Ökumenische Karfreitagsprozession zieht durch Berlins Innenstadt Karfreitag, 18. April 2025, 11 Uhr Beginn vor der St. Marienkirche, Berlin-Alexanderplatz

Auch in diesem Jahr erinnert die Berliner Karfreitagsprozession an Leidende in aller Welt. Menschen unterschiedlicher christlicher Konfessionen tragen am Karfreitag (18. April 2025) ein großes grünes Kreuz von der Berliner St. Marienkirche aus durch die Innenstadt. Dabei stoppt die Prozession an mehreren Stationen, unter anderen am Berliner Dom und Unter den Linden. Hier werden Texte vorgelesen, die an aktuell Leidende erinnern. Ihr Leid wird so mit dem Leid Christi am Kreuz zusammengedacht.

Themen sind in diesem Jahr: Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus, die Situation der Frauen in Afghanistan und die Folgen der Klimakrise. Vor der Neuen Wache wird ein Zeitzeuge von seinen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg berichten und dies in Bezug zu heutigen Kriegen setzen.

Bei der von der Evangelischen Kirche in Berlin Stadtmitte veranstalteten Karfreitagsprozession repräsentieren Bischof Christian Stäblein, Erzbischof Heiner Koch und Bischof Emanuel von Christoupolis die ökumenische Glaubensvielfalt durch ihre Teilnahme. Die Leitung der Prozession liegt bei Superintendentin Silke Radosh-Hinder.

In diesem Jahr endet die Prozession erstmals in der katholischen Sankt Hedwigs-Kathedrale. Hier spenden die drei Bischöfe einen Abschluss-Segen.

Termin: Karfreitag, 18. April 2025, Gottesdienst um 10 Uhr
Start der Prozession: 11 Uhr vor der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin Mitte

Weitere Informationen: https://www.kkbs.de/karfreitagsprozession