Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, Tage voller Licht und Glanz – hoffentlich auch für Sie, liebe Höherinnen und Hörer!
Und obwohl die Weihnachtstage nun hinter uns liege, bleibt doch das Entscheidende:
Gott ist mitten in unserer Welt angekommen – klein, verletzlich, ganz nah. Genau dieses kleine, aber kraftvolle Licht tragen wir jetzt in die Tage nach Weihnachten hinein.
Zwischen den Jahren entsteht nämlich ein besonderer Raum:
Die Geschwindigkeit des Alltags nimmt für einen Moment ab, und wir spüren vielleicht deutlicher, was wirklich trägt:
echte Begegnung, Vergebung, ein freundliches Wort, ein Moment des Friedens.
Ein neues Jahr liegt nun vor uns – noch unbeschrieben, wie ein frisches Blatt Papier. Viele von uns tragen Hoffnungen mit sich: auf Frieden, auf Gesundheit, auf einen guten Weg für unsere Familien, für unser Land, für unsere Welt. Und zugleich wissen wir:
Auch Sorgen und Unsicherheiten nehmen wir mit hinüber in diesen Jahresanfang. Und während wir auf das neue Jahr zugehen, stehen wir vor offenen Fragen:
Was wird kommen? Was wird sich verändern? Was bleibt?
Das neue Jahr lädt uns ein, neu hinzuschauen: Wo kann ich Frieden stiften – im Kleinen wie im Großen? Wo kann ich jemandem Mut machen, einen Menschen unterstützen, der allein ist? Wo kann ich selbst dankbarer werden für das, was mir geschenkt ist?
Ich möchte Sie einladen, die kommenden Tage bewusst zu nutzen – für Dankbarkeit, für einen neuen Anfang und für den Mut, eigene Wege zu gehen.
Mögen es Schritte sein, die Frieden in unsere Welt bringen.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen von Herzen: Klarheit in schwierigen Momenten, Menschen, die an Ihrer Seite stehen, und die Zuversicht, dass Gott Ihre Schritte begleitet – ob groß oder klein.
