Am Sonntag nach Weihnachten, dem Tag der Heiligen Familie, lud der Berliner Erzbischof Heiner Koch besonders die Pilgergruppen seiner Erzdiözese zu eine Heiligen Messe in die unlängst renovierte und neu gestaltete Sankt Hedwigs-Kathedrale ein. Als Gast der Berlin-Brandenburger Jakobusgemeinschaft nahm ich an diesem feierlichen Gottesdienst teil. Anlass für diesen dem Gedanken des Pilgerns gewidmeten Gottesdienst war der Abschluss des Heiligen Jahrs, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ gestanden hatte. Nach einer Begrüßung durch Erzbischof Koch zogen die Pilgergemeinschaften der Erzdiözese mit ihm, dem Posaunenchor und all den anderen Mitwirkenden in die voll besetzte Kathedrale ein. In seiner Ansprache stellte der Erzbischof in den Mittelpunkt, dass wir uns in unruhiger Zeit im Glauben an Christus verankern und so Botschafter der Hoffnung auch für andere werden mögen.
Die zentrale Stelle des Altars in der neu gestalteten Kirche war Mittelpunkt für einen eindrücklichen und von der Gemeinde mit großer Andacht gefeierten Gottesdienst.
Es wurde deutlich, dass gerade in der überaus dynamischen Situation der Weltstadt Berlin im Glauben an Jesus Christus der Anker für unser Leben zu finden ist und wir darin Botschafterinnen und Botschafter der Hoffnung sein können.
Mit einem Anker-Anhänger wurden dann auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gottesdienstes verabschiedet. Und einen Stempel für den Pilgerpass konnte man auch noch mitnehmen.