Erzbischof Koch besucht Spargelhof in Brandenburg Wirtschaftliches, soziales und ökologisches Spannungsfeld

Am Freitag, 10. April 2026 hat Erzbischof Dr. Heiner Koch den Spargelhof Kremmen besucht, selbst Spargel gestochen und sich aus erster Hand bei Betriebsleiter Malte Voigts über die aktuellen Herausforderungen und Chancen landwirtschaftlicher Betriebe in der Region informiert. Er zeigte den Besuchern die Wertschöpfungskette des Spargels vom Acker bis zum Teller. Begleitet wurde Koch von den Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Andreas Noack.

Erzbischof Koch hat selbst Spargel gestochen und dabei unmittelbar erfahren, wie körperlich anspruchsvoll diese Arbeit ist. Gleichzeitig wurde deutlich, in welchem Spannungsfeld sich landwirtschaftliche Betriebe bewegen, um wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Anforderungen gleichermaßen gerecht zu werden. Ein besonderer Schwerpunkt des Gespräches galt den Saisonarbeitskräften, aber auch die Aspekte der Nachhaltigkeit wurden intensiv besprochen.

Erzbischof Dr. Heiner Koch: „Heute habe ich wieder ganz hautnah erlebt, dass Landwirtschaft und Bewahrung der Schöpfung zwei Seiten einer Medaille sind, die zusammengehören, die sich gegenseitig bedingen. Für beides tragen wir Verantwortung, beides prägt uns. Ich war froh, auf dem Spargelhof Menschen zu erleben, denen das so viel bedeutet, dass sie in beidem verantwortlich handeln und wertschätzend miteinander umgehen.“

Johannes Funke und Andreas Noack, MdL Brandenburg: „Vor Ort wurde uns noch einmal besonders deutlich, wie wichtig der Dreiklang der Nachhaltigkeit aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem tatsächlich ist. Ein besonderer Schwerpunkt des Gespräches galt natürlich den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Saisonarbeitskräfte, die bis zu 90 Tage im Jahr in dem Betrieb tätig sind. Viele von ihnen kommen seit vielen Jahren immer wieder nach Kremmen.“