Drei Pastorale Räume starten im September

Die Form des Pastoralen Raums im Nordosten Berlins erinnert an einen Schmetterling. Grafik: C. Kießig

Drei Pastorale Räume starten im September in die Entwicklungsphase. Mit Berlin-Buch – Bernau –Eberswalde und Rüdersdorf – Erkner – Hoppegarten – Petershagen entstehen zwei neue Pastorale Räume mit Schwerpunkt Brandenburg. Der Pastorale Raum im Nordosten Berlins umfasst hingegen vier Pfarreien in Berlin in den Stadtteilen Pankow, Prenzlauer-Berg, Weißensee und Hohenschönhausen.

Berlin-Buch – Bernau – Eberswalde

Am 9. September, um 18.30 Uhr zelebriert Erzbischof Heiner Koch in der Kirche Herz Jesu in Bernau den Startgottesdienst für den <link http: www.erzbistumberlin.de wir-sind wo-glauben-raum-gewinnt pastorale-raeume pastoraler-raum-eberswalde-bernau-berlin-buch>Pastoralen Raum Berlin-Buch – Bernau – Eberswalde. Der neue Pastorale Raum vereinigt erstmals Pfarreien, deren Pfarrkirchen in zwei verschiedenen Bundesländern verortet sind, Mater Dolorosa im Berliner Stadtteil Buch, Herz Jesu im brandenburgischen Bernau und St. Peter und Paul in Eberswalde ebenfalls in Brandenburg. Er reicht damit vom Norden Pankows bis an die deutsch-polnische Grenze. Auf 2.195 Quadratkilometern leben rund 8.000 Katholiken. Sie feiern an elf Gottesdienstorten die Messe.

Pastoraler Raum im Nordosten Berlins

Am 17. September, um 18 Uhr feiert Erzbischof Koch in St. Josef in Weißensee die Eröffnung des <link http: www.erzbistumberlin.de wir-sind wo-glauben-raum-gewinnt pastorale-raeume pastoraler-raum-pankow>Pastoralen Raums im Nordosten Berlins. Er vereint die Pfarreien St. Georg in Berlin-Pankow, Ss. Corpus Christi in Berlin-Prenzlauer Berg, St. Josef in Berlin-Weißensee und Heilig Kreuz in Berlin-Hohenschönhausen. Seine Form erinnert an einen Schmetterling. Auf 53 Quadratkilometer leben hier rund 21.000 katholische Christen. Sie feiern an sieben Gottesdienstorten die Messe. Die portugiesisch sprechende Gemeinde sowie die vietnamesisch sprechende Gemeinde sind hier beheimatet. Im Pastoralen Raum befinden sich unter anderem fünf katholische Kitas und zwei Schulen, zwei katholische Krankenhäuser und drei Seniorenheime sowie das Caritas-Hospiz-Berlin. Drei Ordensgemeinschaften haben hier eine Niederlassung und geben mit dem ambulanten Hospizdienst Tauwerk und der Suppenküche ein beredtes Zeugnis gelebten Glaubens.

Rüdersdorf – Erkner – Hoppegarten – Petershagen

Am 30. September kommt Erzbischof Koch nach Erkner. In der St. Bonifatiuskirche eröffnet er um 18 Uhr mit einer feierlichen Messe den <link http: www.erzbistumberlin.de wir-sind wo-glauben-raum-gewinnt pastorale-raeume pastoraler-raum-petershagen-hoppegarten-ruedersdorf-erkner>Pastoralen Raum Rüdersdorf – Erkner – Hoppegarten – Petershagen. In den Pfarreien Heilige Familie, St. Bonifatius, St. Georg und St. Hubertus leben auf einer Fläche von 595 Quadratkilometern rund 4.700 Katholiken, die an neun Gottesdienstorten die Messe feiern. Im Pastoralen Raum gibt es unter anderem eine katholische Grundschule und eine Altenpflegeeinrichtung. Zwei Ordensgemeinschaften haben hier eine Niederlassung. Rüdersdorf – Erkner – Hoppegarten – Petershagen ist bereits der dritte Pastoralen Raum, der in Brandenburg in die Entwicklungsphase startet.

Ende September befinden sich damit elf Pastorale Räume mit 39 Pfarreien in der Entwicklungsphase. Über vier weitere Räume mit 10 Pfarreien ist bereits entschieden: Berlin-Neukölln-Süd (Bruder Klaus in Berlin-Britz, Dominicus in Berlin-Gropiusstadt und St. Joseph in Berlin-Rudow), Berlin-Schöneberg (St. Matthias und St. Norbert), Eichwalde – Königs Wusterhausen (St. Antonius in Eichwalde, St. Elisabeth in Königs Wusterhausen), Potsdam – Michendorf (St. Peter und Paul in Potsdam, St. Antonius in Potsdam-Babelsberg und St. Cäcilia in Michendorf). Sie werden in den kommenden Monaten eröffnet.