Pressemeldung

Weihe von vier Diakonen im Erzbistum BerlinSamstag, 11. Mai 2019, 10.00 Uhr in St. Matthias

Weihekandidaten (v.l.): David Hilus, Maximilian Hofmann, Lucas Podschun und Dominik Zyla

Am Samstag, 11. Mai 2019, 10.00 Uhr, weiht Weihbischof Dr. Matthias Heinrich David Hilus (28), Maximilian Hofmann (29), Lucas Podschun (29) und Dominik Żyła (43) in der katholischen Kirche St. Matthias (Winterfeldtplatz, Berlin-Schöneberg) zu Diakonen. Die Diakonenweihe ist für die Kandidaten ein weiterer Schritt zur Priesterweihe.

David Hilus (28 Jahre), geboren in Augsburg, vier Geschwister, gehört dem neokatechumenalen Weg an. 2010 trat er in das Priesterseminar Redemptoris Mater in Berlin Biesdorf ein. Seit September 2018 absolviert er den Pastoralkurs und ist während dieser Zeit eingesetzt in Hoppegarten und Petershagen. Zu seiner Berufung zur Diakonenweihe: „Die Frage nach meiner Berufung, d.h. nach dem, was Gott für mein Leben geplant hat, hat mich schon sehr früh begleitet. Ich spürte innerlich die Sehnsucht mein Leben dem zu schenken, der das Leben meiner Familie so weit und schön gemacht hat. In großer Dankbarkeit will ich in der Diakonenweihe ,Ja‘ zu Ihm sagen, zum Dienst für Ihn, für seine Kirche, für die Menschen dieses Erzbistums.“

Maximilian Hofmann (29 Jahre), geboren in München, ältester von sieben Kindern, gehört gleichfalls dem neokatechumenalen Weg an und ist 2010 in das Priesterseminar Redemptoris Mater eingetreten. Er absolviert gleichfalls seit 2018 den Pastoralkurs und ist im Pastoralen Raum Brieselang-Nauen eingesetzt: „Mich ließ der Gedanke, dass Gott mich zu einem anderen Leben ruft, nicht los. Mein Wunsch, mein Leben in die Hände Gottes zu legen, es ihm zur Verfügung zu stellen, wurde immer stärker. Ich wüsste nicht, zu wem ich sonst gehen sollte, um meinen Wunsch, ein sinnerfülltes Leben zu verbringen, wirklich zu machen.“

Lucas Podschun (29 Jahre) wuchs mit seinem Zwillingsbruder und einem jüngeren Bruder in Königs Wusterhausen auf. Nach dem Abitur begann er das Studium in Erfurt. Seit vergangenem Herbst absolviert auch er den Pastoralkurs und ist eingesetzt im Pastoralen Raum Wuhle-Spree. Zur anstehenden Diakonenweihe sagt er: „Für mich bedeutet das Diakonenamt getreu Ausschau zu halten nach dem Herrn, in Gemeinschaft und im Dienst der Kirche; ein tief in Christus verankertes und vom hörenden Herzen geprägtes ‚hier bin ich‘.“

Dominik Żyła (43 Jahre), geboren in Kamien (Polen), aufgewachsen mit einem älteren Bruder. Zunächst absolvierte er den Studiengang „Öffentliche Verwaltung“ und arbeitete bis 2007 als Schiffsagent im Hafen von Świnoujście. Ende 2001 begann er den Neokatechumenalen Weg und ist 2007 in das Priesterseminar Redemptoris Mater eingetreten. Er absolviert seit 2019 den Pastoralkurs und ist im Pastoralen Raum Berliner Südwesten eingesetzt: „Ich sehe, dass der Wille Gottes mich hierhergebracht und zur Weihe geführt und begleitet hat. In dieser Zeit der Unruhe und des Misstrauens gegenüber der Kirche gibt mir das Wort Gottes und seine spürbare Nähe den Mut, diese Aufgabe wahrzunehmen.“