Dank an Ordens-Leute für ihr besonderes Glaubenszeugnis

Foto: Alexandra Wolff

„Wir möchten heute, am Vorabend des Tages des geweihten Lebens, danke sagen“, begrüßte Prälat Stefan Dybowski die Ordensschwestern und -brüder, die am 1. Februar in die St.-Hedwigs-Kathedrale gekommen waren.

Zusammen mit Schwester Klara Arnolds ist er für die Ordensleute im Erzbistum zuständig. Als Bischofsvikar für die geistliche Begleitung des Pastoralen Prozesses „Wo Glauben Raum gewinnt“ erinnerte er daran, dass es Ziel dieses Prozesses sei, viele Menschen mit Gott in Berührung zu bringen: „Sie als Ordensleute erreichen die Menschen häufig an ganz anderen Orten als in den Gemeinden. So wird manch profaner Ort zu einem Ort kirchlichen Lebens.“

Erzbischof Heiner Koch predigte über Simeon und Hanna, die beide im Tempel waren, als Maria und Josef ihren Sohn Gott darstellen wollten. Weltweit wird dieser Tag der Darstellung Jesu in der Kirche als Tag des geweihten Lebens begangen. „Jahrelang haben sie darauf gewartet, Gott zu begegnen. Manch einer wäre irgendwann zu Hause geblieben und hätte gesagt: ‚Das hat doch keinen Zweck!‘ Ich möchte Ihnen dafür danken, dass Sie im Glauben bleiben, auch wenn der erste Schwung vielleicht schon weg ist. Ich danke Ihnen für dieses Glaubenszeugnis.“

Zuvor hatte sich der Erzbischof mit den Ordensleuten getroffen, um auch die Konvente kennenzulernen, die er noch nicht besuchen konnte.