Am dritten Adventssonntag, 17. Dezember 2017, empfängt die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde das Friedenslicht von Bethlehem. Mehr als 500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das Licht um 13.00 Uhr in die Kirche, wo es mit einem ökumenischen Gottesdienst empfangen wird. Die Gedächtniskirche wurde von den Pfadfinderverbänden als Ort für die Übergabe des Lichtes ausgewählt, um kurz vor dem Jahrestag des Anschlags auf dem Breitscheidplatz ein Zeichen gegen Terror und Gewalt zu setzen. So wird das Licht bei den Gedenkandachten und -veranstaltungen am 19. Dezember als Quelle aller Kerzenflammen, z.B. auch bei der Lichterkette am Abend dienen.
Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). Es wird seit 1986 in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem von einem Kind entzündet und mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. Als Symbol für den Wunsch nach Frieden und der Sehnsucht nach einer gerechten und solidarischen Welt tragen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht am dritten Advent in ihre Heimatländer. In Deutschland steht die diesjährige Friedenslichtaktion unter dem Motto: „Auf dem Weg zum Frieden“.
In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wird das Friedenslicht bis zum Ende der Weihnachtszeit in einer Leuchte an einem zentralen Ort brennen. An der Flamme kann jeder eine Kerze entzünden und das Licht auf diese Weise an andere Menschen weitergeben – beispielsweise in Kirchengemeinden oder Schulen.
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin
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<link http: www.friedenslicht.de _blank>www.friedenslicht.de
Ansprechpartnerin:
Pfarrerin Dorothea Strauß, 030 341 50 96, <link>strauss@gedaechtniskirche-berlin.de