„Die sieben ist eine wunderbare Zahl, da stecken die drei für die göttliche Dreifaltigkeit und die vier für die vier Himmelsrichtungen drin, da kommen Gott und Welt zusammen. Ab heute gehe ich auf die acht zu, die liegende Acht gilt als Zeichen für Unendlichkeit und Ewigkeit.“
Generalvikar Pater Manfred Kollig SSCC bedankte sich im Rahmen der Mitarbeitermesse für die guten Wünsche zu seinem 70. Geburtstag am Gedenktag des heiligen Philipp Neri. Dessen Gebet um ein weites Herz, dessen Gottvertrauen ihn offenbar nicht erst seit diesem Geburtstag begleitet. So erwiderte er die Wünsche seinerseits mit Wünschen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
„Gott hat heute Heil gewirkt, diese Sicherheit wünsche ich Ihnen! Denn im letzten laute die Forderung Jesu an den reichen Jüngling nicht „Verlasst alles“, sondern „Verlasst euch auf mich! Gott sagt: ‚vertraut mir!‘, seine angebotene Hand reicht, es braucht kein zusätzliches Sicherungsseil! Beten wir – wie Philipp Neri – um ein weites Herz, damit wir das weiterschenken können!“
Erzbischof Koch dankte Pater Manfred für eine lange Weggemeinschaft: „Zum ersten Mal haben wir gemeinsam über die Eucharistie nachgedacht beim Weltjugendtag. Du hast darauf geachtet, dass nicht nur pragmatische Fragen geklärt werden, sondern der liturgische Sinn allen Tuns zielführend bleibt. Dass für Dich die Eucharistie im Mittelpunkt steht, zeigt Dein Buch über den Altar hier in unserer Sankt Hedwigs-Kathedrale.“
In seinen Dank schloss Erzbischof Koch die beiden Familien des Berliner Generalvikars ein – seine Herkunfts- und seine Ordensfamilie. „Man erlebt es in Deiner Wohnung, die Gastfreundschaft, das gute Essen, das ist Dir von zuhause mitgegeben. Danken will ich auch Deiner Ordensgemeinschaft, die Deine Spiritualität geprägt und Dich für den Dienst im Erzbistum Berlin freigestellt hat. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!“