Unterbrechung
Impuls zur Wochenmitte
Hoffnung ist eine der großen Botschaften des Christentums. Warum sie glauben und auf ein Mehr hoffen, erzählen hier Christinnen und Christen. Persönliche Glaubenszeugnises und mutmachende Gedanken in der Wochenmitte, um die Seele aufzutanken.
26. Juli 2023
"Freundlich, hilfsbereit, stets auf das Gute bedacht"
Freundlich, hilfsbereit, stets auf das Gute bedacht – schon die ersten Christinnen und Christen sind an diesem hohen Anspruch gescheitert! Bei allem guten Willen – es gelingt einfach nicht. Immer wieder wächst Unkraut in unserem Herzen. Jesus hat das gewusst. Darum hat er nicht von einer Gemeinschaft der Reinen und Superfrommen gesprochen, sondern davon, dass sein Vater barmherzig, geduldig und liebevoll auf uns Menschen schaut.
Thomas Brose
Professor für Philosophie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Berlin, Sprecher von „Das Wort“
19. Juli 2023
"Sucht ihn immer, und ihr werdet ihn immer finden"
Es gibt einen Gedanken, der mich in meinem Leben begleitet. Der heilige Vinzenz Pallotti sagte einmal: "Sucht Gott, und ihr werdet ihn finden. Sucht Gott in allen Dingen, und ihr werdet ihn in allem finden. Sucht ihn immer, und ihr werdet ihn immer finden.
Benedikt Zimmermann, Pastoralreferent im Erzbistum Berlin
12. Juli 2023
"Gott will konkret geliebt werden"
Gott will nicht einfach nur gedacht, wissenschaftlich bewiesen oder bezweifelt werden, sondern konkret geliebt.
Lissy Eichert, Pastoralreferentin und Sprecherin des "Wort zum Sonntag"
05. Juli 2023
"Sorgt euch also nicht um morgen"
Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir alles in uns haben, um die ungeplanten Überraschungen des Lebens zu meistern. Im Matthäus-Evangelium ermutigt uns Jesus: „Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.“
Felicitas Richter, Rednerin, Trainerin und Coach
28. Juni 2023
"Wo mein Mut nicht reicht, ist sein Mut schon da."
„Wer Gott hinter allem vermutet, für den wächst daraus eine große Freiheit. Weil ich Gott glaube, dass er wirklich Gott ist, bin ich unabhängig von dem, was Menschen mir zumuten. Was mir nicht gelingt, kann Gott vollenden. Wo mein Mut nicht reicht, ist sein Mut schon da.“
Katrin Visse, Referentin Katholische Akademie Berlin
21. Juni 2023
"Gott scheint immer zu schweigen"
„Gott scheint immer zu schweigen. Das macht es so schwer, an ihn zu glauben. Wenn ich jedoch einmal gespürt habe, dass es Gott gibt dann ahne ich, dass er seine ganz eigene Art der Kommunikation hat. Und wie in jeder Beziehung muss ich mich einlassen auf seine Eigenart, sein Anderssein.“
Roswitha Sauer, Küsterin St. Joseph Berlin-Wedding
14. Juni 2023
"Es sind Worte der Bibel, die mir guttun"
„Manchmal denke ich, bei allem Durcheinander unserer Zeit und aller Unsicherheit der Menschen, fehlt es an guttuenden Worten, die unsere Herzen erreichen. Schlagzeilen in großen Tageszeitungen werden das nie tun. Sie erscheinen und sind wie Eintagsfliegen. Am nächsten Tag sind sie vergessen, umso mehr sind es für mich Worte der Bibel, die mir guttun."
Pfarrer Mathias Laminski, St. Josef Treptow-Köpenick
07. Juni 2023
"Oft sind wir in unserer kleinen Blase gefangen"
„Alle Menschen haben ihre eigene Perspektive auf die Welt. Oft sind wir in unserer kleinen Blase gefangen. Richtig schwierig wird es dann, wenn die unterschiedlichen kleinen Welten aufeinanderprallen. Und trotzdem hat es für mich auch etwas Gutes: Denn Gott hat für mich nicht nur unsere gemeinsame Welt geschaffen, sondern eben auch alle kleinen Welten.“
Theresia Härtel, Pastoralreferentin im Erzbistum Berlin
31. Mai 2023
"Die Macht des Bösen hat nicht das letzte Wort"
„Wer mit einer höheren Macht rechnet, wird stärker. Denn er spürt, dass Elend und Gewalt, Terror und Unterdrückung, kurz die Macht des Bösen, nicht das letzte Wort haben.“
Joachim Opahle, Theologe und Geschäftsführer des Filmfestivals Belief on Screen
24. Mai 2023
"Es glaubt in mir!"
Warum glaube ich eigentlich? Ich kann das gar nicht sagen, obwohl ich es eigentlich wissen sollte. Schließlich habe ich Theologie studiert und arbeite sogar bei der Kirche. Ich glaube? Richtiger wäre zu sagen: Es glaubt in mir! Es gibt eine Grundstimmung in mir, die einfach da ist.
Hans-Joachim Ditz
Ökumenereferent im Erzbistum Berlin