Es ist gut, einen solchen „Großvater“ zu haben; augenzwinkernd hatte mich Dieter Hanky gegenüber Dritten als seinen „Enkel“ vorgestellt, bin ich doch sein Nach-Nachfolger als Pressesprecher des Erzbistums Berlin. Von 1985 bis 1995 hatte er die Pressestelle geleitet, aber sich weiterhin für die Geschicke seines Bistums interessiert und mich an seinen Erwägungen und Einschätzungen teilhaben lassen. Ich habe das sehr geschätzt.
Dieter Hanky hat von Jugendarbeit an über das Jugendamt, den Diözesanrat und das Seelsorgeamt bis zur Pressestelle das Bistum Berlin durch und durch kennengelernt und blieb ihm eng verbunden.
Im Ausblick zu seinem „Gang durch fast 1000 Jahre Kirchengeschichte“ schreibt er: „Wir sollten nicht ungeduldig werden, wenn nicht alle Ziele sofort erreicht werden: Moses zog mit den Israeliten vierzig Jahre durch die Wüste, bis er seinem Volk das Gelobte Land zeigen konnte. Wir sollten uns fragen, warum das so war. Aus der Geschichte lässt sich nämlich doch viel lernen.“
„Im Zeichen des Kreuzes“ heißt eine Ausstellung aus dem Jahr 1998 über die „geschichtlichen Wurzeln unserer Region“, die Dieter Hanky konzipiert hatte. Bis heute ist der dazugehörige Katalog eine verlässliche Quelle, nicht nur für meine heutige Arbeit.
„Im Zeichen des Kreuzes“ ist Dieter Hanky am 10. Juli 2024 im 93. Lebensjahr verstorben. Der Trauergottesdienst zur Erdbeisetzung findet statt Freitag, den 26. Juli 2024, um 12.00 Uhr auf dem Katholischen St.-Matthias-Friedhof, Röblingstr. 91, 12105 Berlin.
„Im Zeichen des Kreuzes“ schenke ihm Gott das ewige Leben.
Statt freundlich zugedachter Blumen bittet die Familie um eine Spende an die Stiftungen Bethel Stichwort „Hospiz2024“ auf das Konto DE48 4805 0161 0000 0040 77