Am Sonntag, 28. Dezember 2025, 10.00 Uhr, beschließt Erzbischof Dr. Heiner Koch in der Sankt Hedwigs-Kathedrale das Heilige Jahr „Pilger der Hoffnung“ mit einem feierlichen Pontifikalamt. Zum Gottesdienst am Fest der Heiligen Familie sind insbesondere Pilgergruppen eingeladen, die sich im Heiligen Jahr gemeinsam auf den Weg gemacht haben. Es spielt die Blaskapelle St. Hubertus Petershagen.
„Familie als Ort der Hoffnung“: Mit dem Familiensonntag würdigt die katholische Kirche die Familie als Ort des Miteinander-Lebens, des Teilens der Freuden und der Sorgen des Alltags und nicht zuletzt als primären Ort der Glaubensweitergabe: „Hoffnung lebt von Gemeinschaft – und die Familie ist einer der ersten und wichtigsten Räume, in denen diese Gemeinschaft entsteht und wächst. Familie als Ort der Hoffnung – das heißt: Hier dürfen Menschen erfahren, dass sie vor aller Leistung angenommen sind, dass ihr Leben Sinn hat und dass sie nicht allein unterwegs sind“, so Erzbischof Koch der auch Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz ist.
Im Heiligen Jahr haben sich zahlreiche Orte der Hoffnung im Erzbistum Berlin mit Aktionen und Angeboten vorgestellt. Die Pfarreien wurden zu Pilgerorten mit eigenen Stempeln, die Pilger konnten ein spezielles Pilgerheft füllen und abschließend Geschenke sowie eine Urkunde erhalten. Rund 60 Standorte haben sich an der Pilgeraktion mit eigenen Stempeln beteiligt und rund 4.000 Pilgerpässe wurden im Bistum im Laufe des Heiligen Jahres verteilt. Zu Orten der Hoffnung wurden über das ganze Jahr neben Kirchen auch Beratungsangebote, ehrenamtliche Engagements oder der Katholische Religionsunterricht: https://www.erzbistumberlin.de/wir-sind/heiliges-jahr/orte-der-hoffnung-im-erzbistum-berlin/
Das Heilige Jahr 2025 in Rom steht unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ und greift damit ein zentrales Thema des verstorbenen Papstes Franziskus auf. Es ist ein sogenanntes ordentliches Heiliges Jahr, das alle 25 Jahre stattfindet. Viele Millionen sind aus diesem Anlass nach Rom gepilgert, es hat aber auch im Erzbistum Berlin gute Resonanz gefunden.