Orgelkonzert „Weinberger spielt Weinberger“
Beatrice-Maria Weinberger aus München spielt Werke des jüdischen und von den Nazis verfolgten Komponisten Jaromir Weinberger (1896-1967) und aus seinem Umfeld.
Zugleich ist dies das Premieren-Konzert der kürzlich erschienen CD-Aufnahme.
Der Eintritt ist frei.
Jaromir Weinberger (1896-1967) war ein tschechischer Jude aus Prag, letzter Schüler von Max Reger in Leipzig, der verfolgt von den Nazis 1938 in die USA geflohen ist und sich 1967 krank und depressiv – wegen ausbleibenden künstlerischen Erfolgs - das Leben nahm. Ein doppeltes Schicksal. Bekannt wurde er durch seine bis heute gelegentlich gespielte Oper „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ von 1927, jedoch schrieb er auch wunderbare Kirchenmusik und Orgelmusik u.a. mit biblischen Bezügen, die jedoch weitgehend unbekannt ist.
Die Münchener Organistin Beatrice-Maria Weinberger (nicht familiär verwandt) hat an der stilistisch passenden Feith-Orgel in St. Marien Berlin-Wilmersdorf (Baujahr 1925) im vergangenen Jahr eine CD mit Werken von Weinberger aufgenommen, darunter auch viele Ersteinspielungen. Vgl. Jaromir Weinberger: Orgelwerke (CD) – jpc.de Rezension unter: Jaromir Weinberger: Orgelwerke (Beatrice-Maria Weinberger, Orgel) - Klangraum Kirche.
- Termin
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15.11.2026, 18:00 Uhr
- 28.06.2026, 19:15 Uhr - Veranstaltungsort
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St. Marien (Wilmersdorf)
Bergheimer Platz
14197 Berlin (Charlottenburg - Wilmersdorf)
Tel.: (030) 88 59 59-0
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