„Füreinander unterschiedlich“ Erzbistum Berlin auf dem Weg zur Dienstgebermarke

Ob Pfarrei oder Verwaltung, Jugendarbeit oder Gefängnisseelsorge, Schule oder Kirchenmusik: Der Dienst im Erzbistum Berlin ist von einer enormen Vielfalt geprägt. Mit einer neuen Dienstgebermarke will das Bistum diese Vielfalt künftig stärker nach außen vermitteln – und so mehr Menschen für die hauptamtliche Mitarbeit oder eine Ausbildung in einem kirchlichen Beruf gewinnen. Im September beginnt die Foto- und Videoproduktion für die Kampagne.

Dienstgebermarke: Mitarbeitendenperspektive bildet die Basis

Hintergrund des Projekts ist der steigende Personalbedarf in verschiedenen Bereichen. Um dauerhaft mehr geeignete Bewerber:innen zu gewinnen, rückt das Bistum mit der Dienstgebermarke seine Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale in den Fokus.

Wichtig ist dabei vor allem Authentizität: Die inhaltliche Basis der Dienstgebermarke bildet ein intensiver Austausch mit Kolleg:innen der verschiedenen Berufsgruppen. „Wir haben uns über mehrere Monate mit zahlreichen Mitarbeitenden in Workshops ausgetauscht, Interviews geführt und eine Online-Befragung gestartet“, so Jonas Nordholt, der das Projekt als Referent im Bereich Personal Sendung begleitet. Aus den verschiedenen Perspektiven wurde mit einem bereichsübergreifenden Projektteam und der betreuenden Agentur DIE KAVALLERIE der Leitgedanken der neuen Dienstgebermarke entwickelt:

Füreinander unterschiedlich.

Für Kristina Ober, Teilbereichsleitung für Personalgewinnung und -entwicklung, bilden die beiden Worte zentrale Aspekte der Dienstwirklichkeit im Erzbistum ab: „Das Füreinander rückt unser Wertefundament in den Fokus, das uns alle eint: ein Handeln im Sinne der Menschen, für die und mit denen wir tätig sind.“ Im Unterschiedlich spiegelt sich die Vielfalt im Bistum wider: der Tätigkeitsfelder und Berufe, aber auch der Kieze und Regionen, Erfahrungen und Positionen, Nationalitäten und Biografien. Kristina Ober: „Mit ‚Füreinander unterschiedlich‘ finden wir eine Sprache, die sehr gut zu unserer Identität als Diaspora-Bistum passt und nach innen wie außen anschlussfähig ist.“

Foto- und Videosafari zu verschiedenen Orten im Bistum

Um „Füreinander unterschiedlich“ erlebbar zu machen, setzt das Projektteam auf persönliche Perspektiven der Mitarbeitenden. Im September 2026 startet deshalb eine große Foto- und Videoproduktion: An verschiedenen Orten in Berlin, Brandenburg und Vorpommern geben u. a. Seelsorger:innen, Verwaltungsmitarbeitende, Kolleg:innen an den katholischen Schulen und Religionslehrkräfte Einblicke in Ihren Dienst. Das Material wird künftig unter anderem auf einer neuen Karriere-Website zu sehen sein.

„Zugleich planen wir, auch in den darauffolgenden Monaten weitere Einblicke in die Dienstwirklichkeiten innerhalb des Erzbistums Berlin zu geben – etwa auf Social Media“, so Jonas Nordholt. Auf diese Weise erweitert sich das Mosaik von „Füreinander unterschiedlich“ kontinuierlich um neue Facetten – und vermittelt authentisch die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten innerhalb des Bistums.