Die Adveniat-Partnerin Schwester Elis Alberta Ribeiro dos Santos und das Projekt Casa Amazônica verändern, unterstützt vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, das Leben der Armen im brasilianischen Manaus.
Die Ordensfrau aus dem indigenen Volk der Mura ist zum Auftakt der Weihnachtsaktion des Lateinamerika-Hilfswerks zu Gast im Erzbistum Berlin.
Die Casa Amazônica soll zum Ausgangspunkt des Wandels im Viertel werden, der auf den Prinzipien der solidarischen Ökonomie basiert. „Die Solidarwirtschaft ist eine Alternative zum zerstörerischen Kapitalismus“, erklärt Schwester Elis. Arbeit und Mehrwert würden auf Grundlage gemeinschaftlicher Zusammenarbeit, fairem Handel und dem Respekt vor der Natur geschaffen. Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat unterstützt Schwester Elis und die Casa Amazônica bei diesem wichtigen Vorhaben.
Ein ausführliches Portrait findet sich hier.
Die 37-jährige studierte Sozialanthropologin vom „Orden der Heiligen Vorsehung“ erläutert ihre Arbeit an zwei Abenden in Potsdam und Köpenick:
Unter dem Motto „Wachen, um die Welt zu retten“ ist Schwester Elis zu Gast im „Frauenzimmer“ am 3. Dezember 2025, 20.00 Uhr, im Pater Bruns Haus, Am Bassin 2, 14467 Potsdam; auf Einladung der Gemeinde St. Peter und Paul, Pfarrei Allerheiligen – Potsdamer Land
Die „Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick“ nimmt Sr. Elis mit zum diesjährigen „ökofairen Wandertag“ am Donnerstag, 4. Dezember 2025, an Orte globaler Verantwortung in Köpenick unter dem Motto „Vom Amazonas an die Dahme“. Beginn ist um 15.00 Uhr im Interkulturellen Garten (Wuhlegarten). Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung ab 18.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef Treptow-Köpenick in der Lindenstraße 43, 12555 Köpenick stehen dann Sr. Elis und die Casa Amazônica.
Bundesweit eröffnet wird die Weihnachtsaktion von Adveniat am Ersten Advent, Sonntag, 30. November 2025, mit einem Gottesdienst um 10.00 Uhr aus dem Mainzer Dom.
Die Kollekte für das Lateinamerika-Hilfswerk wird erbeten in allen Weihnachtsgottesdiensten.