Donnerstag, 4. Dezember 2025

Hoffnungsort Jesuitenflüchtlingsdienst (JRS)

Tuch der Hoffnung

"Tuch der Hoffnung" mit Texten von Geflüchteten und Unterstützerinnen und Unterstützern (JRS)

P. Jan Korditschke (JRS)

P. Jan Korditschke (JRS)

Seit 30 Jahren: Hoffnung wecken und weitergeben!

"Hoffnung ermutigt zum Engagement, motiviert zum Handeln, auch wenn die Aussichten nicht immer optimal sind. Manchmal gibt es sogar Rückschläge, aber das entmutigt hoffnungsvolle Menschen nicht wirklich."
P. Jan Korditschke

Der Jesuitenflüchtlingsdienst JRS kann in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum feiern: Der JRS International blickt auf 45 Jahre zurück, der JRS Deutschland auf 30. Das wurde in St. Canisius mit einem Gottesdienst feierlich begangen. weiterlesen

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An der Seite der Geflüchteten

"Man kann ein bisschen helfen und die Lage etwas verbessern. Man hat darauf keine Antworten und muss es einfach begleiten mit dem Glauben, dass das hier doch nicht der Schluss ist."

Vilèm Plaček, 20 Jahre, ist in Tschechien geboren und seit 2 Jahren im Noviziat der Jesuiten in Birmingham, Großbritannien. Im Oktober und November 2025 verbrachte er einen Teil seiner Ausbildung beim JRS in Berlin. Seine Erfahrungen teilte er im Interview mit Martina Schneider.

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Geflüchteten eine Stimme geben

Der Jesuitenflüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service, JRS) wurde 1980 angesichts der Not vietnamesischer Bootsflüchtlinge gegründet.

Nach dem Selbstverständnis des Ordens gehört die Förderung der Gerechtigkeit notwendig zum Dienst am Glauben. Entsprechend diesem Auftrag begleitet der JRS Flüchtlinge und Migranten, kümmert sich um sie wie um Freunde und tritt für ihre Rechte ein. Weltweit ist der JRS in mehr als 50 Ländern tätig. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz setzt er sich seit 1995 für Flüchtlinge und Migranten ein, besonders für Menschen in der Abschiebungshaft, Flüchtlinge im Kirchenasyl, "Geduldete" und Menschen ohne Papiere. Schwerpunkte unserer Arbeit sind Seelsorge, Rechtshilfe und politische Fürsprache.

Zum JRS

„Ganz so ist es nicht“

Mythen über Migration begegnen

Was bewegt Menschen, wenn es um Migration geht – jenseits der großen Politik, ganz konkret vor Ort? Unter dem Motto „Migration zwischen Mut und Mythen“ hat sich P. Fabian Retschke SJ vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) Deutschland auf eine Gesprächsreise durch die Lausitz begeben. Dort suchte er den Dialog: mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, mit Skeptikern, mit Menschen, die selbst Migrationshintergrund haben. Im Interview berichtet er von seinen Begegnungen, drängenden Fragen und warum es Mut braucht, um Migrationsmythen zu hinterfragen.

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