hat am Donnerstag, 28. Januar 2021, P. Wolf Huwe SJ, geboren am 3. August 1939, eingetreten am 12. September 1958, geweiht am 29. Juni 1969, im Berliner Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe zu sich gerufen.

P. Wolf Huwe SJ wurde im heutigen Slawsk (früher Heinrichswalde/Ostpreußen) geboren. Nach seinem Noviziat auf dem Jakobsberg und der Philosophie in Pullach studierte er Theologie in Heythrop und Salisbury. Nach seiner Priesterweihe 1969 in Berlin wurde er 1970 als Missionar in die Sinoia-Mission gesendet, der heutigen Diözese Chinhoyi in Simbabwe. Er arbeitete zunächst in der Sacred Heart Jesuit Mission in Banket, später als Kaplan an der Kathedrale in Harare und in Norton. Zuletzt war er Pfarrer von St. Peter-Claver in Harare. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte er 2005 in seine Heimat nach Deutschland zurück und wurde der Deutschen Provinz transkribiert. Er lebte im Peter- Faber-Haus in Berlin-Kladow.

P. Benno Kuppler SJ

17:01 Uhr, 29.01.2021

Pater Alain Florent Gandoulou

* 11.08.1963   ✝︎ 22.02.2018

Très cher Père Alain,

Ma famille et moi vous souhaitons un doux repos auprès de Dieu. Vous nous manquez beaucoup en ces temps de Noël que nous avions si souvent passé ensemble. Vous serez toujours dans nos pensées.

Léon Chabuel Oback

13:12 Uhr, 28.12.2020

Manuela

Heute am Heiligabend vermissen wir dich und unsere lieben ganz besonders.Du hast immer einen Platz in unseren Herzen..Wir haben dich lieb.

Roswitha und Sylvia

23:12 Uhr, 24.12.2020

Manfred

Der Baum ist geschmückt , Nur du fehlst.Wir vermissen dich jeden Tag.

Ein lieber Freund sagte mal, der Tod ist nicht das Ende.

Wir lieben dich sehr.

Sylvia und Roswitha.

23:12 Uhr, 24.12.2020

P. Franz Scharfenberger SJ

  ✝︎ 18.06.2020

Im Alter von 95 Jahren ist P. Franz Scharfenberger SJ in Köln verstorben. Am 25.10.1925 in Berlin-Lichterfelde geboren, wurde er als 17-jähriger zum Wehrdienst eingezogen und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft. 1946 trat P. Scharfenberger in den Jesuitenorden ein. Seine Studienzeit absolvierte er in England und in Frankfurt. Von 1952 bis 1956 bereitete er sich in Japan auf einen späteren Einsatz dort vor, musste aber aus gesundheitlichen zurückkehren. Am 29.06.1959 wurde er vom damaligen Bischof Julius Döpfner in Berlin St. Clemens zum Priester geweiht.

Linguistische Spezialstudien schlossen sich an – in Georgetown University Washington, DC und Phonetik (Groningen/Niederlande). Von 1961 bis 1980 unterrichtete er als Englischlehrer am Canisius-Kolleg in Berlin. Zwei Herzinfarkte setzten seiner Unterrichtstätigkeit ein Ende. Von 1981 bis 1986 arbeitete er als Sekretär des Apostolischen Nuntius in Bonn-Bad Godesberg. Danach wechselte er nach Wien und war bis 2000 Mitarbeiter des Ständigen Vertreters des Heiligen Stuhles bei den Internationalen Organisationen.

Seit 2003 lebte P. Scharfenberger in einer Seniorenkommunität seines Ordens in einem Altenheim in Köln-Mülheim.

P. Benno Kuppler SJ

16:12 Uhr, 23.12.2020

Pater Anton Rauscher SJ

* 08.08.1928   ✝︎ 21.12.2020

Pater Professor Dr. Dr. h.c. mult. Anton Rauscher SJ, eine der großen Persönlichkeiten der katholischen Soziallehre in Deutschland, ist heute in Augsburg-Göggingen im Alter von 92 Jahren gestorben. In der vergangenen Woche hatte er eigentlich eine COVID-19-Erkrankung überstanden und war in ein Pflegeheim zurückgekehrt, war aber doch deutlich geschwächt.

„Mit Professor Anton Rauscher verliert die Kirche weit über die Grenzen des Bistums Augsburg und den Jesuitenorden hinaus eine wichtige Säule der Brücke zwischen Staat und Kirche“, würdigte der Augsburger Bischof Bertram Meier das Wirken des Verstorbenen.

Am 8. August 1928 in München geboren, studierte er zunächst Philosophie, Theologie und Christliche Gesellschaftslehre in Freising und Rom und wurde am 10. Oktober 1953 in Rom zum Priester geweiht. Nach seiner Promotion trat er 1956 in die Gesellschaft Jesu ein. Von 1957 bis 1960 dozierte er zunächst an der Sophia-Universität in Tokyo Sozialethik, studierte dann bis 1964 Wirtschaftswissenschaften in Münster und wurde 1968 für das Fach Christliche Sozialwissenschaften habilitiert.

Bereits vor seiner Habilitation war er seit 1963 in Mönchengladbach Direktor der im Jahr 1962/63 gegründeten „Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle“ (KSZ) der Deutschen Bischofskonferenz. Diese Aufgabe hatte er bis 2010 inne. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 war er außerdem Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der damals neu gegründeten Universität Augsburg.

Bis 2010 war er Berater der Kommission VI für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied der Kommission für Zeitgeschichte. Seit 1998 wirkte er als Gastprofessor in Seoul (Korea). P. Rauscher ist Herausgeber mehrerer wissenschaftlicher Reihen sowie des „Handbuchs der Katholischen Soziallehre“ (2008). Er veröffentlichte maßgebliche Werke zur Sozialethik und initiierte zahlreiche wissenschaftliche Tagungen in Deutschland sowie in den USA und in Südkorea. 1989 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz und 1993 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen.

P. Benno Kuppler SJ

15:12 Uhr, 21.12.2020

Vater

* 28.02.1908

Lieber Vater, ich hoffe, dass es es dort wo du bist gutgeht.

Es grüßt dich deine Tochter

Tochter

13:11 Uhr, 19.11.2020

Pater Werner Herbeck SJ

* 29.02.1932   ✝︎ 29.10.2020

Du warst mir über 50 Jahre ein sehr wichtiger Lebensbegleiter. Dafür danke ich dir von Herzen! Ruhe in Frieden bei unserem Herrn.

Gisela Rosemann

15:11 Uhr, 09.11.2020

Schürhoff, Erna geb. geb. Köchling

* 06.10.1918   ✝︎ 19.01.1981

Herr, dein Wille geschehe.

Himmelsbach, Ute

11:11 Uhr, 04.11.2020

Schürhoff, Heinrich

* 15.06.1890   ✝︎ 29.08.1965

Herr, gib der armen Seele die ewige Ruhe.

Himmelsbach, Ute

11:11 Uhr, 04.11.2020

P. Fritz Korte SJ

  ✝︎ 02.11.2020

Sein Leben lang hat sich Fritz Korte für Menschen engagiert, die wegen körperlicher Krankheit oder Behinderung am gesellschaftlichen Leben nicht teilhaben können. Gestern Abend, am 2. November 2020, ist er nach langer Krankheit in Frankfurt im Alter von 82 Jahren gestorben.

Fritz Korte wurde am 16. Mai 1938 in Bielefeld geboren, 1948 zog die Familie nach Dortmund. Im Gymnasium lernte er den Bund Neudeutschland kennen, der seine Treffen im Garten der Jesuitenresidenz abhielt. Nach dem Abitur begann er zunächst ein Mathematik- und Physikstudium in Münster, um Gymnasiallehrer zu werden, trat aber dann 1959 in den Jesuitenorden ein. Nach der ordensüblichen Ausbildung wurde er 1969 im Frankfurter Dom zum Priester geweiht. Danach machte er ein längeres Pastoralpraktikum in einer Priestergemeinschaft in Rüsselsheim. Von 1972 bis 1976 war er als Kaplan in St. Ignatius Frankfurt tätig.

Nach der letzten Ausbildungsphase, dem Tertiat, arbeitete er als Seelsorger für Menschen mit Behinderungen und Langzeiterkrankungen. Er war zunächst durch die Bistümer Limburg und Mainz als Seelsorger der Fraternität im Großraum Frankfurt beauftragt, einer Gemeinschaft von Körperbehinderten, Langzeitkranken und nicht behinderten Menschen, die 1972 von der Deutschen Bischofskonferenz als Laienbewegung anerkannt worden war. 1976 wurde er zum Nationalseelsorger der Fraternität gewählt (bis 1988) und arbeitete im Kontakt- und Freizeitzentrum für Behinderte in Offenbach mit. Er organisierte bundesweit für Menschen mit Behinderung Gebetskreise, Besinnungstage und Ferienfreizeiten, wie z.B. die Feier der Weihnachts-, Kar- und Ostertage in Altötting. Die Menschen mit Behinderungen schätzten besonders seine Geduld und seine Fähigkeit zuzuhören und dass sie bei ihm zu Wort kommen konnten.

P. Benno Kuppler SJ

18:11 Uhr, 03.11.2020

P. Werner Herbeck SJ

Heute Morgen ist P. Werner Herbeck SJ im Altenheim der Jesuiten in Berlin verstorben. Bis zuletzt war sein Leben und Wirken geprägt von einem wachen Interesse an neuen Fragestellungen und Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie vom tatkräftigen Engagement in sozialen und politischen Fragen. Konzentration auf den Binnenraum von Kirche lag ihm nicht, sein Anliegen war es, an die „Hecken und Zäune" zu gehen. Persönlich wirkte P. Herbeck auf den ersten Blick sperrig, nüchtern, knapp und kurz angebunden; doch wer ihm zuhörte, entdeckte einen zupackenden und hilfreichen, gemütvollen und sensiblen Menschen.

P. Werner Herbeck SJ wurde am 29. Februar 1932 in Berlin geboren. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg trat er 1951 in den Jesuitenorden ein. Nach den ordensüblichen Studien in Pullach und Frankfurt/St.Georgen wurde er 1962 in Berlin von Erzbischof Alfred Bengsch zum Priester geweiht. Für den Abschluss seiner Ordensausbildung ging er in die USA und lernte dort die Grundkenntnisse der Gesprächstherapie kennen, was ihm bei seinen weiteren seelsorglichen Tätigkeiten mit Studenten, Ratsuchenden und Randgruppen zugute kam.

Von 1962 bis 1965 war er Studentenseelsorger an der Freien Universität (FU) Berlin, danach von 1967 bis 1977 Studentenpfarrer in Darmstadt. Hier machte er eine ihn nachhaltig beeindruckende Bekanntschaft mit Eugen Kogon, einem christlich geprägten Gegner des Nationalsozialismus. Mit großem Engagement widmete er sich in diesen turbulenten Jahren dem Gespräch und der Begleitung Studierender und scheute dabei nicht den innerkirchlichen Konflikt. Anschließend arbeitete er, ebenfalls in Darmstadt, in der Telefonseelsorge, bis er 1980 nach Berlin zurückging und zwanzig Jahre lang die „Offene Tür Berlin” (OTB) leitete, die Unterstützung und Begleitung in seelischen Schwierigkeiten, Konflikten und psychologischen Problemsituationen bietet. Von 1984 bis 1991 war er auch Oberer des Ignatiushauses in Berlin. Mit seiner ganzen Person, aber auch durch die spezifische Arbeit der „Offenen Tür“ setzte sich P. Herbeck dafür ein, dass die Kirche in Berlin tatsächlich eine offene Tür für die Fragen und Nöte der Menschen hatte.

Nach seinem Ausscheiden wurde er Nofallseelsorger und zog er 1999 in das Berliner Canisius-Kolleg, wo er sich neben weiteren seelsorglichen Aufgaben der Betreuung der Wohltäter, Freunde und Ehemaligen des Kollegs widmete. Von 2001 bis 2007 war er Geistlicher Leiter der Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen (KMF) im Bund Neudeutschland (ND). 2014 zog er aus gesundheitlichen Gründen in das Peter-Faber-Haus in Berlin-Kladow.

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

13:10 Uhr, 29.10.2020

Vater

* 28.02.1908

Vater, ich denke oft an dich.

 

Tochter

07:10 Uhr, 27.10.2020

P. Karl Steffens SJ

* 01.04.1936

Der Herr allen Lebens hat heute Nacht, Donnerstag, 22. Oktober 2020, im Richartz House in Harare/Simbabwe P. Karl Steffens SJ nach langer Krankheit zu sich gerufen.

P. Steffens wurde am 1. April 1936 in Saarburg geboren. Vor seinem Eintritt in die Gesellschaft Jesu am 19. April 1955 war er ein begnadeter Mittelstreckenläufer. Bereits sein älterer Bruder Josef Steffens (*29.10.1930 - † 15.02.2000) war Jesuit. Nach der Priesterweihe am 28. August 1965 schickte ihn der Orden 1966 als Missionar nach Simbabwe. Er hat zunächst in Harare Shona gelernt und arbeitete dann in verschiedenen Missionstationen, erst in Magonde, dann in Chitsungo. Später war er Gefängnisseelsorger in Harare. Während des Befreiungskrieges war er in der Marymount Mission tätig. Später war er lange Superior und Pfarrer in der St. Paul's Mission, Harare, zuletzt in der Sacred Heart Mission in Banket.

2018 kam er nach Berlin, wo ihm ein Bein amputiert werden musste, und lebte bis September 2019 in der Kommunität in Berlin-Kladow.

Requiescat in pace!

P. Benno Kuppler SJ

11:10 Uhr, 22.10.2020

Pater Karl Treser SJ

Im Peter Faber Haus der Berliner Jesuiten war er mit fast 97 Jahren der Älteste – am Samstag ist Pater Karl Treser SJ verstorben.

Geboren ist er am 18. Dezember 1923 im Trierer Ortsteil Oberkirch (Zewen). Als 17-jähriger wurde er zur Wehrmacht eingezogen und gelangte für zwei Jahre in französische Kriegsgefangenschaft. Seine Schulzeit schloss er 1951 in Büren im Internat ab, das damals von den Jesuiten geführt wurde. Darauf trat er ins Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Nach den ordensüblichen Studien in Pullach und Frankfurt-Sankt Georgen wurde er 1959 zum Priester geweiht.

In seiner Geburtsstadt Trier war er von 1961 bis 1965 in der vom Jesuitenorden im Mergener Hof und in der MJC geprägten Jugendarbeit tätig. Danach wechselte er nach Lübeck und koordinierte in ganz Schleswig-Holstein die Jugendarbeit, später war die Erwachsenenseelsorge sein Arbeitsschwerpunkt. 1977 zog er nach Hamburg in die Jesuitenresidenz am Schlump. Er war mehr als 15 Jahre lang Präses der Katholischen Arbeitnehmerschaft und Seelsorger bei Schwestern. Der Bischof von Osnabrück beauftragte ihn 1978 mit der Gemeindekatechese in Hamburg und Schleswig-Holstein. Von 1981 an übernahm er verschiedene Aufgaben in der Jesuitenkommunität an der Hamburger Sankt-Ansgar-Schule. Auch als die Jesuiten die Schule 1993 abgaben, blieb P. Treser dort in der Bürgerweide wohnen. 2003 zog er wieder in die Residenz beim Schlump und 2006 mit der Jesuitenkommunität an den Kleinen Michel und übernahm in dieser Zeit seelsorgliche Aufgaben in verschiedenen Hamburger Gemeinden.

Aus gesundheitlichen Gründen wechselte er 2017 in das Altenheim der Jesuiten nach Berlin-Kladow. Dort konnte er im letzten Jahr am Ignatiusfest noch sein 60. Priesterjubiläum feiern. Anfang Oktober musste er nach einem Sturz für einige Tage ins Krankenhaus. Danach kehrte er wieder in seine Kommunität zurück. Am Samstagnachmittag ist er ruhig hinübergegangen. Ein lieber und humorvoller Mensch weniger unter uns, ein lieber und humorvoller Mensch mehr unter den himmlischen Freunden.

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

13:10 Uhr, 19.10.2020

P. Franz-Josef Steinmetz SJ

* 08.09.1931   ✝︎ 14.10.2020

Frankfurt – Der Jesuitenpater Franz-Josef Steinmetz SJ ist tot. Im Beisein seiner Schwester ist Franz-Josef Steinmetz am frühen Morgen des 14. Oktober verstorben.

P. Steinmetz ist am 8. September 1931 in Krefeld am Niederrhein geboren, er hatte drei jüngere Geschwister: einen Bruder (Karl-Heinz + 2008) und zwei Schwestern (Beate + 2020 und Hildegard). Sein Vater wurde schon 1945 kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges in Krefeld tödlich verwundet. Seine Mutter hat ihre Kinder, wie er selber einmal schrieb, in bewundernswerter Weise als Witwe durch die Nachkriegsjahre geführt. Sie starb erst 1998 im hohen Alter von 91 Jahren.

Nach dem Abitur 1952 zog er direkt nach Rom, um dort als „Germaniker“ für das Bistum Aachen an der Päpstlichen Universität Gregoriana Theologie und Philosophie zu studieren. Dort war der Jesuitenpater Wilhelm Klein SJ zu seiner Zeit Spiritual, der sein theologisches und spirituelles Denken zeitlebens beeinflusst hat. Nach sechs Jahren Studium folgte in Rom die Priesterweihe während der Sedisvakanz, da Papst Pius XII. gerade erst verstorben war. Nach Kaplansjahren in der Diözese Aachen trat er 1964 in die Gesellschaft Jesu ein.

Es folgte die Promotion in Trier über die Eschatologie im Epheser- und Kolosserbrief. Im Anschluss an seine Promotion wurde er Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift „Geist und Leben“ in München. Nebenher gab er Vorlesungen für Ordensfrauen in Einführung ins Neue Testament, gab Exerzitienkurse oder geistliche Begleitung. 1973 wurde er Spiritual im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt. Er selber beschrieb die Zeit als eine „Zeit des dynamischen, nachkonziliaren Übergangs hin zu stabileren Rahmenordnungen und Studienplänen, neue Arbeitsfelder und Berufsbilder“. 35 Jahre nach seinem Studienbeginn kehrte er nach Rom zurück, diesmal nicht als Student sondern als Spiritual der Studenten im Germanicum.

In all den Jahren arbeitete er weiterhin als Redaktionsmitglied von „Geist und Leben“ mit, bis er 1993 Chefredakteur der Zeitschrift wurde. 1926 als „Zeitschrift für Askese und Mystik gegründet“. Ihr heutiger Name entstand 1947, um angesichts des damals spürbaren geistlichen Aufbruchs einen breiteren Leserkreis ansprechen zu können. In den letzten Jahren seines Lebens blieb er stets mit der Zeitschrift verbunden und war für seine Nachfolger ein vertrauensvoller Begleiter.

Bis zu seinem Tod gab er immer wieder Exerzitien und war als geistlicher Begleiter tätig. Bis auf das letzte Jahr verbrachte P. Franz-Josef Steinmetz SJ seinen Lebensabend bei seinen Mitbrüdern in St. Georgen. Im vergangenen Jahr musste er aufgrund seines Alters in ein Altenheim umziehen.

P. Benno Kuppler SJ

09:10 Uhr, 18.10.2020

P. Bernd Dangelmayer SDS

* 10.04.1950   ✝︎ 15.10.2020

Wir trauern als Erzbistum um P. Dangelmayer, der als engagierter Seelsorger seit Oktober 2014 die Pfarrei St. Karl Borromäus in Berlin-Grunewald leitete und heute in den frühen Morgenstunden von seinem Leiden erlöst wurde. Wir wissen ihn in Gottes Händen.

Bereich Personal Sendung - Peter Kloss-Nelson

14:10 Uhr, 15.10.2020

Pater Helmut Engel SJ

  ✝︎ 31.08.2020

Am 31. August ist Pater Helmut Engel SJ in den frühen Morgenstunden in der Mannheimer Jesuiten-Kommunität verstorben. Prof. P. Dr. Helmut Engel ist am 13. Mai 1940 in Wesel am Niederrhein geboren. In diesem Jahr 2020 sollte er im Mai in Sankt Georgen seinen 80. Geburtstag feiern. Die geplante Feier musste allerdings wegen der Pandemie-Situation auf das Ehemaligentreffen Ende Oktober verschoben werden.

1959 ist Helmut Engel in den Jesuitenorden eingetreten. Seine Studienjahre verbrachte er in Pullach bei München (Philosophie), an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt (Theologie) und am Bibelinstitut in Rom. Dort schloss er mit dem Lizenziat und einer Promotion in Bibelwissenschaften zu den „Vorfahren Israels in Ägypten“ ab. 1977 übernahm er in Sankt Georgen das Fach „Einleitung in die Heilige Schrift“ und wurde 1985 nach seiner Habilitation über die Susanna-Erzählung zum Professor berufen. In der Exegese lag ein Hauptakzent seiner wissenschaftlichen Arbeit auf den deuterokanonischen Schriften des Alten Testaments: Tobit, Judit, die Makkabäerbücher und das Buch der Weisheit Salomos, zu dem in der Reihe „Neuer Stuttgarter Kommentar“ auch ein konzis-umfassender Kommentar erschien.

In Sankt Georgen hatte Helmut Engel, zuerst im Priesterseminar dann aber auch bald darüber hinaus, die Aufgabe des Studienmoderators inne. Generationen von Studierenden sind dem von ihm entwickelten „Engel-Plan“ gefolgt, der mit seinem Namen zu einem terminus technicus an der Hochschule wurde. Auch durch seine 16-jährige Aufgabe als Beauftragter für das Studierendensekretariat und das Prüfungsamt war er mit den verschiedenen Studienordnungen und organisatorischen Umstellungen bestens vertraut, so dass er auch Studierenden, die aus dem Engel-Plan herausfielen, schnell und gern mit Alternativlösungen beisprang.

Sechs Jahre lang war P. Engel Prorektor, und ebenfalls sechs Jahre von 2000 bis 2006 Rektor der Hochschule. In seiner Zeit als Rektor wurde das jetzige Hochschulgebäude geplant, errichtet und 2004 eingeweiht.

2006 wurde P. Engel von seinen Verpflichtungen an der Hochschule beurlaubt und zog nach Rom um, wo er – wie schon 32 Jahre früher während seiner eigenen Studien am Bibelinstitut – die Aufgabe als Studienpräfekt am Priesterseminar des Collegium Germanicum et Hungaricum übernahm. 2008 wurde er dann als Professor der Hochschule Sankt Georgen emeritiert. Nach seiner Rückkehr aus Rom hat Helmut Engel in der Jesuiten-Kommunität in Mannheim gelebt.

Geschätzt war Helmut Engel auch bis in die jüngste Zeit als geistlicher Begleiter und Seelsorger. Viele Studierende hat P. Engel lange über ihre Studienzeit hinaus begleitet. Ein wichtiges Anliegen war ihm dabei die Ehrlichkeit mit sich selbst und mit Anderen. So mancher kernige Satz von ihm hat vielleicht zuerst getroffen, aber dann doch geholfen, sich mit der eigenen Wirklichkeit und ihren Möglichkeiten anzufreunden.

P. Engel hatte neben seiner Arbeit in der Verwaltung der Hochschule einen festen Platz in der zweiten Violine im Orchester und beim Kellnern und Grillen am Sommerfest. Helmut Engel war auch ein homo ludens: Skat, Doppelkopf hat er regelmäßig gespielt und passioniert auch Bridge. Spielerisch war auch sein Umgang mit Bildern und Wendungen. Viele davon sind seinen ehemaligen Studierenden in Erinnerung geblieben, z. B. „das walte Hugo!“, mit dem er heiter klare Grenzen aufzeigen konnte. Zum Spielen brachte Helmut Engel den Ernst mit, der notwendig ist, damit es zum Vergnügen werden kann. Die heiter-ernste Haltung, die es zum Spielen braucht, hat ihn auch sonst ausgezeichnet, und so manches Strenge abgefedert.

Geistlich war Helmut Engel vor allem für nüchterne Klarheit zu haben, spirituellen Höhenflügen gegenüber war er skeptisch. Bei P. Engel war stets ein Grundton von Achtung und Wohlwollen spürbar. Dieses Wohlwollen machte seine ehrliche Menschlichkeit aus. In Dankbarkeit gedenkt die Deutsche Provinz der Jesuiten ihrem Mitbruder Helmut Engel. Möge Gott ihm jetzt Leben in Fülle schenken.

Pater Ansgar Wucherpfennig SJ

P. Benno Kuppler SJ

21:08 Uhr, 31.08.2020

Klaus

  ✝︎ 26.08.2015

Mögest du behütet und beschützt sein. Man vergebe dir bzw. uns.

In ewiger Liebe

deine Tina

Tina

09:08 Uhr, 29.08.2020

Pater Alfons Höfer SJ

* 27.07.1935   ✝︎ 24.08.2020

Der frühere Jesuitenprovinzial Alfons Höfer SJ ist heute Morgen (24. August 2020) in Köln verstorben. Geboren wurde er am 27.07.1937 als Jüngster von fünf Geschwistern in Hönningen/Sieg. Er trat 1958 nach dem Abitur in die Gesellschaft Jesu in Burg Eringerfeld ein und wurde 1968 in Frankfurt/Main von Bischof Schröffer zum Priester geweiht. Nach Abschluss der Studien kam er als Mitarbeiter von P. Josef Jäger nach Köln und arbeitete dort viele Jahre als Männerseelsorger, inspiriert durch Themen und Inhalte vom II. Vatikanum. In seiner Aufgabe setzte er sich stark für die Erneuerung in der Kirche ein. Dies führte bei ihm auch zu der geistigen Auseinandersetzung mit namhaften Philosophen und Sozialwissenschaftlern. Es war auch die Zeit, in der er von 1971 bis 1989 stellvertretender Leiter der Akademie für Erwachsenenbildung war. Von P. General Kolvenbach wurde er 1986 zum Provinzial der Norddeutschen Provinz der Jesuiten ernannt. Bis 1992 hatte er dieses Amt inne. Die Erfahrungen in dieser Aufgabe waren für sein Ordensleben äußerst wichtig. Am meisten belastete ihn wohl der Ordensaustritt junger Mitbrüder.

Ab 1992 leitete er bis zum Jahre 2007 die Karl-Rahner-Akademie in Köln. Diese Jahre waren getragen von seinem ausgeprägten Gespür für aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Fragen und seiner Leidenschaft für akademische Freiheit, was in vielen Veranstaltungen und Vorträgen deutlich wurde. „Katholische Bildungsarbeit ohne akademische Freiheit war für Pater Höfer nicht denkbar. Ihm verdanken wir, dass die Karl Rahner Akademie weiterhin ein Ort des offenen Dialogs ist“ sagt der aktuelle Akademieleiter Norbert Bauer. Es war für ihn auch die spannungsgeladene Zeit zwischen dem damaligen Kardinal Meisner und der Karl-Rahner-Akademie, was für ihn keine leichte Zeit war. Einen Namen machte er sich in diesen Jahren auch durch seine Predigten in St. Peter in Köln. Auch nach seiner Verabschiedung blieb er der Akademie verbunden: als Mitglied im Trägerverein, im Programmbeirat und im Kuratorium der Stiftung.

Nachdem Höfer die Leitung der Karl Rahner Akademie in Köln 2007 abgegeben hatte, gehörte Alfons Höfer seit 2008 zum Aloisiuskolleg. Hier hat er bei den Gottesdiensten für die Schülerinnen und Schüler sowie den Beichten mitgeholfen und war manchem Mitarbeiter ein Seelsorger und Ansprechpartner. In den umliegenden Gemeinden von Bad Godesberg hat er viele Gottesdienste gefeiert und einen Bibelgesprächskreis begleitet. Auch für das theologische Gespräch in den Gemeinden und ihren Geistlichen konnte P. Höfer in diesen Jahren viele Anregungen geben. So hat er seine Erfahrungen aus der Erwachsenenbildung auch hier fruchtbar werden lassen.

Im Frühjahr 2019 brachte eine Krebserkrankung eine schmerzhafte Perspektive in sein Leben und beendete abrupt sein seelsorgliches Leben und sein Engagement sowie seinen bisherigen Alltag. Seit Mai 2019 lebte er in der Seniorenkommunität der Jesuiten im Caritas-Altenzentrum in Köln-Mülheim und fand in der Gemeinschaft der Mitbrüder eine neue Heimat. Gerade in den letzten Monaten und Wochen ertrug er in Geduld den fortschreitenden Prozess der Krebserkrankung und den damit verbundenen gesundheitlichen Folgen.

P. Benno Kuppler SJ

15:08 Uhr, 25.08.2020

Winfried Ratzmer geb. Ratzmer

* 11.08.1963   ✝︎ 18.10.2016

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach. "Komm Heim."

 

Niemand fragt, ob es recht ist, Abschied zu nehmen

Entschieden hat, was größer ist als wir

Die Gedanken und Erinnerungen kann uns niemand nehmen

Und das was war, ist im Herzen bei uns.

 

Wir vermissen dich und denken an dich, deine Eltern und

deine Schwester mit Familie

Veronika Termühlen

18:08 Uhr, 22.08.2020

Dr. Sigrid Gerlach geb. Gerlach

* 06.03.1959   ✝︎ 07.09.2014

Der Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.

( Sprüche Salomo 16,9)

Liebe Sigrid,

du hattest noch so viel vor.

Plötzlich musstest du gehen.

Wir vergessen dich nicht.

 

Wir erinnern uns an dich,

deine Schwiegereltern und

deine Schwägerin mit Familie

Veronika Termühlen

18:08 Uhr, 22.08.2020

P. BERND KNÜFER SJ

  ✝︎ 24.07.2020

München – Jesuitenpater Bernd Knüfer SJ ist nach kurzer schwerer Krankheit heute Nacht in einer Münchner Klinik verstorben. Er hat sich lange Jahre in Leipzig für den Dialog mit Religionslosen, ein "absichtsloses gemeinsames Leben von Spiritualität", sowie für Geflüchtete eingesetzt.

Geboren am 7. Dezember 1938 in Neumarkt und aufgewachsen in Berching in der Oberpfalz, ging er als 10-jähriger ab 1949 ins Internat der Benediktiner nach Scheyern, wo schon sein älterer Bruder war und der jüngere später noch folgte. Nach dem Abitur trat er 1958 ins Noviziat in Neuhausen bei Stuttgart ein. Es folgten die Philosophie in Pullach, ein Praktium in der Jugendarbeit in München und die Theologie in St. Georgen/Frankfurt. 1969 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete bis 1985 als Jugendseelsorger in München und Nürnberg. 1985 ging er als Studentenseelsorger nach Würzburg. Als 1989 die Mauer fiel, gründete er mit Mitbrüdern in Leipzig eine neue Kommunität und wirkte dort zunächst auch in der Studentenseelsorge. Mit Unterstützung des Bistums entschied er zusammen mit seinen Mitbrüdern, sich den 85% Religionslosen zuzuwenden. So gründete er mit Unterstützung der Missionarinnen Christi die "Orientierung", eine Kontaktstelle der katholischen Kirche Leipzigs – zunächst in einem Hinterhof und in Kooperation mit der Volkshochschule, aber auch mit anderen Trägern. Nach drei Jahren kam dann ein Raum der Stille mit Kontaktladen in der Innenstadt dazu.

2006 gab P. Bernd Knüfer SJ die Leitung der "Orientierung" an P. Hermann Kügler SJ ab, arbeitete aber noch weiter als freier Mitarbeiter mit – vor allem im Bereich Meditation, dann auch Bildungsarbeit und Gespräche. Zugleich war er zwei Jahre auch Krankenhausseelsorger in Leipzig. Als 2019 die Niederlassung der Jesuiten in Leipzig aufgelöst wurde, zog er nach München in die Kommunität des Berchmanskollegs.

P. Benno Kuppler SJ

22:07 Uhr, 24.07.2020

Manuela Schnabel geb. Manuela Schnabel

* 17.07.1962   ✝︎ 17.07.2015

Liebe Manuela,

ich denke sehr oft an dich, du bist leider zu früh auf die andere Seite gegangen. Ich hoffe, dort geht es dir gut. Klaus treffe ich ab und zu bei dir, wenn er dir und euren Eltern das Grab schön bereitet und ich dir ein Licht bringe - so wie auch heute... Wir "sehen" uns dann nachher. Sei ganz lieb gegrüßt, Conny

Conny

11:07 Uhr, 17.07.2020

P. Provinzial Johannes Siebner SJ

* 24.08.1961   ✝︎ 16.07.2020

Wir trauern um Johannes Siebner. Er verstarb heute Morgen in Berlin-Kladow im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Ende Januar wurde er plötzlich und unerwartet auf Grund einer Gehirntumor-Erkrankung aus seiner Amtsführung als Provinzial der deutschen Jesuiten herausgerissen, das nun letzte und höchste von vielen Ämtern, die er alle mit großer Hingabe und Freude wahrnahm. Wir trauern um unseren verstorbenen Mitbruder, und wir trauern zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern.

Johannes Siebner wurde am 24. August 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg in Berlin studierte er zunächst Politikwissenschaft und Katholische Religion. Besonders inspiriert durch sein Engagement in der Jugendarbeit (KSJ) und durch einen längeren Aufenthalt in einem Kibbuz in Israel trat er 1983 in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Philosophiestudium in München, einem zweijährigen Dienst beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst in Malaysia, nach Theologiestudien in Frankfurt Sankt-Georgen, Priesterweihe 1992 in Köln sowie Zusatzstudien und pastoraler Tätigkeit in Erfurt trat er 1993 seine erste Stelle als geistlicher Leiter der KSJ und Religionslehrer an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg an. 2001 wurde er zum Kollegsdirektor am internationalen Kolleg St. Blasien im Schwarzwald ernannt. 2011 wechselte er in das Amt des Rektors des Aloisius-Kollegs in Bonn-Bad Godesberg. Zweimal wählte seine Provinz ihn als Delegierten zu Versammlungen des weltweiten Ordens. Während der 36. Generalkongregationen ernannte ihn P. General Arturo Sosa zum neuen Provinzial, auch mit dem Auftrag, zusammen mit der österreichischen, litauisch-lettischen und schweizerischen Provinz eine neue zentraleuropäische Provinz zu gründen. Sein Amt als Provinzial trat er am 1. Juni 2017 an.

Johannes Siebners Wirken war geprägt vom seelsorglichen Anliegen des Ordens: „Den Seelen helfen“. Als Jugendseelsorger in Hamburg erneuerte und profilierte er die Konzeption von verbandlicher Jugendarbeit, auch über den Raum von Hamburg hinaus. Die pädagogische Kultur und auch die Führungskultur an den Kollegien in St. Blasien und Bad Godesberg prägte er mit einem durchdachten und innerlich angeeigneten Verständnis der spirituellen Tradition des Ordens. Seine Freude an und auch seine Fähigkeit zu öffentlichem Diskurs machten ihn weit über die Grenzen des Ordens hinaus bekannt und zu einem kompetenten und gesuchten Gesprächspartner, Seelsorger, Ratgeber und Referenten. Er wirkte mit an der Gründung des „Zentrums für Ignatianische Pädagogik“ (Ludwigshafen), deren Grundlagen er durch Publikationen legte („Schule ist für Schüler da – warum Eltern keine Kunden und Lehrer keine Eltern sind“, Freiburg 2011). In seinen vielfältigen Tätigkeiten blieb er immer zugleich ein überaus menschenfreundlicher, humorvoller, analytisch klarer und zugleich einfühlsamer Seelsorger.

Die Aufdeckung von Missbrauch an Jesuitenkollegien und im Jesuitenorden erschütterte Johannes Siebner. Er übernahm Verantwortung für die Institutionen gegenüber den Betroffenen. In zahllosen Gesprächen mit Betroffenen, aber auch mit sekundär betroffenen Familien, Jahrgängen von ehemaligen Schülern, mit Mitarbeite-rinnen und Mitarbeitern ermöglichte er individuelle und institutionelle Aufarbeitung. Mutig intervenierte er, wenn Schutzbefohlene und Schutzsuchende sich an ihn wandten. In äußerst komplexen Entscheidungssituationen hielt er Anfeindungen aus unterschiedlichsten Richtungen aus, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, nämlich Gerechtigkeit für die Opfer, Schutz für Schülerinnen und Schüler sowie für alle, die sich in der Seelsorge an-vertrauen. Mit dieser Haltung prägte er als Provinzial seelsorgliche Standards und lebte sie selbst vor.

Der frühe Tod von Johannes Siebner hinterlässt eine klaffende Lücke und erfüllt uns mit großem Schmerz. Jesus, der Johannes Siebner rief: „Weide meine Lämmer, weide meine Schafe“ (Joh 21,15), möge ihn nun bei sich aufnehmen.

P. Benno Kuppler SJ

14:07 Uhr, 16.07.2020

Rainer Salomo

  ✝︎ 06.02.2014

Lieber Rainer,

du fehlst mir.

Deine Verena

Verena Salomo

18:05 Uhr, 25.05.2020

Pater Ludwig Kathke

* 22.05.1930   ✝︎ 27.04.2020

Einen letzten Gruß von deinem Cousin Ludwig aus Osnabrück.

Ludwig Flatau

22:05 Uhr, 19.05.2020

P. Johannes Beck SJ

* 01.11.1922

München – Im Alter von 97 Jahren ist der älteste Jesuit der Deutschen Provinz gestern in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. P. Johannes Beck SJ ist nunmehr der sechste Jesuit, der in den vergangenen vier Wochen in Unterhaching an COVID-19 verstorben ist.

Pater Beck wurde am 1. November 1922 geboren und ist 1948 in den Orden eingetreten. Am 31. Juli 1956 wurde er in der Jesuitenkirche St. Michael zum Priester geweiht. Seit Ende der 50er Jahre war er in München für die Arbeiter- und Betriebsseelsorge verantwortlich und setzte sich für ein menschenwürdiges, sozial gerechtes und solidarisches Arbeiten und Leben ein. Er war viele Jahrzehnte Geistlicher Beirat der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und von 1979 bis 1991 Direktor des "Sozialen Seminars" des Münchner Bildungswerks.

1997 zog er in das Berchmanskolleg in die Kaulbachstr., hielt aber weiterhin Vorträge im Rahmen des Münchner Bildungswerkes. 2012 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

P. Benno Kuppler SJ

13:05 Uhr, 10.05.2020

Pater Guido Reiner SJ

* 16.08.1925   ✝︎ 07.04.2020

décédé à Vanves, le 7 avril 2020. Il est né à Dresde (Allemagne) le 16 août 1925, entré dans la Compagnie le 5 novembre 1945, et a été ordonné prêtre le 30 juillet 1958.

Guido, auteur d’une thèse sur l’écrivain Ernst Wiechert, fut longtemps professeur d’allemand à Paris-IV Sorbonne et maître de conférences à Polytechnique, rattaché aux communautés de Paris-Raynouard et de Versailles. Il exercera aussi des ministères en aumôneries et en paroisses, tout en animant des groupes bibliques. Ayant longtemps habité seul, Guido accepte, sa santé se dégradant, de rejoindre la communauté de Vanves et l’EHPAD Soins et Repos en 2017. Il y apportera la pertinence vigoureuse de sa parole et l’acuité de son sens du bien commun.

P. Benno Kuppler SJ

22:04 Uhr, 30.04.2020

Pater Ludwig Kathke SJ

* 22.05.1930   ✝︎ 27.04.2020

München – Im Alter von 89 Jahren ist Pater Ludwig Kathke SJ heute Morgen in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Ludwig Kathke wurde am 22. Mai 1930, in Schneidemühl (heute Piła nahe Posen) geboren. Die Familie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Heimat vertrieben und kam zunächst in ein Lager nach Wuppertal. Mit seinem Bruder zog Ludwig Kathke zu Verwandten nach Trier, um dort die Schule zu besuchen.

Geprägt durch den Kontakt zu Jesuiten und der Marianischen Kongregation trat er am 20. April 1950 ins Noviziat der Gesellschaft Jesu auf Burg Eringerfeld ein. Es folgte die damals übliche Ordensausbildung: Juniorat auf der Rottmannshöhe, Philosophie in Pullach, Interstiz in Hamburg und Büren, Theologie in Sankt Georgen und Tertiat in Münster. 1961 wurde er in Frankfurt zum Priester geweiht.

Eigentlich sollte er Volksmissionar werden, musste aber kurzfristig den Socius im Noviziat ersetzen. Anschließend arbeitete er in der Männerseelsorge in Köln und Frankfurt. 1973 wurde er Socius von P. Provinzial Johannes Günter Gerhartz. Als Krankenseelsorger ging er 1978 nach Gießen und 1985 für 14 Jahre nach Göttingen. 1999 wurde er Oberer im Altenheim Berlin-Kladow. 2005 übernahm er die Seelsorge bei Schwestern in Neumarkt/Opf.. 2014 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

Pater Kathke ist inzwischen der fünfte Jesuit, der in den vergangenen drei Wochen in Unterhaching an COVID-19 verstorben ist.

P. Benno Kuppler SJ

16:04 Uhr, 28.04.2020

Pater Ludwig Wiedenmann SJ

* 27.07.2020   ✝︎ 25.04.2020

München – Im Alter von 91 Jahren ist Pater Ludwig Wiedenmann SJ am Samstagnachmittag in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Ludwig Wiedenmann, der am 27. Juli 1928 in Regensburg geboren wurde und die letzten Kriegsjahre als Luftwaffenhelfer in Regensburg und Nürnberg erlebte, machte 1948 sein Abitur im Kolleg St. Blasien und trat danach in das Noviziat in Pullach ein. Nach seinen Studien wurde er 1956 in St. Michael in München zum Priester geweiht. Nach einem Aufbaustudium in Missionswissenschaft wurde er 1962 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom promoviert.

Seit 1961 arbeitete er bei der Zeitschrift ,,Katholische Missionen" in Bonn mit, von 1969 bis 1998 als Chefredakteur. Er war von 1971 bis 1975 Mitglied der Gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer und Vorsitzender der Sachkommission Mission und Ökumene, außerdem war er Mitglied in vielen missionswissenschaftlichen Gremien und Fachberater für die 3. völlig neu bearbeitete Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche (Hrsg. Walter Kasper). Von 1979 bis 1988 war Pater Wiedenmann Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts MISSIO in Aachen.

Seit 1998 arbeitete er – in der für ihn so typischen Bescheidenheit, Freundlichkeit und Ausdauer – in der Jesuitenmission in Nürnberg und der Redaktion der Zeitschrift weltweit. 2016 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

Pater Wiedenmann ist inzwischen der vierte Jesuit, der in den vergangenen drei Wochen in Unterhaching an COVID-19 verstorben ist.

R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

14:04 Uhr, 26.04.2020

Pater Siegfried Feige SJ

* 27.11.1932   ✝︎ 21.04.2020

München – Im Alter von 87 Jahren ist Pater Siegfried Feige SJ gestern in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Siegfried Feige wurde am 27. November 1932 in Mittelsteine (Kreis Glatz/Schlesien) geboren und wurde mit der Familie aus seiner Heimat 1947 vertrieben. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg Berlin trat er 1955 in die Gesellschaft Jesu ein. Nach Studien in Deutschland und England wurde er 1963 in Berlin zum Priester geweiht. Er war zunächst Kaplan in Gießen und hat in Marburg und Hannover in der Studentenseelsorge gearbeitet. Er leitete von 1980 bis 1983 die Offene Tür in Mannheim und von 1983 bis 1984 in Hamburg. Seitdem bot er als Theologe und Therapeut im „Haus am Schlump“ der Jesuiten eine Psychologische Beratung an. „Angesichts der leidvollen und bedrängenden Widersprüche in dieser Welt, suchen Menschen nach einer Lösung aus den Fesseln der Angst. Ihrem Anliegen, den Irrungen und Wirrungen des Lebens auf die Spur zu kommen, versuche ich mit einer Sprache zu begegnen, die sie in ihrer Suche unmittelbar erreicht und keiner klärenden Erläuterung bedarf“, umschrieb er die Idee seiner „Lebensberatung“.

Im März 2019 zog er aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching.

Pater Benno Kuppler SJ

15:04 Uhr, 23.04.2020

Pater Hans Grotz SJ

  ✝︎ 17.04.2020

München – Im Alter von 97 Jahren ist Pater Hans Grotz SJ heute Nacht in einem Altenheim in Unterhaching verstorben. Bei ihm war vor kurzem eine Infektion mit dem aktuellen Coronavirus nachgewiesen worden.

Pater Grotz wurde am 13. März 1923 in Schwabegg (jetzt Schwabmünchen) in Bayr. Schwaben geboren. Nach dem Abitur 1942 wurde er zu den Gebirgsjägern eingezogen und war in Russland und in Italien im Kriegseinsatz. Er erlitt Verwundungen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Zwei Brüder starben in Russland, eine Schwester starb bei der Pflege von KZ-Häftlingen.

Tief geprägt von diesen Erlebnissen trat er 1946 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein. Nach seinen Studien in Pullach und Innsbruck wurde er 1956 in München zum Priester geweiht. Es folgte ein Aufbaustudium in Kirchengeschichte an der Gregoriana in Rom, das er mit einer Promotion über Ostkirchenkunde 1964 abschloss. Von 1961 bis 1967 war er Studienpräfekt in Innsbruck, wurde dort 1967 habilitiert und war als Dozent für Patrologie und alte Kirchengeschichte tätig. Von 1973 bis 1975 arbeitete er als Krankenseelsorger und Vizedirektor im Missionsärztlichen Institut in Würzburg. 1975 wurde er zum Professor für mittelalterliche Kirchengeschichte an die Pontificia Universita Gregoriana berufen. Nach seiner Emeritierung ging er 1994 in die Seelsorge nach Ravensburg. Ab 1996 war er Krankenseelsorger in München, bis er 2013 aus gesundheitlichen Gründen in die Seniorengemeinschaft der Jesuiten nach Unterhaching umzog. R.I.P.

P. Benno Kuppler SJ

14:04 Uhr, 17.04.2020

Dieter Ellinghaus

Verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes Dunkel ist erhellt. Wir schauen auf zu Jesus Christ, zu ihm, der unsre Hoffnung ist. Halleluja!

Karolien-Maria Reske

13:04 Uhr, 17.04.2020

Irene Parkura geb. unbekannt

  ✝︎ 01.04.2018

Du fehlst uns. Dein Senioren-Kaffeekränzchen

Maria Schumski

11:04 Uhr, 14.04.2020

Monika Skora

* 19.05.1936   ✝︎ 09.11.2019

Wir denken immer an dich und vermissen dich. Du bist uns vorraus. Ruhe in Frieden Oma ♡

Delia

16:04 Uhr, 07.04.2020

Christel Ringkampf Döker geb. Ringkamp

* 09.12.1953   ✝︎ 31.12.2018

Ich vermisse Dich Christel unsere schöne gemeinsame Zeit und deinen Humor.

Renate

19:03 Uhr, 30.03.2020

Dieter Sunderkötter

* 15.03.1948   ✝︎ 19.06.2009

Weil du in meinem Herzen bist

R.Sunderkötter

19:03 Uhr, 30.03.2020

Günter

Möge Gott Dich gut bei sich aufnehmen, obwohl, Du kein Christ wärst. Lange hast Du Deine Krankheit ertragen. Deine Frau Heidi war all die Jahre treusorgend für Dich da. Jetzt muss sie alleine mit alldem fertig werden - auch mit den Schwierigkeiten der Beerdigung jetzt zu den Corona Zeiten.

Barbara

23:03 Uhr, 26.03.2020

Traudel

Für Traudel, die tapfer ihre schwere Krankheit aushielt und uns trotzdem mit ihrem herzhaften Lachen so erfreut hat. Sie hat vielen Menschen sehr viel Gutes getan.

Barbara

23:03 Uhr, 26.03.2020

Hans geb. Schilling

* 30.05.1943   ✝︎ 16.02.2020

Wir werden dich alle sehr vermissen du wirst in unsern Herzen immer weiter leben werden dich nie vergessen vermiesen tut dich Heike Jens Kai Michel Marcel

Heike

13:03 Uhr, 24.03.2020

Manuel Ahrens

* 03.07.1974   ✝︎ 13.03.2017

Es vergingen nun 3 Jahre ...ohne Dich

Doch du bist so lebendig in unser aller Gedanken u.Herzen ...

Familie Ahrens

09:03 Uhr, 13.03.2020

Gertraud Sandhop

  ✝︎ 06.02.2020

Wir denken dankbar zurück an die Zeit, in der Frau Sandhop als Sekretärin im Dezernat Seelsorge tätig war.

Wir hoffen und vertrauen darauf, dass Frau Sandhop nun das erfährt, an das sie geglaubt hat: ewiges Leben in der untrennbaren Nähe Gottes.

Uta Raabe

11:02 Uhr, 10.02.2020